Künstliche Riffe
Ermittlung der fischereilichen Aufwertung von Schütt- und Verklappungsstellen beim Einsatz von Unterwasserstrukturen und Untersuchung des Dorschbestandes am "Riff Nienhagen"
Künstliche Riffe weltweit stellen prinzipiell eine Veränderung der aquatischen Umwelt dar. Sie beeinflussen physikalische, biologische aber auch sozioökonomische Prozesse in ihrer unmittelbaren Umgebung. Eine Vielzahl künstlicher Riffe entstanden durch Schiffswracks, aber auch durch das bewusste Versenken von Schiffen und anderen nicht mehr brauchbaren Strukturen, wie z.B. ausrangierte Ölplattformen. Diese Art der Errichtung künstlicher Riffe wurde bei der Planung der künstlichen Riffe in Nienhagen und Rosenort ausgeschlossen, da sowohl die flachen Gewässer an der mecklenburgisch-vorpommerschen Küste aber auch die Bedenken des Naturschutzes eine andere Lösung erforderten.
Landeskrisenzentrum
Das Landeskrisenzentrum wird tätig, wenn Schadensereignisse bekämpft werden müssen, so zum Beispiel bei bestimmten
Tierseuchen sowie Gefahren durch Lebensmittel, Futtermittel und Großschadenslagen.
Das Landeskrisenzentrum wird abhängig von der Art und dem Ausmaß der Gefahr sowie der Risikobewertung aktiviert. Es
legt die Strategie zur Krisenbewältigung fest, koordiniert die erforderlichen Maßnahmen innerhalb des Landes
Mecklenburg-Vorpommern und wirkt gegebenenfalls bei der länderübergreifenden Krisenbewältigung mit. Erreichen bestimmte
Tierseuchen ein besonderes Ausmaß, wird das Landeskrisenzentrum in den Interministeriellen Führungsstab beim
Innenministerium integriert.
Maränenprojekt
Ostseeschnäpel
Aufkommen und Verteilung des Ostseeschnäpels (Coregonus lavaretus balticus) in Stettiner Haff, Peenestrom und Darß-Zingster Boddenkette sowie Untersuchung des Vorkommens der Großen Maräne (Coregonus lavaretus) in ausgewählten Binnenseen Mecklenburg-Vorpommerns. Der Ostseeschnäpel ist ein anadromer Wanderfisch und gehört zur Familie der Coregonidae (Renken, Felchen, Maränen).
Meerforellenbestandsprojekt
Die Meerforelle
Wie der Lachs vollzieht die Meerforelle (Salmo trutta trutta), als echter anadromer Wanderfisch innerhalb ihres Lebenszyklusses einen Wechsel zwischen Salz- und Süßwasser. Das Reproduktionsgebiet reicht von küstennahen Fließgewässern bis tief in das Binnenland, vorausgesetzt die Art trifft dort auf geeignete Lebensbedingungen. Ähnlich dem Lachs kann die Meerforelle als Langdistanzwanderer hunderte Kilometer zurücklegen, um ihre angestammten Laichgebiete aufzusuchen. In Abhängigkeit von ihrer Konstitution verlassen Milchner und Rogener normalerweise nach dem Laichgeschäft die Laichplätze und ziehen zu ihren Nahrungshabitaten ins Meer zurück.
Untersuchungen zum Aalbestand
Erfassung der Abwanderung von Aalen im Einzugsgebiet der Warnow
Ziel des Aalmonitoring ist die ganzjährige Erfassung der wandernden Aale in der Aalfangstation des Flusses Warnow in der Ortslage Kessin sowie die Abschätzung des Rekrutierungspotentials der Bestände. Die Markierung und der Wiederaussatz der gefangenen Aale zur Erkundung des Migrationsverhaltens sind ebenso wichtig wie die Erfassung der Aalbestände im unmittelbarem Küstenbereich und in den inneren Küstengewässern des Landes Mecklenburg-Vorpommern von der Wismarbucht bis zum Stettiner Haff.
Wiedereinbürgerung des Baltischen Störs Acipenser oxyrinchus
Wiedereinbürgerung des Baltischen Störs Acipenser oxyrinchus
Fisch und Umwelt M-V e.V. ist als Kooperationspartner des Instituts für Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei M-V im Rahmen der, von der Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) koordinierten Arbeiten zur Wiedereinbürgerung des Störs in der Ostsee tätig. Das betrifft u. a. die Beteiligung an den Bestandsaufnahmen der Laichfische, an Reproduktionen, an der Begleitung und Dokumentation von Besatzmaßnahmen, der Eingabe und Pflege der Bestands-, Besatz- und der Wiederfangdaten.