Tierschutz

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 Tierschutz (8)

Fischereischutz

Als obere Fischereibehörde sind die Mitarbeiter der Abteilung Fischerei und Fischwirtschaft am LALLF-MV in Rostock mit einem sehr umfangreichen Aufgabengebiet betraut. Sämtliche Überwachungs- und Regulierungsaufgaben in allen nur denkbaren Bereichen der Fischereiausübung, sowie der Fischereiverwaltung und -förderung im Land laufen hier zusammen.

Handel und Reisen

Stute mit Fohlen vor Zaun auf Weide Details anzeigen

Stute mit Fohlen vor Zaun auf Weide

Stute mit Fohlen vor Zaun auf Weide

Stute mit Fohlen vor Zaun auf Weide

Als "Handel" bezeichnet man allgemein den Ankauf, Transport und Verkauf von Gütern - also auch von Tieren, die im Handelsrecht als Waren bezeichnet werden.

Staatliche Einrichtungen für den Tierschutz

Die Durchführung des Tierschutzrechtes regeln in Deutschland die Bundesländer selbst.

Das Tierschutzzuständigkeitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 20. September 2000 überträgt die Aufgaben zur Durchführung des Tierschutzgesetzes und der Tierschutzverordnungen hauptsächlich den Kreisordnungsbehörden mit ihren Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern.

Die oberste Landesbehörde für den Tierschutz in Mecklenburg-Vorpommern ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Schwerin.

Tierschutzbehörden und ihre Zuständigkeiten:

Tierschutz

Jeder Mensch hat das Leben und Wohlbefinden aller Tiere als Mitgeschöpfe zu achten und zu schützen.

Kein Mensch darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Werden Tiere von Menschen gehalten, so müssen sie ihren artgemäßen Bedürfnissen entsprechend gehalten und versorgt werden.

Tierschutzdienst

Mit dem Datum vom 04. Februar 2003 hat das damalige Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern einen Erlass über die Aufgaben des Tierschutzdienstes (Tierschutzdienst-Erlass Mecklenburg-Vorpommern/TierSchD-Erlass-M-V) verabschiedet. Mit dem Erlass gingen anteilig Aufgaben auf eine obere Landesbehörde, das LALLF, über.

Folgende Aufgaben wurden am 27.9.2010 präzisiert und festgeschrieben:

  1. Überprüfung von Tierheimen
  2. Erarbeitung von Stellungnahmen, den Tierversuchsbereich betreffend
  3. Durchführung ggf. anfallender amtlicher vor Ort-Kontrollen im Tierversuchsbereich

Veterinärwesen

Um die Lebensmittelsicherheit von pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln zu gewährleisten, werden vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt alle notwendigen Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen getroffen - entsprechend der Bundes- und Landesgesetze sowie den europarechtlichen Vorgaben.

Für das öffentliche Veterinärwesen sind der Schutz der Gesundheit von Tier und Mensch sowie das Allgemeinwohl übergeordnete und bestimmende Verpflichtungen. Die Veterinärverwaltung des Ministeriums arbeitet nach einem einheitlichen, effizienten Qualitätsmanagementsystem.

Was wird kontrolliert?

Die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter, der nach Landesrecht zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte, überwachen die Einhaltung der geltenden Tierschutzvorschriften in landwirtschaftlichen Tierhaltungen, in Schlachtstätten, bei Tiertransportunternehmen, in Tiergärten, in Zirkusunternehmen, in Versuchstierhaltungen, im Zoofachhandel, in gewerbsmäßig betriebenen Reit- und Fuhrunternehmen und Hundezuchten u.v.a.m. Sie bearbeiten entsprechende Anträge zum Halten von Tieren nach § 11 Tierschutzgesetz, und überprüfen die notwendigen Sachkenntnisse der Tierhalter.

Wie können Bürger helfen, geltendes Tierschutzrecht durchzusetzen?

    Nicht wegsehen, wenn man den Eindruck hat, dass Tiere leiden. Den ersten Eindruck gründlich prüfen. Entscheiden, ob man selbst helfen kann oder ob Behörden informiert werden müssen. Erster Ansprechpartner ist immer das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt. Bei Verdacht einer Straftat (bei Vorsätzlichkeit und/oder erheblichem Ausmaß) kann man Anzeige erstatten (Staatsanwaltschaft, Polizei, Amtsgericht). Inhalt der Anzeige (wer, was, wo, wann, wie): Name und Anschrift des Anzeigenden Name und Anschrift des Täters genaue Ortsbeschreibung für den Tatort genaue Tatzeit...

 Veterinärwesen (11)

Afrikanische Schweinepest (ASP)

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African Swine Fever: how to stay one step ahead

Video mit deutschen Untertiteln. Zum Vergrößern auf das Lupen-Symbol klicken.

African Swine Fever: how to stay one step ahead

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Die ASP ist eine hoch ansteckende, anzeigepflichtige Viruserkrankung mit seuchenhaftem Verlauf und hoher Sterblichkeit. Sie betrifft ausschließlich Haus- und Wildschweine. Für den Menschen sowie andere Haus- und Nutztiere ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich. Auch der Verzehr von infiziertem Schweinefleisch birgt für den Menschen kein gesundheitliches Risiko.

BHV1-Endsanierung der Rinderbestände in Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist in den letzten Jahren gut mit der BHV1-Sanierung der Rinderbestände vorangekommen. Das angestrebte Ziel der BHV1-Bekämpfung besteht in dem Erreichen des BHV1-freien Status (sogenannter "Artikel 10-Status" nach der EU-Richtlinie 64/432/EWG) und somit der Tilgung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche in den Rinderbeständen des Landes M-V. Dazu wurden in den Rinderbeständen des Landes seit 1996 aufwändige Sanierungsprogramme durchgeführt.

Genehmigung zur Anwendung in Deutschland nicht zugelassener Impfstoffe

Nach dem Tiergesundheitsgesetz dürfen Tierimpfstoffe (immunologische Tierarzneimittel) nur in den Verkehr gebracht oder angewendet werden, wenn sie in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassen sind oder über eine Zulassung der Europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde (EMA) verfügen.

H5N8 Geflügelpest

Karte mit Rastplätzen von Wildvögeln Details anzeigen

Karte mit Rastplätzen von Wildvögeln

Karte mit Rastplätzen von Wildvögeln

Karte mit Rastplätzen von Wildvögeln

Seit dem ersten H5N8-Nachweis bei einem Wildvogel im November 2016 wurden bis Anfang März 2017 allein in MV in 15 Hausgeflügelhaltungen, Zoos und ähnlichen Einrichtungen sowie in 98 Fällen bei Wildvögeln die Geflügelpest amtlich festgestellt. Im gesamten Bundesgebiet waren es bis dahin 81 Ausbrüche bei gehaltenen Vögeln und über 1.100 bei Wildvögeln. 22 Wochen nach der ersten amtlichen Feststellung des hochpathogenen aviären Influenzavirus des Subtyps H5N8 wurde am 13.04.2017 die Anordnung zur Stallpflicht in MV mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Ein Geflügelpestseuchenzug diesen...

Informationen zur Blauzungenkrankheit

Im August 2006 wurde das Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV8) erstmalig in Deutschland nachgewiesen. Auch die Einrichtung von Restriktionszonen (Sperrgebiet, 100 km Radius und Beobachtungsgebiet, 50 km Radius) und die sich daraus ergebenden Beschränkungen für den Handel mit empfänglichen Tieren (Rinder, Schafe, Ziegen), konnten die flächenhafte Ausbreitung der Blauzungenkrankheit nicht verhindern.

Landeskrisenzentrum

Das Landeskrisenzentrum wird tätig, wenn Schadensereignisse bekämpft werden müssen, so zum Beispiel bei bestimmten Tierseuchen sowie Gefahren durch Lebensmittel, Futtermittel und Großschadenslagen.

Tierarzneimittelüberwachung

Nach den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes ist der Verkehr mit Tierarzneimitteln einschließlich deren Herstellung umfangreich geregelt. Besondere Relevanz hat die Überwachung von Tierarzneimitteln, wenn sie bei Lebensmittel liefernden Tieren eingesetzt werden.

Die Tierarzneimittelüberwachung prüft auf Grundlage geltender Rechtsnormen die sachgerechte Anwendung von Arzneimitteln in Betrieben und Einrichtungen, die am Arzneimittelverkehr teilnehmen:

Tiergesundheit und Tierseuchenbekämpfung

Die Tierseuchenbekämpfung ist eine Gemeinschaftsaufgabe des Staates und der Tierhalter.

Tierische Nebenprodukte / Tierkörperbeseitigung

Tierkörperbeseitigung

Die Tierkörperbeseitigung ist ein Teilgebiet der Tierseuchenbekämpfung. Sie dient der schnellen Beseitigung von Seuchenherden und der allgemeinen Seuchenprophylaxe.

Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter MV

Für das öffentliche Veterinärwesen sind der Schutz der Gesundheit von Tier und Mensch sowie das Allgemeinwohl übergeordnete und bestimmende Verpflichtungen.

Die grundlegenden Aufgaben des öffentlichen Veterinärwesens sind:

Zoonosen

Bei der Bekämpfung der Zoonosen stehen heute nicht mehr die klassischen Seuchen wie Milzbrand oder Tuberkulose im Vordergrund, sondern solche, die beim Tier keine Symptome hervorrufen, aber trotzdem über Lebensmittel tierischer Herkunft auf den Menschen übertragen werden und dort Krankheiten auslösen können (z.B. Salmonellen, Campylobacter oder Listerien).

 Fachrecht (3)

Anzeigepflichtige Tierhaltung nach Viehverkehrsverordnung

Wer Tiere, die in § 26 der Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr (Viehverkehrsverordnung) genannt sind, halten will,

(also Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel unabhängig davon, ob die Haltung privat oder gewerblich ist)

hat auf der Grundlage EU-rechtlicher Vorgaben sowie nationaler Rechtsvorschriften dies der zuständigen Behörde oder einer von dieser beauftragten Stelle vorher anzuzeigen. Änderungen sind ebenfalls unverzüglich anzuzeigen.

Qualitätsmanagementsystem im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes

Mit dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz sind die Mitgliedsstaaten u. a. verpflichtet worden, die amtlichen Kontrollen nach dokumentierten Verfahren durchzuführen.

Rechtsgrundlagen

Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern

    Tierschutzzuständigkeitsgesetz Landesverordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörden für die Durchführung des Fundrechtes Erlass über die Kostentragung bei der Verwahrung und Behandlung von Fundtieren Ausführungsvorschriften zur Wesensprüfung von Hunden gem. § 2 Abs.3 Satz 2 Hundehalterverordnung Erlass über die Einrichtung und die Aufgaben des Tierschutzdienstes im LVL Erlass zum Verbot der dauerhaften Anbindehaltung von Pferden Erlass zur Einsetzung eines Tierschutzbeirates Landeseinheitliche Anforderungen zur tierschutzrechtlichen Bewertung von...

 Projekte und Aktionen (5)

Die Meerforelle

Meerforelle

Meerforelle

Wie der Lachs vollzieht die Meerforelle (Salmo trutta trutta), als echter anadromer Wanderfisch innerhalb ihres Lebenszyklusses einen Wechsel zwischen Salz- und Süßwasser. Das Reproduktionsgebiet reicht von küstennahen Fließgewässern bis tief in das Binnenland, vorausgesetzt die Art trifft dort auf geeignete Lebensbedingungen. Ähnlich dem Lachs kann die Meerforelle als Langdistanzwanderer hunderte Kilometer zurücklegen, um ihre angestammten Laichgebiete aufzusuchen. In Abhängigkeit von ihrer Konstitution verlassen Milchner und Rogener normalerweise nach dem Laichgeschäft die Laichplätze und ziehen zu ihren Nahrungshabitaten ins Meer zurück.

Erfassung der Abwanderung von Aalen im Einzugsgebiet der Warnow

Ziel des Aalmonitoring ist die ganzjährige Erfassung der wandernden Aale in der Aalfangstation des Flusses Warnow in der Ortslage Kessin sowie die Abschätzung des Rekrutierungspotentials der Bestände. Die Markierung und der Wiederaussatz der gefangenen Aale zur Erkundung des Migrationsverhaltens sind ebenso wichtig wie die Erfassung der Aalbestände im unmittelbarem Küstenbereich und in den inneren Küstengewässern des Landes Mecklenburg-Vorpommern von der Wismarbucht bis zum Stettiner Haff.

Ermittlung der fischereilichen Aufwertung von Schütt- und Verklappungsstellen beim Einsatz von Unterwasserstrukturen und Untersuchung des Dorschbestandes am

Künstliche Riffe weltweit stellen prinzipiell eine Veränderung der aquatischen Umwelt dar. Sie beeinflussen physikalische, biologische aber auch sozioökonomische Prozesse in ihrer unmittelbaren Umgebung. Eine Vielzahl künstlicher Riffe entstanden durch Schiffswracks, aber auch durch das bewusste Versenken von Schiffen und anderen nicht mehr brauchbaren Strukturen, wie z.B. ausrangierte Ölplattformen. Diese Art der Errichtung künstlicher Riffe wurde bei der Planung der künstlichen Riffe in Nienhagen und Rosenort ausgeschlossen, da sowohl die flachen Gewässer an der mecklenburgisch-vorpommerschen Küste aber auch die Bedenken des Naturschutzes eine andere Lösung erforderten.

Ostseeschnäpel

Aufkommen und Verteilung des Ostseeschnäpels (Coregonus lavaretus balticus) in Stettiner Haff, Peenestrom und Darß-Zingster Boddenkette sowie Untersuchung des Vorkommens der Großen Maräne (Coregonus lavaretus) in ausgewählten Binnenseen Mecklenburg-Vorpommerns. Der Ostseeschnäpel ist ein anadromer Wanderfisch und gehört zur Familie der Coregonidae (Renken, Felchen, Maränen).

Wiedereinbürgerung des Baltischen Störs Acipenser oxyrinchus

Meerforelle

Meerforelle

Fisch und Umwelt M-V e.V. ist als Kooperationspartner des Instituts für Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei M-V im Rahmen der, von der Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) koordinierten Arbeiten zur Wiedereinbürgerung des Störs in der Ostsee tätig. Das betrifft u. a. die Beteiligung an den Bestandsaufnahmen der Laichfische, an Reproduktionen, an der Begleitung und Dokumentation von Besatzmaßnahmen, der Eingabe und Pflege der Bestands-, Besatz- und der Wiederfangdaten.