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Umweltinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern



Natur und Landschaft (310 Informationen von 29 Anbietern)

Artenschutz (32)

Artendatenbank M-V (MultiBaseCS)

Logo MultiBaseCS

Artendatenbank Mecklenburg-Vorpommern auf Basis der Software MultiBaseCS

Die Artendatenbank M-V auf Basis der Software MultiBaseCS wird zur Erfüllung von gesetzlichen Aufgaben im Naturschutz des Landes M-V im LUNG geführt. Nach einer kurzen Einführung folgt die Vorstellung des Einsatzes der Software MultiBaseCS in der Naturschutzverwaltung des Landes. Schwerpunkte dabei sind die Information und Unterstützung der Anwender in den Naturschutzbehörden sowie der ehrenamtlich im Naturschutz Tätigen bei der Erfassung und Verwaltung von Artendaten mit MultiBaseCS.

Artendatenbank M-V - Einführung

Warum und seit wann gibt es die Artendatenbank M-V auf Basis von MultiBaseCS und was verbirgt sich dahinter? – Eine kleine Einführung.

Artendatenbank M-V - Hinweise zu den Internetseiten

Sie erhalten einen kurzen Überblick über Inhalt und Anliegen des Internetauftritts zur Artendatenbank M-V auf Basis der Software MultiBaseCS und die Kontaktdaten der Ansprechpartner.

Artendatenbank M-V - Vorgaben und Unterstützung

Bei der Aufnahme von Artbeobachtungen in MultiBaseCS und Übergabe der Daten an das LUNG M-V zur Integration in die Artendatenbank M-V bittet das LUNG M-V um Beachtung grundlegender Vorgaben und bietet Unterstützung an.

themenbasiertes Bild

Artenschutz im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Schwerpunkt des Artenschutzes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt bei den Küstenvögeln. Ein speziell an die Bedürfnisse unterschiedlicher Arten und Artengruppen angepasstes Gebietsmanagement will den Nationalpark als Brutplatz zahlreicher seltener Arten auch weiterhin erhalten.

 

Artenschwund ohne Beispiel

Durch den enormen Einfluss des Menschen auf die Erde sterben inzwischen täglich zwischen 70 und 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Darunter sind Arten vertreten, die noch nie wissenschaftlich erforscht, geschweige denn erfasst wurden. Genaue Zahlen über die globale Artenzahl und über die Geschwindigkeit, mit der sie abnimmt, kann niemand erbringen. Es ist auch fraglich, ob dies überhaupt notwendig ist, genügt doch die Erkenntnis, dass niemals zuvor in der Erdgeschichte die biologische Vielfalt derart stark abnahm.

Anbieter: BUND M-V

Feuerkäfer

Artenschutz

Hier finden Sie derzeit Informationen über Atlanten und Karten zur Verbreitung von Tieren und Pflanzen in M-V, Erläuterungen zu den verfügbaren "Roten Listen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten", Listen geschützter Arten in M-V, Arbeitshilfen zum gesetzlichen Artenschutz nach § 44 BNatSchG, Steckbriefe der in M-V vorkommenden Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie, Berichte zu Arten oder Artengruppen sowie Informationen zu den Pflanzengesellschaften in M-V und zum Florenschutzkonzept M-V.

Atlas der Brutvögel in Mecklenburg-Vorpommern

Herausgeber: Ornithologische Arbeitsgemeinschaft M-V (OAMV) e.V.

Erschienen: 2006
ISBN: 3-937669-66-3
Preis: 39,50 €

Vertrieb:
OAMV, Herrn Dietrich Sellin,
Dubnaring 1, 17491 Greifswald,
E-Mail:



Die Literaturdatenbank der OAMV

Berichte zu Arten oder Artengruppen (Säugetiere)

Hier finden Sie derzeit Berichte zu den Robbenarten und zum Schweinswal in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns.

Berichte zu Arten oder Artengruppen (Vögel)

Hier finden Sie z.B. Jahresberichte zum Kormoran und zu Großvögeln (Schrei-, See- und Fischadler, Wanderfalke, Schwarzstorch) in Mecklenburg-Vorpommern, Statusberichte zu Küstenvögeln im Ostseebereich und Berichte zu den regelmäßigen Wasservogelzählungen in M-V.

Dauerhafte Abschüsse sind keine Lösung



NABU fordert: Sinnvolle Abwehrmaßnahmen etablieren

Im Jahr 2013 wurden wieder mehr als 900 Kormorane getötet. Obwohl eine Bejagung der Vögel nach dem Jagdrecht nicht zulässig ist, gibt es eine Landesverordnung „zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch den Kormoran“, wonach die Vögel mit Ausnahmegenehmigung bejagt bzw. bekämpft werden dürfen. Dies lehnt der NABU ab.

Die Artendatenbank M-V im LUNG

Im LUNG wird die landesweite Artendatenbank M-V auf Basis der Software MultiBaseCS geführt. In diesem Abschnitt wird die Arbeitsweise im LUNG vorgestellt.

Die Land- und Süßwassermollusken Mecklenburg-Vorpommerns

Herausgeber: Arbeitsgruppe Malakologie M-V

Erschienen: 2006
ISBN: 3-933781-52-3
Preis: 50,00 €

Vertrieb:
Club Wien, cw Verlagsgruppe
Lindenallee 9, 19412 Tessin
Tel. (038486) 20090

nähere Informationen zum Inhalt

Die Software MultiBaseCS, praktischer Einsatz in M-V

Neben dem informativen und gut gepflegten Internetauftritt der Firma 34u zu MultiBaseCS http://www.multibasecs.de/ finden Sie hier einige wichtige Informationen zur Nutzung der Software im Rahmen der Arbeit an der Artendatenbank M-V.

Ephemeroptera, Plecoptera und Trichoptera (EPT) Mecklenburg-Vorpommern

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V und biota – Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH

Autoren: A. Berlin, V. Thiele,
unter Mitarbeit von A. Lipinski, D. Gräwe, B. Blumrich, R. Bochert und A. Steinhäuser

Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-941681-29-3
Preis: 49,00 €

Vertrieb:
Steffen-Verlag
Link zur Bestellung: hier

nähere Informationen zum Inhalt

Flora von Mecklenburg-Vorpommern. Farn- und Blütenpflanzen.

Herausgeber: Heinz Henker und Christian Berg im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Geobotanik M-V

Erschienen: 2006
ISBN: 3-936055-07-6
Preis: 44,90 €

Vertrieb:
Weißdorn-Verlag, Jena


www.weissdorn-verlag.de

Florenschutzkonzept Mecklenburg-Vorpommern

Das Florenschutzkonzept M-V liefert Grundlagen und setzt Prioritäten im Schutz der Flora des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Raumbedeutsamkeit/Verantwortlichkeit, Gefährdung sowie Schutzverpflichtungen sind die wesentlichen Argumente für einen gezielten Florenschutz.

Gesetzlicher Artenschutz gemäß § 44 Abs. 1 BNatSchG (Zugriffsverbote)

Die Zuständigkeit für den Vollzug der Zugriffsverbote ist einschließlich der Verantwortung für Ausnahmeentscheidungen (§ 45 Abs. 7 BNatSchG) oder darauf bezogene Befreiungen (§ 67 BNatSchG) zum 1.7.2012 an die unteren Naturschutzbehörden übergegangen. Hier erhalten Sie Informationen und Arbeitshilfen zur Bearbeitung von Fragen des gesetzlichen Artenschutzes bei Eingriffen und in der Bauleitplanung.

Gesetzlich geschützte Arten in Mecklenburg-Vorpommern

Hier werden die in Mecklenburg-Vorpommern vorkommenden besonders und streng geschützten Arten sowie die Rechtsquelle ihres Schutzes aufgeführt.

Informationen zum Tabellenband

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Tabellenband

Berg, C., Dengler, J. & Abdank, A. (Hrsg.; 2001): Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Tabellenband. Herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. 341 S., zahlr. Tabellen, Hardcover (220 x 305 mm). Weissdorn-Verlag Jena (ISBN 3-936055-00-9). Preis: 19,80 €.Lieferbar vom Verlag.

Der Band 1 - Tabellenband - des zweibändigen Gesamtwerkes stellt eine umfassende und aktuelle vegetationskundliche Bearbeitung sämtlicher Pflanzengesellschaften Mecklenburg - Vorpommerns vor. Grundlage war die „Vegetationskundliche Datenbank Mecklenburg- Vorpommerns, die mit rund 51.000 Vegetationsaufnahmen den größten Teil des verfügbaren und z.T. unpublizierten Datenmaterials des Landes beinhaltet.
Sehr große pflanzensoziologische Datenmengen am Computer verwalten zu können, schafft heute neue Möglichkeiten ihrer Auswertung. Der große Bearbeitungsumfang und die hohe Repräsentativität des verarbeiteten Aufnahmematerials durch übersichtliche Stetigkeitstabellen für alle im Land vorkommenden Syntaxa, ermöglichen es, vegetationskundliche Fragen in Mecklenburg- Vorpommern und den angrenzenden Gebieten zufriedenstellend beantworten zu können.

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Informationen zum Textband

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Textband

Berg, C., Dengler, J., Abdank, A. & Isermann, M. (Hrsg.; 2004): Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Textband. Herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Ca. 568 S., zahlr. Tabellen, Verbreitungskarten und Farbfotos. Hardcover (220 x 305 mm). Weissdorn-Verlag Jena (ISBN 3-936055-03-3). Preis: 59,90 €. Lieferbar vom Verlag.

Im Band 2 - Textband - des zweibändigen Gesamtwerkes werden erstmalig sämtliche Pflanzengesellschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern in einheitlich strukturierten Kapiteln ausführlich hinsichtlich ihrer Syntaxonomie, Charakteristik, Verbreitung und naturräumlichen Bindung beschrieben. Im Ergebnis entsteht dabei die „Rote Liste der Pflanzengesellschaften Mecklenburg- Vorpommerns, die Aufschluss über Gefährdung, naturschutzfachliche Wertstufe und den entsprechenden Handlungsbedarf gibt. Durch den direkten Bezug zum Landesnaturschutzgesetz (§ 20 LNatG M-V), zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und zur Biotop-Kartieranleitung M-V wird das Fachbuch aktuellen Anforderungen gerecht. Die zu Grunde liegende Methodik wird in einem Einführungsteil ausführlich erläutert.
Pflanzengesellschaften spiegeln Standortunterschiede feiner wider als dies abiotische und strukturelle Messgrößen vermögen. Deshalb werden sie als ein wichtiges Hilfsmittel für die naturschutzfachliche Beschreibung und Zustandsbewertung von Biotopen verwendet. Neuartig in diesem Rahmen ist die Thematisierung der Bindung zahlreicher Tier- und Pilzarten an pflanzliche Habitate, um auf die ökologische Bedeutung der Vegetation zum Erhalt anderer Organismengruppen aufmerksam zu machen.

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MultiBaseCS in der Naturschutzverwaltung des Landes M-V

In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen über die Möglichkeiten und technischen Voraussetzungen für den Einsatz von MultiBaseCS in den Behörden der Naturschutzverwaltung des Landes im Rahmen der Arbeit an der Artendatenbank M-V.

MultiBaseCS - Schulungen, Veranstaltungen

Das LUNG bietet im Rahmen der Arbeit an der Artendatenbank M-V auf Basis der Software MultiBaseCS seit 2010 regelmäßig Schulungen und Veranstaltungen an. Hier erfahren Sie, welche Veranstaltungen und MultiBaseCS-Schulungen bereits stattgefunden haben und welche MultiBaseCS-Schulungen in nächster Zeit geplant sind.

Pflanzengesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern

Das zweibändige Werk "Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung" erschien in den Jahren 2001 (Tabellenband) und 2004 (Textband). Es umfasst eine vollständige vegetationskundliche Bearbeitung sowie eine Rote Liste der Pflanzengesellschaften.

Rote Listen gefährdeter Arten

Rote Listen sind wissenschaftliche Fachgutachten, in denen der Gefährdungsstatus von Arten für einen bestimmten Bezugsraum dargestellt ist. Sie bewerten die Gefährdung anhand der Bestandsgröße und der Bestandsentwicklung.

Schutz für den Kiebitz



Artenschutzprojekt für Wiesenvögel in der Agrarlandschaft

Durch intensive Landwirtschaft sind Kiebitze auch in Mecklenburg-Vorpommern heute ein seltener Anblick geworden. Damit der Wiesenvogel auf unseren Äckern eine Zukunft haben kann, beteiligt sich der NABU Mecklenburg-Vorpommern an einem Projekt.
Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz ein Allerweltsvogel, der fast überall auf Feldern und Wiesen in Deutschland häufig anzutreffen war. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gehört mittlerweile zu den bedrohten Vogelarten. Sein Bestand ist in den vergangenen zwanzig Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen, so dass in Deutschland nur noch rund 80.000 Paare brüten. Intensive landwirtschaftliche Nutzung und veränderte Fruchtfolgen haben zu starken Bestandsrückgängen geführt. In der Roten Liste der Brutvögel Mecklenburg-Vorpommerns wird der Kiebitz als stark gefährdet eingestuft.

Steckbriefe der in M-V vorkommenden Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie

Alle 79 in Mecklenburg-Vorpommern vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen II und/oder IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie aufgeführt sind, werden jeweils mit einem Steckbrief vorgestellt.

Verbreitungsatlanten und Verbreitungskarten

Das Vorkommen von Tier- und Pflanzenarten in Mecklenburg-Vorpommern wird in Verbreitungsatlanten dargestellt. Verbreitungsatlanten wurden u. a. für Vögel, Fische und Rundmäuler, Land- und Süßwassermollusken, Heuschrecken sowie Eintags-, Stein- und Köcherfliegen erstellt. Verbreitungskarten für Pflanzen und Pilze sind im Internet verfügbar.

Verbreitungsatlas der Fische, Rundmäuler, Großmuscheln und Großkrebse in Mecklenburg-Vorpommern

Herausgeber: Fachgruppe Feldherpetologie & Ichthyofaunistik Rostock beim NABU e.V., Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie e.V., Arbeitsgemeinschaft heimische Wildfische Schwerin e.V.

Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-9810058-5-1
Preis: 15,00 €

Vertrieb:
Natur+Text GmbH
(derzeit vergriffen)

Webseite des Anbieters durch Umstrukturierung zeitweise beeinträchtigt.

www.naturundtext.de

Verbreitungsatlas der Heuschrecken Mecklenburg-Vorpommerns

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V und Arbeitskreis Heuschrecken M-V

Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-86009-046-6
Preis: 29,90 €

Vertrieb:
Grünspektrum Landschaftsökologie
Ihlenfelder Str. 5, 17034 Neubrandenburg
Tel. (0395) 421 2068
E-Mail:



nähere Informationen zum Inhalt

Verbreitungsatlas der Libellen Mecklenburg-Vorpommerns

Autoren: A. Bönsel, M. Frank

Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-942062-12-1
Preis: 25,00 €

Vertrieb:
Natur+Text GmbH

Webseite des Anbieters durch Umstrukturierung zeitweise beeinträchtigt.

nähere Informationen zum Inhalt

Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Seit 2006 gibt es wieder freilebende Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern. Sie finden hier den Wolfsmanagementplan, Hinweise für Tierhalter und Ansprechpartner bei Wolfs-Beobachtungen.

Alle Beiträge zu diesem Unterthema anzeigen
Biodiversität (10)

Biologische Vielfalt – Definition und Internationales Übereinkommen

Tagpfauenauge

Biodiversität

Die biologische Vielfalt (Biodiversität) umfasst die Vielfalt und Vielzahl der Arten (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen) sowie auch die unterschiedlichsten Ökosysteme, in denen sie leben (z.B. Seen, Wälder, Moore, Küsten). Basierend auf dem völkerrechtlichen Übereinkommen über die Biologische Vielfalt und der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt wurde 2012 das Konzept "Erhalt und Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern" veröffentlicht.

Erhalt der biologischen Vielfalt

BUND fordert Aktionsplan für den Erhalt der biologischen Vielfalt Angesichts dramatischer Zahlen zum Verlust der Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume in Mecklenburg-Vorpommern hat der BUND zu einem Aktionsplan mit Sofortmaßnahmen aufgerufen.

Anbieter: BUND M-V

Biodiversitätskonzept bleibt hinter Erwartungen zurück



Stellungnahme des Naturschutzbundes weitgehend nicht berücksichtigt

Der NABU begrüßt die Erarbeitung des Konzepts „Erhalt und Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern“. Viele der darin enthaltenen Ziele weisen in die richtige Richtung. Wichtige Teile bleiben aber hinter den Erwartungen zurück.

Die Klarwasserseen

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über circa 1.500 Seen und 60.000 Kleingewässer. Ursprünglich waren 98 Prozent dieser Seen nährstoffarm. In Folge einer über mehrere Jahrhunderte verlaufenden Landnutzung und flächigen Begradigung der Fließgewässer sind heute 86 Prozent aller Seen in MV nährstoffreich. Innerhalb des Pommerschen Vereisungsgebietes Norddeutschlands waren sogenannte Eiszeitrelikte in nährstoffarmen Seen zu finden. Dazu zählten z. B. die Feldberger Seen, der Tollensesee, der Unterückersee (Brandenburg) und der Große Plöner See (Schleswig-Holstein). Heute sind die Feldberger Seen die letzten Refugien besonders schützenswerter Eiszeitrelikte. Dazu zählen die Ostgroppe, die Schwebgarnele und die Tiefenmaräne. Typische Bewohner nährstoffarmer Seen sind ebenfalls die vielfältigen Armleuchteralgen.

Die Ostsee mit ihren küstendynamischen Prozessen und den Bodden

Die Ostseeküste weist in MV eine Länge von 1.712 km auf. Davon sind 80 Prozent Bodden und Haffe. Diese Küstenlebensräume haben eine herausragende und europaweite Bedeutung für eine große Vielfalt an Arten, z. B. für das Rast- und Zugvogelgeschehen für circa 65.000 Kraniche und 300.000 Eis-, Trauer- und Samtenten sowie Stern-, Pracht- und Ohrentaucher. Der Erhalt der Küstenlebensräume dient auch 55 Vogelarten, für die MV eine besondere Verantwortung trägt. Darunter sind z. B. der Alpenstrandläufer und der Säbelschnäbler.

Die Rotbuchenwälder

Die Rotbuche hat es aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit in den letzten 4.000 Jahren geschafft, weite Teile Europas zu besiedeln. Die verschiedenen Buchenwaldgesellschaften stellen trotz der stets dominanten Rotbuche einen Lebensraum für 7.000-10.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten dar. Buchenwälder sind auf Europa beschränkt. Sie würden ohne Einfluss des Menschen in Mitteleuropa landschaftsprägend sein und mehr als 60 Prozent der Landfläche Deutschlands bedecken.

Die Tieflandflüsse und Flusstalmoore

Tieflandflüsse weisen durch ihr geringes Gefälle eine ausgeglichene Wasserführung auf. Die meisten von ihnen verlaufen in breiten Kasten- und Muldentälern und sind geprägt durch eine typische Vergesellschaftung von Quellmooren am Talrand, mächtigen Durchströmungsmooren in der Talebene und Überflutungsmooren entlang der Ufer. Das führt zu ganz unterschiedlichen Nährstoffverhältnissen und damit zur Ausbildung sehr verschiedener Lebensräume.

NABU-Gruppe Bützow betreut Lerchenfenster



Engagement zeigt erste Erfolge

Engagement zeigt erste Erfolge

Der Artenrückgang ist ein vielbeschriebenes Problem in der intensiv genutzten Landschaft. Insbesondere Feld- und Wiesenvögel gehören zu den großen Verlierern. Darum motivieren ehrenamtliche Naturschützer der NABU-Ortsgruppe Bützow Landwirte der Region Lerchenfenster auf ihren Äckern anzulegen. Die ersten Erfolge sind sichtbar.

Schmetterlingssterben durch intensive Landwirtschaft



Massiver Rückgang der Falter ist Warnsignal für Vernichtung von Lebensräumen

In den letzten Jahren wird viel von Artenschutz geredet. Es heißt, dass der Klimawandel, welcher inzwischen von niemandem mehr angezweifelt wird, eine Riesenherausforderung ist.

Verantwortung für Europas Naturerbe

Ein wesentlicher Baustein zum Schutz der biologischen Vielfalt, die in Mecklenburg-Vorpommern immerhin circa 25.000 Arten umfasst, ist unsere besondere Verantwortung für die folgenden vier in MV charakteristischen Lebensräume:

Biotope (Lebensräume) (16)

Alleen sind einzigartig · Lebensraum · unsere Kultur!

In Mecklenburg-Vorpommern kann man noch über 4.000 km Alleen und Baumreihen bestaunen – das sind die meisten Alleenkilometer nach Brandenburg in der Bundesrepublik

Mit detaillierten Informationen zu:

  • Alleentagungen
  • Alleenausstellung auf Tour
  • Alleenpatenschaften in Mecklenburg-Vorpommern
  • Und vieles mehr

Anbieter: BUND M-V

Auswertung der Kartierung geschützter Biotope

VerbreitungskarteErgebnisse des ersten Durchgangs der landesweiten Biotopkartierung in M-V

Die Ergebnisse der landesweiten Erfassung der gesetzlich geschützten Biotope der Jahre 1996 bis 2007 wurden systematisch nach verschiedenen fachlichen Fragestellungen ausgewertet.

Daten zur Natur 2016

Daten zur Natur 2016Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die 7. Auflage der "Daten zur Natur" veröffentlicht- neu konzipiert in kompakter Form und erstmals kostenlos erhältlich.

FFH-Lebensraumtypen

Windwatt

Steckbriefe der in M-V vorkommenden Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie

Die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) enthält in ihrem Anhang I eine Liste von "natürlichen Lebensräumen von gemeinschaftlichem Interesse" (sog. Lebensraumtypen, kurz: LRT), zu deren Erhaltung die Mitgliedsstaaten im Rahmen des Netzwerkes "Natura 2000" besondere Schutzgebiete ausweisen müssen. Die in M-V vorkommenden marinen und terrestrischen Lebensraumtypen werden jeweils in einem Steckbrief beschrieben.

Geschützte Biotope

Erlenwald

Erfassung der gesetzlich geschützten Biotope

Eine Reihe von Biotopen und Geotopen, die selten oder typisch für die Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns sind, stehen unter gesetzlichem Schutz, um sie vor Zerstörung oder Beeinträchtigung zu bewahren (§ 20 NatSchAG M-V). Das LUNG M-V hat die Aufgabe, die gesetzlich geschützten Biotope und Geotope landesweit zu erfassen und in einem Verzeichnis zu führen.

Kartier- und Bewertungsanleitungen für Biotope und FFH-Lebensräume

Titelseite Biotopkartieranleitung

Grundlage für aktuelle Erfassungen von Biotopen und FFH-Lebensräumen in Mecklenburg-Vorpommern sowie deren Bewertung sind die ergänzte und überarbeitete 3. Auflage der "Anleitung für die Kartierung von Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in M-V (2013)", die "Anleitung für die Kartierung von marinen Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in den Küstengewässern M-Vs (2011)" sowie die "Bewertungsanleitung für FFH-Lebensraumtypen in M-V (2012)"

Lebensräume im Biosphärenreservat Schaalsee

Das Biosphärenreservat repräsentiert den  Landschaftstyp-„Baltischer Buchenwald“. Aber auch verschiedene andere Biotope wie Seen, Wälder, Moore und Kleingewässer prägen die Landschaft am Schaalsee.

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Lebensräume im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist berühmt für seine Lebensraumvielfalt. Eng nebeneinander und vielfältig verzahnt liegen hier Wasser und Land, mal durch breite Übergangsbereiche miteinander verbunden, dann wieder durch abrupte Grenzlinien voneinander getrennt. Die Dynamik der Naturkräfte formt stetig neue Strukturen, und unter den Kreationen der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende zeigt jede Altersklasse charakteristische Eigenarten.
 
Das bestimmende Element für Landschaft und Lebensräume der Vorpommerschen Boddenlandschaft ist die Veränderung. Sie prägt die Lebensgemeinschaften und deren kleinräumige Wechsel. Planlos entstanden, aber doch logisch geordnet präsentieren sich die Lebensräume. 

 

Lebensräume im Nationalpark Jasmund

Der Nationalpark Jasmund gehört zu den wenigen Landschaften Deutschlands, in denen die Abfolge vom geschlossenen Wald zu natürlich offenen Biotopen zu beobachten ist. Im Gebiet blieb ein reiches Spektrum naturnaher Ökosysteme bis in die Gegenwart erhalten, das durch weitgehende Eigendynamik gekennzeichnet ist. Dazu gehören die Flachwasserzonen der Ostsee, Blockstrände, Steilküsten, Wälder sowie Bäche und Moore. Überall laufen die natürlichen Prozesse ohne menschliche Eingriffe ab. Alles ist in steter Veränderung, nur die * Geschwindigkeit der Veränderungen ist verschieden. Die meisten Ökosysteme können als sich zyklisch wandelnde Mosaikgefüge aufgefasst werden. Sie bestehen aus ineinandergreifenden Übergängen unterschiedlicher Entwicklungsstadien.

Erlenbruchwald

Lebensraumschutz

Sie finden hier Informationen zur Definition und zu den Ergebnissen der landesweiten Kartierung gesetzlich geschützter Biotope, Steckbriefe zu den FFH-Lebensraumtypen sowie Kartieranleitungen zur Erfassung von Biotopen und FFH-Lebensraumtypen.

Moorschutz

Polder Große Rosin

Der Schutz der Moore ist ein wesentliches Ziel in Mecklenburg-Vorpommern. So verfügt das Land seit 2000 über ein Konzept zum Erhalt und zur Entwicklung der Moore in Mecklenburg-Vorpommern (Moorschutzkonzept). Die aktualisierte Fassung des Moorschutzkonzeptes aus dem Jahr 2009 und der Stand dessen Umsetzung wird hier vorgestellt. Des Weiteren finden Sie Informationen zu den EU-kofinanzierten Moorschutzprojekten der letzten beiden Förderperioden.

Naturschutz im Wald

Die Mitarbeiter der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern nehmen die Verantwortung, die sich aus der Einheit von Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern ergibt, auch bei der Bewahrung und Entwicklung des Arten- und Biotopschutzes wahr.
Im Rahmen des Konzeptes "Ziele und Grundsätze einer naturnahen Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern" werden Maßstäbe gesetzt, die über die gesetzlichen Verpflichtungen weit hinaus gehen. Neben der Errichtung von Naturwaldreservaten und dem verantwortungsvollen Umgang mit Naturschutzgebieten hat das Belassen von Alt- und Biotopbäumen, von Altholzinseln und das Vorhalten von Buchenaltholz eine große Bedeutung in der forstlichen Praxis.

Anbieter: Landesforst M-V

Schutzzonen im Biosphärenreservat Südost Rügen

Um den vielfältigen Ansprüchen und Aufgaben gerecht werden zu können, sind Biosphärenreservate in verschiedene Zonen aufgeteilt:

Die Kernzonen dienen dem Schutz der Natur, dem Erhalt der genetischen Ressourcen, der Tier- und Pflanzenarten, der Landschaften und der Ökosysteme; für die Forschung ist sie die Referenzflächen.

Die Pflegezonen vereinen die wertvollsten Flächen der durch menschlichen Einfluss geprägten Kulturlandschaft, die auch weiterhin bestimmter Pflegemaßnahmen wie z. B. extensiver Beweidung bedürfen. Die Zielstellung in den Pflegezonen besteht vor allem darin, extensiv genutzte Kulturlandschaften zu erhalten, die ein breites Spektrum verschiedener Lebensräume für eine Vielzahl naturraumtypischer Tier- und Pflanzenarten umfassen.

Die gesamte übrige Fläche des Biosphärenreservates ist der Entwicklungszone zugeordnet. Alle Nutzungs- und Wirtschaftsformen sollen umwelt-, natur- und sozialverträglich umgesetzt werden.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V

Seit Gründung unserer Stiftung 1994 tragen wir auf mittlerweile 8.000 Hektar und in insgesamt über 100 Naturschutz-, Großschutz- und Projektgebieten zum Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern bei. Wir erwerben geeignete Flächen und pflegen und entwickeln sie nachhaltig, entweder selbst oder mit engagierten Partnern vor Ort. Zu unseren Aufgaben gehören zudem Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, die Beteiligung an der Umsetzung umweltfachlicher Ziele des Landes und vieles mehr.

Aufgrund unserer politischen Neutralität und unserer großen fachlichen Akzeptanz haben wir uns landesweit einen festen Platz bei der Betreuung von Naturschutzflächen erarbeitet. Zudem sehen wir uns als Mittler zwischen Politik und Umweltschutz. Als Stiftung des öffentlichen Rechts stehen wir vor allem für:

  • Natur- und Umweltschutz ohne eigene finanzielle Ziele,
  • Dauerhaftigkeit durch Grundstückseigentum und langfristige Partnerschaften,
  • Verlässlichkeit und Insolvenzfestigkeit gegenüber Dritten,
  • Hohe Flexibilität gegenüber der unmittelbaren Staatsverwaltung auch im Rahmen der verschiedenen Nutzerbedürfnisse.

Für diese Zwecke stehen der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V die Erträge des Stiftungsvermögens zur Verfügung. Diese Mittel sollen nur für Projekte in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt werden.

 

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Tiere im Biosphärenreservat Südost Rügen

Die Trockenrasen Südost-Rügens sind Lebensraum für eine Reihe wärmeliebender Insektenarten, wie z.B. Pelz-, Furchen- und Kegelbiene, Gold- und Faltenwespe.
Südost-Rügen hat große Bedeutung als Rast- und Brutrevier für Zugvögel. Hauptsächlich sind es verschiedene Gänsearten (Grau-, Saat- und Bläßgans), die im Herbst zu Tausenden in den Buchten rund um die Insel Vilm übernachten und zur Nahrungsaufnahme auf die Äcker kommen.
Die küstennahen Bereiche des Greifswalder Boddens sind das größte Laichgebiet der Ostseeheringe.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kann als eine der ältesten Bürgerinitiativen in Deutschland bezeichnet werden. Am 5. Dezember 1947 fanden sich rund 500 Bürger in Bad Honnef zusammen um die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu gründen und um damit gegen die Reparationshiebe der Alliierten, die Kahlschläge der Siegermächte zu protestieren. Bis heute ist es das Ziel des Verbandes, über den Zustand des Waldes aufzuklären, die Gefahren für den Wald aufzuzeigen, das Verständnis und Gefühl der Menschen für die Bedeutung des Waldes zu vertiefen und die Forschung für den Schutz des Waldes zu unterstützen. Schon 1948 wurde die "Landespflege" (der Schutz von Boden, Wasser, Landschaft) mit in das Programm der SDW aufgenommen. An dieser Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert.

 

Eingriffsregelung (7)

Eingriffsregelung, Kompensationsverzeichnis, Ökokonten

Straßenbau (Szalai cc-by-sa)

Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung ist ein zentrales Rechtsinstrument des Naturschutzes. Negative Folgen für Natur und Landschaft, die von menschlicher Tätigkeit und Wirtschaft in der Regel ausgehen, sollen damit vermieden, minimiert oder kompensiert werden. Das Landesamt stellt im Rahmen seiner Zuständigkeit für die Erarbeitung von Planungs- und Entscheidungshilfen für Naturschutzbehörden Informationen zur Bewertung von Eingriff und Kompensation, zur Dokumentation von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Kompensationsverzeichnis sowie zu Ökokonten des Naturschutzes zur Verfügung.

Eingriffsregelungen und Ökokontomaßnahmen

Sommerwiese<p>© Landgesellschaft MV</p>

Rossinerwiese

© Landgesellschaft MV

Die Eingriffsregelung ist ein Instrument, das dazu beitragen soll, Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten. Wer in Natur und Landschaft eingreift, ist verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes zu unterlassen und nicht vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren. Die genaue Eingriffsdefinition, Anforderungen an die Kompensationsmaßnahmen und Fragen der Zuständigkeit sind im Naturschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern geregelt. Die Bewertung von Eingriffen erfolgt in M-V landesweit einheitlich nach den "Hinweisen zur Eingriffsregelung". Für die Bewertung von Straßenbauvorhaben (Bundes- u. Landesstraßen) und für mastenartige Eingriffe wie Antennenträger und Windkraftanlagen gibt es separate Handlungsanleitungen.

Ökokontomaßnahmen sind vorgezogene Kompensationsmaßnahmen für zukünftige Eingriffe, die von Eingriffsverursachern oder Anderen durchgeführt wurden und nach Anerkennung in einem Ökokonto eingebucht werden. Im konkreten Eingriffsfall können die Ökokontomaßnahmen dann Kompensationspflichtigen angeboten werden. Sobald eine Maßnahme zur Kompensation eines Eingriffs geeignet ist, kann sie im Rahmen des dazugehörigen Genehmigungsverfahrens als Kompensationsmaßnahme zugeordnet und aus dem Ökokonto ausgebucht werden.

Durch die gesetzliche Einführung der Ökokontoregelung sollen Verzögerungen im Eingriffsgenehmigungsverfahren vermieden und die Qualität von Kompensationsmaßnahmen verbessert werden. Die Anerkennung von Ökokontomaßnahmen erfolgt auf Antrag (Formular) durch die zuständige Naturschutzbehörde.Wer beabsichtigt, Ökokontomaßnahmen durchzuführen, sollte frühzeitig, also vor der Maßnahmenplanung, Kontakt mit der örtlich zuständigen Naturschutzbehörde aufnehmen. In der Regel sind das die unteren Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Anerkannte Ökokontomaßnahmen können im öffentlich zugänglichen Kartenportal Umwelt auf der Homepage des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie eingestellt werden. Dadurch besteht für Maßnahmenträger die Möglichkeit, ihre Maßnahmen öffentlich anzubieten. Eingriffsverursacher können sich über verfügbare Kompensationsmaßnahmen informieren sowie Kontaktdaten des Anbieters erhalten.

Grundlagen und Bewertung von Eingriff und Kompensation

A 20 (Darkone cc-by-sa)

Die "Hinweise zur Eingriffsregelung" sind für Mecklenburg-Vorpommern allgemeine Grundlage für die Bewertung von unvermeidbaren Eingriffen, die Ableitung des Kompensationsbedarfes sowie Grundsätze und Bemessung von Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen. Für einige Eingriffstypen wurden hinsichtlich Bewertung und Kompensation spezielle Verwaltungsvorschriften erlassen oder zur einheitlichen Handhabung im Land erarbeitet. Die Seite gibt einen Überblick und erschließt die anzuwendenden Regelwerke.

Kompensationsverzeichnis M-V

Kompensationsverzeichnis

Maßnahmen, die Eingriffe in Natur und Landschaft ausgleichen oder ersetzen sollen (Kompensationsmaßnahmen), müssen einschließlich der verwendeten Flächen gemäß § 17 Abs. 6 BNatSchG in ein Kompensationsverzeichnis eingetragen werden. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie ist dafür in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Stelle und betreibt das EDV-System, mit dem die über Eingriffe entscheidenden Behörden ihrer Pflicht zur Übermittlung der Informationen nachkommen. Über den folgenden Link erreichen Sie das Webportal „Kompensations- und Ökokontoverzeichnis“, in dem sowohl allgemein zugängliche Informationen zum Kompensationsverzeichnis angeboten werden als auch die für Behördenarbeit geschützte Datenbank erreicht werden kann.

Ökokontierung

Als Ökoflächenagentur ist die Landgesellschaft bemüht, möglichst räumlich konzentriert und flächenschonend Kompensations-maßnahmen, möglichst auf Grenzertragsstandorten, zu planen und umzusetzen. So können landwirtschaftliche Produktion und naturschutzfachliche Maßnahmen nebeneinander existieren und einander nützen. Eingriffe in Natur und Landschaft, z.B. durch bauliche Investitionen in der Landwirtschaft, können durch Projekte der Ökoflächenagentur ausgeglichen werden. Beispielsweise entstehen Kleingewässer, Hecken und Feldgehölze, die als Kleinstrukturen zur Bereicherung der Agrarlandschaft beitragen sowie als Wasserspeicher und Erosionsschutz wichtige Funktionen im Naturhaushalt erfüllen können.

Ökokontierung und EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die Landgesellschaft ist für die Vorbereitung, Planung und Umsetzung von naturschutzfachlichen Projekten gut aufgestellt. Unsere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse zu Naturschutzfachplanung, Landesspezifik und Naturraum, Baubegleitung, Landwirtschaft, Flächenmanagement und Flurneuordnung und regionaler Entwicklungsplanung mit.

Ökokonto M-V

Koblentzer See (Müller)

Geeignete Maßnahmen des Naturschutzes oder der Landschaftspflege, die im Hinblick auf zu erwartende Eingriffe vorab durchgeführt und zur Verwendung als Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahme durch die örtlich zuständigen unteren Naturschutzbehörden anerkannt worden sind, werden als Ökokonto-Maßnahmen des Naturschutzes bezeichnet. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie betreibt das für die Ein- und Ausbuchung von Ökokonten zu verwendende EDV-System, informiert über aktuell verfügbare Ökokonten sowie über Erlasse und Arbeitshilfen, die die vorgezogenen Kompensationsmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern betreffen.

Fauna (Fische, Amphibien, Reptilien, Weichtiere und Krebse) (5)

Die Gemeine Bachmuschel



Wer filtriert denn da?

Bachmuschel (Unio crassus) - Foto: Thomas Behrends

Die Gemeine Bachmuschel lebt in schnell fließenden Bächen und Flüssen und ernährt sich von Plankton sowie feinen organischen Schwebeteilchen, die sie aus dem Wasser filtert.

Der Kammmolch



Ein Wasserdrache braucht Schutz

Wer im Sommer oder Herbst in Ufernähe unter einen Steinhaufen schaut, könnte darunter einen Bewohner finden, vielleicht sogar einen Molch. Eine bemerkenswerte Art der Molche ist der Kammmolch, welcher hier vorgestellt werden soll. Der „kleine Wasserdrache“ ist mit

Farbenfrohes Doppelleben



„Vorsicht, ich bin giftig!“ / Die Rotbauchunke im Porträt

„Uuuh...Uuuh...Uuuh!“ An zahlreichen flachen Stillgewässern ist der Ruf im Frühjahr kaum zu überhören. Die männlichen Rotbauchunken liegen prall aufgebläht im flachen Wasser und geben diese Paarungsrufe von sich. Doch wehe, es droht Gefahr. Dann zeigen sie ihre rote Unterseite!

Moorfrosch



Im Frühjahr gerne mal in Blau

Der Moorfrosch ist eine unserer kleineren Froscharten, er erreicht nur eine Größe von maximal sieben Zentimetern. Um der Damenwelt zu imponieren, können die Männchen zur Laichzeit für wenige Tage eine intensive Blaufärbung entwickeln.

Neunaugen



Lebende Fossile

Lebende Fossile

Neunaugen sind sehr ursprüngliche Vertreter der Wirbeltiere und gelten als lebende Fossile. Sie haben einen aalartigen, langgestreckten Körper, der mit einem flossenartigen Rücken- und Schwanzsaum besetzt ist. Ihren Namen verdanken sie einer ungenauen historischen Beschreibung

Fauna (Insekten und Spinnentiere) (21)

Das geht unter die Haut



Leben unter der Rinde

Leben unter der Rinde

Die Rinde eines Baumes ist wie eine sehr dicke Haut, die vor Krankheiten, Feuchtigkeit und Feuer schützt. Gleichzeitig bietet sie tausenden Lebewesen ein kleines Zuhause. So laben sich Heldbock und Hirschkäfer am vermehrten Saftfluss verletzter Bäume, während der Eremit es am liebsten kuschelig in seiner mit Mulm gefüllten Baumhöhle mag.

Das Tagpfauenauge



Vagabundierende Schönheit

Tagpfauenauge an Weidenkätzchen - Foto: Helge May

Das Tagpfauenauge ist vor allem wegen seiner auffälligen Erscheinung bekannt. Den charakteristischen großen blau, schwarz und gelb gesäumten Augenflecken auf jeder Flügelspitze verdankt er auch seinen Namen.

Der Admiral



Zugvogel unter den Schmetterlingen

Admiral - Foto: Helge May

Der Admiral ist nicht nur der höchste Dienstgrad bei der Marine, sondern auch ein hübscher Schmetterling, der bei uns häufig zu beobachten ist. Tatsächlich verdankt der Schmetterling seinen Namen wohl dem Admiral, der auf hoher See unterwegs ist.

Der Aurorafalter



Göttliche Schönheiten verkünden den Frühling

Aurorafalter an Wiesenschaumkraut - Foto: Frank Derer

Aurora hieß im Alten Rom die Göttin der Morgenröte. Niemand, der einmal früh morgens die reiche Rotfärbung des Osthimmels vor dem Sonnenaufgang beobachtet hat, kann sich der Wirkung dieses Naturschauspiels entziehen.

Der Blauschillernde Feuerfalter



Trockenlegung von Wiesen zerstört Lebensräume

Trockenlegung von Wiesen zerstört Lebensräume

Wer ihn zu Gesicht bekommt hat Glück gehabt. In Mecklenburg-Vorpommern wird der kleine Blauschillernde Feuerfalter, der vor allem an feuchten Standorten anzutreffen ist, in der Roten Liste der gefährdeten Tagfalterarten als verschollen geführt.

Der Distelfalter



Genügsamer Wanderer

Die Unterseite des Distelfalters ist sehr auffällig gefärbt - Foto: Helge May

Zu den bekanntesten heimischen Schmetterlingen zählt der Distelfalter. Und dies obwohl er im eigentlichen Sinne keine heimische Art ist. Distelfalter überwintern im südlichen Europa und Afrika. Da sie so gut wie keinen Frost vertragen, wandern sie in jedem Jahr erneut ein.

Der Eremit



Verborgenes Leben im Mulm

Verborgenes Leben im Mulm

Wahrscheinlich denken Sie jetzt, dieser Beitrag handelt von Menschen, die zurückgezogen irgendwo in der Einöde leben. Nein, Einsiedler sind nicht gemeint. Hier geht es um einen Käfer, der aufgrund seiner speziellen Lebensraumansprüche heute immer mehr in Not gerät. Der Eremit ist ein relativ plump wirkender Blatthornkäfer, der seinen Namen seiner verborgenen Lebensweise in Baumhöhlen verdankt.

Der Goldene Scheckenfalter



Ein Edelfalter mit hohen Ansprüchen

Ein Edelfalter mit hohen Ansprüchen

Der braun und orange gescheckte Goldene Scheckenfalter, der auch Skabiosen-Scheckenfalter genannt wird, ist in Mecklenburg-Vorpommern nur noch selten zu beobachten. Er wird zur Familie der Edelfalter gezählt und ist in gesamt Deutschland stark gefährdet und streng geschützt.

Der Große Feuerfalter



Meister der Verwandlungskunst

Meister der Verwandlungskunst

Bis Mitte September kann man den Großen Feuerfalter als prachtvollen Schmetterling auf feuchten Wiesen oder an Gräben beobachten. Der Falter gehört zur Familie der Bläulinge. Und das, obwohl er nicht blau, sondern orange ist – eben wie ein leuchtendes Feuer.

Der Große Schillerfalter



Ein Waldbewohner der tierische Nahrung vorzieht

Großer Schillerfalter - Foto: Carsten Pusch

Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingen, die man oft auf Wiesen und Feldern beobachten kann, ist der Große Schillerfalter ein Waldbewohner. Besonders ist auch, dass er anstatt des Blütennektars tierische Produkte bevorzugt.

Der Kleine Fuchs



Falterglück durch Brennnesseln

Kleiner Fuchs - Foto: Frank Derer

Der Rotfuchs gilt als besonders schlau - deswegen werden Menschen mit dergleichen Eigenschaft umgangssprachlich als Füchse bezeichnet. Nun ist über die Intelligenz des Kleinen Fuchses wenig bekannt. Deshalb ist der Name auf die rotbraune Grundfarbe der Flügeloberseiten zurückzuführen.

Der Kolibri, der keiner ist



Das Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen im Schwirrflug - Foto: Frank Derer

Der Schwirrflug der Taubenschwänzchen hat schon häufig zu Verwechslungen geführt. Der Falter holt sich den Nektar wir ein Kolibri aus den Blüten und mutet dabei wie der amerikanische Vogel an. Immer wieder melden sich Leute beim NABU und berichten von vermeintlichen Kolibri-Beobachtungen. Kolibris sind amerikanische Brutvögel. Ihr Schwirrflug, der sie vor Blüten in der Luft stehen lässt, hat sie berühmt gemacht. Doch bei uns wird man keine Kolibris finden.

Der Perlgrasfalter



In MV selten geworden

Der Perlgrasfalter wird auch Weißbindiges Wiesenvögelchen genannt - Foto: NABU/Klaus Kiuntke

Der Perlgrasfalter lebt in verschiedenen Gebieten. Sowohl im Wald als auch auf Trocken- und Magerrasen kann man den in Mecklenburg-Vorpommern als gefährdet eingestuften Falter sehen. Besonders gerne hält er sich an Gebüschen, Hecken und an Waldrändern auf.

Der Schwalbenschwanz



Einer der schönsten Falter Mitteleuropas

Einer der schönsten Falter Mitteleuropas - Schwalbenschwanz - Foto: Frank Derer

Für Kleingärtner sicherlich interessant ist, dass die Raupe des Schwalbenschwanzes sich gerne von Mohrrübe-, Petersilie- und Dillblättern ernährt. Auch Doldenblütler wie Wilde Möhre, Fenchel und Wiesenkümmel sind bevorzugte Nahrungspflanzen der Schwalbenschwanzraupe.

Der Zitronenfalter



Rekordverdächtiger Frühlingsbote

Zitronenfalter an Phlox - Foto: Helge May

Wer glaubt, dass ein Projektmanager Projekte managt, der denkt auch ein Zitronenfalter würde Zitronen falten, heißt es im Volksmund. Woher Zitronenfalter wirklich ihren Namen haben und wie sie leben, erklärt der NABU in diesem Artikel.

Die Wolfsspinne



Fürsorgliche Mutter

Fürsorgliche Mutter

Geben wir es doch zu: Wen beschleicht nicht ein Ekelgefühl, wenn er so ein behaartes, achtbeiniges Krabbelwesen anfassen soll? Dennoch üben Spinnen seit jeher eine weit reichende Faszination auf die Menschen aus. 3000 Arten gibt es in Deutschland - Asseln und Krebse mitgerechnet. Die Wolfsspinnen bilden unter diesen eine Familie.

Ein großer Europäer



Der Große Heldbock im Porträt

Der Große Heldbock im Porträt

Mit einer Körperlänge von bis zu 5,5 Zentimeter gehört der Große Eichenbock zu den größten Käfern Europas. Er ist bis auf seine helle Hinterleibsspitze durchgehend braunschwarz gefärbt und gehört zur Familie der Bockkäfer. Wie alle Vertreter dieser Familie fällt auch der Große Eichenbock durch seine besonders langen, gegliederten Fühler auf.

Libellen – einfach bestimmen



Erster Geländeschlüssel macht noch mehr Lust auf die Flugkünstler

Erster Geländeschlüssel macht noch mehr Lust auf die Flugkünstler

Ein besonderer Geschenktipp für Naturfreunde ist der erste Bestimmungsschlüssel für die Libellen Norddeutschlands. Das Buch mit DVD motiviert Naturinteressierte dazu, sich eingehender mit den Akrobaten der Lüfte in ihren natürlichen Lebensräumen zu beschäftigen.

Paradiesische Gärten für Biene und Mensch



NABU MV gibt Tipps für bienenfreundliche Gartengestaltung

NABU MV gibt Tipps für bienenfreundliche Gartengestaltung - Nektar- und pollenreiche Pflanzen sind für Bienen optimal - Foto: Helge May

In jedem Garten gibt es ein fast unerschöpfliches Potenzial, um etwas Gutes für die Bienen zu tun. Haben Sie keine Angst vor Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen! Diese meist harmlosen und ungefährlichen Hautflügler leisten unschätzbare Dienste bei der Blütenbestäubung und sorgen für eine reiche Ernte. Wespen vertilgen zudem Insekten, wie Blattläuse und Raupen, die der Gärtner gerne loswird.

Schillerndes Blaugrün am Fluss



Die Gebänderte Prachtlibelle

Die Gebänderte Prachtlibelle

Sie hat ihren Namen nicht von ungefähr: In einem eindrucksvollen Blaugrün schillern die pfeilschnellen Körper der Männchen. Ihre Flügel sind durchscheinend grün und werden von einer dunklen, breiten, blau glänzenden Flügelbinde unterbrochen. Und wie so oft in der Tierwelt, sind die Weibchen nur halb so schön anzusehen, sie schillern bronzefarben.



Kleiner, Großer und Grünader- Weißling

Kleiner Kohlweißling an Wasserdost - Foto: Helge May

Viele Menschen mögen Schmetterlinge. Insbesondere die tagaktiven Falter werden gemocht. Die Nachtfalter hingegen sind gemeinhin als „Motten“ verschrien und haben ein entsprechend schlechtes Image. Doch auch bei den Tagfaltern scheiden sich die Geister.

Fauna (Säugetiere) (30)


Acht Antworten zu Wölfen in Deutschland

Wie reagieren wir auf die natürliche Rückkehr des Wolfs?

Wolf - Foto: Christoph Bosch

Die Reaktionen auf die Wolfsinfokampagne des NABU sind von einem breiten Zuspruch geprägt. Jedoch erreichen uns auch Kommentare, die stark von Unsicherheiten aber auch Unwissenheit über die Lebensweise des Wolfes geprägt sind. Acht häufig gestellte Fragen beantworten wir hier.

Das Große Mausohr



Flugkünstler mit großen Ohren

Flugkünstler mit großen Ohren

Obwohl ihr Aussehen daran erinnert - eine fliegende Maus ist die Fledermaus nicht. Der Igel und der Maulwurf zählen zu ihren nächsten Verwandten. Zwischen ihren Fingerknochen spannen sich Flughäute, die ihnen ermöglichen aktiv zu fliegen. Als einziges Säugetier weltweit! Das Große Mausohr ist unsere größte Fledermausart, zu erkennen an seiner kurzen, breiten Schnauze und den langen, breiten Ohren.

Der Baummarder



Flauschiges Goldkehlchen

Flauschiges Goldkehlchen

Wenn sie vom Marder hören, denken die meisten Auto- und Hausbesitzer wohl in erster Linie an zerbissene Kabel und zerfleddertes Dämmmaterial. Dieser Zerstörungsdrang ist jedoch in der Regel auf den Steinmarder zurückzuführen. Sein Bruder, der Baummarder, kommt nur in Ausnahmefällen in Siedlungen. Er lebt eigentlich in Wäldern und Parks.

Der Biber



Burgherr auf dem Vormarsch

Burgherr auf dem Vormarsch

Die Geschichte des Bibers − aus Sicht des Naturschutzes eine wahre Erfolgsstory: Lange Zeit tauchte Meister Bockert, wie der Biber im Volksmund auch genannt wird, nur noch in Märchen und Fabeln auf. Die Jagd auf ihn hatte den Bestand europaweit bis auf wenige Individuen ausgerottet. In Mecklenburg-Vorpommern konnte er sich dank verschiedener Schutzmaßnahmen wieder ausbreiten.

Der Fischotter



Ein wahrer Fischgourmet

Ein wahrer Fischgourmet

Wussten Sie schon, dass der Fischotter zu den Mardern gehört? Nach dem Dachs ist er die zweitgrößte bei uns lebende Marderart. Und gleichzeitig noch etwas ganz besonderes: Der Fischotter ist der einzige Marder, der sowohl im Wasser als auch an Land lebt. Denn dank seiner Schwimmhäute ist die Fortbewegung im Wasser für ihn kein Problem.

Der Igel – ein sympathischer Gartenbewohner



Süße Stubsnase und kleine Knopfaugen

Süße Stubsnase und kleine Knopfaugen

Kaum ein Wildtier steht jedes Jahr im Herbst so im Interesse der Öffentlichkeit wie der Igel. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn und möchte zu seinem Schutz beitragen. Denn obwohl die meisten Menschen schon mal einen Igel gesehen haben, ist der kleine Insektenfresser gefährdet. Straßen zerschneiden seinen Lebensraum, aufgeräumte Landschaften bieten ihm keinen Unterschlupf und die intensive Landwirtschaft lässt keinen Raum für seine Nahrungstiere.

Der Siebenschläfer...



macht die Nacht zum Tag

macht die Nacht zum Tag

Er gehört zur Gruppe der Schlafmäuse und tatsächlich verschläft er sieben Monate des Jahres. Schläft er nicht, macht er sich mit seinen Familientrupps auf Nahrungssuche: Insekten, Früchte und Samen schmecken ihm besonders gut. Eigentlich besiedelt er Bäume in naturnahen Laubwäldern oder alten Obstwiesen, aber auch alte Dachgestühle dienen als Lebensraum.

Der Wolf



Ein überraschendes Comeback?!

Wolf auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord - Foto: Jürgen Borris

Auf leisen Pfoten kehrt der Wolf zurück. Verraten hat ihn sein genetischer Fingerabdruck - so konnte nachgewiesen werden, dass mindestens ein Wolf wieder in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Bei der Wahl seines Reviers ist der Wolf anspruchslos, wichtig ist ihm nur seine Ruhe. Eigentlich leben Wölfe im Rudel, bestehend aus Elterntieren mit ihren Nachkommen. Vielleicht wird auch bald bei uns ein ganzes Rudel leben.

Die Kegelrobbe



Der Name ist Programm

Der Name ist Programm

Obwohl die Kegelrobbenbestände in der nördlichen und östlichen Ostsee wieder ansteigen, bleibt eine Wiederbesiedlung an unseren Küsten bislang aus. Ihre Rückkehr wird durch Nahrungsmangel, Meeresverschmutzung sowie die intensive wirtschaftliche und touristische Nutzung und die damit verbundene Beunruhigung der erschwert. Ihren Namen verdankt sie ihrer langen, kegelartigen Kopfform.

Die Mopsfledermaus



Ein echter Waldschrat

Ein echter Waldschrat

Im Grunde ist sie unverwechselbar mit ihrer mopsartig gedrungenen Schnauze und den über der Nase zusammengewachsenen Ohren. Die Rede ist von der Mopsfledermaus – ein Sorgenkind unter den fliegenden Säugetieren. Ihre speziellen Lebensraumansprüche machen es ihr heutzutage nicht leicht. Deutschlandweit ist sie vom Aussterben bedroht.

Eine Nacht im Wald



Im Jagdrevier von Fledermäusen und Eulen wird die Nacht zum Tag

Es ist Hochsommer. Die Abende sind lau und laden auch zu später Stunde noch zum draußen sein ein. Egal, ob von der eigenen Terrasse oder beim Spaziergang im Wald: Wer sich jetzt zur Dämmerungszeit draußen im Freien bewegt, hat gute Chance von einem der lautlosen Jäger überflogen zu werden. Fledermäuse und Eulen sind nachtaktiv und begeben sich mit Einbruch der Dunkelheit auf Nahrungssuche.

Meister Lampe im Rampenlicht



Der Hase - bekannt aus Mythologie, Literatur und Fernsehen

Der Hase - bekannt aus Mythologie, Literatur und Fernsehen

Von allen bei uns lebenden Wildtieren ist der Hase eines der Bekanntesten. So zaubern prominente Vertreter der Hasen-Familie, wie Roger Rabbit und Bugs Bunny, ein Lächeln in die Gesichter ihrer Fans. Auch in Märchen spielt der Hase eine wichtige Rolle. Jeder kennt „Die Hasenschule".

Moby Dicks kleiner Bruder



Der Schweinswal im Porträt

Der Schweinswal im Porträt

Es gibt nur eine einzige Walart, die sich in deutschen Gewässern regelmäßig fortpflanzt. Die Rede ist vom Schweinswal. Der maximal etwa 1,80 Meter lange und höchstens 90 kg schwere Knirps unter den Walen hat damit ungefähr die Größe und das Gewicht eines Menschen. Doch nicht nur darin ähneln die Meeressäuger uns.



NABU MV freut sich über Rückkehr der Wölfe

Schafhalter dürfen mit Kosten für Herdenschutzmaßnahmen nicht allein gelassen werden

Heulende Wölfe - Foto: Christoph Bosch

Die Mitglieder des "Bündnis gegen den Wolf" sind sich einig: Der Wolf ist nicht erwünscht. Die Gründe für diese skeptische Einstellung gegenüber der natürlichen Rückkehr der Wölfe sind vor allem emotional geprägt. Viele Bündnis-Mitglieder sind Schäfer, die sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen.

Naturschutz beim Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Unter dieser Rubrik Umwelt erhalten Sie Informationen über Projekte des Landesanglerverbandes, des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern oder anderer Institutionen, die in Verbindung mit dem Umweltschutz und dem Thema Wasser stehen.

Stachelige Überlebenskünstler im Garten



Borstige Insektenfresser suchen jetzt Winterquartiere

Igel - Foto: Thomas Behrends

Im Herbst bereiten sich viele Wildtiere in Mecklenburg-Vorpommern auf die Überwinterung vor. Während sich einige Tierarten die letzten Fettreserven anfressen, ziehen sich andere bereits in ihr Winterquartier zurück. Der Igel gehört zu den Tieren, die den Winter schlummernd in einem sicheren Versteck verbringen.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Tierwelt

Zahlreichen Tierarten bietet der Naturpark mit seinen Wäldern, Mooren, Seen, Wiesen, Weiden und Äckern einen zusagenden Lebensraum. Darunter befinden sich auch einige sehr seltene Arten. Besonders hervorzuheben sind die Wasserbewohner wie Fischotter und Biber. Sie finden in den meist sauberen Seen und naturnahen Fließgewässern ihren bevorzugten Lebensraum.
Im Naturpark kommen 11 Orchideenarten vor. Das Breitblättrige Knabenkraut ist davon die häufigste Art.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Tier- und Pflanzenwelt

Die Flussniederung der Peene ist mit ca. 20.000 ha eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete Mittel- und Westeuropas. Sie zeigt den größten Ursprünglichkeitsgrad aller norddeutschen Flusstäler, was die überregionale Bedeutung des Peenetals begründet. Nicht umsonst wurde das gesamte Peenetal als EU-Schutzgebiet ausgewiesen. Außerhalb Polens und abgesehen von einigen Mooren des Alpenvorlandes ist nur noch hier fast die gesamte ursprüngliche Palette an Niedermoorvegetationstypen anzutreffen. Einige Moorpflanzen und -tiere sind heute in Deutschland lediglich im Peenetal zu finden oder haben in diesem Areal ihren Verbreitungsschwerpunkt.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Tier- und Pflanzenwelt

Die vielfältige Naturausstattung und die geringe menschliche Siedlungsdichte sind Hauptursachen für das Vorkommen vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten. So wurden bisher über 140 Brutvogelarten nachgewiesen. Neunzig andere Vogelarten treten als Durchzügler und Nahrungsgäste auf und unterstreichen die Bedeutung des Naturparks als Europäisches Vogelschutzgebiet.

Herausragend sind die Vorkommen von 15-16 Brutpaaren des Seeadlers, ca. 11 Paaren des Fischadlers und 12-15 Brutpaaren der Großen Rohrdommel.

Der Naturpark Insel Usedom - Tier- und Pflanzenwelt

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Ostdeutschlands. Insgesamt wurden über 280 Arten beobachtet, 150 davon brüten auch hier. Allein 11 Greifvogelarten brüten regelmäßig im Naturpark, darunter der Seeadler, der im Odermündungsgebiet einen Verbreitungsschwerpunkt hat.
Große Teile des Naturparkgebietes sind wegen ihrer besonderen Vegetation sehr wertvoll. Das Gebiet besitzt einen hohen Anteil naturnaher Biotope wie Dünen, Moore, Trockenrasen, Wälder und Wasserflächen.

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Tier- und Pflanzenwelt

Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Lebensräumen gestaltet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark sehr vielfältig. So findet man von Trockenmagerrasen bis hin zum Niedermoor ein breites Biospektrum.
Die Wasserläufe der Seen sowie die zahlreichen Gräben sind ausgezeichnete Jagdreviere für den Fischotter, der auch als Wassermarder bezeichnet wird. Aufmerksame Naturbesucher können zahlreiche Fraßspuren und vielleicht sogar die eine oder andere Burg des Bibers entdecken.
In punkto Vogelwelt hat die Naturparkregion ebenfalls einiges zu bieten. Der größte Vertreter, der Seeadler, ist mit 15 Brutpaaren vertreten.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Tier- und Pflanzenwelt

Der Kummerower wie auch der Malchiner See und ihr Umland sind überregional bedeutende Rastgebiete nordischer Entenvögel. Jährlich rasten hier im Herbst und Frühjahr 20.000 bis 30.000 Bless- und Saatgänse, rund 1.000 Haubentaucher und 2.000 Pfeifenten sowie viele weitere Arten, so z.B. im Winter die auffälligen Zwergsäger.
In den letzten Jahren konnten auch Gruppen des Silberreihers (5 bis 30 Exemplare) im Winterhalbjahr häufig beobachtet werden. Regelmäßig verweilen hier ebenfalls kleinere Trupps von Meeresgänsen, beispielsweise Weißwangengänse. Auf dem Malchiner See haben Kraniche einen Schlafplatz.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Tier- und Pflanzenwelt

Das schwach maritime Klima, die Vielzahl der Naturräume und die lange Landnutzungsgeschichte unserer Region führte zur Entstehung einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften wie Ackerfluren und Grünlandflächen, Trockenrasen sowie Eichen- und Kiefernwälder.
An den Seerändern und in den Flusstälern sowie in den Mooren und Söllen sind Erlenbruchwälder und eine vielfältige Sumpf- und Wasservegetation bestimmend.

Die Naturschutzgebiete des Naturparks sind ein Eldorado für Wat- und Wasservögel. See- und Fischadler kommen in unserem Gebiet ebenfalls häufig vor.

themenbasiertes Bild

Tierwelt im Biosphärenreservat Schaalsee

Die Seen und Fließgewässer beherbergen rund 30 Fischarten und sind von großer Bedeutung für Fischotter und Amphibien sowie für zahlreiche Vogelarten (unter anderem Seeadler, Kranich, Rohrdommel, Gänsesäger, Schellente, Drosselrohrsänger). Herausragende Bedeutung haben die Seen vor allem auch für rastende und überwinternde Wasservögel.
Die teilweise ausgedehnten Röhricht- und Bruchwaldkomplexe beherbergen eine bemerkenswerte Wirbellosenzönose. Hier leben stark gefährdete Nachtfalterarten ebenso wie seltene Laufkäferarten, holzbewohnende (xylobionte) Käfer und schutzwürdige Mollusken.
Zahlreiche Kleingewässer besitzen herausragende Bedeutung für Amphibienvorkommen und Libellen. Die Moorgebiete sind Lebensraum für zahlreiche Spinnen- und Insektenarten. Feldgehölze, Einzelbäume und Alleen stellen wichtige Trittsteine und Leitlinien für Fledermäuse, Kleinsäuger und Amphibien dar. Trockenwarme Standorte bilden Lebensräume für seltene Spinnen, Heuschrecken, Laufkäfer und Schmetterlinge.



Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Auf leisen Pfoten zurück

Naturschützer sprechen schon lange davon: die Landschaft im Nordosten Deutschlands ist für Wölfe ein nahezu idealer Lebensraum. Hier finden sie noch unzerschnittene Landschaften und ausreichend Nahrung. Spätestens seit Januar 2008, als im Landkreis Ludwigslust mehrere Schafe von Wölfen gerissen wurden, sind die Vorhersagen der Wolfsexperten Realität geworden. Mecklenburg-Vorpommern ist wieder offizielles Wolfsland. Dabei war das Land im Grunde nur etwa 50 Jahre wirklich „wolfsfrei“. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der vorerst letzte Wolf in Sachsen geschossen. Gut vier Jahrzehnte später tauchten nach dem 2. Weltkrieg wieder vereinzelt Wölfe in Deutschland auf. Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern sind seit 1948 fünf Wölfe geschossen worden – der Letzte erst 1999 im Uecker-Randow-Kreis.

Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Seit 2006 gibt es wieder freilebende Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern. Sie finden hier den Wolfsmanagementplan, Hinweise für Tierhalter und Ansprechpartner bei Wolfs-Beobachtungen.



Wölfe und Tierhaltung nebeneinander möglich

NABU warnt vor dem Schüren unbegründeter Ängste in der Bevölkerung

Wölfe - Foto: Christoph Bosch

Gut eine Woche nachdem ein Wolf bei Röbel mehrere Schafe gerissen hat, sind die Schafhalter der Region noch immer verunsichert und fürchten um ihre Tiere. Obwohl diese Ängste absolut nachvollziehbar sind, begründen sie nach Ansicht des NABU nicht die Forderung nach Abschuss.



Wolf gehört nicht ins Jagdrecht

NABU kritisiert populistische Panikmache

Wolf - Foto: Christoph Bosch

Der NABU lehnt die von Landesjagdverband und Teilen der CDU geäußerte Forderung nach Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und einer Bestandsregulation ab. Die Zahl der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern ist weit von der Tragekapazität der Ökosysteme entfernt.

Zoologisches Institut und Museum Greifswald

Auf den Seiten des Zoologischen Museums werden Ihnen die Arbeitsgruppen des Instituts, des Museums und der Vogelwarte sowie die Forschungs- und Lehraktivitäten vorgestellt.



"Rotkäppchen lügt"

Das steht wirklich auf dem Speiseplan der Wölfe

Speisekarte_Wolf - Foto: NABU/J. Noack

Mit der Rückkehr des Wolfes nach Mecklenburg-Vorpommern werden auch alte Legenden wieder wach, vor allem sein Fressverhalten betreffend. Nun wurden Kotproben untersucht, Diese belegen eindeutig: Der Mensch steht nicht auf dem Speiseplan des Wolfes.

Fauna (Vögel) (27)

Adebar im schwarzen Rock



Der heimliche Vetter des Weißstorchs

Der heimliche Vetter des Weißstorchs

Den Storch, den weißen Storch, kennt jeder. Er bringt ja bekanntlich die Kinder. Hier soll von einem anderen bemerkenswerten Vertreter der Storchenvögel, nämlich dem Schwarzstorch, berichtetet werden. In vorchristlicher Zeit sahen die Germanen den Schwarzstorch als einen der Begleiter Odins an.

Alle Vögel sind schon da



Wie nun auch Trauerschnäpper, Pirol und Waldlaubsänger ihr Lied anstimmen

Während Meise, Zaunkönig und Co. bereits ihre Jungen füttern, fängt das Brutgeschäft für die Langstreckenzieher unter den Vögeln gerade erst an: Pirol, Trauerschnäpper und Waldlaubsänger verbringen die kalte Jahreszeit im Warmen und kehren erst im Mai zurück.

Ältester Ringstorch in MV



Storchenfreunden gelingt Ringablesung bei einem 23-jährigen Weißstorch

Storchenfreunden gelingt Ringablesung bei einem 23-jährigen Weißstorch

Nach mehreren Versuchen gelang Storchenexperten am 12. August in Veelböken die Ringablesung des Rekordstorches „B0217“. Den Storchenfreunden war gleich klar, dass es sich um ein sehr altes Tier handelte. Schließlich verwendete man die spezielle Art von Alu-Ringen zu DDR-Zeiten.

Bekassine auf dem absteigenden Ast



Bestandsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern von bis zu 30 Prozent

Bestandsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern von bis zu 30 Prozent

Die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, ist bundesweit vom Aussterben bedroht. Wie alle Wiesenvogelarten verzeichnet sie seit Jahren auch in Mecklenburg-Vorpommern alarmierende Bestandsverluste, da ihr Lebensraum, das Grünland und die Moore, dramatisch zurückgeht.

Beringungszentrale Hiddensee

Beringungszentrale

Die Bezeichnung Beringungszentrale (BZ) Hiddensee leitet sich von der kleinen Ostseeinsel Hiddensee ab ...

Der Eisvogel



Fliegender Edelstein

Fliegender Edelstein

Er gilt als Vorzeigevogel naturnaher Fließ- und Stillgewässer. Woher der Eisvogel seinen Namen hat, ist jedoch umstritten. Während manche den Namen auf das althochdeutsche Wort "eisan" für schillern oder glänzen zurückführen, sehen andere ihn als "Eisenvogel" und vermuten einen Bezug auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder. Auch der Vergleich des blauen Gefieders mit dem Glanz des Eises ist nicht von der Hand zu weisen.

Der Graue Kranich



Trompeter der Lüfte

Trompeter der Lüfte

Der Graue Kranich ist groß, auffällig, laut und faszinierend. So faszinierend, dass sogar der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern von seinem Vorkommen profitiert. Alljährlich im Frühjahr und Herbst, wenn bis zu 70.000 Vögel bei uns rasten, holen Einheimische und Touristen das Fernglas, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Der Haubentaucher



Liebestrunken ins Frühjahr

Liebestrunken ins Frühjahr

Jedes Jahr im Frühling ist auf den mecklenburgischen Seen ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten: Haubentaucher vollführen ihre aufwändigen Balzrituale. Weit über das Wasser schallende Kraorrr-Rufe prägen die Stimmung an unseren Seen. Der Haubentaucher gehört zur Familie der Lappentaucher.

Der Kampfläufer



Arena frei!

Arena frei!

Der Name kommt nicht von ungefähr: Im Mai heißt es für die männlichen Kampfläufer Arena frei für den Kampf um die Weibchen. Das bunte Prachtkleid und die auffälligen Federhauben dienen ebenfalls dazu, die Weibchen zu beeindrucken. Gebalzt wird in den frühen Morgenstunden. Die Weibchen flanieren an den Balzplätzen vorbei und wählen sich das stärkste Männchen aus.

Der Kuckuck



Bekannter Sänger unbekannten Aussehens

Bekannter Sänger unbekannten Aussehens

In volkstümlichen Kinderliedern ist es stets der Kuckuck, der mit seinem Ruf aus dem Wald den Frühling ankündigt. Doch obwohl schon die Kleinsten wissen, wie sich dieser Namen gebende Laut anhört, ist sein Aussehen Vielen unbekannt.

Der Moorochse



Heimlicher Schilfbewohner

Heimlicher Schilfbewohner

Den Namen „Rohrdommel“ hat schon jeder gehört. Aber längst nicht jeder hat schon eine Rohrdommel gehört. Dabei haben wir das große Glück in einem Bundesland zu leben, in dem immer noch in jedem Frühjahr das tiefe, dumpfe „Humb“ des Moorochsen aus vielen Schilfflächen ertönt.

Der Rotschenkel



Kecker Rotstrumpf

Kecker Rotstrumpf

"Tjüüüt, tjüüt" , erklingt der Ruf des Rotschenkels am Wattenmeer und an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. In großen Trupps durchstreift er die Küstenstreifen und stochert mit seinem langen Schnabel im Schlick - immer auf der Suche nach Nahrung. Würmer, Krebse und Muscheln stehen ganz oben auf seinem Speiseplan.

Der Turmfalke

Gefiederter Kirchgänger

Gefiederter Kirchgänger

Der Turmfalke mag die Kirche - als Brutplatz. Mauerspalten und Vorsprünge der hohen Kirchtürme bieten einen guten Schutz für die Brut. Wenn Sie also in Zukunft in der Nähe von Kirchen ein lautes, grelles "kikikikik" hören, wird es der Ruf des Turmfalken sein.

Die Dohle



Treuer Schlauberger

Treuer Schlauberger

Wer kennt nicht die frechen schwarz-grauen Gesichter mit den blitzblauen Augen, denen der Schalk im Nacken zu sitzen scheint? Die Dohle ist schwarz befiedert, mit silbergrauer Nacken- und Wangenpartie, etwa taubengroß und hat einen kurzen Schnabel. Sie lebt vorzugsweise in von Schwarzspechten aufgegebenen Höhlen in lichten Altholzbeständen, in Schluchten, auf Küstenklippen und als Kulturfolger mitten in der Stadt.

Die Mehlschwalbe



Dem weißen Bauch verdankt sie ihren Namen

Dem weißen Bauch verdankt sie ihren Namen

Ihr Bauch ist mehlweiß und sogar ihre Füße sind weiß gefiedert, das macht sie schon zu etwas ganz besonderem. Im Flug ist sie gut, durch ihren leuchtend-weißen Bürzel von anderen Schwalben zu unterscheiden. Sie nistet gerne in der Nähe des Menschen, weshalb sie im englischen auch "House Martin" genannt wird.

Die Rauchschwalbe



Brütet gerne auf Schornsteinen

Brütet gerne auf Schornsteinen

Der deutsche Name der Rauchschwalbe rührt daher, dass sie früher gern in Schornsteinen und Rauchfängen brütete. Der wissenschaftliche Name lautet Hirundo rustica und kommt aus dem Lateinischen: hirundo = Schwalbe und rustica = bäuerlich. Im Englischen heißt sie Barn Swallow (Stallschwalbe), denn genau dort findet man ihre Nester.

Die Trauerseeschwalbe



Die Trauerseeschwalbe

Die Trauerseeschwalbe

Sie gehören zu den Möwenvögeln. Und tatsächlich verbinden wir die Rufe der Seeschwalben, genau wie das Gekreische der Möwen, mit Strand und Meer. Doch die Trauerseeschwalbe macht eine Ausnahme. Sie zählt zur Gattung der Sumpfseeschwalben.

Die Uferschwalbe



Klein und erdbraun

Klein und erdbraun

Die Uferschwalbe ist die kleinste einheimische Schwalbe. Wie ihr Name schon verrät, brütet sie nicht im Siedlungsraum, sondern in sandigen Steilufern von Küsten, Kiesgruben etc.. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Riparia riparia und leitet sich vom lateinischen Wort ripa für Ufer ab. Im Englischen wird sie Sand Martin genannt, ebenfalls eine treffende Beschreibung für ihre Brutstandorte.

Ein echter Europäer hat gut lachen



Der Grünspecht ist "Vogel des Jahres 2014"

NABU und LBV haben den farbenprächtigen Grünspecht zum "Vogel des Jahres 2014" gekürt. Auf den "Meckervogel" 2013, die Bekassine, folgt damit der "Lachvogel": Diesen Beinamen erhielt er wegen seines markanten Rufs, der wie ein gellendes Lachen klingt.

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Küstenvogelbrutgebiete im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft kommen 34 Arten des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie, also besonders zu schützende Arten, regelmäßig und in zum Teil beträchtlichen Anzahlen vor. Darüber hinaus übersteigen die Rastbestände von 28 Wasser- und Watvogelarten im Nationalpark regelmäßig das 1 %-Kriterium der afrikanisch-eurasischen Rastpopulation internationaler Bedeutung nach Ramsar-Konvention. 
Dazu zählen u.a. Kranich und Kormoran, Entenvögel wie z.B. Höcker- und Singschwan, Grau- und Weißwangengans, Schnatter- und Eisente oder Mittel- und Zwergsäger sowie Limikolen wie z.B. Zwergstrandläufer, Säbelschnäbler oder Gold- und Kiebitzregenpfeifer.
Die Küstenvogelbrutgebiete des Nationalparks beherbergen zeitweise mehr als 50 % des Gesamtbestandes von Mecklenburg-Vorpommern. Die Brutbestände verteilen sich dabei im Wesentlichen auf die Inseln Barther Oie, Kirr und Heuwiese, die auch die größte Artenvielfalt erkennen lassen.

 

Portrait Schleiereule



Tyto alba

Tyto alba

Die Schleiereule zählt gemäß Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Auch aus Artikel 1 der EU-Vogelschutzrichtlinie leitet sich ein gesetzlicher Schutz ab. Zwar wird die Schleiereule in der gültigen Roten Liste der Brutvögel MVs nicht als gefährdet geführt.

Portrait Turmfalke



Falco tinnunculus

Falco tinnunculus

Der Turmfalke zählt nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Auch aus dem Artikel 1 der EU-Vogelschutzrichtlinie leitet sich ein Schutz ab. Zugleich unterliegt der Turmfalke dem Jagdrecht, ist aber wie alle Greifvögel ganzjährig geschont.

Sorgenkind unter den Adlern



Der Schreiadler

Der Schreiadler

Seeadler und Fischadler können bei uns in Mecklenburg-Vorpommern fast täglich beobachtet werden. Der Schreiadler jedoch ist eine wahre Rarität. Aufgrund der anhaltenden Zerstörung von Lebensräumen gibt es heute in Deutschland nur noch um die 100 Brutpaare. 80 von ihnen leben hier!

Trommelnde Höhlenbauer



Baumhöhlen der Spechte sind Unterschlupf für viele Tiere

Mittelspecht - Foto: Frank Derer

Wer im Vorfrühling einen Waldspaziergang macht, wird fast zwangsläufig das Trommeln der Spechte hören. Dieses Geräusch macht dem Naturfreund klar, dass der Frühling im Anmarsch ist. Es ersetzt beim Specht den Gesang der Singvögel.

Ungewöhnliche Essgewohnheiten



Junger Storch erstickt an Rehkitzbein

Am 30.05.09 machten Anwohner des Storchennestes in Pogez, im Landkreis Nordwestmecklenburg, eine ungewöhnliche Beobachtung: Sie fanden einen 2-3 Wochen alten Jungstorch an einem Rehkitzbein erstickt unter dem Horst liegend. Offenbar wurde das Rehkitz Opfer von Mäharbeiten.

Vogelfütterung im Winter



Schönes Naturerlebnis im eigenen Garten

Feldsperling - Foto: Claus König

Wenn wir es uns bei Kerzenschein und Adventsgebäck zu Hause gemütlich machen, sollen auch die Vögel nicht zu kurz kommen. Darum halten die Supermärkte eine breite Auswahl an Vogelfutter bereit. Dabei ist das Füttern der Vögel im Winter für den Naturschutz eher belanglos.

Vogelwarte Hiddensee

Die Vogelwarte Hiddensee gehört zum Zoologischen Institut und Museum Greifswald.

Flora (Pflanzen) (25)

Botanischer Garten und Arboretum

Botanischer Garten Palmenhaus

Seit 1763 gibt es in der Hansestadt Greifswald einen Botanischen Garten, um Wissen über Pflanzen anschaulich zu vermitteln.

In seiner heutigen Form und Lage bemüht sich der Botanische Garten mit dem Arboretum verstärkt um die Wissens­vermittlung und richtet sich an alle Interessierte der Pflanzenwelt: Studenten und Lehrende, Alt und Jung, Schüler und Eltern u.v.a. mehr. ...

Die schöne Unbekannte



Das Ostsee-Knabenkraut in MV

Das Ostsee-Knabenkraut in MV

Bei einem Spaziergang im Peenetal kann man mit etwas Glück eine ganz besondere Pflanze finden: das Ostsee-Knabenkraut. Leider wächst diese hübsche Orchidee noch an sehr wenigen Stellen in Mecklenburg-Vorpommern. Orchideen gelten weltweit vielen Menschen aufgrund ihrer Schönheit als Königinnen der Blumen.

Die Sumpf-Sitter



Königin der Sümpfe

Königin der Sümpfe

Aus fünf bis 20 Einzelblüten formiert sich der Blütenstand der Königin der Sümpfe. Mit ihren einzigartigen Blüten verzückt sie nicht nur Menschen sondern lockt vor allem Insekten an. Bienen, Wespen und Schwebfliegen werden von ihrem Duft und ihrem Aussehen angelockt, laben sich am Nektar und verteilen den Pollen.

Die Trollblume



Kugelige Schönheit

Kugelige Schönheit

Eine gelbe, undurchdringbar scheinende Kugel bildet die Blüte der Trollblume. Daher rührt auch ihre Funktion in alten Sagen: Trolle sollen sie als Fackel nutzen um den Weg durch die Nacht zu leuchten. Doch auch am Tage ist die Trollblume, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört, schön anzusehen. Mit etwas Glück kann man Wiesen finden, die ganz in Trollblumen-Gelb getaucht sind.

Fleischfresser im Moor



Der Rundblättrige Sonnentau

Der Rundblättrige Sonnentau

Klein und schwer zu finden, aber: Fleischfressend. Der Rundblättrige Sonnentau ist eine ganz besondere Pflanze. Als Überlebenskünstler hat er sich an magere Standorte angepasst und eine einzigartige Strategie entwickelt, lebenswichtige Nährstoffe zu bekommen.

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Flora und Vegetation des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft

Flora und Vegetation des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft sind aufgrund der Lebensraumvielfalt und der vielen Standorte mit besonderen Wuchsbedingungen ausgesprochen vielfältig:

  • Von Pflanzen der trockensten Dünenstandorte bis zur Unterwasservegetation,
  • von der Süßwasservegetation bis zu Gewächsen der von weißen Salzkrusten bedeckten Salzpfannen,
  • von den kurzlebigen Ruderalgesellschaften der Steilufer bis zu langlebigen, seit Jahrhunderten kaum veränderten Beständen,
  • von niedrigen, voll besonnten Flechtengesellschaften bis zu hochwüchsigen reichen Laubwäldern,
  • von der windgepeitschten Küstenflora bis zu geschützt wachsenden Pflanzen des Waldbodens

reicht das Spektrum.

 

Floristische Datenbank

Auf den Seiten der Floristischen Datenbanken und Herbarien sind Informationen zu allen Arten von floristischen Sammlungen aus Mecklenburg-Vorpommern versammelt. Als registrierter User haben Sie Zugriff auf weitere Funktionen und Informationen dieser Seiten.

Gefährdete Schönheit



Die Sibirische Schwertlilie

Die Sibirische Schwertlilie

Majestätisch reckt sich die blaue Blüte der Schwertlilie empor. Von Mai bis Juni ist die Blütenpracht zu bewundern. Doch schon kurz nach der Bestäubung verfallen die Blüten und die Sibirische Schwertlilie weilt wieder unscheinbar an Seen und Flüssen.

Institut für Botanik und Landschaftsökologie

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Folgende Arbeitsgruppen und Organisationen sind hier tätig:

  • Allgemeine und spezielle Botanik
  • Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik
  • Landschaftsökonomie
  • ...

Lässt nicht nur Frauenherzen höher schlagen



Der Gelbe Frauenschuh

Der Gelbe Frauenschuh

Der Gelbe Frauenschuh gilt als die wohl spektakulärste unter unseren heimischen Orchideen. Sie wächst in lichten Wäldern am liebsten auf kalkhaltigen Böden. Im MV ist die Pflanze mit ihren hübschen gelben, pantoffelförmigen Blüten jedoch nur sehr selten.

Mit naturnaher Gartengestaltung Wildvögeln helfen



Heimische Sträucher und Wildblumen machen Gärten attraktiv

Hausrotschwanz - Foto: Frank Derer

Viel ist in letzter Zeit vom Artenrückgang zu hören. Immer weniger zu hören sind hingegen die Gesänge von früher allgegenwärtigen Vogelarten wie der Feldlerche. Die Ursachen sind bekannt und liegen in der immer intensiver geführten industriellen Landwirtschaft.

Pflanzen im Biosphärenreservat Südost Rügen

Die Granitz ist das größte zusammenhängende Waldgebiet des Biosphärenreservates. Die Steilhangbuchenwälder der Außenküste gehören zu den artenreichsten Waldgesellschaften des Norddeutschen Tieflandes.
In den luftfeuchten Uferschluchten gedeihen Berg-Ahorn und Wald-Schwingel. An den wenigen Stellen, wo die steilen Kliffs inaktiv sind, bilden Alpen-Johannisbeere, Heckenkirsche, Hartriegel und Sal-Weide die Strauchschicht. In der Krautschicht wachsen Leberblümchen, Buschwindröschen, Schlüsselblume, Maiglöckchen, Frühlings-Platterbse und Waldmeister.
Neben weiteren bemerkenswerten Trockenrasen stellt das Zickersche Höftland die großartigste Hutelandschaft des gesamten Küstenraumes dar.

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Pflanzen und Pflanzengesellschaften im Biosphärenreservat Schaalsee

Das Biosphärenreservat besitzt artenreiche Pflanzengesellschaften. Viele Bereiche stellen bedeutende Lebensräume für andernorts selten gewordene und auch gefährdete Pflanzenarten dar. Auffällig für den Schaalsee sind die großen Verbreitungstiefen der Wasserpflanzen bis in sieben Meter Tiefe.
Hervorzuheben ist die botanische Vielfalt der zahlreichen Kleingewässer, in denen z. B. Wasserfeder (Hottonia palustris), Schwanenblume (Butomus umbellatus), Ästiger Igelkolben (Sparganium erectum), Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) und Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago aquatica) wachsen. In den zahlreichen Moorgebieten sind neben verschiedenen Torfmoosarten (Sphagnum spec.) Gemeine Krähenbeere (Empetrum nigrum), Rauschbeere (Vaccinum uliginosum), Glockenheide (Erica tetralix), Rosmarinheide (Andromeda polifolia ) sowie Scheidiges- und Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum vaginatum und E. angustifolium) zu finden. Auf Standorten des Feuchtgrünlandes wachsen Arten wie Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi).
Flächen des Trockengrünlandes sind gekennzeichnet durch das Vorkommen unter anderem von Borstgras (Nardus stricta), Golddistel (Carlina vulgaris),

Stinkender Storchschnabel



Hübsch anzusehen aber schlecht riechend

Hübsch anzusehen aber schlecht riechend

Eine interessante Pflanze aus der Familie der Storchschnabelgewächse ist das Ruprechtskraut. Es ist aus Mythologie und Volksheilkunde bekannt. Wie bei allen Pflanzen dieser Familie erinnern die Fruchtknoten an spitze Storchenschnäbel. Nach seinem herben Geruch heißt das Ruprechtskraut auch Stinkender Storchschnabel. Die ein- oder zweijährige Pflanze hat kleine, rosafarbene Blüten. Jede Blüte besteht aus fünf Blütenblättern.

Teuflische Bruder des Steinpilzes



Der Satansröhrling im Porträt

Der Satansröhrling im Porträt

Herbstzeit ist Pilzzeit. Während sich Kenner über die beliebten Speisepilze hermachen, sollten Unerfahrene vorsichtig sein. Der wohl begehrteste unter den Speisepilzen − der Steinpilz − kann mit seinem giftigen Bruder, dem Satansröhrling, verwechselt werden. Beide gehören zur Familie der Dickfußröhrlinge.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Tier- und Pflanzenwelt

Das schwach maritime Klima, die Vielzahl der Naturräume und die lange Landnutzungsgeschichte unserer Region führte zur Entstehung einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften wie Ackerfluren und Grünlandflächen, Trockenrasen sowie Eichen- und Kiefernwälder.
An den Seerändern und in den Flusstälern sowie in den Mooren und Söllen sind Erlenbruchwälder und eine vielfältige Sumpf- und Wasservegetation bestimmend.

Die Naturschutzgebiete des Naturparks sind ein Eldorado für Wat- und Wasservögel. See- und Fischadler kommen in unserem Gebiet ebenfalls häufig vor.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Tier- und Pflanzenwelt

Der Kummerower wie auch der Malchiner See und ihr Umland sind überregional bedeutende Rastgebiete nordischer Entenvögel. Jährlich rasten hier im Herbst und Frühjahr 20.000 bis 30.000 Bless- und Saatgänse, rund 1.000 Haubentaucher und 2.000 Pfeifenten sowie viele weitere Arten, so z.B. im Winter die auffälligen Zwergsäger.
In den letzten Jahren konnten auch Gruppen des Silberreihers (5 bis 30 Exemplare) im Winterhalbjahr häufig beobachtet werden. Regelmäßig verweilen hier ebenfalls kleinere Trupps von Meeresgänsen, beispielsweise Weißwangengänse. Auf dem Malchiner See haben Kraniche einen Schlafplatz.

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Tier- und Pflanzenwelt

Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Lebensräumen gestaltet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark sehr vielfältig. So findet man von Trockenmagerrasen bis hin zum Niedermoor ein breites Biospektrum.
Die Wasserläufe der Seen sowie die zahlreichen Gräben sind ausgezeichnete Jagdreviere für den Fischotter, der auch als Wassermarder bezeichnet wird. Aufmerksame Naturbesucher können zahlreiche Fraßspuren und vielleicht sogar die eine oder andere Burg des Bibers entdecken.
In punkto Vogelwelt hat die Naturparkregion ebenfalls einiges zu bieten. Der größte Vertreter, der Seeadler, ist mit 15 Brutpaaren vertreten.

Der Naturpark Insel Usedom - Tier- und Pflanzenwelt

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Ostdeutschlands. Insgesamt wurden über 280 Arten beobachtet, 150 davon brüten auch hier. Allein 11 Greifvogelarten brüten regelmäßig im Naturpark, darunter der Seeadler, der im Odermündungsgebiet einen Verbreitungsschwerpunkt hat.
Große Teile des Naturparkgebietes sind wegen ihrer besonderen Vegetation sehr wertvoll. Das Gebiet besitzt einen hohen Anteil naturnaher Biotope wie Dünen, Moore, Trockenrasen, Wälder und Wasserflächen.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Tier- und Pflanzenwelt

Die vielfältige Naturausstattung und die geringe menschliche Siedlungsdichte sind Hauptursachen für das Vorkommen vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten. So wurden bisher über 140 Brutvogelarten nachgewiesen. Neunzig andere Vogelarten treten als Durchzügler und Nahrungsgäste auf und unterstreichen die Bedeutung des Naturparks als Europäisches Vogelschutzgebiet.

Herausragend sind die Vorkommen von 15-16 Brutpaaren des Seeadlers, ca. 11 Paaren des Fischadlers und 12-15 Brutpaaren der Großen Rohrdommel.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Tier- und Pflanzenwelt

Die Flussniederung der Peene ist mit ca. 20.000 ha eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete Mittel- und Westeuropas. Sie zeigt den größten Ursprünglichkeitsgrad aller norddeutschen Flusstäler, was die überregionale Bedeutung des Peenetals begründet. Nicht umsonst wurde das gesamte Peenetal als EU-Schutzgebiet ausgewiesen. Außerhalb Polens und abgesehen von einigen Mooren des Alpenvorlandes ist nur noch hier fast die gesamte ursprüngliche Palette an Niedermoorvegetationstypen anzutreffen. Einige Moorpflanzen und -tiere sind heute in Deutschland lediglich im Peenetal zu finden oder haben in diesem Areal ihren Verbreitungsschwerpunkt.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Tierwelt

Zahlreichen Tierarten bietet der Naturpark mit seinen Wäldern, Mooren, Seen, Wiesen, Weiden und Äckern einen zusagenden Lebensraum. Darunter befinden sich auch einige sehr seltene Arten. Besonders hervorzuheben sind die Wasserbewohner wie Fischotter und Biber. Sie finden in den meist sauberen Seen und naturnahen Fließgewässern ihren bevorzugten Lebensraum.
Im Naturpark kommen 11 Orchideenarten vor. Das Breitblättrige Knabenkraut ist davon die häufigste Art.

Vegetationsdatenbanken

Hier finden Sie Informationen zu elektronisch verfügbaren Vegetationsdatenbanken in Deutschland und angrenzenden Ländern.

Verkannter Schatz im Garten



Die Große Brennnessel

Die Große Brennnessel

Wie kaum eine andere Pflanze ist die Brennnessel (Urtica dioica) immer in unserer Nähe und somit ein fast alltäglicher Anblick. Der Stickstoffzeiger wächst überall, wo es nährstoffreiche Böden gibt. Wohl jeder kennt die Brennnessel und erinnert sich sofort an schmerzhafte Begegnungen.

Violette Schönheit in Samt und Seide



Die Gemeine Küchenschelle

Die Gemeine Küchenschelle

Wodurch unterscheiden sich Kuh- und Küchenschelle? Gar nicht! Die Verkleinerungsform von Kuhschelle ist Kühchenschelle, so genannt wegen ihrer glockenförmigen Blüten, die an den klingenden Halsschmuck der Kühe erinnern. Daraus wurde im Laufe der Zeit Küchenschelle. Die meisten von uns kennen die Gemeine Küchenschelle nur aus dem Garten.

Landschaft (31)

Beteiligungsverfahren GLRP MMR

Informationen zum 2006/2007 durchgeführten Beteiligungsverfahren zur 1. Fortschreibung des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Mittleres Mecklenburg/Rostock (GLRP MMR)

Beteiligungsverfahren GLRP MS

Informationen zum 2011 durchgeführten Beteiligungsverfahren zur 1. Fortschreibung des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Mecklenburgische Seenplatte (GLRP MS).

Beteiligungsverfahren GLRP VP

Informationen zum 2009 durchgeführten Beteiligungsverfahren zur 1. Fortschreibung des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Vorpommern (GLRP VP).

Beteiligungsverfahren GLRP WM

Informationen zum 2008 durchgeführten Beteiligungsverfahren zur 1. Fortschreibung des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Westmecklenburg (GLRP WM).

Biotopverbund

Informationen zur Biotopverbundplanung in der Gutachtlichen Landschaftsrahmenplanung (Definition, Rechtsgrundlagen, Methodik, Karten und Statistiken zum Biotopverbund).

Download GLRP MMR

Möglichkeit, die Texte und Karten des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Mittleres Mecklenburg/Rostock (GLRP MMR), Fortschreibung 2007, als pdf-Dateien herunterzuladen.

Download GLRP MS

Möglichkeit, die Texte und Karten des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Mecklenburgische Seenplatte (GLRP MS), Fortschreibung 2011, als pdf-Dateien herunterzuladen.

Download GLRP VP

Möglichkeit, die Texte und Karten des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Vorpommern (GLRP VP), Fortschreibung 2009, als pdf-Dateien herunterzuladen.

Download GLRP WM

Möglichkeit, die Texte und Karten des Gutachtlichen Landschaftsrahmenplans Westmecklenburg (GLRP WM), Fortschreibung 2008, als pdf-Dateien herunterzuladen.

Gutachtliches Landschaftsprogramm (GLP)

Das Gutachtliche Landschaftsprogramm (GLP) wird durch das für Naturschutz zuständige Ministerium aufgestellt und veröffentlicht. Das GLP wurde zuletzt im Jahr 2003 fortgeschrieben und steht in Form von pdf-Dateien zum Download bereit.

Informationen zur Kommunalen Landschaftsplanung

Informationen zur örtlichen Landschaftsplanung, die durch die Gemeinden in Vorbereitung von Flächennutzungsplänen erstellt wird (Hinweise auf Broschüren und Beispiele).

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Die Peene ist der drittlängste Fluss Mecklenburg-Vorpommerns. Ihren Namen erhielt sie bereits von den Slawen; er bedeutet einfach „Bach“ oder „Fluss“. Sie erstreckt sich vom Kummerower See über 85 km in östlicher Richtung und mündet schließlich östlich von Anklam in den Peenestrom. Die Peene, die mit einem geringen Gefälle von insgesamt nur 24 cm dahinfließt, gehört zu den letzten unverbauten Flüssen Deutschlands. Sie ist nicht durch Staue und Wehre reguliert, nur kleine Flussabschnitte sind begradigt und lediglich in städtischen Bereichen gibt es Uferbefestigungen.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Weite Wälder, Hügel, Täler, sandige Ebenen, eindrucksvolle Binnendünen, klare Seen und versteckte Moore, historische Bauwerke, Heimatstuben und Museen, all das ist in diesem Naturpark zu finden. Diese vielgestaltige Landschaft wurde durch die letzte Eiszeit geprägt. Die Feldberger Seenlandschaft bildet mit dem branden­burgischen Naturpark Uckermärkische Seen eine Einheit. Beide zeigen die vollständige eiszeitliche Formenabfolge, die glaziale Serie mit Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal.

Der Naturpark Insel Usedom - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Kaum irgendwo lassen sich so viele verschiedene Landschaftsformen auf engstem Raum finden: Ostseestrand und Binnenküste, Seen und Moore, Buchenwälder und Dünenkiefern fügen sich mit kleinen Dörfern in einer alten Kulturlandschaft zu einem Mosaik, das durch seine Vielfalt überrascht.

Fast 15% des Schutzgebietes nehmen verschiedene Moorbildungen ein. Küstenüberflutungsmoore prägen die Uferbereiche der Binnenküste, Verlandungs- und Kesselmoore das Innere der Insel. Mümmelkensee und Swinemoor bilden Beispiele für lebende Hochmoore.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Die Landschaft des Naturparks "Sternberger Seenland" verdankt ihre äußere Gestalt der Wirkung des Eises. Vor ca. 16.000 bis 18.000 Jahren hinterließen die von Norden vorrückenden Eismassen zwei Endmoränenzüge. Zwischen diesen liegen Becken mit Seen sowie Sander- und Grundmoränenflächen. Die Vielzahl der Seen, die zur Namensfindung des Naturparks führte, bildete sich einerseits aus Toteisblöcken und andererseits in Schmelzwasserrinnen.
Prägend für die Landschaft ist das Flusssystem der Warnow mit zahlreichen kleineren und größeren Nebenflüssen. Diese schnitten sich in die Landschaft ein und hinterließen viele Durchbruchs- und Erosionstäler, deren bekanntestes das Warnow-Mildenitz-Tal ist.

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Als Teil des Norddeutschen Tieflandes weist die Region der Ueckermünder Heide überwiegend magere Sandböden auf, während in den Flusssenken der Uecker, Randow und Zarow sowie an der Haffküste Niedermoorflächen vorzufinden sind.
Dieses Paradies reizvoller Natur mit kleinen Seen, herrlichen Buchen- und Mischwäldern sowie seinem Wildbestand ist wegen seiner Vielfalt und Schönheit Landschaftsschutzgebiet.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Der Naturpark ist geprägt durch weite Kiefernwälder, zahlreiche Seen, Moore, Dünen, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heiden sowie ruhige Dörfer. Diese Kulturlandschaft entstand durch die letzte Eiszeit und durch das Wirtschaften der Menschen über viele Generationen.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Der Naturpark ist für die Vielfalt und Schönheit seiner Landschaften und seine reiche Naturausstattung bekannt. Im Norden umfasst er den Kummerower See und das Peenetal bis Demmin. Die eigentliche Mecklenburgische Schweiz liegt im Zentrum des Naturparks. Sie besteht aus Hügelketten mit mehr als 100 Metern Höhe – so genannten Stauchmoränen – und ebenfalls während der Eiszeiten geformten Niederungen. Hier liegen, nur knapp über dem Meeresspiegel, die drei großen Seen.

4 PR in M-V

Landschaftsplanung in Mecklenburg-Vorpommern

Die Landschaftsplanung hat die Aufgabe, die Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes einschließlich der Vorsorge für die Erholung des Menschen flächendeckend in Texten und Karten zu erarbeiten, darzustellen und zu begründen. Sie erfolgt auf drei Ebenen (Landschaftsprogramm, Landschaftsrahmenpläne, Landschaftspläne). Sie finden hier neben einem Überblick zur Landschaftsplanung detaillierte Informationen zu den Gutachtlichen Landschaftsrahmenplänen (GLRP) der vier Planungsregionen; Hinweise zur Kommunalen Landschaftsplanung, das Landschaftsplanverzeichnis und eine Darstellung des landesweiten Biotopverbundsystems.

Landschaftsplanung in Mecklenburg-Vorpommern

Aufgabe der Landschaftsplanung ist es, die Ziele und Anforderungen des Naturschutzes und der Landschaftspflege flächendeckend darzustellen. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend soll die Landschaftsplanung Grundlage für einen vorausschauenden Vollzug des Naturschutzes sein. Sie zeigt neben dem aktuellen Zustand von Natur und Landschaft Leitbilder auf, aus denen sich eine Bewertung ableiten lässt, und formuliert anschließend Maßnahmen und Erfordernisse.

Die Darstellung von Flächen, die der landschaftsgebundenen Erholung dienen sollen, ist ebenfalls eine Aufgabe. Sie ist damit die Fachplanung des Naturschutzes, die sich an alle öffentlichen Stellen richtet. Grundlage sind die Vorschriften der §§ 8 bis 12 Bundesnaturschutzgesetz und § 11 Naturschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Prinzip der Gutachtlichkeit werden zunächst die überörtlichen Planungen selbständig erstellt und in einem nachfolgenden Schritt durch einen Abwägungsprozess in die raumordnerischen Planwerke übernommen. Die örtlichen Landschaftspläne dienen der Vorbereitung der gemeindlichen Flächennutzungspläne.

Landschaftsplanverzeichnis

Das Landschaftsplanverzeichnis Mecklenburg-Vorpommern gibt einen Überblick über den Stand der Landschaftsplanung im engeren Sinne (Landschaftsprogramm, Landschaftsrahmenpläne, Landschaftspläne), aber auch über weitere Fachplanungen, wie Großschutzgebietspläne, FFH-Managementpläne und Pflege- und Entwicklungspläne.

LINFOS M-V

Seeadler

Landschaftsinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern

Das geodatenbasierte Informationssystem zu Natur und Landschaft beinhaltet kartographisch aufbereitete, digitale raumbezogene Daten zu Arten, Biotopen, Schutzgebieten und zur Landschaftsplanung in M-V. Ausgewählte Daten sind online im Kartenportal Umwelt M-V verfügbar, für weitere Daten kann die Herausgabe beantragt werden.

Naturschutz und Landschaftspflege

Schmetterling TagpfauenaugeFoto: Walter Thiel
Tagpfauenauge

Foto: Walter Thiel

Naturschutz und Landschaftspflege spielen in Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Rolle. Das Land ist über seine Grenzen hinaus bekannt für seinen großen Gewässerreichtum, die langen naturgeprägten Küstenabschnitte, die Bodden, Haffe und Wieke, die Vielzahl von Mooren.

Das Mosaik unterschiedlichster Landschaftstypen mit relativ unzerschnittenen Naturräumen ist zudem Lebensraum für große attraktive Tierarten, die den herausragenden Landschaftsqualitäten des Landes durch ihre Anwesenheit und Verbreitung sichtbaren Ausdruck verleihen. Der Fischotter beispielsweise ist fast flächendeckend im Land verbreitet, etwa 50 Prozent der Seeadlerbrutpaare Deutschlands brüten bei uns, fast der gesamte derzeitige Fischadlerbestand konzentriert sich auf die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, der Hauptverbreitungsschwerpunkt des Schreiadlers in Deutschland liegt in Mecklenburg-Vorpommern, ungefähr die Hälfte der rund 3.000 in Deutschland vorkommenden Kranichpaare zieht bei uns ihre Jungen groß. Beinahe die gesamte, auf der westlichen Zugroute wandernde Kranichpopulation ergänzt in Mecklenburg-Vorpommern ihre Energiereserven für den Weiterflug.

Dem Schutz und dem langfristigen Erhalt der Naturausstattung des Landes widmet sich neben den staatlichen und kommunalen Naturschutzverwaltungen mit großem Engagement das Ehrenamt.

Naturschutz und Landschaftspflege

Der Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte ist eingebettet in eine strukturreiche, eiszeitlich geprägte Landschaft und zeichnet sich besonders durch eine Fülle an wertvollen Lebensräumen aus. Als Besonderheit des Amtsbereiches sind der durch die vorwiegende Binnenentwässerung hervorgegangene Seenreichtum und eine Reihe von Moorökosystemen zu nennen. Weiterhin gehören auch Sölle und Moränenlandschaften sowie herausragende Trockenrasenstandorte zu diesem einzigartigen Naturraum.

Aufgabe der Fachbehörde für Naturschutz ist das Management einschließlich die Managementplanung in den Gebieten des europäischen Netzes Natura 2000 sowie die Vergabe und Kontrolle von Mitteln für Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege mit regionaler Bedeutung.

Die Ostsee - ein einmaliges Ökosystem

Die Ostsee ist ein einmaliges Ökosystem mit besonderen Lebensräumen. Sie ist gekennzeichnet durch eine große biologische Vielfalt und ist in ökologisch intakter Form die Grundlage für Tourismus, Fischerei und Schifffahrt. Durch starke Nutzung und aufgrund immenser Einleitungen in die Ostsee, ist dieses Bild allerdings erheblich getrübt. Algenpest und Quallenplage sind häufig der Wermutstropfen an den sommerlichen Stränden. Viele seltene Seevögel, Robben und Schweinswale müssen mit immer stärker zunehmendem Seeverkehr fertig werden und zusätzlich bedrohen mögliche Havarien die Sicherheit und Ökologie der Ostsee und ihrer Küstenregionen.

Anbieter: BUND M-V

Baltic Green Belt

International hat der BUND in Partnerverbänden in anderen Ostseeanrainerstaaten Interesse am Grünen Band und seinem Schutz geweckt. Letzteres mündete in der Ausarbeitung eines EU-Förderantrags im Rahmen des INTERREG IV B-Programmes, der die internationalen Schutzaktivitäten im Grünen Band Ostsee, dem "Baltic Green Belt", auch finanziell absichern soll. Das INTERREG-Projekt vernetzt eine Gruppe von 20 Partnern aus allen Anrainerstaaten der südlichen und östlichen Ostsee und deckt damit den Verlauf des Grünen Bandes im Ostseeraum vollständig ab.


Eine Besonderheit des Grünen Bandes an der Ostsee ist, dass hier im Gegensatz zum restlichen Grünen Band nicht nur Landlebensräume vorkommen, sondern Meereslebensräume einen Großteil der Fläche einnehmen. So werden unterseeische Riffe und Sandbänke genauso wie Salzgrasländer und Dünen bis zu Küstenwäldern mit einbezogen.

Anbieter: BUND M-V

Überblick Gutachtliche Landschaftsrahmenpläne (GLRP)

Hier finden Sie einen Überblick zu den Gutachtlichen Landschaftsrahmenplänen (GLRP). Die GLRP für die vier Planungsregionen des Landes werden vom LUNG aufgestellt und veröffentlicht. Sie erhalten Hinweise zur Planungsmethodik und zum Stand der Bearbeitung bzw. Fortschreibung. Weiterhin können Sie auf das Kartenportal Landschaftsrahmenplanung M-V zugreifen.

Überblick Landschaftsplanung

Die Ebenen, die rechtlichen Grundlagen und die Planungsträger der Landschaftsplanung in Mecklenburg-Vorpommern werden vorgestellt.

Umwelt

Zwei Mädchen auf einer Wiese mit Löwenzahn© Pressefoto Angelika Lindenbeck

Auch nachkommende Generationen haben das Recht auf eine intakte Umwelt

© Pressefoto Angelika Lindenbeck

Mecklenburg-Vorpommern ist über seine Grenzen hinaus für seinen großen Gewässerreichtum, für die einmalige Ostseeküste, für die verschiedenen von der Eiszeit geprägten Landschaftselemente und für die Vielzahl von Mooren bekannt. Die Natur ist ein Wesenskern des Bundeslandes und damit wesentlicher Grund für die große Beliebtheit bei Gästen wie auch Einheimischen. Kein anderes Bundesland hat mehr Fläche unter Schutz gestellt als Mecklenburg-Vorpommern. Den Zustand der Natur, des Wassers und des Bodens zu erhalten beziehungsweise zu verbessern gehört zu den Hauptaufgaben des Ministeriums.

Weiterführende Informationen

Vorträge zur Gutachtlichen Landschaftsrahmenplanung

Hier finden Sie die Präsentationen der am 11.10.2012 im Rahmen des Seminars "Abschluss der Fortschreibung der Gutachtlichen Landschaftsrahmenpläne" gehaltenen Vorträge.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kann als eine der ältesten Bürgerinitiativen in Deutschland bezeichnet werden. Am 5. Dezember 1947 fanden sich rund 500 Bürger in Bad Honnef zusammen um die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu gründen und um damit gegen die Reparationshiebe der Alliierten, die Kahlschläge der Siegermächte zu protestieren. Bis heute ist es das Ziel des Verbandes, über den Zustand des Waldes aufzuklären, die Gefahren für den Wald aufzuzeigen, das Verständnis und Gefühl der Menschen für die Bedeutung des Waldes zu vertiefen und die Forschung für den Schutz des Waldes zu unterstützen. Schon 1948 wurde die "Landespflege" (der Schutz von Boden, Wasser, Landschaft) mit in das Programm der SDW aufgenommen. An dieser Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert.

 

Schutzgebiete (54)

Aktuelle Schutzgebietsausweisungen ab 2009

Ab dem Jahr 2009 erstmals ausgewiesene oder vollständig neu verordnete Schutzgebiete werden hier, kurz nach ihrem Inkrafttreten, mit einem Steckbrief (inkl. Karte) vorgestellt.

Arten des Anhangs V der FFH-RL in M-V

Die Tier- und Pflanzenarten des Anhangs V der FFH-Richtlinie sind wie die Arten der Anhänge II und IV "Arten von gemeinschaftlichem Interesse", deren günstiger Erhaltungszustand zu bewahren oder wiederherzustellen (Artikel 2) und deren Erhaltungszustand zu überwachen ist (Artikel 11). Im Unterschied zu den Arten der Anhänge II und IV handelt es sich jedoch um Arten, die Gegenstand einer Entnahme aus der Natur zu Zwecken der Nutzung sein können.

Berichtspflicht nach Vogelschutzrichtlinie

Die Berichtspflicht nach Vogelschutzrichtlinie dient der regelmäßigen Darlegung der wesentlichen Auswirkungen durchgeführter Maßnahmen auf den Erhaltungszustand der Vogelarten und ist von den Mitgliedstaaten in einem europaweit vorgegebenen Berichtsformat alle sechs Jahre vorzulegen.

Biosphärenreservate

Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-RügenQuelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Die drei UNESCO-Biosphärenreservate sichern wesentliche Kulturlandschaftsräume mit hohem Naturschutzwert entlang des Schaalsees an der Grenze zu Schleswig-Holstein, an der Elbe und an der Südostspitze Rügens. Der Schutzstatus dient dabei gleichermaßen ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen. In den Biosphärenreservaten ist, mit Ausnahme kleiner nutzungsfreier Kernzonen, die Durchführung, Erprobung und Erforschung modellhafter, nachhaltiger Nutzungsformen für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung eine der wesentlichen Aufgabe innerhalb des internationalen MaB-Programmes der UNESCO.

Die Mitarbeiter der Biosphärenreservatsämter Schaalsee, Flusslandschaft Elbe MV und Südost-Rügen sind als untere Naturschutz- und Fachbehörden vor Ort als kompetente Ansprechpartner der Bürger und Gäste tätig.

Die Natur bleibt auf der Strecke



Minister Backhaus setzt bei Managementplanung auf Qualitätsverlust

NABU und Bündnis90/Die Grünen kritisieren, dass Minister Backhaus bei der Erstellung von FFH-Managementplänen auf Schnelligkeit statt Qualität setzt. Hintergrund ist ein von der EU-Kommission angedrohtes Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland.

Festhalten an Moorschutzzielen gefordert

Künftige Wiedervernässungsvorhaben dürfen nicht ausgehebelt werden

Künftige Wiedervernässungsvorhaben dürfen nicht ausgehebelt werden

Die aktuell im Land geführte Diskussion um die Wiedervernässung von Niedermoorflächen stuft der NABU M-V als sehr bedenklich ein. Vor allem das Positionspapier der CDU Vorpommern-Greifswald sieht der NABU sehr kritisch. Damit ist die Partei offensichtlich dabei, sich vom Streben nach Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu verabschieden.

FFH-Bericht für Arten in M-V

Für den 3. Bericht (2007-2012) konnten erstmals die Daten des bundesweit einheitlichen Monitorings berücksichtigt werden. Die vorliegenden Ergebnisse sind aus methodischen Gründen nur bedingt mit dem 2. Bericht (2001-2006) vergleichbar. Dennoch sind Vergleichsanalysen und Ableitungen von Entwicklungstrends möglich.

In dem folgenden Diagramm sind die Ergebnisse der sog. Ampelbewertung der für M-V bewerteten FFH-Arten der Anhänge II, IV und V des 2. Berichts (2001-2006) und des 3. Berichts (2007-2012) gegenübergestellt.

Die folgende Tabelle gibt einen vergleichenden Überblick (2. Bericht - 3. Bericht) über die Verteilung der Bewertungsstufen (inkl. Unterkriterien) der für M-V bewerteten FFH-Arten.

Ursachen für diese Veränderungen sind nicht immer tatsächliche Veränderungen, wie z. B. verbesserte oder verschlechterte Habitatstrukturen in diesem Zeitraum. Es können auch veränderte Erfassungsmethoden sein, die zu verbesserten Angaben zur Population und zur Verbreitung der Art im Land geführt haben.

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FFH-Bericht für Lebensraumtypen in M-V

Für den 3. Bericht (2007-2012) konnten erstmals die Daten des bundesweit einheitlichen Monitorings berücksichtigt werden. Die vorliegenden Ergebnisse sind aus methodischen Gründen nur bedingt mit dem 2. Bericht (2001-2006) vergleichbar. Dennoch sind Vergleichsanalysen und Ableitungen von Entwicklungstrends möglich.

In dem folgenden Diagramm sind die Ergebnisse der sog. Ampelbewertung der für M-V bewerteten FFH-Lebensraumtypen des Anhangs I des 2. Berichts (2001-2006) und des 3. Berichts (2007-2012) gegenübergestellt.

Die folgende Tabelle gibt einen vergleichenden Überblick (2. Bericht - 3. Bericht) über die Verteilung der Bewertungsstufen (inkl. Unterkriterien) der für M-V bewerteten FFH-Lebensraumtypen.

Mehrere FFH-Lebensraumtypen (LRT) haben sich in ihrem Erhaltungszustand (EHZ) vor allem aufgrund einer fehlenden Pflegenutzung verschlechtert (z. B. LRT 6240 Steppenrasen). Damit kam es u. a. zu einer Verschlechterung der Strukturen und des Arteninventars für diesen LRT.

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FFH-Berichtspflicht

Die Berichtspflicht nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie dient der regelmäßigen Bewertung der wesentlichen Auswirkungen durchgeführter Maßnahmen auf den Erhaltungszustand der FFH-Arten und der FFH-Lebensraumtypen. Die Berichte werden in einem 6-jährigen Rhythmus in einem europaweit vorgegebenen Berichtsformat erstellt.

FFH-Monitoring

Die standardisierte und regelmäßige Datenerhebung ausgewählter Vorkommen von FFH-Arten und FFH-Lebensraumtypen im Rahmen des Monitorings liefert die Grundlagen für die Bewertung ihres Erhaltungszustandes und stellt eine wesentliche Grundlage für die regelmäßig zu erstellenden FFH-Berichte dar.

FFH-Monitoring der Arten in M-V

Das Monitoring für die Arten der Anhänge II und IV in Mecklenburg-Vorpommern wird auf der Grundlage des Bund-Länder-Stichprobenkonzeptes durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) koordiniert. Das LUNG wird dabei durch Fachbetreuer für spezielle thematische Schwerpunkte bzw. für Artengruppen unterstützt.

Die Durchführung des Monitorings beruht auf einer engen kooperativen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesfachausschüssen des NABU MV und zahlreichen ehrenamtlich Tätigen. Durch diese Organisationsstruktur war es möglich, seit 2001 ein umfangreiches Monitoring für zahlreiche Arten(gruppen) aufzubauen. Diese Struktur stellt innerhalb der Bundesländer eine Besonderheit dar.

Grundlage für das Monitoring waren bereits in den 1990er Jahren entwickelte methodische Grundlagen, die 2005 in ein "Methodenhandbuch für die naturschutzorientierte Umweltbeobachtung, Teil Artenmonitoring" (Spieß et al. 2005, unveröffentlicht) Eingang fanden.

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FFH-Verbreitungskartierung

Die Erfassung der landesweiten Verbreitung der FFH-Arten und der FFH-Lebensraumtypen dient der Ermittlung des sog. natürlichen Verbreitungsgebiets und stellt eine wesentliche Grundlage für die Bewertung ihres Erhaltungszustandes dar.

Managementplanung für die FFH-Gebiete im Zuständigkeitsbereich des StALU Mittleres Mecklenburg

Bis 2015 wurden für 12 FFH-Gebiete unter Federführung des StALU MM Managementpläne aufgestellt. Alle Pläne sind auf dieser Website verfügbar. Für 20 zumeist kleinere Gebiete, die bisher unbearbeitet geblieben sind, werden im Zeitraum 2016-2018 Managementpläne erarbeitet. Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und untergliedert sich in 2 wesentliche Planungsabschnitte:

Managementplanung für Natura2000-Gebiete

Für die ausgewiesenen Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und nach der Europäischen Vogelschutzrichtlinie sind Maßnahmen festzulegen, die zur Erhaltung der dort vorkommenden FFH-Arten (Anhang II) und der FFH-Lebensraumtypen (Anhang I) bzw. der ausweisungsrelevanten Vogelarten erforderlich sind.

Meeresnaturschutz

Das Staatliche Amt für Land­wirtschaft und Umwelt Vorpommern ist als Fachbehörde für Natur­schutz zuständig für naturschutz­rechtliche Entscheidungen im Bereich der Küsten­gewässer sowie sonstiger gemeinde­freier Flächen, sofern nicht eine andere Natur­schutz­behörde (hier insbesondere Amt für das Biosphären­reservat Südost-Rügen und National­parkamt Vorpommern) zuständig ist (vgl. § 5 Nummer 1 Naturschutz­ausführungs­gesetz (NatSchAG M-V) vom 23.02.2010 in der zur Zeit gültigen Fassung)

Als Genehmigungsbehörde entscheidet das StALU Vorpommern insbesondere über:

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Der Müritz-Nationalpark in Zahlen

Der Müritz-Nationalpark liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und wurde am 1. Oktober 1990 gegründet.
Flächen und Landschaftsanteile:

Gesamtfläche
Teilgebiet Müritz
Teilgebiet Serrahn     
Wälder
Seen
waldfreie Moore
Grünland
Acker
322 km²
260 km²
62 km²
72%
13%
8%
5%
2%

 

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Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

wurde 1997 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt . Mit über 3.400 Quadratkilometer gehört es zu den größten Schutzgebieten im deutschen Binnenland und zu den größten Biosphärenreservaten in Europa.
Der mecklenburgische Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats umfasst 397 Quadratkilometer und erstreckt sich auf einer Länge von ca. 65 km entlang der niedersächsischen Grenze zwischen Boizenburg und Dömitz. 
Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV repräsentiert als Landschaftstyp einen naturnahen Niederungsstrom mit großflächiger Flussaue und zahlreichen Nebenflüssen. Typisch für die abwechslungsreiche Kulturlandschaft ist die enge Verzahnung von Feuchtgebieten (Überschwemmungs- und Qualmwasserbereiche, Bracks, Altarme, Niedermoore) mit Trockenbiotopen (Elbuferhänge, Binnendünen) und Resten natürlicher Auen- und Bruchwälder.

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Das Biosphärenreservat Schaalsee

wurde im Jahr 2000 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.
Das 309 km² große Schutzgebiet liegt zwischen den Ballungszentren Hamburg, Lübeck und Schwerin.
Der 24 km² große Schaalsee bildet das Kernstück des Großschutzgebietes. Die stark strukturierte Uferkante und die großen Höhenunterschiede im Bodenprofil machen ihn ökologisch so wertvoll.
Das Biosphärenreservat Schaalsee repräsentiert als Landschaftstyp den zentralen Bereich des „Baltischen Buchenwaldes“. Naturnahe Buchen- und Bruchwälder, Moore, zahlreiche Seen und Kleingewässer aber auch kulturabhängige Ökosysteme wie Weideland, Feuchtwiesen und Äcker prägen die abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

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Der Müritz-Nationalpark

liegt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und erstreckt sich östlich der Müritz zwischen den Städten Waren (Müritz), Neustrelitz und Feldberg und besteht seit dem 1. Oktober 1990.

Besonders beeindruckende Landschaftsräume des Müritz-Nationalparks sind:

  • das Ostufer der Müritz mit seinen großflächigen naturbelassenen Niedermooren,
  • das Havelquellgebiet mit vielen kleinen, von der Havel durchströmten Seen,
  • die Buchenwälder um Serrahn mit der großen Zahl kleiner Seen und Moore im Randbereich der Endmoräne,
  • die Sukzessionsstadien auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen.

Seit Jahrzehnten steht das Gebiet des heutigen Nationalparks aufgrund seiner reichhaltigen Vorkommen von stark gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten im besonderen Interesse für den Naturschutz. Geradezu berühmt ist das Gebiet für seine Seeadler, Fischadler, Kraniche, Rohrdommeln, Fischotter u.a.m.

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Die Boddenlandschaft  - Kurzcharakteristik des Nationalparks

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft beinhaltet Ostsee- und Boddengewässer sowie Landflächen Vorpommerns im Bereich der Halbinsel Darß-Zingst sowie der westlich der Insel Rügen gelegenen Gewässer. Er liegt in einem landschaftlich vielfältig strukturierten Raum, der gleichzeitig eines der wichtigsten Tourismusgebiete des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist.
Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft stellt einen repräsentativen Ausschnitt der vorpommerschen Ausgleichsküste sowie der Flachwasserzone der Ostsee als größtem Brackwasserlebensraum der Erde dar. Er umfasst:

  • erdgeschichtlich sehr junge Landschaftsformen, die von einer innigen Durchdringung von Land- und Wasserflächen mit hoher Küstendynamik gekennzeichnet sind,
  • Flachwasserökosysteme der Ostsee,
  • Windwatten, Sandhaken, Nehrungen, aktive Kliffs, Strände und Dünen,
  • zwei Boddenketten als vollständige Flachwasserökosysteme mit Brackwasserröhrichten und Küstenüberflutungsmooren,
  • Waldökosysteme mit vollständigem Spektrum von Pionier- zu Klimaxgesellschaften und deren natürliche Waldränder bzw. Kampfzonen an wachsenden und zurückschreitenden Meeresküsten und Boddenufern.

 

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft wurde im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR 1990 einstweilig gesichert. Später erfolgte eine Aufteilung in den Brandenburgischen Naturpark "Uckermärkische Seen" und den Mecklenburger Naturpark "Feldberger Seenlandschaft".

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal ist der jüngste Naturpark in Mecklenburg-Vorpommern; er wurde 2011 festgesetzt. Zuvor erfolgte in dem Gebiet von 1992-2009 die Umsetzung eines der größten Naturschutzgroßprojekte Deutschlands.

Der Naturpark Am Stettiner Haff

Die Idee des Naturparks wurde bereits im Herbst 2001 im Landkreis Uecker- Randow durch engagierte Mitarbeiter und Vertreter von Kommunen begründet. 2005 war es dann soweit.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

Am 12. Mai 1997 wurde der Naturpark gegründet. In den Jahren hat sich viel getan. 9 Eingangsbereiche, zahlreiche Informationstafeln, 5 Beobachtungstürme, eine in weiten Teilen flächendeckendes System von Wegweisern und ein Naturerlebnispfad am Kummerower See sind entstanden. Faltblätter zu unterschiedlichen Themen informieren über Natur und Landschaft, über Schlösser und Herrenhäuser, alte Bäume, sowie über Künstler im Naturpark. Mehrere detaillierte Rad- und Wanderkarten können in der Region käuflich erworben werden.

Der Naturpark Insel Usedom

Die Anfänge des Naturparks gehen zurück auf das Nationalparkprogramm aus dem Jahre 1990, in dem die Insel Usedom, das Westufer des Peenestroms und die umliegenden Küstengewässer des Stettiner Haffs, des Achterwassers und des Peenestromes als Naturpark vorgeschlagen wurden. Durch die Hilfe der Rut-und Klaus-Bahlsen- Stiftung aus Hannover konnte ab 1993 die Aufbauleitung um drei Mitarbeiter verstärkt werden. Im Dezember 1999 wurde der Naturpark rechtsgültig ausgewiesen.

Der Naturpark Sternberger Seenland

Der Naturpark Sternberger Seenland wurde zum 01.01.2005 ausgewiesen. Er umfasst eine Fläche von rund 540 km². Tief eingeschnittene Durchbruchstäler an der Warnow, viele saubere Seen, malerische Hügel und ausgedehnte Wälder prägen die Landschaft.

Der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide

Der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide erstreckt sich auf 365 km² über Teile der Landkreise Müritz (40%), Parchim (38%) und Güstrow (22%). Bei nur 9 Einwohner/km² ist er sehr dünn besiedelt. Kernstück des Naturparks ist ein riesiger Flächensander, der heute von weiten Wäldern (55%) bedeckt ist. Der Wald wird aktuell von Kiefernforsten in Mischwälder umgewandelt. Eingelagert sind 60 Seen (14%) mit unterschiedlichen Qualitäten: einige sind flach und nährstoffreich, andere tief und klar. Der größte Teil wird auch fischereilich genutzt.

Nationale Naturlandschaften

Zu den Nationalen Naturlandschaften im Land gehören derzeit drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks. Sechs Gebiete sind im Oktober 2011 erneut als Qualitätsnaturparks ausgezeichnet worden. Zudem wurde im September 2011 der Naturpark Flusslandschaft Peenetal neu gegründet. Bei dem länderübergreifenden Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich um ein Gebiet, das auch Naturpark ist und in den nächsten Jahren ebenfalls zu einem eigenständigen Biosphärenreservat auf Landesebene entwickelt werden soll. Jährlich werden in diesen Gebieten ca. 1 Mio. Besucher aktiv betreut. Fast 20 Prozent der Landesfläche nehmen die Nationalen Naturlandschaften ein. Damit gehört unser Bundesland zu den Führenden in Deutschland.

Biosphärenreservat Südost Rügen

Im Biosphärenreservat Südost Rügen nimmt der Lebensraum Flachwasser mit Seegraswiesen auf den sandigen Flächen und Tangwäldern auf Steingründen, sowie Schlicken im Ruhigwasser geschützter Buchten mit über 50 % Wasserfläche den größten Flächenanteil ein.
Daneben haben verschieden ausgeprägte Küstenbiotope, bei einer Gesamtlänge von 101,5 km Küste (57,8 km Flachküste, 43,7 km Steilküste) eine herausragende Bedeutung.

 

Nationalparks

Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche BoddenlandschaftQuelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Mit den Nationalparks Jasmund, Müritz und Vorpommersche Bodden­landschaft genießen seit 1990 die wertvollsten Naturräume Mecklenburg-Vorpommerns den höchstmöglichen internationalen und nationalen Schutzstatus.

Die Nationalparks, in denen auf überwiegendem Flächenanteil keine stoffliche und wirtschaftliche Nutzung mehr stattfinden soll, sind somit Refugien für ungestörte Entwicklung von Flora und Fauna, wichtige Forschungs­flächen und ein prägnantes touristisches Allein­stellungs­merkmal. Die National­parkämter Vorpommern und Müritz betreuen als zuständige Naturschutz- und Forst­behörden sowohl die geschützten Öko­systeme als auch die vielen natur­interessierten Gäste.

Natura 2000

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) von 1992 und der Europäischen Vogelschutzrichtlinie aus dem Jahr 1979 zwei zentrale Säulen einer gemeinsamen europäischen Naturschutzpolitik geschaffen.
Die Sicherung der biologischen Vielfalt ist das Ziel der FFH- und der Vogelschutz-Richtlinie. Die Schutzbemühungen konzentrieren sich insbesondere auf Lebensräume und Arten, die in den Anhängen der beiden Richtlinien gelistet sind. Das Kernelement der beiden Richtlinien ist die Schaffung eines europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000.
Neben dem Schutz der Lebensraumtypen und der Habitate der Arten im Rahmen der Ausweisung von Schutzgebieten bestehen für weitere Arten der FFH-Richtlinie (Anhang IV und V) sowie für alle europäischen wild lebenden Vogelarten besondere Artenschutzverpflichtungen.

NATURA 2000

Das System "NATURA 2000" ist ein europaweites Netz von Schutzgebieten und zugleich ein großer Biotopverbund, welches in repräsentativer Weise die aus gemeinschaftlicher Sicht besonders schutzwürdigen Lebensräume und Arten erhalten und ggf. entwickeln soll. Innerhalb der europäischen Union setzt es sich aus den Schutzgebieten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete) und den Schutzgebieten der Vogelschutz-Richtlinie (SPA-Gebiete) zusammen. Im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte sind 61 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) und 15 Europäischen Vogelschutzgebiete (SPA) zu finden. Eine räumliche Überlagerung der FFH- und SPA-Gebiete ist möglich.

NATURA 2000

Der in den vergangenen Jahrzehnten festzustellende europaweite Verlust vieler wildlebender Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume war Anlass seitens der Europäischen Gemeinschaft zwei Richtlinien zur Schaffung eines länderübergreifenden Schutzgebietsnetzes in Kraft zu setzen. Es handelt sich hierbei um die seit 1979 geltende Richtlinie über die Erhaltung wildlebender Vogelarten (Vogelschutz-Richtlinie) und die 1992 beschlossene Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (kurz: Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie = FFH-RL). Die durch die Mitgliedsstaaten auf Grundlage dieser Richtlinien zu benennenden und auszuweisenden Europäischen Vogelschutzgebiete und FFH-Gebiete bilden zusammen das kohärente europäische Netz "Natura 2000". Die mit der Errichtung eines zusammenhängenden ökologischen Netzes von Schutzgebieten verbundene Zielstellung basiert auf der Erkenntnis, dass im Rückgang befindliche Arten nur dann dauerhaft vor dem Verschwinden geschützt werden können, wenn ihre Lebensräume (Habitate) länderübergreifend erhalten werden. Insofern dient dieses Netz dem Erhalt der in Europa vorhandenen biologischen Vielfalt.

Natura 2000

Der Inhalt der DVD zum europäischen Schutzgebietsnetz "Natura 2000" wird beschrieben. Die DVD enthält u.a. Detailkarten und Standarddatenbögen zu allen europäischen Schutzgebieten in Mecklenburg-Vorpommern und kann direkt bestellt werden.

Naturparks

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland<p>© LU</p>

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland

© LU

Die Landesregierung hat sieben Naturparks ausgewiesen. In diesen reizvollen und landestypischen Kulturlandschaften sollen eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung, ein naturverträglicher Tourismus und der Schutz des Landschaftshaushaltes eine nachhaltige Regionalentwicklung befördern. Die Umsetzung und Koordinierung von Maßnahmen der Landschaftspflege und Besucherinformation nehmen die Mitarbeiter der Naturparkstationen in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Gemeinden und Bürgern wahr.

Naturschutzgebiete

Die Eule als Symbole für Naturschutzgebiete<p>© schulzfoto - Fotolia.com</p>

Naturschutzgebiete

© schulzfoto - Fotolia.com

Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder einzelnen Teilen zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter Tier- und Pflanzenarten erforderlich ist. Ebenso können Naturschutzgebiete aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit ausgewiesen werden. Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder nachhaltigen Störung führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen untersagt. Soweit es der Schutzzweck erlaubt, können Naturschutzgebiete der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern umfassen beispielsweise naturnahe Fließgewässer, Seen, Moore, Wälder, Offenlandschaften und Küstenabschnitte mit den speziell an diese Lebensräume gebundenen Artenvorkommen. Sie stellen überwiegend Rückzugsräume für im Bestand bedrohte tritt-, störungs- oder eutrophierungsempfindliche Pflanzen- und Tierarten dar und bedürfen daher eines besonderen Schutzes. Die Natur hat in diesen sogenannten Vorranggebieten für Naturschutz und Landschaftspflege Vorrang vor allen anderen Nutzungen und Ansprüchen. Nur ein pfleglicher bzw. achtsamer Umgang mit diesen besonders wertvollen Flächen kann deren Fortbestehen, u.a. auch als wichtige Lebensgrundlage für den Menschen, langfristig sichern.

Naturschutz und Landschaftspflege

Kormorankolonie am Peenemünder Haken, Foto: R. Abraham

Vorpommern wird vor allem durch seine lange Küste geprägt, die den größten Teil der Küstenlinie von Mecklenburg-Vorpommern einnimmt. Aber auch das Hinterland bis zu den Brohmer Bergen und zur Radewitzer Heide stellt mit seinen großen Flusstalmooren, Wald- und Heidegebieten, Söllen, Oszügen und Moränenlandschaften einen einzigartigen Naturraum südlich der Ostsee dar. Im Spannungsfeld maritimer, touristischer und wirtschaftlicher Entwicklung gelegen, kommt dem Naturschutz sowie der Sicherung und ungestörten Entwicklung dieses Gebietes somit eine besondere Bedeutung zu.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Sicherstellung eines wirksamen Schutzes von Natur und Landschaft der Ostsee einschließlich der Sund- und Boddengewässer, der Haffe und Wieken sowie die Erfüllung der Anforderungen, die sich aus der Umsetzung der Schutzziele der FFH- und Vogelschutzrichtlinie ergeben.

Naturschutz und Landschaftspflege

Der Inselsee Güstrow - NSG und FFH-Gebiet

Hauptschwerpunkt der Arbeit des Naturschutzes im StALU MM ist die Erfüllung der Anforderungen, die sich aus den Vorgaben der EU-Richtlinien für Natura 2000- Gebiete ergeben. In diesen Richtlinien ist u. a. der Schutz bzw. die Entwicklung bestimmter Lebensräume und Arten vorgeschrieben, für die Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Maßstab eine besondere Verantwortung trägt. Zur Erreichung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Zielstellungen sind alle Natura 2000-Gebiete u. a. ganzheitlich planmäßig zu entwickeln. In der Fachsprache wird für die Arbeit der Naturschutzbehörden in Natura 2000-Gebieten der Begriff Management verwendet. Dieses umfasst die gebietsspezifische Planung, die Umsetzung von Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen, die Erfolgskontrolle zu diesen Maßnahmen sowie die Zustandsüberwachung.

Naturschutz und Landschaftspflege

Lübtheener Heide, Foto: Christian Lange

Im Gebiet Westmecklenburg hat der Natur- und Landschaftsschutz eine besonders hohe Bedeutung. Neben den bisher schon streng geschützten Naturschutzgebieten ist der Erhalt und die Entwicklung von europäischen Schutzgebieten (sogenannte "Natura 2000-Gebiete") von besonderer Bedeutung. Zur Lösung der Anforderungen, die sich aus der Meldung bzw. Erklärung von Natura 2000-Gebieten ergeben, wird das Instrument der Managementplanung genutzt. Gegenwärtig werden für Natura 2000-Gebiete Managementpläne bzw. Fachbeiträge zur Integration in andere Entwicklungspläne erarbeitet bzw. sind bereits abgeschlossen.

Rechtsgrundlagen europäischer Schutzgebiete ("Natura 2000")

europäische Rechtsvorschriften:

Das Netz "Natura 2000" besteht aus den Gebieten der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG) und der Vogelschutzrichtlinie (vom 2. April 1979, 79/409/EWG; ersetzt durch kodifizierte Fassung vom 30. November 2009, 2009/147/EG):

Die EU-Kommission veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union Listen von Gebieten gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) nach der FFH-Richtlinie. Die Veröffentlichung erfolgt jeweils für sog. biogeografische Regionen. Mecklenburg-Vorpommern ist der kontinentalen biogeografischen Region zugeordnet. Eine Liste für die kontinentale biogeografische Region wurde erstmals im Dezember 2004 veröffentlicht. Diese Liste enthält die Gebiete, die das Land Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 1998 und 1999 an die EU-Kommission gemeldet hat.

Im Januar 2008 erfolgte die Veröffentlichung einer ersten aktualisierten Liste von GGB für die kontinentale biogeografische Region. Damit wurden alle FFH-Gebietsvorschläge des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Ausnahme der Nachmeldung der fünf marinen Gebiete aus dem Jahr 2008 durch die EU-Kommission als GGB bestätigt.

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Schutzgebiete

Karte der Nationalen Naturlandschaften M-VGrafik: LUNG / Layout: Produktionsbüro TINUS

Nationale Naturlandschaften M-V

Grafik: LUNG / Layout: Produktionsbüro TINUS

Als wichtiges Naturschutz­instrument hat sich die Ausweisung von Schutz­gebieten etabliert. Die Kategorien unter­scheiden sich hinsichtlich ihrer Größe, ihres Schutzzieles und ihres Schutzzwecks.

Nach nationalem Recht kann das Land Naturschutz­gebiete, Nationalparks, Biosphären­reservate und Naturparks festsetzen. Den Landkreisen obliegt die Ausweisung von Landschafts­schutz­gebieten, Natur­denkmälern und geschützten Landschafts­bestandteilen. Die den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt per Gesetz über­tragene Betreuung der Natur­schutz­gebiete erfolgt in enger Zusammen­arbeit mit ehren­amtlichen Helfern.

Die seit 1990 eingerichteten drei National­parks sowie die drei Biosphären­reservate werden durch die Mitarbeiter der Großschutz­gebiets­verwaltung und die sieben Naturparks durch Mitarbeiter des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie unter der bundesweiten Dachmarke "Nationale Natur­landschaften" betreut und entwickelt.

Karte M-V

Schutzgebiete im Land Mecklenburg-Vorpommern

Die nationalen Schutzgebietskategorien (u. a. Nationalparke, Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biosphärenreservate, Naturparke) und die europäischen Schutzgebietskategorien ("Natura 2000"-Gebiete) werden erläutert. Es können aktuelle Karten, Listen und Statistiken heruntergeladen werden.

Schutzgebiete nach europäischem Recht

Das europäische Schutzgebietsnetz "Natura 2000", bestehend aus Europäischen Vogelschutzgebieten (SPA) und Gebieten nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), wird vorgestellt.

Schutzgebiete nach nationalem Recht

Hier finden Sie Informationen zu Nationalparken, Biosphärenreservaten, Naturparken sowie Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Für einen Großteil der Schutzgebiete kann direkt auf die entsprechende Rechtsgrundlage (Gesetz, Verordnung...) zugegriffen werden.

Schutzgebiete nicht nur formal ausweisen



NABU fordert vom Land Einhaltung der Schutzziele

Eine deutlich intensivere Verfolgung und Einhaltung der Schutzziele in Schutzgebieten fordert der NABU Mecklenburg-Vorpommern von Seiten der Landesregierung. Damit positioniert sich der Verband ausdrücklich gegen eine rein formale Ausweisung der Gebiete.

Schutzgebietslisten und -statistiken

Sie können Auflistungen der Gebiete aller europäischen und nationalen Schutzgebietskategorien herunterladen und auf eine detaillierte Statistik der Naturschutzflächen in Mecklenburg-Vorpommern zugreifen.



Gesetzlich geschütztes Biotop in Altefähr auf Rügen zerstört

Der NABU hat Strafanzeige wegen Zerstörung eines gesetzlich geschützten Biotops am Hafen Altefähr auf Rügen gestellt. Zum Biotop gehörte auch ein großer Bestand der vom Aussterben bedrohten Baltischen Binse.

Übersichtskarten der Schutzgebiete

Hier stehen Ihnen Übersichtskarten zu europäischen und nationalen Schutzgebieten in verschiedenen Maßstäben und Auflösungen als pdf-Dateien zur Verfügung. Weiterhin finden Sie Informationen zu Entscheidungen der EU-Kommission über Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB).

Umsetzung für Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie

Die rasche Umsetzung von Maßnahmen soll einer Verschlechterung der Erhaltungszustände bis hin zum Verlust von Arten entgegenwirken. Hierfür sind regionale Prioritätensetzungen und Maßnahmenkonzepte für die einzelnen Arten erforderlich. An artbezogene Maßnahmenkonzepte schließen sich Artenschutzprojekte (ASP) und andere praktische Umsetzungsmaßnahmen an.

Verbreitungskartierung der FFH-Arten in M-V

Die Verbreitung der Arten der Anhänge II und IV wird bereits seit den 2000er Jahren gezielt erfasst.
Die Verbreitung der Arten des Anhanges V wird im Rahmen ehrenamtlicher Kartierungen der jeweiligen Fachgruppen des Landes erfasst.

Verbreitungskarten und Verbreitungsatlanten wurden und werden auch für Pflanzen- und Tierarten in Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet, die nicht in den Anhängen der FFH-RL gelistet sind. Für eine Reihe von Artengruppen wurden landesweite Verbreitungsatlanten erarbeitet.

Für Höhere Pflanzen, Moose, Pilze, Flechten, Großalgen und Streuobst stehen zudem aktuelle Verbreitungskarten und Funddaten auf den Internetseiten der Floristischen Datenbanken und Herbarien in Mecklenburg-Vorpommern des Botanischen Instituts der Universität Greifswald zur Verfügung.

Für die FFH-Arten der Anhänge II und IV sind in den Steckbriefen der FFH-Arten Verbreitungskarten enthalten.

Die Zusammenführung aller Funddaten erfolgt im LUNG in der Artendatenbank M-V auf der Basis von MultiBaseCS. Für die Tierarten erfolgt die Erfassung der Fundpunkte unmittelbar in MultiBaseCS. Die Fundpunkte von Pflanzenarten werden in den Floristischen Datenbanken (s.o.) erfasst und dann über eine Schnittstelle in die Artendatenbank M-V überführt.

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Verbreitungskartierung der FFH-Lebensraumtypen

Für die Lebensraumtypen des Anhangs I konnten auf der Grundlage der in den 1990er und 2000er Jahren durchgeführten Kartierung der gesetzlich geschützten Biotope Informationen zur Verbreitung ermittelt werden. Für die LRT, die nicht gleichzeitig gesetzlich geschütztes Biotop sind, wurden Zusatzerfassungen vorgenommen.

Aktualisiert werden diese Angaben durch die Kartierungsarbeiten für die Offenland-Lebensraumtypen. Grundlage für die Abgrenzung und Erfassung von gesetzlich geschützten Biotopen und FFH-Lebensraumtypen ist die "Anleitung für die Kartierung von Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in Mecklenburg-Vorpommern" (LUNG 2013). Die Erfassung von marinen Biotoptypen und LRT erfolgt nach der "Anleitung für die Kartierung von marinen Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns" (LUNG 2011).

Alle Informationen werden in das Datenerfassungsprogramm "MVBIO" übernommen.

Die Charakterisierung und der aktuelle Kenntnisstand zur Verbreitung in Mecklenburg-Vorpommern sind in den Steckbriefen der FFH-Lebensraumtypen nachzulesen.

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Verbreitungskartierung der FFH-Lebensraumtypen in M-V

Für die Lebensraumtypen des Anhangs I konnten auf der Grundlage der in den 1990er und 2000er Jahren durchgeführten Kartierung der gesetzlich geschützten Biotope Informationen zur Verbreitung ermittelt werden. Für die LRT, die nicht gleichzeitig gesetzlich geschütztes Biotop sind, wurden Zusatzerfassungen vorgenommen.

Aktualisiert werden diese Angaben durch die Kartierungsarbeiten für die Offenland-Lebensraumtypen. Grundlage für die Abgrenzung und Erfassung von gesetzlich geschützten Biotopen und FFH-Lebensraumtypen ist die "Anleitung für die Kartierung von Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in Mecklenburg-Vorpommern" (LUNG 2013). Die Erfassung von marinen Biotoptypen und LRT erfolgt nach der "Anleitung für die Kartierung von marinen Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns" (LUNG 2011).

Alle Informationen werden in das Datenerfassungsprogramm "MVBIO" übernommen.

Die Charakterisierung und der aktuelle Kenntnisstand zur Verbreitung in Mecklenburg-Vorpommern sind in den Steckbriefen der FFH-Lebensraumtypen nachzulesen.

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Verordnungen zu Schutzgebieten in M-V Teil 1

Stand: 01.02.2015

Für einen Teil der Schutzgebiete stehen die Rechtsgrundlagen in digitaler Form im Landesrechtsinformationssystem (LARIS) zur Verfügung.
Nähere Informationen zum LARIS unter: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml

Bei den im Internet abrufbaren Texten handelt es sich nicht um amtliche Fassungen der Rechtsvorschriften. Diese erschließen sich vielmehr aus dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsgrundlagen, die nicht im LARIS vorhanden sind (vgl. näheres bei den einzelnen Schutzgebietskategorien) liegen in analoger Form bei der zuständigen Behörde vor.

1. Nationalparke:

NLP 1

791-1-11

Verordnung über die Festsetzung des Nationalparkes Jasmund vom 12. September 1990

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Verordnungen zu Schutzgebieten in M-V Teil 2

Stand: 01.02.2015

Für einen Teil der Schutzgebiete stehen die Rechtsgrundlagen in digitaler Form im Landesrechtsinformationssystem (LARIS) zur Verfügung.
Nähere Informationen zum LARIS unter: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml

Bei den im Internet abrufbaren Texten handelt es sich nicht um amtliche Fassungen der Rechtsvorschriften. Diese erschließen sich vielmehr aus dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsgrundlagen, die nicht im LARIS vorhanden sind (vgl. näheres bei den einzelnen Schutzgebietskategorien) liegen in analoger Form bei der zuständigen Behörde vor.

4. Naturschutzgebiete:

Im LARIS sind folgende Rechtsgrundlagen nicht enthalten:

Diese Rechtsgrundlagen liegen in analoger Form bei der zuständigen Behörde vor.

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Fachrecht (2)

FFH-Managementplanung

In Umsetzung des Artikel 3 der Richtlinie 92/43EWG (FFH-RL) und der Richtlinie 79/409 EWG (Vogelschutz-RL) bestehen gemäß § 31 BNatSchG für den Bund und für das Land Mecklenburg-Vorpommern die Verpflichtungen zum Aufbau und für den Schutz eines zusammenhängenden ökologischen Netzes "NATURA 2000".

Gemäß der Festlegung des § 32 Absatz 5 BNatSchG können für NATURA 2000-Gebiete Pläne aufgestellt werden, die in Anwendung des § 5 Ziffer 3 NatSchAG M-V zuständigkeitshalber durch die Fachbehörden für Naturschutz der Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt als Managementplan für das jeweilige FFH-Gebiet zu erarbeiten sind.

Neue Richtlinie regelt Entschädigung für Wolfsrisse



Start der NABU-Info-Kampagne für mehr Akzeptanz der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Wölfe

Im April 2013 hat das zuständige Ministerium in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Förderrichtlinie zu Prävention und Ausgleich wirtschaftlicher Schäden an Haus- und Nutztieren durch freilebende Wölfe in Kraft gesetzt hat. Der NABU begrüßt den Erlass ausdrücklich als ersten Schritt in die richtige Richtung.

Förderangelegenheiten (1)

Förderangelegenheiten

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V verfolgt neben dem Flächenerwerb für Naturschutzzwecke nach § 37 Absatz 3 Nrn. 4 bis 6 des Naturschutzausführungsgesetzes MV vom 23.02.2010 auch noch folgende Zwecke:

  • Maßnahmen zur Aufklärung, Aus- und Fortbildung zu unterstützen und zu fördern,
  • Forschung und modellhafte Untersuchungen auf dem Gebiet der natürlichen Umwelt anzuregen und zu fördern,
  • sonstige Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege durchzuführen oder zu ihrer Durchführung beizutragen.

Für diese Zwecke stehen der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V die Erträge des Stiftungsvermögens zur Verfügung. Diese Mittel sollen nur für Projekte in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt werden.

 

Projekte und Aktionen (49)

Alte Elde zwischen Wanzlitz und Krohn (DE 2735-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juli 2016)

Für das FFH-Gebiet DE 2735-301 „Alte Elde zwischen Wanzlitz und Krohn“ wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern werden die naturschutzfachlichen Grundlagen (Teil I der Managementplanung) sowie der Planentwurf unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

 

Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder (DE 2251-301)

Endfassung des Managementplanes, Stand Mai 2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 26.08.2010 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Binnensalzwiese bei Sülten (DE 2236-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet DE 2236-301 "Binnensalzwiese bei Sülten" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern werden die naturschutzfachlichen Grundlagen (Teil I der Managementplanung) sowie der Planentwurf unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

Für Hinweise, Anregungen oder die Beantwortung von Fragen steht Ihnen Herr Terhalle als Projektverantwortlicher gerne zur Verfügung (Tel: 0385 / 59 58 6 - 202).

Bretziner Heide (DE 2530-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet "Bretziner Heide" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Abschluss der Ermittlung der Grundlagendaten werden die Zwischenergebnisse auf der Homepage des StALU Westmecklenburg zur Verfügung gestellt (voraussichtlich Ende diesen Jahres). Im Anschluss werden Maßnahmenvorschläge unter Einbezug der betroffenen Interessenvertreter erarbeitet.

Die Planung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Züsower Wald (DE 2036-301)

Entwurf Mangementplan erarbeitet

Für das FFH-Gebiet DE 2036-301 „Züsower Wald“ wurde ein Managementplan erstellt, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen.

Als erste Planungsphase wurden die maßgeblichen Gebietsbestandteile analysiert und die Erhaltungsziele formuliert. In einem weiteren Schritt erfolgte die Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen. Diese wurden mit örtlichen Nutzergruppen vorabgestimmt.

Halbinsel Reppin, Schwerin Mueß (DE 2334-307)

Entwurf Mangementplan erarbeitet

Für das FFH-Gebiet DE 2334-307 „Halbinsel Reppin-Mueß“ wurde ein Managementplan erstellt, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen.                                   

Als erste Planungsphase wurden die maßgeblichen Gebietsbestandteile analysiert und die Erhaltungsziele formuliert. In einem weiteren Schritt erfolgte die Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen. Diese wurden mit örtlichen Nutzergruppen vorabgestimmt.

Schlosspark Ludwigslust (DE 2634-301 )

Entwurf Managementplan erarbeitet

Für das FFH-Gebiet DE 2634-301 „Schlosspark Ludwigslust“ wurde ein Managementplan erstellt, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen.

Als erste Planungsphase wurden die maßgeblichen Gebietsbestandteile analysiert und die Erhaltungsziele formuliert. In einem weiteren Schritt erfolgte die Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen. Diese wurden mit örtlichen Nutzergruppen vorabgestimmt.

Einsatz für Schwalben lohnt sich



NABU zeichnet Gemeinde für Schwalbenschutz aus

NABU zeichnet Gemeinde für Schwalbenschutz aus

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern hat die beliebte Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ an die Gemeinde Pingelshagen bei Schwerin übergeben. Das ist die 52. Plakette in diesem Jahr; insgesamt sind seit Beginn der Aktion im Jahr 2007 bereits über 800 Plaketten vergeben worden.

Entdeckungstouren - Angebote, die Natur erlebbar machen.

Unsere kostenlosen, von Experten geführten Touren führen zu den schönsten Winkeln unserer Naturschutzgebiete. Entdecken Sie seltene Tiere und Pflanzen und erfahren Sie Spannendes zu deren Lebensweisen.

 

Erfolg für Naturschutz im Peenetal



Langjähriger Streit über Gefährdung von Schutzzielen beendet

Langjähriger Streit über Gefährdung von Schutzzielen beendet

Mit einer Klagerücknahme wurde nun ein seit Jahren währender Streit um den Bau eines Bootssteges im heutigen Naturpark Flusslandschaft Peenetal beigelegt, gegen den auch der NABU Mecklenburg-Vorpommern vor dem Verwaltungsgericht Greifswald geklagt hatte.

EU-Life-Projekt "Naturraumsanierung Galenbecker See für prioritäre Arten"

Veranlassung

© GeoBasis-DE/M-V 2011

Der Galenbecker See und sein angrenzendes Moorgebiet stellen eine Naturraumeinheit dar, die als Brut- und Nahrungshabitat vieler gefährdeter Vogelarten sowie als Rastgebiet für Zugvögel überregionale Bedeutung besitzt. Seit 70 Jahren besitzt das Gebiet den nationalen Schutzstatus eines Naturschutzgebietes. Charakteristisch für das Gebiet sind Bruchwälder, Schilfröhrichte, Seggenriede und Feuchtwiesen. Diese sind wertvolle Lebensräume für Vogelarten wie den prioritär zu schützenden Wachtelkönig, die Große Rohrdommel und den Schreiadler. Zudem erhielt das Gebiet mehrere internationale Schutzausweisungen als Feuchtgebiet, zuletzt als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet. Die Schutzbemühungen waren wenig erfolgreich, da die Ursachen für die Verschlechterung des Gebietes nicht beseitigt werden konnten. Im Zuge der langjährigen landwirtschaftlichen Nutzung des Seeumlandes erfolgte eine tiefgreifende Entwässerung der Moorflächen, was eine nachhaltige Schädigung des Moorkörpers, bedingt durch Moorsackung und –degradierung, zur Folge hatte. Durch die intensive fischereiliche Nutzung wechselte der einst eutrophe Klarwassersee in das Stadium eines polytrophen Trübwassersees. Der Lebensraum vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten ging verloren bzw. verschlechterte sich drastisch. Anlässlich dieser Entwicklung wurde 2001 das EU-Life-Projekt "Naturraumsanierung Galenbecker See für prioritäre Arten" durch das Land Mecklenburg-Vorpommern bei der Europäischen Kommission beantragt und von dieser bewilligt.

EU-Life-Projekte

L’Instrument Financier pour l’Environnement (kurz: LIFE) ist ein Finanzinstrument der Europäischen Union in der gesamten EU sowie in ausgewählten Kandidaten-, Beitritts- und Nachbarländern der EU. Das Programm unterstützt finanziell Vorhaben, insbesondere im Bereich des Naturschutzes und der Erhaltung der biologischen Vielfalt, aber auch in weiten Teilen der übrigen Umwelt sowie umweltbezogene Information und Kommunikation.

Die Europäische Kommission nimmt jedes Jahr neue Projekte in die Förderung. Dazu ruft sie einmal jährlich zur Einreichung von Förderanträgen auf. Die Projektanträge werden von der Europäischen Kommission mit Unterstützung durch externe Experten bewertet. Nur die besten Projekte erhalten eine Förderung. Im Amtsbereich des StALU Vorpommern wurden bisher 3 EU-Life-Projekte realisiert.

Renaturierung des Flusstalmoores der mittleren Trebel

Zu den landschaftsökologischen Besonderheiten Mecklenburg-Vorpommerns gehören die Flusstalmoore. Sie sind typisch nacheiszeitliche Bildungen in den Jungmoränengebieten Norddeutschlands. Die Wasserströme der abschmelzenden Gletscher hinterließen gewaltige Abflussbahnen und Staubecken. Durch torfbildende Pflanzen füllten sich diese Täler bei ständigem Wasserüberschuss mit Torfen auf, so das über Jahrtausende mehrere Meter mächtige Niedermoortorfkörper entstanden sind. Die Flusstalmoore entwickelten sich zu komplexen Ökosystemen mit einer spezifischen Pflanzen- und Tierwelt.

Über Jahrhunderte nur mäßig landwirtschaftlich genutzt, begann in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine intensive landwirtschaftliche Nutzung. Voraussetzung dafür waren nachhaltige Absenkungen der Flurwasserstände. In Folge der starken Entwässerung veränderten sich die Eigenschaften des Moorkörpers. Die Bestände typischer Tier- und Pflanzen der Niedermoore gingen drastisch zurück. Um diese Entwicklung rückgängig zu machen, wurde das Projekt "Renaturierung des Flusstalmoores der Mittleren Trebel" als LIFE-Förderprojekt bei der EU beantragt. Es verfügte über ein Gesamtfinanzvolumen von 13 Mio DM. Davon wurden 75 % aus Mitteln des LIFE - Fonds der EU finanziert, 25 % brachte das Land aus Eigenmitteln auf.

Renaturierung des Flusstalmoores der Recknitz

Mit dem EU-LIFE-Projekt "Renaturierung des Flusstalmoores der Recknitz" wurde nahtlos an die Bemühungen im Moorschutz im Bereich des Trebeltales angeknüpft. Wie im Trebeltal haben auch im Recknitztal Entwässerung und Bewirtschaftung zu nachhaltigen Veränderungen der oberen Schichten des Moorkörpers geführt.

Ziel des Projektes war es, durch konsequenten Moorschutz die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, insbesondere die prioritären Vogelarten, in ihren Beständen zu erhalten und zu fördern. Die Realisierung des Projekt erfolgte in den Jahren 1999 bis 2001. Die Umsetzung der Planungen wurde mit 2,9 Mio DM von der EU gefördert. 1,9 Mio DM brachte das Land an Eigenmitteln auf.

Greifswalder Bodden, Teile des Strelasunds und Nordspitze Usedom (DE 1747-301)

Endfassung des Managementplanes, Stand 07.12.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 15.12.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Karenzer und Kalißer Heide (DE 2834-303)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet "Karenzer und Kalißer Heide" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Das europäische Schutzgebiet besteht aus zwei Teilgebieten. Nach Abschluss der Ermittlung der Grundlagendaten werden die Zwischenergebnisse auf der Homepage des StALU Westmecklenburg zur Verfügung gestellt (voraussichtlich Ende diesen Jahres). Im Anschluss werden Maßnahmenvorschläge unter Einbezug der betroffenen Interessenvertreter erarbeitet.

Die Planung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Klaas- und Teppnitzbachtal sowie Uferzone Neuklostersee (DE 2136-302)

Endfassung des Managementplanes, Stand 28.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 02.03.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Löcknitz-Oberlauf und angrenzende Wälder (DE 2736-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juli 2016)

Für das FFH-Gebiet DE 2736-301 „Löcknitz-Oberlauf und angrenzende Wälder“ wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern werden die naturschutzfachlichen Grundlagen (Teil I der Managementplanung) sowie der Planentwurf unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

 

Managementplanung

Arbeitsgruppensitzung im Rahmen der Managementplanung

Im Amtsbereich des StALU Westmecklenburg werden gegenwärtig für Natura 2000-Gebiete Managementpläne erarbeitet.

Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und untergliedert sich in zwei wesentliche Planungsphasen:

Managementplanung

Im Amtsbereich des StALU Vorpommern werden gegenwärtig für Natura 2000-Gebiete Managementpläne erarbeitet.

Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und untergliedert sich in 2 wesentliche Planungsabschnitte:

Marienfließ (DE 2639-301)

Entwurf Managementplan erarbeitet

Für das FFH-Gebiet DE 2639-301 „Marienfließ“ wurde ein Managementplan erstellt, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden trockenen europäischen Heiden als natürlichen Lebensraum von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren und wiederherzustellen.

Als erste Planungsphase wurden die maßgeblichen Gebietsbestandteile analysiert und die Erhaltungsziele formuliert. In einem weiteren Schritt erfolgte die Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen. Diese wurden mit örtlichen Nutzergruppen vorabgestimmt.

Meynbach bei Krinitz (DE 2835-303)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juli 2016)

Für das FFH-Gebiet DE 2835-303 „Meynbach bei Krinitz“ wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern werden die naturschutzfachlichen Grundlagen (Teil I der Managementplanung) sowie der Planentwurf unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

 



Melden Sie überfahrene Erdkröten!

Immer noch werden jedes Jahr unzählige Kröten während der Laichwanderungen von Autos überfahren. Der NABU möchte die Zahl der Straßenverkehrsopfer nun genauer ermitteln. Wer überfahrene Erdkröten sieht, kann dies per Internetformular melden.

NABU-Naturbeobachter



Naturbeobachtungen im Internet sammeln und auswerten

Wer kennt sie nicht aus eigener Erfahrung, die ganzen Notizzettel, Worddateien und Exceltabellen mit den persönlichen Naturbeobachtungen. Aber es gibt bereits Lösungen, die eine sinnvolle Verwendung der Beobachtungsdaten im Naturschutz ermöglichen.

Natura 2000

"Natura 2000" ist ein kohärentes ökologisches Schutzgebietssystem, welches in repräsentativer Weise die aus gemeinschaftlicher Sicht besonders schutzwürdigen Lebensräume und Arten erhalten und ggf. entwickeln soll. Innerhalb der europäischen Union setzt es sich zusammen aus den Schutzgebieten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Gebiete) und den Schutzgebieten der Vogelschutz-Richtlinie (SPA-Gebiete).

Im Zuständigkeitsbereich des StALU Vorpommern liegen 74 FFH-Gebiete und 19 Europäische Vogelschutzgebiete. Einige dieser Gebiete befinden sich nur anteilig im Amtsbereich. Gleichfalls können sich diese Gebiete auch räumlich überlagern.

NATURA 2000

Das System "NATURA 2000" ist ein europaweites Netz von Schutzgebieten und zugleich ein großer Biotopverbund, in dem bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume geschützt werden sollen. Dazu gehören auch die im Amtsbereich des StALU Westmecklenburg liegenden 74 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) und 26 Europäischen Vogelschutzgebiete (SPA). Manche dieser Gebiete befinden sich nur anteilig im Amtsbereich und die Gebiete können sich räumlich auch überlagern,

Naturschutz im LJV Mecklenburg-Vorpommern

Jagd ohne Naturschutz ist für den Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern als staatlich anerkannter Naturschutzverband undenkbar. Grundsätze des LJV M/V für ein zeitgerechtes Verhältnis von Jagd und Naturschutz

Obere Seen und Wendfeld (DE 2236-302)

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Pflegeeinsatz in der Dünenheide



Lübzer Brauerei fördert NABU-Projekt auf Hiddensee

Lübzer Brauerei fördert NABU-Projekt auf Hiddensee

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern hat es mit dem Projekt „Pflege der Dünenheide auf Hiddensee“ unter die Top Ten der diesjährigen Aktion „Lübzer Land in deiner Hand“ geschafft und 10.000 Euro Förderung erhalten. Bereits wenige Tage nach der Nachricht brachen 15 Aktive zur Heidepflege auf.

Projekte der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V

Ob Renaturierung, Wiedervernässung oder Bestandspflege: In den von uns betreuten Gebieten finden sich unzählige spannende Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Neben der Betreuung diverser Naturschutzprojekte beschäftigen uns auch Themen wie der sanfte Tourismus, Naturerlebnisse für Kinder, Umweltbildung oder die Entwicklung von Ausgleichsflächen.
Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist der Erwerb von Flächen. Denn durch den Eigentumsübergang vom Land auf die Stiftung werden die Lebensräume und die darin vorkommenden Arten in diesen Gebieten langfristig für den Naturschutz gesichert. Weil die Umsetzung von komplexen Maßnahmen im Sinne des Naturschutzes auf großflächiger Ebene besonders sinnvoll ist, wird die Herstellung eines zusammenhängenden Biotopverbundes (Arrondierung von Eigentumsflächen) angestrebt. Auf solchen wertvollen Flächen entwickeln wir mit unzähligen Partnern und Pächtern Maßnahmen des Naturschutzes. Die Betreuung der Flächen ist dabei eine der Aufgaben der Stiftung.

 

Randowtal bei Grünz und Schwarze Berge (DE 2750-306)

Endfassung des Managementplanes, Stand Oktober 2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.10.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Recknitz- und Trebeltal mit Zuflüssen (DE 1941-301)

Endfassung des Managementplanes, Stand Dezember 2012

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Güstrow und mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Derzeit liegt noch keine Bestätigung der Fachplanung durch das Ministerium vor.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Ruhner Berge (DE 2737-302)

Endfassung des Managementplanes, Stand 17.10.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.10.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Schaaletal mit Zuflüssen und nahegelegenen Wäldern und Mooren (DE 2531-303)

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.12.2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V (LU), dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.12.2010 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Schönlager See, Jülchendorfer Holz und Wendorfer Buchen (DE 2336-301)

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Schweriner Außensee und angrenzende Wälder und Moore (DE 2234-304)

Endfassung des Managementplanes für das FFH-Gebiet (DE 2234-304) "Schweriner Außensee und angrenzende Wälder und Moore" 15. Dezember 2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V (LU), dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V erarbeitet und durch den Arbeitnehmer fristgerecht ausgeliefert. Mit Schreiben vom 17.12.2010 hat das LU den vorliegenden Plan mit zwei Maßgaben erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Sonnenberg bei Parchim (DE 2636-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet DE 2636-301 "Sonnenberg bei Parchim" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern werden die naturschutzfachlichen Grundlagen (Teil I der Managementplanung) sowie der Planentwurf unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

Für Hinweise, Anregungen oder die Beantwortung von Fragen steht Ihnen Herr Terhalle als Projektverantwortlicher gerne zur Verfügung (Tel: 0385 / 59 58 6 - 202).

Stecknitz-Delvenau (DE 2529-304)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet "Stecknitz-Delvenau" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Vorlage des Grundlagenteils werden die Zwischenergebnisse voraussichtlich in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt, für die eine gesonderte Einladung erfolgt (voraussichtlich November 2016). Nach Fertigstellung und Prüfung durch das Ministerium werden der Grundlagenteil (Teil I der Managementplanung) sowie der Teil II (Endbericht mit Kartenwerk) unter Dokumente und Downloads zur Ansicht bereitgestellt.

Die Planung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Steilküste und Blockgründe Wittow (DE 1346-301)

Endfassung des Managementplanes, Stand 16.12.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Güstrow und mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 09.02.2012 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.



NABU und Wemag richten Storchennester wieder her

NABU und Wemag richten Storchennester wieder her

MNABU hat mit Unterstützung der WEMAG vier Storchennester im Umkreis von Gadebusch in Nordwestmecklenburg gesäubert und für die kommende Brutsaison hergerichtet.

Streifzüge durch das Recknitz- und Trebeltal

Eine Wanderausstellung

Poster der Wanderausstellung

Im Dezember 2015 wurde im Rathaus Bad Sülze eine Wanderausstellung zur Natur- und Kulturlandschaft Recknitz- und Trebeltal eröffnet. Die Ausstellung umfasst 5 Rollups mit den Themen:

Forschung zum Mitmachen



Nächste "Stunde der Wintervögel": 8. bis 10. Januar 2016

Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!

Wald und Lindenallee bei Banzin (DE 2531-304)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet "Wald und Lindenallee bei Banzin" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Dabei wird der u. s. Fachbeitrag für den Eremiten eingearbeitet, der bereits im April 2015 erstellt wurde.

Nach Abschluss der Ermittlung der Grundlagendaten werden die Zwischenergebnisse auf der Homepage des StALU Westmecklenburg zur Verfügung gestellt (voraussichtlich Ende diesen Jahres). Im Anschluss werden Maßnahmenvorschläge unter Einbezug der betroffenen Interessenvertreter erarbeitet.

Wariner Seenlandschaft (DE 2236-303)

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Warnowtal mit kleinen Zuflüssen (DE 2138-302)

Endfassung des Managementplanes, Stand 28.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 02.03.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Wiebendorfer Moor (DE 2630-301)

Erarbeitung der Managementplanung beginnt (Stand Juni 2016)

Für das FFH-Gebiet "Wiebendorfer Moor" wird derzeit ein Managementplan erarbeitet, um den günstigen Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlicher Bedeutung zu bewahren oder ggf. wiederherzustellen. Nach Abschluss der Ermittlung der Grundlagendaten werden die Zwischenergebnisse auf der Homepage des StALU Westmecklenburg zur Verfügung gestellt (voraussichtlich Ende diesen Jahres). Im Anschluss werden Maßnahmenvorschläge unter Einbezug der betroffenen Interessenvertreter erarbeitet.

Die Planung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Wismarbucht (DE 1934-302)

Der Managementplan wurde am 29.03.2006 durch das Umweltministerium erlassen und ist damit verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen.

Wismarbucht und Salzhaff (DE 1934-401)

Auftaktveranstaltung vom 20.02.2013

Zu Beginn des Planungsprozesses wurde in einer Auftaktveranstaltung der Planungsablauf und die beteiligten Planungsbüros vorgestellt. Anschließend wurde ein Ausblick auf die folgenden Arbeitsschritte gegeben.



NABU ruft zur Meldung bekannter Schleiereulen-Vorkommen auf

NABU ruft zur Meldung bekannter Schleiereulen-Vorkommen auf

Die letzten Winter waren auch in unserem Bundesland durch eine langanhaltende geschlossene Schneedecke gekennzeichnet. Da Schleiereulen schon bei geringer Schneehöhe keine Mäuse mehr orten können, brach die Hauptnahrungsquelle der Eulen weg.


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Zusatzinformationen

Nationale Naturlandschaften
BfN Daten zur Natur 2016
Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.
Kompensations- und Ökokontoverzeichnis

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut