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Umweltinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern



Luft und Klima (39 Informationen von 12 Anbietern)

Atmosphäre (4)

Aktuelle Daten der Wetterstation des IAP

Aktuelle Daten der Wetterstation des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)

Ökokontierung und Moorschutz

Die Landgesellschaft führt seit Jahren für private Bauherren Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch und richtet Ökokonten ein. Diese erlauben als vorgezogene Kompensationsmaßnahmen einen schnellen und reibungslosen Genehmigungsprozess bei Investitionsvorhaben. Durch ihre Verankerung im ländlichen Raum und Verbindung zur Landwirtschaft werden die Projekte der Landgesellschaft im Konsens mit und unter Beachtung der Interessen der Flächennutzer ausgesucht und umgesetzt. Dabei sind wir als Ökoflächenagentur der Landgesellschaft landesweit tätig.
Darüber hinaus können Unternehmen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten, den „MoorFutures“, entstehende Treibhausgasemissionen ausgleichen.

Aktuelle Radarmessungen

Aktuelle Radarmessungen des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)
Übersicht
Alle Ergebnisse der folgenden Darstellungen haben nur informellen Charakter. Vor einer anderweitigen Nutzung muß ihre Gültigkeit vom Herausgeber bestätigt werden!

Wissenschaftliches Programm des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)

Die Hauptarbeitsrichtung des IAP ist die Erforschung der mittleren Atmosphäre im Höhenbereich von 10 bis 100 km, unter besonderer Berücksichtigung der dynamischen Wechselwirkungen zwischen unterer und mittlerer Atmosphäre.

Alle Beiträge zu diesem Unterthema anzeigen
Emissionen (10)


Anlagengenehmigung und -überwachung

1. Anlagengenehmigung

Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebes besonders schädliche Umwelteinwirkungen verursachen können, unterliegen der Genehmigungspflicht nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

2. Anlagen nach der Industrieemissions-Richtlinie

Die Richtlinie über Industrieemissionen 2010/75/EU hat die IVU-Richtlinie 2008/1/EG (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) ersetzt. Mit dieser EU-Richtlinie werden in der Europäischen Union Regelungen zur Genehmigung, zum Betrieb, zur Überwachung und zur Stilllegung von Industrieanlagen getroffen.



Biomasseanlagen in Mecklenburg-Vorpommern

Im Land Mecklenburg-Vorpommern werden an 287 Standorten (Stand 31.03.2014) Biomasseanlagen betrieben, die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz in Verbindung mit der Vierten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes genehmigt wurden. Dazu gehören 250 Standorte mit Anlagen zur Erzeugung von Biogas, 10 Standorte mit Anlagen zur Aufbereitung von Biogas, 21 Standorte mit Biomasseheizkraftwerken sowie 6 Standorte mit Anlagen zur Herstellung von Biokraftstoffen.

Emissionskataster/ Berichterstattung

In Mecklenburg-Vorpommern werden im Bereich des Immissionsschutzes die Informationen zu Industrie- und landwirtschaftlichen Betrieben, ihren Genehmigungen und Emissionen in Fachinformationssystemen erfasst, dokumentiert und weiterverarbeitet.

Emissionskataster

Gemäß des §27 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind Betreiber von genehmigungsbedürftigen Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben verpflichtet, die von ihren Betrieben ausgehenden Luftschadstoff-Emissionen zu erklären.

Im  Bericht zum „Emissionskataster für genehmigungsbedürftige Anlagen Mecklenburg-Vorpommern“ werden die Luftschadstoff-Emissionen des Berichtsjahres 2008 aus Industrie- und Landwirtschaftsanlagen analysiert und die Emissionsentwicklung seit 1992  dargestellt.

Zusätzlich steht mit dem Kartenportal Umwelt eine Internet-Anwendung zur Verfügung, um sich über Emissionen in Mecklenburg-Vorpommern zu informieren.

Der aktuelle Bericht liefert einen Überblick zum Bestand der genehmigungsbedürftigen Anlagen und zur Entwicklung der Luftschadstoff-Emissionen in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1992 und 2008.

Die Aufstellung landesweiter Emissionsbilanzen gilt als Voraussetzung, um Ursachen von Luftverunreinigungen festzustellen, zu bewerten und darauf aufbauend Maßnahmen zur Verminderung von Luftschadstoffbelastungen zu erarbeiten.

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Hinweise zur Genehmigung und Überwachung von Biogasanlagen

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Biogasanlagen in Mecklenburg-Vorpommern stetig erhöht. Das Land unterstützt die Ausweitung der Biogaserzeugung und -verwertung unter den Gesichtspunkten der Nutzung regenerativer Energiequellen und der Erschließung neuer Einkommensquellen im ländlichen Raum.



Immissionsschutz

Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus ist die oberste Immissionsschutzbehörde des Landes im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen. Dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen genehmigungspflichtige Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebes besonders schädliche Umwelteinwirkungen verursachen können. Die Genehmigungspflicht für derartige Anlagen richtet sich nach der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV). Im Land befinden sich derzeit 4.101 genehmigungsbedürftige Anlagen in Betrieb.



Immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren mit EliA

Antrag auf Genehmigung einer Anlage nach dem BImSchG mit ELiA, der Elektronischen immissionsschutzrechtlichen Antragsstellung - Pilotbetrieb

EliA ist eine elektronische Lösung, um die Genehmigung gemäß Bundes-lmmissionsschutzgesetz für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen oder zu deren wesentlicher Änderung zu beantragen. Mit ihr können Sie bzw. die von ihnen beauftragten Ingenieurbüros, den sehr umfangreichen Antrag elektronisch erstellen und in der letzten Ausbaustufe verschlüsselt und authentifiziert versenden.

Immissions- und Klimaschutz

Biogasanlage Lichtenberg

Immissionsschutzseitig ist das StALU Mecklenburgische Seenplatte (MS) nicht nur für das Gebiet des Landkreises MS zuständig, sondern auch für die Gebiete der Gemeinden der Ämter Jarmen-Tutow, Peenetal/Loitz, Am Stettiner Haff, Löcknitz-Penkun, Torgelow-Ferdinandshof und Uecker-Randow-Tal sowie der amtsfreien Gemeinden Pasewalk, Strasburg (Uckermark) und Ueckermünde.

Dieses Gebiet wird durch viele Windkraftanlagen, landwirtschaftliche Anlagen sowie Anlagen der Nahrungs- und Futtermittelproduktion geprägt. Im Landkreis befinden sich z. B. gegenwärtig 20 raumordnerisch ausgewiesene Eignungsgebiete für Windkraftanlagen mit einer Größe von bis zu 510 ha und einer Gesamtfläche von ca. 2.700 ha.

Schadstoffvorhersage

Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell EURAD

Das Modellsystem EURAD wurde ab den 80er Jahren an der Universität zu Köln erstellt. Auf der EURAD-Webseite sind Chemogramme für ausgewählte Räume und Animationen zur Veranschaulichung der Entstehung und des Abbaus der Schadstoffkonzentrationen dargestellt.



Hinweise zur Genehmigung und Überwachung von Biogasanlagen

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Biogasanlagen in Mecklenburg-Vorpommern stetig erhöht. Das Land unterstützt die Ausweitung der Biogaserzeugung und -verwertung unter den Gesichtspunkten der Nutzung regenerativer Energiequellen und der Erschließung neuer Einkommensquellen im ländlichen Raum.
Ziel dieser in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz erarbeiteten Hinweise ist die Vereinheitlichung des Vollzugs der Rechtsvorschriften in Bezug auf Biogasanlagen im Land.

Geruch (1)

Biogasanlagen im Bereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte Dienststelle Neubrandenburg - Ein Überblick

Gasdicht abgedeckte Fermenter und Nachgärbehälter landwirtschaftlicher Biogasanlagen, Einsatzstoffe: nachwachsende Rohstoffe

Im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte Dienststelle Neubrandenburg wurden bisher 46 Biogasanlagenstandorte genehmigt. Die Genehmigung aller Anlagen erfolgte in einem nicht öffentlichen Verfahren gemäß § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) i. V. m. Nummer 1.4 b) aa) Spalte 2 des Anhanges der 4. BImSchV. Dabei handelt es sich um ein konzentrierendes Verfahren, in welchem alle relevanten Behörden beteiligt und andere erforderliche Genehmigungen (z. B. Baugenehmigung, Naturschutzrechtliche Genehmigung, Zulassung nach EG-Hygieneverordnung) eingeschlossen werden.

Die Aufteilung der Biogasanlagen auf die einzelnen Landkreise in unserem Zuständigkeitsbereich gestaltet sich wie folgt:

Klimadaten (1)

Klima und Umwelt

Der Deutsche Wetterdienst führt im Bereich Klima und Umwelt eine umfassende Diagnose des Klimasystems durch. In Zeiten des weltweiten Klimawandels sind die Klimaüberwachung, deren Dokumentation und die Prognose der Folgen dieses Klimawandels essentiell für das allgemeine Klimaverständnis. Die Erkenntnisse sind Grundlage für Entscheidungen in Politik und Wirtschaft, dienen der Vorsorge bei wetterbedingten Katastrophen und der nachhaltigen Unterstützung des Katastrophenschutzes.

Klimawandel (3)

Biosphärenreservat Schaalsee Modellregion für Klimaschutz und Klimaanpassung

Den UNESCO-Biosphärenreservaten als Modellregionen und Lernorten für eine nachhaltige Entwicklung wird eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Erprobung von Klimaschutzmaßnahmen und der Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien zugewiesen.

Die Waldaktie - Klimawald gegen Klimawandel!

Gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und dem Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bieten wir Einheimischen und Urlaubern eine völlig neue Form klimafreundlichen Reisens an: Für nur 10,- Euro kann eine vierköpfige Familie ihren zweiwöchigen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern klimafreundlich gestalten: Die Landesforst begründet mit diesem Geld (dem „Aktienkapital“) 10 m² neuen Mischwald – dieser bindet im Laufe seines Wachstums das durch den Urlaub frei gesetzte CO2 dauerhaft wieder und entzieht es somit der Atmosphäre.

Anbieter: Landesforst M-V

Ökokontierung und Moorschutz

Die Landgesellschaft führt seit Jahren für private Bauherren Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch und richtet Ökokonten ein. Diese erlauben als vorgezogene Kompensationsmaßnahmen einen schnellen und reibungslosen Genehmigungsprozess bei Investitionsvorhaben. Durch ihre Verankerung im ländlichen Raum und Verbindung zur Landwirtschaft werden die Projekte der Landgesellschaft im Konsens mit und unter Beachtung der Interessen der Flächennutzer ausgesucht und umgesetzt. Dabei sind wir als Ökoflächenagentur der Landgesellschaft landesweit tätig.
Darüber hinaus können Unternehmen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten, den „MoorFutures“, entstehende Treibhausgasemissionen ausgleichen.

Luftgüte (8)

Ablauf der Planerstellung

Die nachfolgende Übersicht zeigt die wichtigsten bereits durchgeführten Aktivitäten bzgl. der Erstellung des Luftreinhalte-/Aktionsplans (Fortsetzung folgt):

Fertigstellung der grundlegenden Studie "Modellierung der PM10- und NO2-Hintergrundkonzentration in Mecklenburg-Vorpommern"

Fertigstellung der grundlegenden Studie "Erstellung eines Immissionskatasters als Grundlage für die Erstellung eines Luftreinhalteplanes für die Hansestadt Rostock - Ermittlung der Ist-Situation"

Fertigstellung der grundlegenden Studie "Erstellung eines Immissionskatasters als Grundlage für die Erstellung eines Luftreinhalteplanes für die Hansestadt Rostock - Ermittlung der Prognose-2010"

Zustimmung der Rostocker Bürgerschaft zum Luftreinhalteplan Rostock

Öffentliche Bekanntgabe der Auslegung des Luftreinhalteplanes Rostock
im Städtischen Anzeiger, Nr. 23

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Anlagenbestand - Biomasseanlagen in M-V

Sie erhalten Informationen zu ausgewählten Anlagenarten, die dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen.

Grundlagenmaterialien

Folgende Studien/Berichte stehen zum Download bereit:

Im Bericht wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Schiffsverkehr auf die Immissionssituation in Rostock und Warnemünde insbesondere im Hinblick auf PM10, PM2,5, SO2 und NOX hat.
Die Bebauung im Untersuchungsgebiet wurde einbezogen, um die Einflüsse der Gebäude und der Schiffe auf das Strömungsfeld und damit auf die Ausbreitungsbedingungen bei der Ausbreitungsrechnung explizit zu berücksichtigen.
Das aus dem Jahr 2009 erstellte Luftschadstoffguthaben wurde aktualisiert. Dazu wurden Daten bis einschließlich 2012 berücksichtigt.

Der Bericht stellt die Ergebnisse der Modellierung der Stickstoffdioxid- und Feinstaub-Immissionen im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns dar. Dabei wurden die Beiträge verschiedener landeseigener Quellen unter Anwendung vorliegender Emissionsdaten schadstoffspezifisch ermittelt.

Als Grundlage für die Erstellung des Luftreinhalteplans wurde ein Immissionskataster für das Stadtgebiet der Hansestadt Rostock bezogen auf das Jahr 2006 modelliert.

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Luftgüteüberwachung

Luftmessnetz M-V und Luftgüte-Informationssystem

Messstandorte, aktuelle Immissionsmesswerte, Langzeitbeobachtungen, Berichte, ...

In Mecklenburg-Vorpommern obliegt die Immissionsüberwachung, dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Dazu wird seit 1991 vom LUNG ein Luftmessnetz betrieben, das gegenwärtig aus 12 Messstationen besteht.

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Luftgüteüberwachung

Messcontainer

Luftmessnetz M-V und Luftgüteinformationssystem

Vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) wird ein Luftmessnetz betrieben, das gegenwärtig aus 12 Messstationen besteht.

Lufthygiene

Die Mitarbeiter des Fachbereiches beraten Behörden zu Fragen der Lufthygiene. Dazu werden Messungen von Innenraumschadstoffen in öffentlichen sowie in privaten Einrichtungen sowie die entsprechenden Bewertungen durchgeführt.

Luftreinhalte- bzw. Aktionsplan Rostock

MesscontainerIm Jahr 2006 kam es erstmals zu Überschreitungen von Grenzwerten der damaligen 22. BImSchV. An einer verkehrsnahen Messstation in Rostock (L22/ Am Strande) wurden sowohl für Feinstaub als auch für Stickstoffdioxid Immissionsbelastungen festgestellt, die über den damals zulässigen Werten lagen. So wurde 2006 der Feinstaub(PM10)-Tagesmittelwert von 50 µg/m³ an 58 Tagen überschritten. Für Stickstoffdioxid wurde mit einem Jahresmittelwert von 50µg/m³ eine Immissionsbelastung registriert, die ebenfalls über dem für 2006 gültigen Wert von 48µg/m³ (Grenzwert +Toleranzmarge) lag. Somit wurde die Aufstellung eines Luftreinhalte-/ Aktionsplan zur Minderung der Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung für das Gebiet obligatorisch.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern hat als zuständige Behörde (ImSchZustVO M-V vom 04.07.2007) gemeinsam mit der Hansestadt Rostock, unterstützt durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) und das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock (StAUN) einen Luftreinhalte-/ Aktionsplan für die Stadt Rostock zur Minderung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung in dem betroffenen Stadtgebiet erarbeitet.
Hierzu wurden im Februar 2007 eine Projektgruppe sowie eine ihr nachgeordnete Arbeitsgruppe zum Luftreinhalteplan konstituiert, in denen alle für den Luftreinhalte-/ Aktionsplan relevanten Vertreter des Landes sowie der Hansestadt Rostock vertreten waren.

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Luftreinhalteplanung

Rostock Am Strande/Grubenstraße

Luftreinhalteplan Hansestadt Rostock

Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen im Jahr 2006 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Hansestadt Rostock, unterstützt durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock einen Luftreinhalte-/ Aktionsplan für die Stadt Rostock zur Minderung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung in dem betroffenen Stadtgebiet erarbeitet.

Fachrecht (12)

Berichterstattung

Die Betreiber von Betriebsstätten haben Angaben über die Emissionen ihrer Anlagen an die zuständige Behörde zu berichten. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie  erstellt  für das Land Mecklenburg-Vorpommern zusammenfassende Berichte an den Bund und die Europäische Union.

(Pollutant Release and Transfer Register)

Seit 2007 müssen Industriebetriebe jährlich über die Freisetzung von Schadstoffen informieren, wenn bestimmte Emissionsschwellenwerte und Abfallmengen überschritten werden.

Auf Grundlage der Europäischen PRTR-Verordnung (E-PRTR-VO) und des deutschen PRTR-Gesetzes SchadRegProtAG berichten Industriebetriebe über

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Geruchsimmissionsrichtlinie

Die novellierte Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL M-V) in der Fassung vom 15. August 2011 ist im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern am 12. September 2011 veröffentlicht worden.

Immissions- und Klimaschutz

Steinkohlekraftwerk in Rostock, © KNG mbH

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) ist nach dem Bundes-Immissions­schutzgesetz (BImSchG) in der Region Rostock (Hansestadt und Landkreis Rostock) als Genehmigungs- und Überwachungs­behörde zuständig für die Errichtung, den Betrieb und die Überwachung gewerblicher und industriellen Anlagen sowie großer Tierhaltungs­anlagen. Damit ist das StALU MM wichtiger Dienstleister für die Entwicklung des Wirtschafts­raumes Rostock. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die industriellen Ansiedlungen im Seehafen der Hansestadt.

Aufgaben­schwerpunkte vor allem für den ländlichen Raum stellen zurzeit die Genehmigungs­verfahren für Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien, wie Windkraftanlagen und Biogasanlagen, sowie von Tierhaltungsanlagen dar. Das StALU MM ist auch zuständige Überwachungs­behörde für Anlagen in der Region Rostock, die der Industrieemissions-Richtlinie (IE-RL) unterliegen.

Immissions- und Klimaschutz

Biogasanlage Velgast

Das StALU Vorpommern befasst sich auf diesem Gebiet schwerpunktmäßig mit den landwirtschaftlichen Anlagen der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast. Damit eng verbunden ist die Durchführung von Genehmigungsverfahren für Biogasanlagen, die sowohl pflanzliche Einsatzstoffe, Reste aus der Tiermast als auch organische Abfälle zur Erzeugung erneuerbarer Energie nutzen. Der Erzeugung regenerativer Energie dienen auch die in großer Zahl bestehenden und im Genehmigungsverfahren befindlichen Windenergieanlagen.

Das StALU Vorpommern ist außerdem umfassend zuständig für die Offshore-Windenergieanlagen des gesamten Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Immissions- und Klimaschutz

Biogasanlage, Foto: StALU WM

Aktueller Schwerpunkt im Bereich Immissionsschutz sind Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Seit im Jahre 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten ist und somit ein Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien geschaffen wurde, sind viele Anlagen wie Windkraft- und Biogasanlagen im Verwaltungsbereich des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg genehmigt worden. Viele weitere Anlagen sind zur Zeit im Genehmigungsverfahren. Durch Vorgespräche ist bekannt, dass auch weiterhin ein großes Interesse an der Genehmigung dieser Anlagen besteht.

Darüber hinaus ist im Januar 2011 die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-RL) in Kraft getreten. In diesem Zusammenhang wurde auf Bundesebene im Mai 2013 das Bundes-Immissionsschutzgesetz zur Umsetzung der IE-RL in wesentlichen Punkten geändert und an die Richtlinie angepasst. Diese IE-Richtlinie ersetzt die IVU-Richtlinie und beinhaltet besondere Anforderungen an einzelne Anlagenarten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg unterliegen diesbezüglich schwerpunktmäßig Anlagen der Tierhaltung bzw. der Nahrungsgüterproduktion dieser Richtlinie. Daneben zählen aber auch einzelne Industriegroßanlagen zu den IE-Anlagen.

Rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten

Immissionsgrenzwerte für Feinstaub, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Blei, Kohlenmonoxid und Benzol sowie Zielwerte für Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren sind in der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (39. BImSchV) festgelegt.

In Bezug auf die Luftreinhalteplanung sind die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) von besonderer Relevanz, da hier bundesweit Überschreitungen festgestellt wurden. In den nachfolgenden Tabellen sind die Immissionsgrenzwerte dieser zwei Schadstoffe dargestellt.

Für Feinstaub (PM10) gelten seit 2005 folgende Grenzwerte:

Mittelungszeitraum

Grenzwert

Schutzgut

Tagesmittelwert

50 µg/m³ dürfen nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden

Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit

Jahresmittelwert

40 µg/m³

Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit

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Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Mecklenburgische Seenplatte im Bereich Immissionsschutz

Anlass und Geltungsbereich

Der Paragraph 52 a Absatz 2  BImSchG fordert die Erstellung von Überwachungs-programmen und deren regelmäßiger Aktualisierungen durch die jeweils zuständige Überwachungsbehörde. In diesen Überwachungsprogrammen werden auf Grundlage einer systematischen Beurteilung der von den Anlagen ausgehenden Umweltrisiken die Häufigkeit der im Rahmen der regelmäßigen Anlagenüberwachung stattfindenden Vor-Ort-Besichtigungen sowie das Jahr der nächsten Vor-Ort-Besichtigung angegeben. Das vorliegende Überwachungsprogramm wurde auf der Grundlage des vom Minis-terium für Wirtschaft, Bau und Tourismus für Mecklenburg-Vorpommern erstellten und im Internet auf den Seiten des Regierungsportals veröffentlichten Überwa-chungsplanes erstellt. Es umfasst die im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Am-tes Mecklenburgische Seenplatte liegenden immissionsschutzrechtlichen Anlagen.

Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Mittleres Mecklenburg im Bereich Immissionsschutz

Anlass und Geltungsbereich

Der Paragraph 52 a Absatz 2 BImSchG fordert die Erstellung von Überwachungs-programmen und deren regelmäßiger Aktualisierungen durch die jeweils zuständige Überwachungsbehörde. In diesen Überwachungsprogrammen werden auf Grundlage einer systematischen Beurteilung der von den Anlagen ausgehenden Umweltrisiken die Häufigkeit der im Rahmen der regelmäßigen Anlagenüberwachung stattfindenden Vor-Ort-Besichtigungen sowie das Jahr der nächsten Vor-Ort-Besichtigung angegeben.

Das vorliegende Überwachungsprogramm wurde auf der Grundlage des vom Minis-terium für Wirtschaft, Bau und Tourismus für Mecklenburg-Vorpommern erstellten und im Internet auf den Seiten des Regierungsportals veröffentlichten Überwa-chungsplanes erstellt. Es umfasst die im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Am-tes Mittleres liegenden immissionsschutzrechtlichen Anlagen.

Überwachungsprogramm nach IE-Richtlinie im Staatlichen Amt Westmecklenburg im Bereich Immissionsschutz

Anlass und Geltungsbereich

Der Paragraph 52a Absatz2 BImSchG fordert die Erstellung von Überwachungsprogrammen und deren regelmäßiger Aktualisierungen durch die jeweils zuständige Überwachungsbehörde. In diesen Überwachungsprogrammen werden auf Grundlage einer systematischen Beurteilung der von den Anlagen ausgehenden Umweltrisiken die Häufigkeit der im Rahmen der regelmäßigen Anlagenüberwachung stattfindenden Vor-Ort-Besichtigungen sowie das Jahr der nächsten Vor-Ort-Besichtigung angegeben.

Das vorliegende Überwachungsprogramm wurde auf der Grundlage des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus für Mecklenburg-Vorpommern erstellten und im Internet auf den Seiten des Regierungsprotals veröffentlichten Überwachungsplanes erstellt. Es umfasst die im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Amtes Westmecklenburg liegenden immissionsschutzrechtlichen Anlagen.

Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen

Die Industrieemissionen-Richtlinie (IE-RL 2010/75/EU) hat zum Ziel, bestimmte umweltrelevante Industrieanlagen einheitlich, systematisch und für alle Umweltbereiche integrierend, behördlich zu überwachen. Unter anderem fordert die IE-RL die Einrichtung eines Systems für Umweltinspektionen und die Aufstellung eines Überwachungsplans.

Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus hat im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz für das Land Mecklenburg-Vorpommern einen Überwachungsplan erstellt. Auf Basis dieses Plans hat jedes Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt in seiner Funktion als sachlich und  örtlich zuständige Überwachungsbehörde für die betroffenen Anlagen ein anlagenbezogenes Überwachungsprogramm zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das Programm gilt unbefristet. Es wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Das Überwachungsprogramm enthält u.a. die ihm unter liegenden Anlagen, den Abstand  zwischen zwei Vor-Ort-Besichtigungen und den nächsten Termin (Jahr) für die Vor-Ort-Besichtigung der einzelnen Anlage. Die Ermittlung der Abstände zwischen den Vor-Ort-Besichtigungen erfolgt gemäß der systematischen risikobasierten Bewertung auf der Grundlage von Nummer 5.2 dieses genannten Überwachungsplans.

Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen

Die Industrieemissionen-Richtlinie (IE-RL 2010/75/EU) hat zum Ziel, bestimmte umweltrelevante Industrieanlagen einheitlich, systematisch und für alle Umweltbereiche integrierend, behördlich zu überwachen. Unter anderem fordert die IE-RL die Einrichtung eines Systems für Umweltinspektionen und die Aufstellung eines Überwachungsplans.

Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus hat im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz für das Land Mecklenburg-Vorpommern einen Überwachungsplan erstellt. Auf Basis dieses Plans hat jedes Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt in seiner Funktion als sachlich und  örtlich zuständige Überwachungsbehörde für die betroffenen Anlagen ein anlagenbezogenes Überwachungsprogramm zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das Programm gilt unbefristet. Es wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Das Überwachungsprogramm enthält u.a. die ihm unter liegenden Anlagen, den Abstand  zwischen zwei Vor-Ort-Besichtigungen und den nächsten Termin (Jahr) für die Vor-Ort-Besichtigung der einzelnen Anlage. Die Ermittlung der Abstände zwischen den Vor-Ort-Besichtigungen erfolgt gemäß der systematischen risikobasierten Bewertung auf der Grundlage von Nummer 5.2 dieses genannten Überwachungsplans.

Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen

Die Industrieemissionen-Richtlinie (IE-RL 2010/75/EU) hat zum Ziel, bestimmte umweltrelevante Industrieanlagen einheitlich, systematisch und für alle Umweltbereiche integrierend, behördlich zu überwachen. Unter anderem fordert die IE-RL die Einrichtung eines Systems für Umweltinspektionen und die Aufstellung eines Überwachungsplans.

Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus hat im Einvernehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz für das Land Mecklenburg-Vorpommern einen Überwachungsplan erstellt. Auf Basis dieses Plans hat jedes Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt in seiner Funktion als sachlich und  örtlich zuständige Überwachungsbehörde für die betroffenen Anlagen ein anlagenbezogenes Überwachungsprogramm zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das Programm gilt unbefristet. Es wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Das Überwachungsprogramm enthält u.a. die ihm unter liegenden Anlagen, den Abstand  zwischen zwei Vor-Ort-Besichtigungen und den nächsten Termin (Jahr) für die Vor-Ort-Besichtigung der einzelnen Anlage. Die Ermittlung der Abstände zwischen den Vor-Ort-Besichtigungen erfolgt gemäß der systematischen risikobasierten Bewertung auf der Grundlage von Nummer 5.2 dieses genannten Überwachungsplans.


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