Alte Bahnschwellen aus Holz werden wegen ihres rustikalen Aussehens, aber vor allem wegen ihrer nahezu unbegrenzten
Haltbarkeit z.T. auch heute noch als ein ideales Baumaterial z. B. für die Gartengestaltung, als Umzäunung oder
Bodenbelag geschätzt.
Die Schwellen wurden seinerzeit zum Schutz vor Verrottung und Schädlingsbefall mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln
behandelt, die das Holz sehr witterungsbeständig und haltbar machen. Besonders bei unmittelbarem Hautkontakt stellen
derart behandelte Hölzer jedoch eine Gefahr für die Gesundheit dar. Teeröle, besonders das darin enthaltene
Benzo(a)pyren, gelten als krebserregend. Bei Erwärmung, z.B. durch Sonneneinstrahlung, werden die Teerölbestandteile
flüssiger und können als klebrig-zähe Masse „ausschwitzen“ und zu Geruchsbelästigungen führen. Empfindliche Personen
können auf Teeröl mit Hautreizungen und Atembeschwerden reagieren. Aber auch bei sehr alten Bahnschwellen, die
äußerlich keine Teerölanhaftungen zeigen, kann das gefährliche Benzo(a)pyren noch nachgewiesen werden.