Alle Argumente gegen Einführung bleifreier Jagdmunition sind ausgeräumt

Zwischen bleifreier und bleihaltiger Jagdmunition wurde kein Unterschied bei der Tötungswirkung festgestellt. So das Ergebnis der nun vorliegenden Studie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Damit steht einem bundesweiten Verbot bleihaltiger Jagdgeschosse nichts mehr entgegen.
Informationen zum Waldbrandschutz in M-V
M-V mit seiner Waldfläche von 516 Tausend Hektar gehört zu den waldbrandgefährdeten Gebieten in Deutschland. Vor allem in den großflächigen Kiefernwaldgebieten der Landkreise Mecklenburg-Strelitz, Müritz, Uecker-Randow, Parchim und Ludwigslust ist die Zündbereitschaft bei entsprechender Wetterlage besonders hoch.
Zur Information der Öffentlichkeit und zur Organisation der Vorsorgemaßnahmen werden in M-V Waldbrandgefahrenstufen durch die Forstbehörden festgesetzt. Als Basis dienen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), die täglich mit phänologischen Faktoren und der regionalen Waldgefährdung (Waldbrandgefahrenklassen) verknüpft werden.
Kritik an Jagdfreigabe für Elstern, Graureiher und Rabenvögel

Mit einer neuen Verwaltungsvorschrift ermöglicht das Landwirtschafts- und Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern die Abschüsse der Vogelarten Elster, Nebelkrähe, Rabenkrähe, Kolkrabe und sogar des Graureihers. NABU, BUND und Ökologischer Jagdverband wollen gegensteuern.
NABU kritisiert Entwurf zur Jagdzeitenverordnung

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern plant die Aufnahme von Rabenvögeln in die Jagdzeitenverordnung des Landes. Der NABU MV lehnt die Jagd auf Rabenvögel ab und entkräftet die auf Vorurteile begründeten Argumente für eine Bejagung
NABU MV verteidigt Praxis der Jagdausübung in den Nationalparks

Die Naturschutzverbände des Landes fordern den zuständigen Minister Backhaus auf, die zuständigen Mitarbeiter in den Nationalparkämtern bei der erfolgreichen Umsetzung des Wildtiermanagements gemäß der geltenden Nationalpark-Jagdverordnung zu unterstützen.
Verwechslungsgefahr für seltene Arten ist zu groß

Eine wichtige, aber stark abnehmende Teilpopulation der gefährdeten Waldsaatgans überwintert fast ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern. Hier leidet sie jedoch unter der Bejagung der häufigeren Unterart "Tundrasaatgans".