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Umweltinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern



Luft und Klima (19 Informationen von 7 Anbietern)

Atmosphäre (4)

Aktuelle Daten der Wetterstation des IAP

Aktuelle Daten der Wetterstation des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)

Moorschutz und MoorFuture

Als Beitrag zum Klimaschutz hat das Land Mecklenburg-Vorpommern ein auf ökologischern Leistungen basierendes Wertpapier, die MoorFuture, entwickelt. Anteile können von Unternehmen erworben werden, die über den freiwilligen Kohlenstoffmarkt ihre CO2 Emissionen ausgleichen wollen. Durch die erhaltenen Mittel wird die Renaturierung von Mooren finanziert und so deren CO 2Ausstoß in die Atmosphäre verringert.
Die Landgesellschaft, das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V, die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald sind für die Vorauswahl der Projektflächen, die Projektsteuerung, das Flächenmanagement bis hin zur Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich.

Aktuelle Radarmessungen

Aktuelle Radarmessungen des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)
Übersicht
Alle Ergebnisse der folgenden Darstellungen haben nur informellen Charakter. Vor einer anderweitigen Nutzung muß ihre Gültigkeit vom Herausgeber bestätigt werden!

Wissenschaftliches Programm des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik e.V. an der Universität Rostock (IAP)

Die Hauptarbeitsrichtung des IAP ist die Erforschung der mittleren Atmosphäre im Höhenbereich von 10 bis 100 km, unter besonderer Berücksichtigung der dynamischen Wechselwirkungen zwischen unterer und mittlerer Atmosphäre.

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Emissionen (5)

Biogasanlagen im Bereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte

Gasdicht abgedeckte Fermenter und Nachgärbehälter landwirtschaftlicher Biogasanlagen, Einsatzstoffe: nachwachsende Rohstoffe

Im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte Dienststelle Neubrandenburg wurden bisher 46 Biogasanlagenstandorte genehmigt. Die Genehmigung aller Anlagen erfolgte in einem nicht öffentichen Verfahren gemäß § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) i. V. m. Nummer 1.4 b) aa) Spalte 2 des Anhanges der 4. BImSchV. Dabei handelt es sich um ein konzentrierendes Verfahren, in welchem alle relevanten Behörden beteiligt und andere erforderliche Genehmigungen (z. B. Baugenehmigung, Naturschutzrechtliche Genehmigung, Zulassung nach EG-Hygieneverordnung) eingeschlossen werden.

Die Aufteilung der Biogasanlagen auf die einzelnen Landkreise in unserem Zuständigkeitsbereich gestaltet sich wie folgt:

Biogasanlage Sukow

Biogasfermenter in Sukow (Foto: StALU Westmecklenburg)

In der Gemeinde Sukow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wurden im ersten Halbjahr 2006 drei Biogasanlagen errichtet, in denen Gülle und nachwachsende Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz kommen. Für zwei Anlagen stellte die Gemeinde Sukow einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan auf. Die dritte Anlage ist einem Landwirtschaftsbetrieb aus Sukow zugeordnet.

Die drei baugleichen Anlagen verfügen über eine Gesamtfeuerungswärmeleistung von je 1.276 kW und einer elektrischen Leistung von je 499 kW. Technologisch bestehen die Anlagen aus je einem Annahmebereich, einem Getreidesilo, einem Fahrsilo für Maissilage, einem Fermenter mit Gasmembran, einem Gärrestbehälter mit fester Abdeckung, einem Technikgebäude mit BHKW und Nebeneinrichtungen. Der Verbrennungsmotor des Blockheizkraftwerkes ist als Gasmotor mit Generator ausgelegt. In den Biogasanlagen werden ausschließlich Schweinegülle aus dem Landwirtschaftsbetrieb sowie Getreide und Maissilage vergoren. Die Vergärung erfolgt im Fermenter bei Temperaturen von etwa 37°C. Im anaeroben Milieu wird die in den Substraten enthaltene organische Substanz weitestgehend abgebaut. Das bei der Vergärung entstehende Biogas, welches überwiegend Methan (50 bis 70 %) und Kohlendioxid (50 bis 30%) enthält, wird jeweils dem Blockheizkraftwerk zugeführt.

Biomasse-Biogas-Biokraftstoffanlagen

Rapslandschaft in MV (Foto: StALU Westmecklenburg)

Bis Dezember 2007 wurden im Zuständigkeitsbereich des ehemaligen StAUN Schwerin (jetzt StALU Westmecklenburg) 66 Biogasanlagen genehmigt, darunter 7 Anlagen, die unter anderem auch Abfälle vergären. 37 Anlagen sind bereits in Betrieb genommen. Die anderen befinden sich überwiegend in der Bauphase oder bereits im Probebetrieb. Für 13 Anlagen läuft ein Genehmigungsverfahren.

Weiterhin wurden 7 Anlagen, die Holz, Hackschnitzel oder Stroh als biogenen Brennstoff verwerten, genehmigt, von denen 6 bereits betrieben werden. Eine weitere Anlage befindet sich im Genehmigungsverfahren.

Zuckerfabrik Güstrow; Foto: U.Köckritz

Emissionskataster/ Berichterstattung

In Mecklenburg-Vorpommern werden im Bereich des Immissionsschutzes die Informationen zu Industrie- und landwirtschaftlichen Betrieben, ihren Genehmigungen und Emissionen in Fachinformationssystemen erfasst, dokumentiert und weiterverarbeitet.

Schadstoffvorhersage

Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell EURAD

Das Modellsystem EURAD wurde ab den 80er Jahren an der Universität zu Köln erstellt. Auf der EURAD-Webseite sind Chemogramme für ausgewählte Räume und Animationen zur Veranschaulichung der Entstehung und des Abbaus der Schadstoffkonzentrationen dargestellt.

Geruch (1)

Anlage zur Intensivhaltung von Mastgeflügel Klein Daberkow

Errichtung und Betreibung jeweils einer Anlage zur Intensivhaltung von Mastgeflügel mit 200.000 Tierplätzen (insgesamt 400.000 TP) einschließlich Nebeneinrichtungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in der Gemarkung Klein Daberkow, Flur 1, Flurstücke 2 und 3

Die Mecklenburger Hähnchen GmbH (vormals Martijn Ritzema), Pfarrhof 1 in 17348 Woldegk und die Kreckower Agrar GmbH, Pfarrhof 1 in 17348 Woldegk beabsichtigen, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in der Gemarkung Klein Daberkow, Flur 1, Flurstücke 2 und 3 jeweils eine Anlage zur Intensivhaltung von Mastgeflügel mit 200.000 Tierplätzen (insgesamt 400.000 TP) einschließlich Nebeneinrichtungen zu errichten und zu betreiben. Die Anlagen sollen baldmöglichst in Betrieb genommen werden.

Klimawandel (3)

Aktionsplan Klimaschutz - Solaranlagen

Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern

Solarzellproduktion (Foto: StALU Westmecklenburg)

Zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern (M-V) Zuwendungen für Investitionen in die Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Im Mai 2007 ist die neue Klimaschutz-Förderrichtlinie des Landes in Kraft getreten.

Unter den staatlich geförderten Projekten nimmt das Solarzentrum Mecklenburg Vorpommern eine herausragende Stellung ein. Die Entwicklung einer nachhaltigen Energiewirtschaft verläuft nicht konfliktfrei. Im Solarzentrum werden diese Konflikte angesprochen und Lösungen vorbereitet. So finden hier u.a. regelmäßig internationale Energiekonferenzen und Weiterbildungsveranstaltungen statt. Ob "energieautarke Region", Energieeffizienz, Solartechnik, Anwendung von Wärmepumpen und Brennstoffzellen, Windkraft- und Biomassenutzung oder biologisches Bauen, hier findet der Interessierte Antworten auf Fragen zum Thema "Klimaschutz und nachhaltige Energiewirtschaft in der Gesellschaft". Der Besucher kann sich vor Ort umfassend über den wissenschaftlich-technischen Stand der Gewinnung und Anwendung von erneuerbarer Energie informieren und wird auch beraten.

Biosphärenreservat Schaalsee Modellregion für Klimaschutz und Klimaanpassung

Den UNESCO-Biosphärenreservaten als Modellregionen und Lernorten für eine nachhaltige Entwicklung wird eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Erprobung von Klimaschutzmaßnahmen und der Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien zugewiesen.

Moorschutz und MoorFuture

Als Beitrag zum Klimaschutz hat das Land Mecklenburg-Vorpommern ein auf ökologischern Leistungen basierendes Wertpapier, die MoorFuture, entwickelt. Anteile können von Unternehmen erworben werden, die über den freiwilligen Kohlenstoffmarkt ihre CO2 Emissionen ausgleichen wollen. Durch die erhaltenen Mittel wird die Renaturierung von Mooren finanziert und so deren CO 2Ausstoß in die Atmosphäre verringert.
Die Landgesellschaft, das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V, die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald sind für die Vorauswahl der Projektflächen, die Projektsteuerung, das Flächenmanagement bis hin zur Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich.

Luftgüte (5)

Anlagenbestand - Biomasseanlagen in M-V

Sie erhalten Informationen zu ausgewählten Anlagenarten, die dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen.

CO2-Emissionen in M-V 1997 – 2009

Die Realisierung einer kontinuierlichen und erfolgreichen Klimaschutzpolitik erfordert Erfolgskontrollen, um ggf. Maßnahmen und Entscheidungen anpassen zu können. Ein Erfolgskriterium ist die in einem bestimmten Zeitraum erzielte Minderung der Treibhausgasemission. Um sie zu ermitteln, sind periodisch Bilanzen z.B. für CO2 zu erstellen.

Luftgüteüberwachung

Messcontainer

Luftmessnetz M-V und Luftgüteinformationssystem

Vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) wird ein Luftmessnetz betrieben, das gegenwärtig aus 12 Messstationen besteht.

Lufthygiene

Die Mitarbeiter des Fachbereiches beraten Behörden zu Fragen der Lufthygiene. Dazu werden Messungen von Innenraumschadstoffen in öffentlichen sowie in privaten Einrichtungen sowie die entsprechenden Bewertungen durchgeführt.

Anbieter: Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V

Thema: Luft und Klima

Rostock Am Strande/Grubenstraße

Luftreinhalteplan Hansestadt Rostock

Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen im Jahr 2006 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Hansestadt Rostock, unterstützt durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie und das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock einen Luftreinhalte-/ Aktionsplan für die Stadt Rostock zur Minderung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung in dem betroffenen Stadtgebiet erarbeitet.

Fachrecht (1)

Tieranlage Viezen

Geruchsimmissionsrichtlinie

Die novellierte Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL M-V) in der Fassung vom 15. August 2011 ist im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern am 12. September 2011 veröffentlicht worden.


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Links zum Thema

Luftmessnetz M-V
Klimaschutzaktionen
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