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Umweltinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern




Strahlung (18 Informationen von 3 Anbietern)

radioaktive Abfälle (1)

Radioaktivität und Strahlenschutz

Kernkraftwerke und kerntechnische Anlagen unterliegen ab ihrer Errichtung, während des Betriebs und für den Zeitraum der Stilllegung einer kontinuierlichen staatlichen Aufsicht gemäß dem Atomgesetz und zugehöriger Verordnungen. In Lubmin/ Rubenow befindet sich ein ehemaliges Kernkraftwerk sowie das Zwischenlager Nord, das sich in ein Abfall- und ein Transportbehälterlager gliedert.

Die Arbeitsgruppe Zwischenlager Nord und Strahlenschutz (AG ZLN) ist Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde in Bezug auf die Stilllegung/ den Abbau des Kernkraftwerkes Lubmin und das Abfalllager; zudem führt sie die Aufsicht über das Transportbehälterlager. Einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Entsorgung der beim Rückbau anfallenden Stoffe; darüber hinaus ist sie für die Überwachung der Umweltradioaktivität nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz und für die Landessammelstelle zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zuständig.

Die AG ZLN übt die Fachaufsicht über die Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung (LPS M-V, Berlin) und die Abteilung Strahlenschutz des Landesamtes für Umwelt und Geologie (LUNG M-V, Güstrow) aus. Sie vertritt Mecklenburg-Vorpommern im Länderausschuss für Atomkernenergie (Hauptausschuss).

Anbieter: Ministerium für Inneres und Sport

Thema: Zwischenlager Nord, Strahlenschutz

Radioaktivität (6)

Aufgaben Anlagenbetreiber / Behörden

Die Betreiber kerntechnischer Anlagen sind verpflichtet, Emissionen und Immissionen von radioaktiven Stoffen durch geeignete Maßnahmen zu überwachen.
Im Rahmen der Emissionsüberwachung werden die Ableitungen radioaktiver Stoffe mit Abluft und Abwasser überwacht und nach Art und Aktivität spezifiziert.

Für die Immissionsüberwachung werden nach festgelegten Überwachungsprogrammen Messungen durchgeführt und Proben aus der Umgebung der Anlagen (Kernkraftwerk und Zwischenlager) entnommen. Es erfolgen Messungen der äußeren Strahlung (Ortsdosis) und Aktivitätsbestimmungen an Umweltmedien (z.B. Aerosole, Boden, Bewuchs, Wasser). Die Ergebnisse werden quartalsweise und jährlich an die zuständigen Behörden berichtet.

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie - Abteilung Umweltanalytik und Strahlenschutz - untersucht als unabhängige Messstelle nach einem gemäß der Richtlinie für die Überwachung derEmissionen und Immissionen kerntechnischer Anlagen (REI) festgelegten Überwachungsprogramm Proben aus der Umgebung und führt ebenfalls direkte Messungen durch.

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Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Begriffe - Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Begriffsbestimmung, Erläuterung

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Messverfahren

Die von radioaktiven Quellen ausgehende Strahlung lässt sich mit menschlichen Sinnesorganen nicht erfassen. Man kann jedoch bereits mit relativ einfachen Messgeräten das Vorhandensein von Radioaktivität nachweisen. Für den Strahlungsnachweis wird Tatsache ausgenutzt,  dass bei der Wechselwirkung von Strahlung mit Materie Ionen, also elektrische Ladungsträger, erzeugt werden (ionisierende Strahlung). Die Ionen werden in einem elektrischen Feld beschleunigt und bewegen sich zu den Elektroden. Dieser Ladungstransport stellt einen elektrischen Strom bzw. Spannungsimpuls dar, der nur noch verstärkt und angezeigt werden muss. Auf dieses Grundprinzip lassen sich viele der heute eingesetzten Strahlungsmessgeräte zurückführen. So werden z.B. schon seit 1929 Strahlungsmessgeräte mit Geiger-Müller-Zählrohren (sog. Geigerzähler) angewandt. In der modernen Radioaktivitätsanalytik werden aber heute vielfach Halbleiterdetektoren eingesetzt. Mit derartigen Detektoren kann man nicht nur die Aktivität  einer Quelle ermitteln, sondern auch die enthaltenen Radionuklide identifizieren. Die vielleicht wichtigsten Messverfahren in der Umweltanalytik radioaktiver Nuklide basieren deshalb auf mit Reinst- Germanium- Detektoren ausgestatteten Gamma-Spektrometern. Neben derartig komplexeren Labormessplätzen für die Analyse von Proben aus der Umwelt und anderen Medien kommen auch mobile Handmessgeräte in der Überwachung vor Ort zum Einsatz.

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Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Natürliche Radioaktivität - Zivilisatorische Strahlenexposition - Strahlenwirkungen und Grenzwerte

Radioaktivität, Strahlung und Strahlenwirkungen, Messverfahren

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Radioaktivität und Strahlenschutz

  • Radioaktivität, Strahlung und Strahlenwirkungen, Messverfahren
  • Landesweite Überwachung, Integriertes Mess- und Informationssystem
  • Überwachung kerntechnischer Anlagen, Umgebungsüberwachung, Aufgaben Anlagenbetreiber und Behörden  
  • Rechtliche Grundlagen, Gesetze, Verordnungen und Vorschriften
  • Begriffsbestimmung, Erläuterung

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Radioaktivität

Rechtliche Grundlagen

Gesetze, Verordnungen und Vorschriften

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlenschutz

Strahlenschutz (1)

Radioaktivität und Strahlenschutz

Kernkraftwerke und kerntechnische Anlagen unterliegen ab ihrer Errichtung, während des Betriebs und für den Zeitraum der Stilllegung einer kontinuierlichen staatlichen Aufsicht gemäß dem Atomgesetz und zugehöriger Verordnungen. In Lubmin/ Rubenow befindet sich ein ehemaliges Kernkraftwerk sowie das Zwischenlager Nord, das sich in ein Abfall- und ein Transportbehälterlager gliedert.

Die Arbeitsgruppe Zwischenlager Nord und Strahlenschutz (AG ZLN) ist Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde in Bezug auf die Stilllegung/ den Abbau des Kernkraftwerkes Lubmin und das Abfalllager; zudem führt sie die Aufsicht über das Transportbehälterlager. Einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Entsorgung der beim Rückbau anfallenden Stoffe; darüber hinaus ist sie für die Überwachung der Umweltradioaktivität nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz und für die Landessammelstelle zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zuständig.

Die AG ZLN übt die Fachaufsicht über die Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung (LPS M-V, Berlin) und die Abteilung Strahlenschutz des Landesamtes für Umwelt und Geologie (LUNG M-V, Güstrow) aus. Sie vertritt Mecklenburg-Vorpommern im Länderausschuss für Atomkernenergie (Hauptausschuss).

Anbieter: Ministerium für Inneres und Sport

Thema: Zwischenlager Nord, Strahlenschutz

Überwachung (9)

10 Jahre Überwachung

10 Jahre Umweltradioaktivitätsüberwachung in M-V (pdf-Berichte, erschienen auf CD)

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Bericht 1992 - 1995

Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt und Natur, Heft 3/97

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Bericht 1996 - 1998

Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Heft 2/99

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Bericht 1999 - 2001

Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Heft 5/03

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Bericht 2002 - 2006

Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Heft 2/2007

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Bericht 2007 - 2009

Schriftenreihe des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Heft 1/2010

Anbieter: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V

Thema: Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Überwachung

Landesweite Überwachung, Überwachung kerntechnischer Anlagen, Aufgaben von Betreiber und Behörden

Überwachung kerntechnischer Anlagen

Es ist Aufgabe der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, die Einhaltung der in den Genehmigungen festgelegten Grenzwerte für Emissionen radioaktiver Stoffe und deren Auswirkungen auf die Umgebung, die Immissionen, zu kontrollieren und zu untersuchen. Die zuständige Aufsichtsbehörde in M-V ist seit 2006 das Innenministerium (IM). Die Emissions,- und Immissionsüberwachung erlaubt eine Beurteilung der aus Ableitungen radioaktiver Stoffe mit Luft und Wasser resultierenden Strahlenbelastung des Menschen und der Umwelt. Sie ermöglicht eine Kontrolle der Einhaltung von maximal zulässigen Aktivitätsabgaben.

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Umweltradioaktivität in Mecklenburg-Vorpommern

Übersicht über die Ergebnisse der Überwachung der Umweltradioaktivität des Landes in einem längeren Zeitraum. Neben den Berichten über die Jahre 1992 bis 1995, 1996 bis 1998, 1999 bis 2001 und 2002 bis 2006 werden nun die Überwachungsergebnisse der Jahre 2007 bis 2009 vorgelegt. Die zusammengestellten Überwachungsergebnisse betreffen sowohl die landesweite Überwachung nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) als auch die anlagenbezogene Überwachung des in  Stilllegung befindlichen Kernkraftwerks Lubmin/Greifswald (KGR) und des Zwischenlagers Nord (ZLN) für radioaktive Abfälle.

Fachrecht (1)

Umgang mit radioaktiven Stoffen gemäß Strahlenverordnung

Wesentliche Aufgaben des LAGuS zum Umgang mit radioaktiven Stoffen sind:

  • Erteilung von Genehmigungen zum/zur
    • Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen
    • Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung
    • Einsatz beruflich strahlenexponierter Personen in fremden Anlagen und
    • Einrichtungen einschließlich der Registrierung von Strahlenpässen
    • Beförderung sonstiger radioaktiver Stoffe
  • Entgegennahme von Anzeigen bei Verlust, Fund und Unfällen mit sonstigen radioaktiven Stoffen
  • Überwachung der Umsetzung von gesetzlichen Bestimmungen bei Tätigkeiten mit sonstigen radioaktiven Stoffen

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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut