Natur und Landschaft

313 Informationen von 30 Anbietern in 14 Unterthemen

 Artenschutz (24)

Anforderungen an Halter, Züchter und Händler besonders geschützter Arten

Wer aus den verschiedensten Gründen Tiere oder Pflanzen in Obhut nimmt, züchtet, verarbeitet oder vermarktet, übernimmt Verantwortung. Diese Verantwortung endet nicht mit der Sicherung einer möglichst verhaltensgerechten Haltung des einzelnen Tieres. Der Handel und die Haltung geschützter Arten in menschlicher Obhut können auch Auswirkungen auf das Überleben der Art in ihren Ursprungsgebieten haben. Dies trifft auch für gefährdete heimische Arten zu. Daher unterliegen alle Exemplare besonders geschützter Arten, auf der Grundlage internationaler Verpflichtungen der Bundesrepublik oder nationaler Normen einem generellen Besitz- und Vermarktungsverbot! Der Gesetzgeber lässt Ausnahmen vom artenschutzrechtlichen Besitz- und Vermarktungsverbot zu. Um trotz einer Ausnahmezulassung den...

Artendatenbank M-V - Einführung

Vortrag Einführung MultiBaseCS (M. Holz)
Folie aus PowerPoint-Vortrag zur Einführung von MultiBaseCS in M-V
(M. Holz)
Karte aus MultiBaseCS
Karte aus MultiBaseCS
"Anzahl Beobachtungen pro MTB
(Libellen Stand 2012)"

Aufgabe:

Artendatenbank M-V - Hinweise zu den Internetseiten

Abb. Tatze

 Artendatenbank M-V (MultiBaseCS)

  • Artendatenbank M-V - Hinweise zu den Internetseiten
  • Artendatenbank M-V - Einführung
  • MultiBaseCS in der Naturschutzverwaltung des Landes M-V
  • Die Artendatenbank M-V im LUNG
  • Artendatenbank M-V - Vorgaben und Unterstützung
  • Software MultiBaseCS, praktischer Einsatz in M-V
  • MultiBaseCS - Schulungen, Veranstaltungen

Die Internetseiten zur Artendatenbank Mecklenburg-Vorpommern auf Basis der Software MultiBaseCS bestehen aus den oben genannten sieben einzelnen thematischen "Unterseiten". Alle Nutzer von MultiBaseCS, die an der Artendatenbank M-V mitarbeiten, sind zur Mitgestaltung dieser Internetseiten aufgerufen. Sie bieten Platz für Informationen zur Arbeit in den einzelnen Artengruppen und Behörden (Verlinkungen und das Einstellen von Dokumenten sind möglich).

Artendatenbank M-V im LUNG

Fauna in M-V
Fauna in M-V (Fotomontage Natura2000-Poster, Fotos: Wölfel, Lange, Müller, Wiehle)

 

Flora in M-V
Flora in M-V (Fotomontage Natura2000-Poster, Fotos: Wölfel, Lange, Müller, Wiehle)

 

Arbeitsweise im LUNG

Die Artendatenbank M-V als Zusammenschau von sämtlichen Artbeobachtungen aus allen Artengruppen wird mit der Datenbankkomponente Microsoft SQL-Server auf einem zentralen Server verwaltet. In dieser Datenbank stehen technisch kontrollierte und fachlich bewertete Daten einem berechtigten Nutzerkreis für behördliche Aufgaben zur Verfügung. Die Datenweitergabe erfolgt durch Datenbank-Export in den möglichen Formaten (z. B. *.mbcex, *.shp, *.xls) durch entsprechend berechtigte Nutzer im LUNG M-V.

Artendatenbank M-V - Vorgaben und Unterstützung


"Laubfrosch in MultiBaseCS" (Foto: M. Holz)

 

Allgemeine Vorgaben des LUNG

Allgemeine Vorgaben des LUNG M-V

Um Artbeobachtungen in die Artendatenbank M-V aufzunehmen und sie dann sinnvoll zur Erledigung von Aufgaben im Naturschutz des Landes zu nutzen, müssen einige Mindestanforderungen bei der Erhebung und Eingabe beachtet werden. Neben allgemeinen Hinweisen zur Erfassung und Lieferung der Daten an das LUNG M-V (Abgabestandard) werden die auszufüllenden Pflichtfelder benannt sowie der Umgang mit den Angaben über die Herkunft der Daten und mit Zusatzfeldern erläutert.

 

Erläuterung Excel-Import

Arten der Anhänge II, IV und V der FFH-Richtlinie

Europäischer Laubfrosch - Hyla arborea (I. Sakowski)
Europäischer Laubfrosch - Hyla arborea
(I. Sakowski)
Seehund - Phoca vitulina (L. Wölfel)
Seehund - Phoca vitulina
(L. Wölfel)

Zum Schutz von Lebensräumen und Arten, die auf dem Gebiet der Europäischen Union besonders selten oder bedroht sind, sind die Mitgliedsstaaten gemäß der "Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen" (FFH-Richtlinie) verpflichtet, ein kohärentes europäisches ökologisches Netz "besonderer Schutzgebiete" mit der Bezeichnung "Natura 2000" zu errichten. Mit diesem Schutzgebietsnetz sind die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I sowie die Habitate der Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie zu schützen.

Artenschutz im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Schwerpunkt des Artenschutzes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt bei den Küstenvögeln. Ein speziell an die Bedürfnisse unterschiedlicher Arten und Artengruppen angepasstes Gebietsmanagement will den Nationalpark als Brutplatz zahlreicher seltener Arten auch weiterhin erhalten.

Artenschutzprojekte (ASP) und praktische Umsetzungsmaßnahmen

Wiederansiedlung der Sand-Silberscharte Jurinea cyanoides (N. Meyer)
Wiederansiedlung der Sand-Silberscharte
Jurinea cyanoides (N. Meyer)
Biberdamm Zaschendorfer Moor (NP SSL)
Biberdamm im Zaschendorfer Moor
(Naturpark Sternberger Seenland)

Priorität im gezielten Artenschutz besitzen vordringlich die Arten der FFH-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie in "ungünstigem - schlechtem Erhaltungszustand" sowie die akut gefährdeten Arten mit besonderer Verantwortlichkeit Mecklenburg-Vorpommerns (Zielarten). Vorkommen von Zielarten werden größtenteils durch den Erhalt und eine angepasste Bewirtschaftung der jeweiligen Lebensräume gesichert und entwickelt sowie durch gezielte Artenschutzmaßnahmen unterstützt. Die Ableitung von prioritären Arten basiert auf den Grundlagen Gefährdung und Raumbedeutsamkeit.

Artenschutzprojekt für Wiesenvögel in der Agrarlandschaft

Durch intensive Landwirtschaft sind Kiebitze auch in Mecklenburg-Vorpommern heute ein seltener Anblick geworden. Damit der Wiesenvogel auf unseren Äckern eine Zukunft haben kann, beteiligt sich der NABU Mecklenburg-Vorpommern an einem Projekt.
Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz ein Allerweltsvogel, der fast überall auf Feldern und Wiesen in Deutschland häufig anzutreffen war. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gehört mittlerweile zu den bedrohten Vogelarten. Sein Bestand ist in den vergangenen zwanzig Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen, so dass in Deutschland nur noch rund 80.000 Paare brüten. Intensive landwirtschaftliche Nutzung und veränderte Fruchtfolgen haben zu starken Bestandsrückgängen geführt. In der Roten Liste der Brutvögel Mecklenburg-Vorpommerns wird der Kiebitz als stark gefährdet eingestuft.

 

Aufnahme hilfsbedürftiger Tiere

    Jedermann darf gemäß § 45 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz , vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften, verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufnehmen um sie gesundzupflegen. Die Pflege ist mit der Zielbestimmung Wiederauswilderung zu realisieren, die vorzunehmen ist, wenn der Gesundheitszustand dies erlaubt. Die Aufnahme von Tieren der streng geschützten Arten ist bei der oberen Naturschutzbehörde (LUNG) anzuzeigen. Verwenden Sie hierfür bitte das Formularblatt: Aufnahme streng geschützter Exemplare zur Pflege. Bei Exemplaren streng geschützter Arten ist eine besonders hochwertige Pflege zu sichern. Daher muss die zuständige Naturschutzbehörde (LUNG) die Möglichkeit erhalten, über den Ort der Pflege zu entscheiden. Die Meldung sollte möglichst zeitnah, daher telefonisch, per Fax aber...

Berichtspflicht nach Vogelschutzrichtlinie

Sturmmöwen Vo-gelschutzgebiet Wismarbucht (C. Herrmann)
Sturmmöwen Vogelschutzgebiet Wismarbucht
(C. Herrmann)
Sturmmöwen Vogelschutzgebiet Wismarbucht (C. Herrmann)
Sturmmöwen Vogelschutzgebiet Wismarbucht
(C. Herrmann)

Die Europäische Kommission hat im Jahr 2012 ein neues Berichtsformat für die Berichtspflicht nach der Vogelschutzrichtlinie (Artikel 12) eingeführt. Damit wurde der bisherige, alle 3 Jahre zu erstellende Bericht durch einen alle 6 Jahre zu erstellenden Bericht abgelöst. Dieser ist hinsichtlich der Inhalte und des Formats nun mit dem Bericht nach der FFH-Richtlinie (Artikel 17) vergleichbar.

Buchführungspflichten der gewerblichen Halter, Züchter, Händler, Zurschausteller und Verarbeiter von Exemplaren besonders geschützter Arten

Wer gewerbsmäßig Tiere und Pflanzen der besonders geschützten Arten erwirbt, be- oder verarbeitet oder in den Verkehr bringt, ist von der Meldepflicht über Bestandsveränderungen entbunden. Nachweis- und Kennzeichnungspflichten gelten aber uneingeschränkt auch für diese Gruppe. Das Privileg der Entbindung von den Meldepflichten wird mit der Erteilung einer Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz wirksam. Gewerbliche Verarbeiter/Aussteller von ohne weiteres erkennbaren Teilen geschützter Arten benötigen die tierschutzrechtliche Erlaubnis natürlich nicht, um von der Meldepflicht entbunden zu werden.

FFH-Bericht für Arten in M-V

Für den 3. Bericht (2007-2012) konnten erstmals die Daten des bundesweit einheitlichen Monitorings berücksichtigt werden. Die vorliegenden Ergebnisse sind aus methodischen Gründen nur bedingt mit dem 2. Bericht (2001-2006) vergleichbar. Dennoch sind Vergleichsanalysen und Ableitungen von Entwicklungstrends möglich.

In dem folgenden Diagramm sind die Ergebnisse der sog. Ampelbewertung der für M-V bewerteten FFH-Arten der Anhänge II, IV und V des 2. Berichts (2001-2006) und des 3. Berichts (2007-2012) gegenübergestellt.

Die folgende Tabelle gibt einen vergleichenden Überblick (2. Bericht - 3. Bericht) über die Verteilung der Bewertungsstufen (inkl. Unterkriterien) der für M-V bewerteten FFH-Arten.

gesetzlicher Artenschutz gemäß § 44 Abs. 1 BNatSchG (Zugriffsverbote)

Der Leitfaden "Artenschutz in Mecklenburg-Vorpommern (Hauptmodul Planfeststellung/Genehmigung)" informiert über grundlegende artenschutzrechtliche Sachverhalte in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist für die artenschutzrechtliche Bearbeitung von Eingriffen erarbeitet worden, eignet sich jedoch auch als Materialsammlung für andere Maßnahmen wie z.B. Planungen, die der Begünstigung gemäß § 44 Abs. 5 BNatSchG unterliegen.

Teil A stellt die dem Artenschutz zu Grunde liegenden europäischen und nationalen Rechts­grundlagen dar. Des Weiteren werden hier Begriffsbestimmungen und fachliche Interpretationen bzw. Erläuterungen zu den im Gesetz formulierten Verboten als Grundlage der Erstellung des Artenschutzfachbeitrages (AFB) dargestellt.

gesetzlich geschützte Arten in Mecklenburg-Vorpommern

Zauneidechse - Lacerta agilis (I. Sakowski)
Zauneidechse - Lacerta agilis
(H. Karl)
Seehund - Phoca vitulina (L. Wölfel)
Gemeine Pelzbiene - Anthophora acervorum
(M.-C. Karl)

Die folgenden Listen enthalten die in Mecklenburg-Vorpommern vorkommenden oder ausgestorbenen streng und besonders geschützten Arten einschließlich der Rechtsquelle des Schutzes. Es werden lateinische und deutsche Namen aufgeführt sowie Zusatzangaben zur taxonomischen Zugehörigkeit und zum Gefährdungsstatus in der Bundesrepublik Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden eine Gesamtliste sowie eine Liste der streng geschützten Arten (jeweils ohne Vogelarten) angeboten. Die Angaben zu den Vögeln sind einer gesonderten Tabelle zu entnehmen.

 

 

Gewerbsmäßige Entnahme, Be- oder Verarbeitung von wild lebenden Pflanzen

  • Für eine gewerbsmäßige Naturentnahme von Pflanzen (auch solchen, die nicht besonders geschützt sind) ist eine Genehmigung beim LUNG zu beantragen.
  • Die Antragspflicht entfällt, wenn nur geringe Mengen nicht besonders geschützter Pflanzenarten für den persönlichen Bedarf entnommen werden (Handstrauß).

 

§ 39 Abs. 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)

Kennzeichnungspflichten

Die Kennzeichnung geschützter Tiere dient der Identitätskontrolle. Mit ihrer Hilfe soll der illegale Handel mit geschützten Arten verhindert werden. Die ordnungsgemäße Kennzeichnung der kennzeichnungspflichtigen Arten ist Voraussetzung für die Erteilung von EG-Bescheinigungen.

Zur Sicherung der individuellen Nachverfolgbarkeit der aufeinanderfolgenden Halter als Grundlage für die Prüffähigkeit einer rechtmäßigen Herkunft und des rechtmäßigen Besitzes sind viele Arten in gesetzlich vorgeschriebener Weise zu kennzeichnen. Der Halter hat zu überprüfen, ob die Kennzeichnung noch den Anforderungen entspricht.

Meldepflichten für Hobbyhalter besonders geschützter Arten

Wer die Haltung von Exemplaren der besonders geschützten Wirbeltiere aufnimmt, hat gemäß der Anforderungen aus § 7 Abs. 1 Bundesartenschutzverordnung der zuständigen Behörde, in Mecklenburg-Vorpommern dem LUNG, unverzüglich für jedes einzelne neu gehaltene, meldepflichtige Tier folgende Informationen (möglichst als Eintragung in das Formular "Tierbestandsmeldung") zu übermitteln:

Mindestanforderungen an die Haltung geschützter Tiere

Besonders geschützte Wirbeltiere dürfen entsprechend der artenschutzrechtlichen Vorgaben aus § 7 Bundesartenschutzverordnung (BArtSchVO) und aus §§ 42 und 43 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur gehalten werden, wenn der Halter:

1.     die artenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt 
        1.   den rechtmäßigen Besitz nachweist,
        2.   die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Individualisierung vorgenommen hat,
        3.   die Melde- oder Buchführungspflichten (gewerbliche Halter) erfüllt hat.

NABU fordert: Sinnvolle Abwehrmaßnahmen etablieren

Im Jahr 2013 wurden wieder mehr als 900 Kormorane getötet. Obwohl eine Bejagung der Vögel nach dem Jagdrecht nicht zulässig ist, gibt es eine Landesverordnung „zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch den Kormoran“, wonach die Vögel mit Ausnahmegenehmigung bejagt bzw. bekämpft werden dürfen. Dies lehnt der NABU ab.

 

Nachweispflichten

Ein Halter, Händler und Verarbeiter von Exemplaren besonders geschützter Tiere hat gemäß § 46 Abs. 1 BNatSchG der zuständigen  Naturschutzbehörde (in M-V der oberen Naturschutzbehörde – LUNG) auf Verlangen durch geeignete Dokumente, die er in der Regel beim Kauf erhält, nachzuweisen, dass er rechtmäßig im Besitz der gehaltenen Tiere ist. Die Form dieser Nachweisführung ist gesetzlich vorgeschrieben und abhängig vom Schutzstatus der Art.

Kann dieser Nachweis nicht normgerecht erbracht werden, können die Tiere eingezogen bzw. Bußgelder verhängt werden. Die Dokumente ersparen im Falle des Entlaufens auch Streitigkeiten mit dem Finder über die Besitzrechte.

Rote Listen

Die gerandete Listspinne - Dolomedes fimbriatus (M.-C. Karl)
Die gerandete Listspinne - Dolomedes
fimbriatus
(M.-C. Karl)
Der Frauenschuh - Cypripedium calceolus (M.-C. Karl)
Der Frauenschuh - Cypripedium
calceolus
(M.-C. Karl)

Rote Listen...

  • dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten und Biotope
  • sind als ständig verfügbares Gutachten Argumentationshilfe für raum- und umweltrelevante Planungen
  • zeigen Handlungsbedarf im Naturschutz auf
  • erhöhen den politischen Stellenwert des Naturschutzes
  • sind Datenquelle für gesetzgeberische Maßnahmen und internationale Rote Listen
  • dienen der Koordination des internationalen Naturschutzes
  • dienen der Überprüfung des Erfüllungsgrades der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt und
  • zeigen weiteren Forschungsbedarf auf

(Quelle: BfN)

Umsetzung von Maßnahmen für Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie

Wiederansiedlung der Sand-Silberscharte Jurinea cyanoides (N. Meyer)
Wiederansiedlung der Sand-Silberscharte
Jurinea cyanoides (N. Meyer)
Biberdamm Zaschendorfer Moor (NP SSL)
Biberdamm im Zaschendorfer Moor
(Naturpark Sternberger Seenland)

Umsetzung der Managementpläne für die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und landesweite FFH-Arten-Fachbeiträge
Die Einleitung praktischer Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen ist eine Verpflichtung, die sich aus den EU-Richtlinien ergibt. Die aktuell ungünstigen Erhaltungszustände eines Großteils der FFH-Arten erfordern Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen. Die rasche Umsetzung soll einer Verschlechterung der Erhaltungszustände bis hin zum Verlust von Arten entgegenwirken. 

Verbreitungsatlanten und Verbreitungskarten

Die Reihe "Beiträge zur floristischen und faunistischen Erforschung des Landes Mecklenburg-Vorpommern" wurde im Jahr 2006 begründet. In loser Folge erscheinen Bände zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei werden die einzelnen Arten auch mit Ihrer Biologie und Gefährdung sowie mit Bildern und/oder Zeichnungen vorgestellt. Die Beiträge enthalten jeweils auch systematische Checklisten der vorkommenden Arten und eine Darstellung zur Entwicklung der Erforschung der jeweiligen Artengruppe.

 Biodiversität (9)

Biodiversität "Leben braucht Vielfalt"

Seehund/ Kreideküste/Frauenschuh
Seehund, Kreideküste Jasmund, Frauenschuh (C. Herrmann, L. Wölfel, R. Grunewald)

Biologische Vielfalt – Definition und Internationales Übereinkommen

Biodiversität umfasst die Vielfalt und Vielzahl der Arten (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen) sowie auch die unterschiedlichsten Ökosysteme, in denen sie leben (z.B. Seen, Wälder, Moore, Küsten). Außerdem umfasst der Begriff die genetische Vielfalt innerhalb jeder Art, also auch Rassen oder gezüchtete Sorten.

Der Reichtum der biologischen Vielfalt und die von ihr erbrachten Leistungen, wie Sauerstoffbildung und Bodenfruchtbarkeit, die Bereitstellung von Trinkwasser oder die Lieferung von Arzneien, Rohstoffen, Nahrungsmitteln, sind elementare Grundvoraussetzungen für das Leben und überlebensnotwendig für die Menschheit.

Die Klarwasserseen

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über circa 1.500 Seen und 60.000 Kleingewässer. Ursprünglich waren 98 Prozent dieser Seen nährstoffarm. In Folge einer über mehrere Jahrhunderte verlaufenden Landnutzung und flächigen Begradigung der Fließgewässer sind heute 86 Prozent aller Seen in MV nährstoffreich. Innerhalb des Pommerschen Vereisungsgebietes Norddeutschlands waren sogenannte Eiszeitrelikte in nährstoffarmen Seen zu finden. Dazu zählten z. B. die Feldberger Seen, der Tollensesee, der Unterückersee (Brandenburg) und der Große Plöner See (Schleswig-Holstein). Heute sind die Feldberger Seen...

Die Ostsee mit ihren küstendynamischen Prozessen und den Bodden

Die Ostseeküste weist in MV eine Länge von 1.712 km auf. Davon sind 80 Prozent Bodden und Haffe. Diese Küstenlebensräume haben eine herausragende und europaweite Bedeutung für eine große Vielfalt an Arten, z. B. für das Rast- und Zugvogelgeschehen für circa 65.000 Kraniche und 300.000 Eis-, Trauer- und Samtenten sowie Stern-, Pracht- und Ohrentaucher. Der Erhalt der Küstenlebensräume dient auch 55 Vogelarten, für die MV eine besondere Verantwortung trägt. Darunter sind z. B. der Alpenstrandläufer und der Säbelschnäbler.

Die Rotbuchenwälder

Die Rotbuche ist eine sehr junge Baumart. Sie hat Mecklenburg-Vorpommern erst vor ca. 4.000 Jahren erreicht und bildet seit 2000 Jahren im Binnenland und seit etwa 800 Jahren an der Ostseeküste Wälder, die einen Lebensraum für ca. 10.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten bieten. Die Rotbuche hat den zuvor flächendeckend vorhandenen Eichen-Linden-Mischwald vollständig verdrängt. Sie ist sehr konkurrenzstark und bildet Reinbestände, in denen nur wenige andere Baumarten vorübergehend oder dauerhaft beigemischt sind. Unser Bundesland beherbergt 4 der europaweit kartierten 86...

Die Tieflandflüsse und Flusstalmoore

Tieflandflüsse weisen durch ihr geringes Gefälle eine ausgeglichene Wasserführung auf. Die meisten von ihnen verlaufen in breiten Kasten- und Muldentälern und sind geprägt durch eine typische Vergesellschaftung von Quellmooren am Talrand, mächtigen Durchströmungsmooren in der Talebene und Überflutungsmooren entlang der Ufer. Das führt zu ganz unterschiedlichen Nährstoffverhältnissen und damit zur Ausbildung sehr verschiedener Lebensräume.

Engagement zeigt erste Erfolge

Engagement zeigt erste Erfolge

Der Artenrückgang ist ein vielbeschriebenes Problem in der intensiv genutzten Landschaft. Insbesondere Feld- und Wiesenvögel gehören zu den großen Verlierern. Darum motivieren ehrenamtliche Naturschützer der NABU-Ortsgruppe Bützow Landwirte der Region Lerchenfenster auf ihren Äckern anzulegen. Die ersten Erfolge sind sichtbar.

 

Massiver Rückgang der Falter ist Warnsignal für Vernichtung von Lebensräumen

In den letzten Jahren wird viel von Artenschutz geredet. Es heißt, dass der Klimawandel, welcher inzwischen von niemandem mehr angezweifelt wird, eine Riesenherausforderung ist.

 

Stellungnahme des Naturschutzbundes weitgehend nicht berücksichtigt

Der NABU begrüßt die Erarbeitung des Konzepts „Erhalt und Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern“. Viele der darin enthaltenen Ziele weisen in die richtige Richtung. Wichtige Teile bleiben aber hinter den Erwartungen zurück.

 

Verantwortung für Europas Naturerbe

Mecklenburg-Vorpommern hat für vier charakteristische Lebensräume eine besondere Verantwortung. Diese bilden die Grundlage der biologischen Vielfalt von circa 25.000 Arten im Land.

 Biotope (Lebensräume) (17)

Alleen sind einzigartig · Lebensraum · unsere Kultur!

Wie grüne Adern ziehen sich etwa 25.000 km von Bäumen gesäumte Straßen und Wege durch die Kulturlandschaft Deutschlands, davon in Mecklenburg-Vorpommern etwa 4.100 km. Gerade in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gegenden vernetzen Alleen wertvolle natürliche Lebensräume und sind selbst Nistplatz, Rastplatz und Nahrungsspender für viele Tiere. Seit der Gründung des BUND in Mecklenburg-Vorpommern 1990 Jahren ist der Schutz und die Neuanpflanzung der Alleen ein Schwerpunkt unserer Projektarbeit.

Mit detaillierten Informationen zu:

  • Alleentagungen
  • Alleenausstellung auf Tour
  • Alleenpatenschaften in Mecklenburg-Vorpommern
  • Und vieles mehr

Auswertung der Kartierung geschützter Biotope

Verbreitungskarte der Offenen Moorvegetation der Sauer-Zwischenmoore
Verbreitung der Offenen Moorvegetation
der Sauer-Zwischenmoore
naturnahes Sauer-Zwischenmoor  (H. Karl)
naturnahes Sauer-Zwischenmoor Serrahn
(H. Karl)

Im ersten Durchgang der landesweiten Kartierung der gesetzlich geschützten Biotope wurden insgesamt 204 292 Biotope mit einer Gesamtfläche von 307 030 ha erfasst. Das entspricht einem Anteil von 9,9 % an der Gesamtfläche des Landes. Davon nehmen die terrestrischen (d. h. nicht marinen) § 20-Biotope eine Fläche von 132 428 ha ein, was einem Anteil von 5,7 % an der Landfläche Mecklenburg-Vorpommerns entspricht.

Biotopverbund

Die Schwinge - ein Zufluss der Peene (H. Karl)
Die Schwinge - ein Zufluss der Peene
(H. Karl)
Feldhecke im vorpommerschen Niederhof (H. Karl)
Feldhecke im vorpommerschen Niederhof
(H. Karl)

Der Biotopverbund dient der dauerhaften Sicherung der Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen einschließlich ihrer Lebensstätten, Biotope und Lebensgemeinschaften sowie der Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger ökologischer Wechselbeziehungen. Er soll auch zur Verbesserung des Zusammenhangs des Netzes "Natura 2000" beitragen. Das Netz verbundener Biotope soll mindestens 10 Prozent der Fläche eines jeden Bundeslandes umfassen.

Daten zur Natur 2016

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die 7. Auflage der "Daten zur Natur" veröffentlicht- neu konzipiert in kompakter Form und erstmals kostenlos erhältlich.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V

Seit Gründung unserer Stiftung 1994 tragen wir auf mittlerweile 8.000 Hektar und in insgesamt über 100 Naturschutz-, Großschutz- und Projektgebieten zum Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern bei. Wir erwerben geeignete Flächen und pflegen und entwickeln sie nachhaltig, entweder selbst oder mit engagierten Partnern vor Ort. Zu unseren Aufgaben gehören zudem Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, die Beteiligung an der Umsetzung umweltfachlicher Ziele des Landes und vieles mehr.

Aufgrund unserer politischen Neutralität und unserer großen fachlichen Akzeptanz haben wir uns landesweit einen festen Platz bei der Betreuung von Naturschutzflächen erarbeitet. Zudem sehen wir uns als Mittler zwischen Politik und Umweltschutz. Als Stiftung des öffentlichen Rechts stehen wir vor allem für:

  • Natur- und Umweltschutz ohne eigene finanzielle Ziele,
  • Dauerhaftigkeit durch Grundstückseigentum und langfristige Partnerschaften,
  • Verlässlichkeit und Insolvenzfestigkeit gegenüber Dritten,
  • Hohe Flexibilität gegenüber der unmittelbaren Staatsverwaltung auch im Rahmen der verschiedenen Nutzerbedürfnisse.

geschützte Biotope

Geschützte naturnahe Bruch-, Sumpf- und Auwälder: Erlenbruchwald bei Bansin auf Usedom  (H. Karl)
geschützte naturnahe Bruch-, Sumpf- und Auwälder: Erlenbruchwald bei Bansin auf Usedom
(H. Karl)
Geschützte Zwergstrauch- und Wacholderheiden: Dünenheide Hiddensee  (H. Karl)
geschützte Zwergstrauch- und Wacholderheiden: Dünenheide Hiddensee
(H. Karl)

Eine Reihe von Biotopen und Geotopen, die selten oder typisch für die Landschaften Mecklenburg-Vorpommerns sind, stehen unter besonderem Schutz, um sie vor Zerstörung oder Beeinträchtigung zu bewahren (§ 20 NatSchAG M-V).
In einer Broschüre, die das LUNG im Jahr 2003 herausgegeben hat und die als Druckfassung mittlerweile vergriffen ist, werden alle in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlich geschützten Biotope und Geotope beschrieben und mit zahlreichen Fotos illustriert:

Kartier- und Bewertungsanleitungen für Biotope und FFH-Lebensräume

Titelseite Kartieranleitung terrestrisch
Titelseite Kartieranleitung terrestrisch
Titelseite Kartieranleitung marin
Titelseite Kartieranleitung marin
Titelseite Bewertungsanleitung
Titelseite Bewertungsanleitung


Grundlage für die Erfassung von Biotopen und FFH-Lebensräumen sind die "Anleitung für die Kartierung von Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in Mecklenburg-Vorpommern (2013)" sowie die "Anleitung für die Kartierung von marinen Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns (2011)". Die beiden Kartieranleitungen stellen den Bezugsrahmen für alle in M-V durchgeführten terrestrischen wie marinen Biotop- bzw. Lebensraumkartierungen dar. Sie ermöglichen Kartierungen in allen Maßstäben und sind sowohl für flächendeckende als auch für selektive Erhebungen geeignet.

Lebensräume im Biosphärenreservat Schaalsee

Das Biosphärenreservat repräsentiert den  Landschaftstyp-„Baltischer Buchenwald“. Aber auch verschiedene andere Biotope wie Seen, Wälder, Moore und Kleingewässer prägen die Landschaft am Schaalsee.

Lebensräume im Nationalpark Jasmund

Der Nationalpark Jasmund gehört zu den wenigen Landschaften Deutschlands, in denen die Abfolge vom geschlossenen Wald zu natürlich offenen Biotopen zu beobachten ist. Im Gebiet blieb ein reiches Spektrum naturnaher Ökosysteme bis in die Gegenwart erhalten, das durch weitgehende Eigendynamik gekennzeichnet ist. Dazu gehören die Flachwasserzonen der Ostsee, Blockstrände, Steilküsten, Wälder sowie Bäche und Moore. Überall laufen die natürlichen Prozesse ohne menschliche Eingriffe ab. Alles ist in steter Veränderung, nur die * Geschwindigkeit der Veränderungen ist verschieden. Die meisten Ökosysteme können als sich zyklisch wandelnde Mosaikgefüge aufgefasst werden. Sie bestehen aus ineinandergreifenden Übergängen unterschiedlicher Entwicklungsstadien.

Lebensräume im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist berühmt für seine Lebensraumvielfalt. Eng nebeneinander und vielfältig verzahnt liegen hier Wasser und Land, mal durch breite Übergangsbereiche miteinander verbunden, dann wieder durch abrupte Grenzlinien voneinander getrennt. Die Dynamik der Naturkräfte formt stetig neue Strukturen, und unter den Kreationen der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende zeigt jede Altersklasse charakteristische Eigenarten.
 
Das bestimmende Element für Landschaft und Lebensräume der Vorpommerschen Boddenlandschaft ist die Veränderung. Sie prägt die Lebensgemeinschaften und deren kleinräumige Wechsel. Planlos entstanden, aber doch logisch geordnet präsentieren sich die Lebensräume. 

Moorschutz

Wiedervernässter Flusstalpolder: Trebeltal bei Beestland (A.Rolfs)
wiedervernässter Flusstalpolder:
Trebeltal bei Beestland
(A. Rolfs)
Torfmoosrasen in einem Torfstich nach Wiedervernässung:
Swinemoor auf der Insel Usedom
(A. Rolfs)

Konzept zum Schutz und zur Nutzung von Mooren

Naturschutz im Wald

Die Mitarbeiter der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern nehmen die Verantwortung, die sich aus der Einheit von Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern ergibt, auch bei der Bewahrung und Entwicklung des Arten- und Biotopschutzes wahr.
Im Rahmen des Konzeptes "Ziele und Grundsätze einer naturnahen Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern" werden Maßstäbe gesetzt, die über die gesetzlichen Verpflichtungen weit hinaus gehen. Neben der Errichtung von Naturwaldreservaten und dem verantwortungsvollen Umgang mit Naturschutzgebieten hat das Belassen von Alt- und Biotopbäumen, von Altholzinseln und das Vorhalten von Buchenaltholz eine große Bedeutung in der forstlichen Praxis.

Schutz der Natur

…damit auch morgen noch die Bienen uns Honig schenken, die Wildkräuter uns gesundhalten, die Fledermäuse uns vor Mückenstichen schützen und die Vögel uns mit ihrem Gesang entspannen lassen.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kann als eine der ältesten Bürgerinitiativen in Deutschland bezeichnet werden. Am 5. Dezember 1947 fanden sich rund 500 Bürger in Bad Honnef zusammen um die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu gründen und um damit gegen die Reparationshiebe der Alliierten, die Kahlschläge der Siegermächte zu protestieren. Bis heute ist es das Ziel des Verbandes, über den Zustand des Waldes aufzuklären, die Gefahren für den Wald aufzuzeigen, das Verständnis und Gefühl der Menschen für die Bedeutung des Waldes zu vertiefen und die Forschung für den Schutz des Waldes zu unterstützen. Schon 1948 wurde die "Landespflege" (der Schutz von Boden, Wasser, Landschaft) mit in das Programm der SDW aufgenommen. An dieser Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert.

Schutzzonen im Biosphärenreservat Südost Rügen

Um den vielfältigen Ansprüchen und Aufgaben gerecht werden zu können, sind Biosphärenreservate in verschiedene Zonen aufgeteilt:

Die Kernzonen dienen dem Schutz der Natur, dem Erhalt der genetischen Ressourcen, der Tier- und Pflanzenarten, der Landschaften und der Ökosysteme; für die Forschung ist sie die Referenzflächen.

Die Pflegezonen vereinen die wertvollsten Flächen der durch menschlichen Einfluss geprägten Kulturlandschaft, die auch weiterhin bestimmter Pflegemaßnahmen wie z. B. extensiver Beweidung bedürfen. Die Zielstellung in den Pflegezonen besteht vor allem darin, extensiv genutzte Kulturlandschaften zu erhalten, die ein breites Spektrum verschiedener Lebensräume für eine Vielzahl naturraumtypischer Tier- und Pflanzenarten umfassen.

Die gesamte übrige Fläche des Biosphärenreservates ist der Entwicklungszone zugeordnet. Alle Nutzungs- und Wirtschaftsformen sollen umwelt-, natur- und sozialverträglich umgesetzt werden.

Steckbriefe der in M-V vorkommenden Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie

Windwatt an der Insel Koos - Lebensraumtyp 1140 (C. Herrmann)
Windwatt vor der Insel Koos -
Lebensraumtyp 1140 
(C. Herrmann)
Buchenwald im Hütter Wohld - Lebensraumtyp 9130 (H. Karl)
Buchenwald im Hütter Wohld -
Lebensraumtyp 9130
(H. Karl)

Die "Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen" (FFH-Richtlinie) enthält in ihrem Anhang I eine Liste von "natürlichen Lebensräumen von gemeinschaftlichem Interesse" (sog. Lebensraumtypen, kurz: LRT), zu deren Erhaltung die Mitgliedsstaaten im Rahmen des Netzwerkes "Natura 2000" besondere Schutzgebiete ausweisen müssen. Die Auswahl der Lebensräume erfolgte nach folgenden Kriterien:

Lebensräume, die

i)     im Bereich ihres natürlichen Vorkommens vom Verschwinden bedroht sind oder

Tiere im Biosphärenreservat Südost Rügen

Die Trockenrasen Südost-Rügens sind Lebensraum für eine Reihe wärmeliebender Insektenarten, wie z.B. Pelz-, Furchen- und Kegelbiene, Gold- und Faltenwespe.
Südost-Rügen hat große Bedeutung als Rast- und Brutrevier für Zugvögel. Hauptsächlich sind es verschiedene Gänsearten (Grau-, Saat- und Bläßgans), die im Herbst zu Tausenden in den Buchten rund um die Insel Vilm übernachten und zur Nahrungsaufnahme auf die Äcker kommen.
Die küstennahen Bereiche des Greifswalder Boddens sind das größte Laichgebiet der Ostseeheringe.

 Eingriffsregelung (5)

Bewertungsverfahren für Eingriffe und Kompensation

Folgende Regelwerke und Arbeitshilfen sind - aufgeführt an Hand des Eingriffstyps - für Mecklenburg-Vorpommern aktuell gültig. Eingriff und zugehörige Kompensation sind immer nach demselben, jeweils zutreffenden Regelwerk zu bewerten.

Eingriffsregelungen und Ökokontomaßnahmen

Sommerwiese Details anzeigen

Rossinerwiese

Sommerwiese

Rossinerwiese

Die Eingriffsregelung ist ein Instrument, das dazu beitragen soll, Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten. Wer in Natur und Landschaft eingreift, ist verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes zu unterlassen und nicht vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren. Die genaue Eingriffsdefinition, Anforderungen an die Kompensationsmaßnahmen und Fragen der Zuständigkeit sind im Naturschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern geregelt. Die Bewertung von Eingriffen erfolgt in...

Ökokontierung

Als Ökoflächenagentur ist die Landgesellschaft bemüht, möglichst räumlich konzentriert und flächenschonend Kompensations-maßnahmen, möglichst auf Grenzertragsstandorten, zu planen und umzusetzen. So können landwirtschaftliche Produktion und naturschutzfachliche Maßnahmen nebeneinander existieren und einander nützen. Eingriffe in Natur und Landschaft, z.B. durch bauliche Investitionen in der Landwirtschaft, können durch Projekte der Ökoflächenagentur ausgeglichen werden. Beispielsweise entstehen Kleingewässer, Hecken und Feldgehölze, die als Kleinstrukturen zur Bereicherung der Agrarlandschaft beitragen sowie als Wasserspeicher und Erosionsschutz wichtige Funktionen im Naturhaushalt erfüllen können.

Ökokontierung und EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die Landgesellschaft ist für die Vorbereitung, Planung und Umsetzung von naturschutzfachlichen Projekten gut aufgestellt. Unsere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse zu Naturschutzfachplanung, Landesspezifik und Naturraum, Baubegleitung, Landwirtschaft, Flächenmanagement und Flurneuordnung und regionaler Entwicklungsplanung mit.

 Fauna (Fische, Amphibien, Reptilien, Weichtiere und Krebse) (5)

Ein Wasserdrache braucht Schutz

Wer im Sommer oder Herbst in Ufernähe unter einen Steinhaufen schaut, könnte darunter einen Bewohner finden, vielleicht sogar einen Molch. Eine bemerkenswerte Art der Molche ist der Kammmolch, welcher hier vorgestellt werden soll. Der „kleine Wasserdrache“ ist mit

 

Im Frühjahr gerne mal in Blau

Der Moorfrosch ist eine unserer kleineren Froscharten, er erreicht nur eine Größe von maximal sieben Zentimetern. Um der Damenwelt zu imponieren, können die Männchen zur Laichzeit für wenige Tage eine intensive Blaufärbung entwickeln.

 

Lebende Fossile

Lebende Fossile

Neunaugen sind sehr ursprüngliche Vertreter der Wirbeltiere und gelten als lebende Fossile. Sie haben einen aalartigen, langgestreckten Körper, der mit einem flossenartigen Rücken- und Schwanzsaum besetzt ist. Ihren Namen verdanken sie einer ungenauen historischen Beschreibung

 

„Vorsicht, ich bin giftig!“ / Die Rotbauchunke im Porträt

„Uuuh...Uuuh...Uuuh!“ An zahlreichen flachen Stillgewässern ist der Ruf im Frühjahr kaum zu überhören. Die männlichen Rotbauchunken liegen prall aufgebläht im flachen Wasser und geben diese Paarungsrufe von sich. Doch wehe, es droht Gefahr. Dann zeigen sie ihre rote Unterseite!

 

Wer filtriert denn da?

Bachmuschel (Unio crassus) - Foto: Thomas Behrends

Die Gemeine Bachmuschel lebt in schnell fließenden Bächen und Flüssen und ernährt sich von Plankton sowie feinen organischen Schwebeteilchen, die sie aus dem Wasser filtert.

 

 Fauna (Insekten und Spinnentiere) (25)

Das Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen im Schwirrflug - Foto: Frank Derer

Der Schwirrflug der Taubenschwänzchen hat schon häufig zu Verwechslungen geführt. Der Falter holt sich den Nektar wir ein Kolibri aus den Blüten und mutet dabei wie der amerikanische Vogel an. Immer wieder melden sich Leute beim NABU und berichten von vermeintlichen Kolibri-Beobachtungen. Kolibris sind amerikanische Brutvögel. Ihr Schwirrflug, der sie vor Blüten in der Luft stehen lässt, hat sie berühmt gemacht. Doch bei uns wird man keine Kolibris finden.

 

Der Große Heldbock im Porträt

Der Große Heldbock im Porträt

Mit einer Körperlänge von bis zu 5,5 Zentimeter gehört der Große Eichenbock zu den größten Käfern Europas. Er ist bis auf seine helle Hinterleibsspitze durchgehend braunschwarz gefärbt und gehört zur Familie der Bockkäfer. Wie alle Vertreter dieser Familie fällt auch der Große Eichenbock durch seine besonders langen, gegliederten Fühler auf.

 

Die Gebänderte Prachtlibelle

Die Gebänderte Prachtlibelle

Sie hat ihren Namen nicht von ungefähr: In einem eindrucksvollen Blaugrün schillern die pfeilschnellen Körper der Männchen. Ihre Flügel sind durchscheinend grün und werden von einer dunklen, breiten, blau glänzenden Flügelbinde unterbrochen. Und wie so oft in der Tierwelt, sind die Weibchen nur halb so schön anzusehen, sie schillern bronzefarben.

 

Die Land- und Süßwassermollusken Mecklenburg-Vorpommerns

Herausgeber: Arbeitsgruppe Malakologie M-V

Erschienen: 2006
ISBN: 3-933781-52-3
Preis: 50,00 €

Vertrieb:
Club Wien, cw Verlagsgruppe
Lindenallee 9
19412 Tessin
Tel. (038486) 20090

Ein Edelfalter mit hohen Ansprüchen

Ein Edelfalter mit hohen Ansprüchen

Der braun und orange gescheckte Goldene Scheckenfalter, der auch Skabiosen-Scheckenfalter genannt wird, ist in Mecklenburg-Vorpommern nur noch selten zu beobachten. Er wird zur Familie der Edelfalter gezählt und ist in gesamt Deutschland stark gefährdet und streng geschützt.

 

Einer der schönsten Falter Mitteleuropas

Einer der schönsten Falter Mitteleuropas - Schwalbenschwanz - Foto: Frank Derer

Für Kleingärtner sicherlich interessant ist, dass die Raupe des Schwalbenschwanzes sich gerne von Mohrrübe-, Petersilie- und Dillblättern ernährt. Auch Doldenblütler wie Wilde Möhre, Fenchel und Wiesenkümmel sind bevorzugte Nahrungspflanzen der Schwalbenschwanzraupe.

 

Ein Waldbewohner der tierische Nahrung vorzieht

Großer Schillerfalter - Foto: Carsten Pusch

Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingen, die man oft auf Wiesen und Feldern beobachten kann, ist der Große Schillerfalter ein Waldbewohner. Besonders ist auch, dass er anstatt des Blütennektars tierische Produkte bevorzugt.

 

Ephemeroptera, Plecoptera und Trichoptera (EPT) Mecklenburg-Vorpommerns

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V und biota – Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH

Autoren: A. Berlin, V. Thiele, unter Mitarbeit von A. Lipinski, D. Gräwe, B. Blumrich, R. Bochert und A. Steinhäuser

Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-941681-29-3
Preis: 49,00 €

Vertrieb: Steffen-Verlag

Verbreitung, Gefährdung, Bioindikation der Eintags-, Stein- und Köcherfliegen

Erster Geländeschlüssel macht noch mehr Lust auf die Flugkünstler

Erster Geländeschlüssel macht noch mehr Lust auf die Flugkünstler

Ein besonderer Geschenktipp für Naturfreunde ist der erste Bestimmungsschlüssel für die Libellen Norddeutschlands. Das Buch mit DVD motiviert Naturinteressierte dazu, sich eingehender mit den Akrobaten der Lüfte in ihren natürlichen Lebensräumen zu beschäftigen.

 

Falterglück durch Brennnesseln

Kleiner Fuchs - Foto: Frank Derer

Der Rotfuchs gilt als besonders schlau - deswegen werden Menschen mit dergleichen Eigenschaft umgangssprachlich als Füchse bezeichnet. Nun ist über die Intelligenz des Kleinen Fuchses wenig bekannt. Deshalb ist der Name auf die rotbraune Grundfarbe der Flügeloberseiten zurückzuführen.

Fürsorgliche Mutter

Fürsorgliche Mutter

Geben wir es doch zu: Wen beschleicht nicht ein Ekelgefühl, wenn er so ein behaartes, achtbeiniges Krabbelwesen anfassen soll? Dennoch üben Spinnen seit jeher eine weit reichende Faszination auf die Menschen aus. 3000 Arten gibt es in Deutschland - Asseln und Krebse mitgerechnet. Die Wolfsspinnen bilden unter diesen eine Familie.

 

Genügsamer Wanderer

Die Unterseite des Distelfalters ist sehr auffällig gefärbt - Foto: Helge May

Zu den bekanntesten heimischen Schmetterlingen zählt der Distelfalter. Und dies obwohl er im eigentlichen Sinne keine heimische Art ist. Distelfalter überwintern im südlichen Europa und Afrika. Da sie so gut wie keinen Frost vertragen, wandern sie in jedem Jahr erneut ein.

 

Göttliche Schönheiten verkünden den Frühling

Aurorafalter an Wiesenschaumkraut - Foto: Frank Derer

Aurora hieß im Alten Rom die Göttin der Morgenröte. Niemand, der einmal früh morgens die reiche Rotfärbung des Osthimmels vor dem Sonnenaufgang beobachtet hat, kann sich der Wirkung dieses Naturschauspiels entziehen.

 

In MV selten geworden

Der Perlgrasfalter wird auch Weißbindiges Wiesenvögelchen genannt - Foto: NABU/Klaus Kiuntke title=

Der Perlgrasfalter lebt in verschiedenen Gebieten. Sowohl im Wald als auch auf Trocken- und Magerrasen kann man den in Mecklenburg-Vorpommern als gefährdet eingestuften Falter sehen. Besonders gerne hält er sich an Gebüschen, Hecken und an Waldrändern auf.

 

Kleiner, Großer und Grünader- Weißling

Kleiner Kohlweißling an Wasserdost - Foto: Helge May

Viele Menschen mögen Schmetterlinge. Insbesondere die tagaktiven Falter werden gemocht. Die Nachtfalter hingegen sind gemeinhin als „Motten“ verschrien und haben ein entsprechend schlechtes Image. Doch auch bei den Tagfaltern scheiden sich die Geister.

Leben unter der Rinde

Leben unter der Rinde

Die Rinde eines Baumes ist wie eine sehr dicke Haut, die vor Krankheiten, Feuchtigkeit und Feuer schützt. Gleichzeitig bietet sie tausenden Lebewesen ein kleines Zuhause. So laben sich Heldbock und Hirschkäfer am vermehrten Saftfluss verletzter Bäume, während der Eremit es am liebsten kuschelig in seiner mit Mulm gefüllten Baumhöhle mag.

 

Meister der Verwandlungskunst

Meister der Verwandlungskunst

Bis Mitte September kann man den Großen Feuerfalter als prachtvollen Schmetterling auf feuchten Wiesen oder an Gräben beobachten. Der Falter gehört zur Familie der Bläulinge. Und das, obwohl er nicht blau, sondern orange ist – eben wie ein leuchtendes Feuer.

 

NABU MV gibt Tipps für bienenfreundliche Gartengestaltung

NABU MV gibt Tipps für bienenfreundliche Gartengestaltung - Nektar- und pollenreiche Pflanzen sind für Bienen optimal - Foto: Helge May

In jedem Garten gibt es ein fast unerschöpfliches Potenzial, um etwas Gutes für die Bienen zu tun. Haben Sie keine Angst vor Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen! Diese meist harmlosen und ungefährlichen Hautflügler leisten unschätzbare Dienste bei der Blütenbestäubung und sorgen für eine reiche Ernte. Wespen vertilgen zudem Insekten, wie Blattläuse und Raupen, die der Gärtner gerne loswird.

 

Rekordverdächtiger Frühlingsbote

Zitronenfalter an Phlox - Foto: Helge May

Wer glaubt, dass ein Projektmanager Projekte managt, der denkt auch ein Zitronenfalter würde Zitronen falten, heißt es im Volksmund. Woher Zitronenfalter wirklich ihren Namen haben und wie sie leben, erklärt der NABU in diesem Artikel.

 

Trockenlegung von Wiesen zerstört Lebensräume

Trockenlegung von Wiesen zerstört Lebensräume

Wer ihn zu Gesicht bekommt hat Glück gehabt. In Mecklenburg-Vorpommern wird der kleine Blauschillernde Feuerfalter, der vor allem an feuchten Standorten anzutreffen ist, in der Roten Liste der gefährdeten Tagfalterarten als verschollen geführt.

 

Vagabundierende Schönheit

Tagpfauenauge an Weidenkätzchen - Foto: Helge May

Das Tagpfauenauge ist vor allem wegen seiner auffälligen Erscheinung bekannt. Den charakteristischen großen blau, schwarz und gelb gesäumten Augenflecken auf jeder Flügelspitze verdankt er auch seinen Namen.

 

Verborgenes Leben im Mulm

Verborgenes Leben im Mulm

Wahrscheinlich denken Sie jetzt, dieser Beitrag handelt von Menschen, die zurückgezogen irgendwo in der Einöde leben. Nein, Einsiedler sind nicht gemeint. Hier geht es um einen Käfer, der aufgrund seiner speziellen Lebensraumansprüche heute immer mehr in Not gerät. Der Eremit ist ein relativ plump wirkender Blatthornkäfer, der seinen Namen seiner verborgenen Lebensweise in Baumhöhlen verdankt.

Verbreitungsatlas der Heuschrecken Mecklenburg-Vorpommerns

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V und Arbeitskreis Heuschrecken M-V

Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-86009-046-6
Preis: 29,90 €

Vertrieb:
Grünspektrum Landschaftsökologie
Ihlenfelder Str. 5
17034 Neubrandenburg
Tel. (0395) 421 0268
Mail:

Verbreitungsatlas der Makrolepidopteren Mecklenburg-Vorpommerns

Allgemeiner Teil und Artengruppen der Blutstöpfchen, Schwärmer, Bären und Spinnerartigen

Allgemeiner Teil und Artengruppen der Blutstöpfchen, Schwärmer, Bären und Spinnerartigen

Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V und biota – Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH

Autoren: V. Thiele, B. Blumrich, C. Gottheld-Trabandt, S. Schumacher, S. Eisenbarth, A. Berlin, U. Deutschmann, H. Trabbert, R. Seemann und U. Steinhäuser 
unter Mitarbeit von Sebastian Büsch, Dennis Duvekot, Moritz Schlomm und Carola Höfs

Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-941681-46-0
Preis: 49,95 €

Vertrieb: unter https://edition-lesezeichen.de/sachbuch/ oder im Buchhandel

Zugvogel unter den Schmetterlingen

Admiral - Foto: Helge May

Der Admiral ist nicht nur der höchste Dienstgrad bei der Marine, sondern auch ein hübscher Schmetterling, der bei uns häufig zu beobachten ist. Tatsächlich verdankt der Schmetterling seinen Namen wohl dem Admiral, der auf hoher See unterwegs ist.

 

 Fauna (Säugetiere) (31)

Acht Antworten zu Wölfen in Deutschland

Wie reagieren wir auf die natürliche Rückkehr des Wolfs?

Wolf - Foto: Christoph Bosch

Die Reaktionen auf die Wolfsinfokampagne des NABU sind von einem breiten Zuspruch geprägt. Jedoch erreichen uns auch Kommentare, die stark von Unsicherheiten aber auch Unwissenheit über die Lebensweise des Wolfes geprägt sind. Acht häufig gestellte Fragen beantworten wir hier.

Berichte zu Arten oder Artengruppen (Säugetiere)

junge Keggelrobbe
junge Kegelrobbe bei Thiessow auf Rügen
(F. Bindernagel, Bildarchiv des AfBR SOR)
Haselmaus
Haselmaus südlich von Prora auf Rügen
(S. Kreutzer)


Meeressäuger

Im Rahmen des Bund- Länder-Messprogramms Nord- und Ostsee (BLMP+) obliegt dem Land Mecklenburg-Vorpommern das Totfundmonitoring des Schweinswals sowie das Monitoring der Robben. Dieses Monitoring ist gleichzeitig eine Grundlage für die Erfüllung weiterer Berichtspflichten, z.B. im Rahmen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, der Helsinki-Konvention oder des Abkommens zum Kleinwalschutz (ASCOBANS). Weitere Monitoringprogramme in den Küstengewässern und in der Ausschließlichen Wirtschaftszone werden durch das Bundesamt für Naturschutz umgesetzt und auf der Internetseite Habitat Mare veröffentlicht.

Borstige Insektenfresser suchen jetzt Winterquartiere

Igel - Foto: Thomas Behrends

Im Herbst bereiten sich viele Wildtiere in Mecklenburg-Vorpommern auf die Überwinterung vor. Während sich einige Tierarten die letzten Fettreserven anfressen, ziehen sich andere bereits in ihr Winterquartier zurück. Der Igel gehört zu den Tieren, die den Winter schlummernd in einem sicheren Versteck verbringen.

 

Burgherr auf dem Vormarsch

Burgherr auf dem Vormarsch

Die Geschichte des Bibers − aus Sicht des Naturschutzes eine wahre Erfolgsstory: Lange Zeit tauchte Meister Bockert, wie der Biber im Volksmund auch genannt wird, nur noch in Märchen und Fabeln auf. Die Jagd auf ihn hatte den Bestand europaweit bis auf wenige Individuen ausgerottet. In Mecklenburg-Vorpommern konnte er sich dank verschiedener Schutzmaßnahmen wieder ausbreiten.

 

Das steht wirklich auf dem Speiseplan der Wölfe

Speisekarte_Wolf - Foto: NABU/J. Noack

Mit der Rückkehr des Wolfes nach Mecklenburg-Vorpommern werden auch alte Legenden wieder wach, vor allem sein Fressverhalten betreffend. Nun wurden Kotproben untersucht, Diese belegen eindeutig: Der Mensch steht nicht auf dem Speiseplan des Wolfes.

Der Hase - bekannt aus Mythologie, Literatur und Fernsehen

Der Hase - bekannt aus Mythologie, Literatur und Fernsehen

Von allen bei uns lebenden Wildtieren ist der Hase eines der Bekanntesten. So zaubern prominente Vertreter der Hasen-Familie, wie Roger Rabbit und Bugs Bunny, ein Lächeln in die Gesichter ihrer Fans. Auch in Märchen spielt der Hase eine wichtige Rolle. Jeder kennt „Die Hasenschule".

 

Der Name ist Programm

Der Name ist Programm

Obwohl die Kegelrobbenbestände in der nördlichen und östlichen Ostsee wieder ansteigen, bleibt eine Wiederbesiedlung an unseren Küsten bislang aus. Ihre Rückkehr wird durch Nahrungsmangel, Meeresverschmutzung sowie die intensive wirtschaftliche und touristische Nutzung und die damit verbundene Beunruhigung der erschwert. Ihren Namen verdankt sie ihrer langen, kegelartigen Kopfform.

 

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Tier- und Pflanzenwelt

Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Lebensräumen gestaltet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark sehr vielfältig. So findet man von Trockenmagerrasen bis hin zum Niedermoor ein breites Biospektrum.
Die Wasserläufe der Seen sowie die zahlreichen Gräben sind ausgezeichnete Jagdreviere für den Fischotter, der auch als Wassermarder bezeichnet wird. Aufmerksame Naturbesucher können zahlreiche Fraßspuren und vielleicht sogar die eine oder andere Burg des Bibers entdecken.
In punkto Vogelwelt hat die Naturparkregion ebenfalls einiges zu bieten. Der größte Vertreter, der Seeadler, ist mit 15 Brutpaaren vertreten.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Tierwelt

Zahlreichen Tierarten bietet der Naturpark mit seinen Wäldern, Mooren, Seen, Wiesen, Weiden und Äckern einen zusagenden Lebensraum. Darunter befinden sich auch einige sehr seltene Arten. Besonders hervorzuheben sind die Wasserbewohner wie Fischotter und Biber. Sie finden in den meist sauberen Seen und naturnahen Fließgewässern ihren bevorzugten Lebensraum.
Im Naturpark kommen 11 Orchideenarten vor. Das Breitblättrige Knabenkraut ist davon die häufigste Art.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Tier- und Pflanzenwelt

Die Flussniederung der Peene ist mit ca. 20.000 ha eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete Mittel- und Westeuropas. Sie zeigt den größten Ursprünglichkeitsgrad aller norddeutschen Flusstäler, was die überregionale Bedeutung des Peenetals begründet. Nicht umsonst wurde das gesamte Peenetal als EU-Schutzgebiet ausgewiesen. Außerhalb Polens und abgesehen von einigen Mooren des Alpenvorlandes ist nur noch hier fast die gesamte ursprüngliche Palette an Niedermoorvegetationstypen anzutreffen. Einige Moorpflanzen und -tiere sind heute in Deutschland lediglich im Peenetal zu finden oder haben in diesem Areal ihren Verbreitungsschwerpunkt.

Der Naturpark Insel Usedom - Tier- und Pflanzenwelt

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Ostdeutschlands. Insgesamt wurden über 280 Arten beobachtet, 150 davon brüten auch hier. Allein 11 Greifvogelarten brüten regelmäßig im Naturpark, darunter der Seeadler, der im Odermündungsgebiet einen Verbreitungsschwerpunkt hat.
Große Teile des Naturparkgebietes sind wegen ihrer besonderen Vegetation sehr wertvoll. Das Gebiet besitzt einen hohen Anteil naturnaher Biotope wie Dünen, Moore, Trockenrasen, Wälder und Wasserflächen.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Tier- und Pflanzenwelt

Der Kummerower wie auch der Malchiner See und ihr Umland sind überregional bedeutende Rastgebiete nordischer Entenvögel. Jährlich rasten hier im Herbst und Frühjahr 20.000 bis 30.000 Bless- und Saatgänse, rund 1.000 Haubentaucher und 2.000 Pfeifenten sowie viele weitere Arten, so z.B. im Winter die auffälligen Zwergsäger.
In den letzten Jahren konnten auch Gruppen des Silberreihers (5 bis 30 Exemplare) im Winterhalbjahr häufig beobachtet werden. Regelmäßig verweilen hier ebenfalls kleinere Trupps von Meeresgänsen, beispielsweise Weißwangengänse. Auf dem Malchiner See haben Kraniche einen Schlafplatz.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Tier- und Pflanzenwelt

Die vielfältige Naturausstattung und die geringe menschliche Siedlungsdichte sind Hauptursachen für das Vorkommen vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten. So wurden bisher über 140 Brutvogelarten nachgewiesen. Neunzig andere Vogelarten treten als Durchzügler und Nahrungsgäste auf und unterstreichen die Bedeutung des Naturparks als Europäisches Vogelschutzgebiet.

Herausragend sind die Vorkommen von 15-16 Brutpaaren des Seeadlers, ca. 11 Paaren des Fischadlers und 12-15 Brutpaaren der Großen Rohrdommel.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Tier- und Pflanzenwelt

Das schwach maritime Klima, die Vielzahl der Naturräume und die lange Landnutzungsgeschichte unserer Region führte zur Entstehung einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften wie Ackerfluren und Grünlandflächen, Trockenrasen sowie Eichen- und Kiefernwälder.
An den Seerändern und in den Flusstälern sowie in den Mooren und Söllen sind Erlenbruchwälder und eine vielfältige Sumpf- und Wasservegetation bestimmend.

Die Naturschutzgebiete des Naturparks sind ein Eldorado für Wat- und Wasservögel. See- und Fischadler kommen in unserem Gebiet ebenfalls häufig vor.

Der Schweinswal im Porträt

Der Schweinswal im Porträt

Es gibt nur eine einzige Walart, die sich in deutschen Gewässern regelmäßig fortpflanzt. Die Rede ist vom Schweinswal. Der maximal etwa 1,80 Meter lange und höchstens 90 kg schwere Knirps unter den Walen hat damit ungefähr die Größe und das Gewicht eines Menschen. Doch nicht nur darin ähneln die Meeressäuger uns.

Ein echter Waldschrat

Ein echter Waldschrat

Im Grunde ist sie unverwechselbar mit ihrer mopsartig gedrungenen Schnauze und den über der Nase zusammengewachsenen Ohren. Die Rede ist von der Mopsfledermaus – ein Sorgenkind unter den fliegenden Säugetieren. Ihre speziellen Lebensraumansprüche machen es ihr heutzutage nicht leicht. Deutschlandweit ist sie vom Aussterben bedroht.

 

Ein überraschendes Comeback?!

Wolf auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord - Foto: Jürgen Borris

Auf leisen Pfoten kehrt der Wolf zurück. Verraten hat ihn sein genetischer Fingerabdruck - so konnte nachgewiesen werden, dass mindestens ein Wolf wieder in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Bei der Wahl seines Reviers ist der Wolf anspruchslos, wichtig ist ihm nur seine Ruhe. Eigentlich leben Wölfe im Rudel, bestehend aus Elterntieren mit ihren Nachkommen. Vielleicht wird auch bald bei uns ein ganzes Rudel leben.

Ein wahrer Fischgourmet

Ein wahrer Fischgourmet

Wussten Sie schon, dass der Fischotter zu den Mardern gehört? Nach dem Dachs ist er die zweitgrößte bei uns lebende Marderart. Und gleichzeitig noch etwas ganz besonderes: Der Fischotter ist der einzige Marder, der sowohl im Wasser als auch an Land lebt. Denn dank seiner Schwimmhäute ist die Fortbewegung im Wasser für ihn kein Problem.

 

Flauschiges Goldkehlchen

Flauschiges Goldkehlchen

Wenn sie vom Marder hören, denken die meisten Auto- und Hausbesitzer wohl in erster Linie an zerbissene Kabel und zerfleddertes Dämmmaterial. Dieser Zerstörungsdrang ist jedoch in der Regel auf den Steinmarder zurückzuführen. Sein Bruder, der Baummarder, kommt nur in Ausnahmefällen in Siedlungen. Er lebt eigentlich in Wäldern und Parks.

 

Flugkünstler mit großen Ohren

Flugkünstler mit großen Ohren

Obwohl ihr Aussehen daran erinnert - eine fliegende Maus ist die Fledermaus nicht. Der Igel und der Maulwurf zählen zu ihren nächsten Verwandten. Zwischen ihren Fingerknochen spannen sich Flughäute, die ihnen ermöglichen aktiv zu fliegen. Als einziges Säugetier weltweit! Das Große Mausohr ist unsere größte Fledermausart, zu erkennen an seiner kurzen, breiten Schnauze und den langen, breiten Ohren.

 

Im Jagdrevier von Fledermäusen und Eulen wird die Nacht zum Tag

Braunes Langohr - Foto: Klaus Krahn

Es ist Hochsommer. Die Abende sind lau und laden auch zu später Stunde noch zum draußen sein ein. Egal, ob von der eigenen Terrasse oder beim Spaziergang im Wald: Wer sich jetzt zur Dämmerungszeit draußen im Freien bewegt, hat gute Chance von einem der lautlosen Jäger überflogen zu werden. Fledermäuse und Eulen sind nachtaktiv und begeben sich mit Einbruch der Dunkelheit auf Nahrungssuche.

 

macht die Nacht zum Tag

macht die Nacht zum Tag

Er gehört zur Gruppe der Schlafmäuse und tatsächlich verschläft er sieben Monate des Jahres. Schläft er nicht, macht er sich mit seinen Familientrupps auf Nahrungssuche: Insekten, Früchte und Samen schmecken ihm besonders gut. Eigentlich besiedelt er Bäume in naturnahen Laubwäldern oder alten Obstwiesen, aber auch alte Dachgestühle dienen als Lebensraum.

 

NABU MV freut sich über Rückkehr der Wölfe

Schafhalter dürfen mit Kosten für Herdenschutzmaßnahmen nicht allein gelassen werden

Heulende Wölfe - Foto: Christoph Bosch

Die Mitglieder des "Bündnis gegen den Wolf" sind sich einig: Der Wolf ist nicht erwünscht. Die Gründe für diese skeptische Einstellung gegenüber der natürlichen Rückkehr der Wölfe sind vor allem emotional geprägt. Viele Bündnis-Mitglieder sind Schäfer, die sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen.

Naturschutz beim Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Unter dieser Rubrik Umwelt erhalten Sie Informationen über Projekte des Landesanglerverbandes, des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern oder anderer Institutionen, die in Verbindung mit dem Umweltschutz und dem Thema Wasser stehen.

Süße Stubsnase und kleine Knopfaugen

Süße Stubsnase und kleine Knopfaugen

Kaum ein Wildtier steht jedes Jahr im Herbst so im Interesse der Öffentlichkeit wie der Igel. Jeder kennt ihn, jeder mag ihn und möchte zu seinem Schutz beitragen. Denn obwohl die meisten Menschen schon mal einen Igel gesehen haben, ist der kleine Insektenfresser gefährdet. Straßen zerschneiden seinen Lebensraum, aufgeräumte Landschaften bieten ihm keinen Unterschlupf und die intensive Landwirtschaft lässt keinen Raum für seine Nahrungstiere.

Tierwelt im Biosphärenreservat Schaalsee

Die Seen und Fließgewässer beherbergen rund 30 Fischarten und sind von großer Bedeutung für Fischotter und Amphibien sowie für zahlreiche Vogelarten (unter anderem Seeadler, Kranich, Rohrdommel, Gänsesäger, Schellente, Drosselrohrsänger). Herausragende Bedeutung haben die Seen vor allem auch für rastende und überwinternde Wasservögel.
Die teilweise ausgedehnten Röhricht- und Bruchwaldkomplexe beherbergen eine bemerkenswerte Wirbellosenzönose. Hier leben stark gefährdete Nachtfalterarten ebenso wie seltene Laufkäferarten, holzbewohnende (xylobionte) Käfer und schutzwürdige Mollusken.
Zahlreiche Kleingewässer besitzen herausragende Bedeutung für Amphibienvorkommen und Libellen. Die Moorgebiete sind Lebensraum für zahlreiche Spinnen- und Insektenarten. Feldgehölze, Einzelbäume und Alleen stellen wichtige Trittsteine und Leitlinien für Fledermäuse, Kleinsäuger und Amphibien dar. Trockenwarme Standorte bilden Lebensräume für seltene Spinnen, Heuschrecken, Laufkäfer und Schmetterlinge.

Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Wolf in Fotofalle
Wolfsrüde in Lübtheener Heide August 2010
(Fotofallenbild WWF/ N. Stier)
Wolf in Gehege
Europäischer Wolf, Gehege-Aufnahme
(N. Stier)

Seit 2006 gibt es wieder dauerhaft freilebende Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit handelt es sich dabei um 4 Rudel, 2 Paare und weitere territorial lebende Einzeltiere z.B. im Müritz-Nationalpark. Das Land ist auf die Rückkehr dieser konfliktträchtigen Tierart vorbereitet.

Ein Netzwerk ehrenamtlich tätiger Wolfsbetreuer steht als Ansprechpartner bei Wolfshinweisen aus der Öffentlichkeit bereit. Bitte melden Sie jede Beobachtung, jeden Spurenfund oder auch mögliche Risse an einen Wolfsbetreuer!

Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Auf leisen Pfoten zurück

Naturschützer sprechen schon lange davon: die Landschaft im Nordosten Deutschlands ist für Wölfe ein nahezu idealer Lebensraum. Hier finden sie noch unzerschnittene Landschaften und ausreichend Nahrung. Spätestens seit Januar 2008, als im Landkreis Ludwigslust mehrere Schafe von Wölfen gerissen wurden, sind die Vorhersagen der Wolfsexperten Realität geworden. Mecklenburg-Vorpommern ist wieder offizielles Wolfsland. Dabei war das Land im Grunde nur etwa 50 Jahre wirklich „wolfsfrei“. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der vorerst letzte Wolf in Sachsen geschossen. Gut vier Jahrzehnte später tauchten nach dem 2. Weltkrieg wieder vereinzelt Wölfe in Deutschland auf. Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern sind seit 1948 fünf Wölfe geschossen worden – der Letzte erst 1999 im Uecker-Randow-Kreis.

Wölfe und Tierhaltung nebeneinander möglich

NABU warnt vor dem Schüren unbegründeter Ängste in der Bevölkerung

Wölfe - Foto: Christoph Bosch

Gut eine Woche nachdem ein Wolf bei Röbel mehrere Schafe gerissen hat, sind die Schafhalter der Region noch immer verunsichert und fürchten um ihre Tiere. Obwohl diese Ängste absolut nachvollziehbar sind, begründen sie nach Ansicht des NABU nicht die Forderung nach Abschuss.

Wolf gehört nicht ins Jagdrecht

NABU kritisiert populistische Panikmache

Wolf - Foto: Christoph Bosch

Der NABU lehnt die von Landesjagdverband und Teilen der CDU geäußerte Forderung nach Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und einer Bestandsregulation ab. Die Zahl der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern ist weit von der Tragekapazität der Ökosysteme entfernt.

Zoologisches Institut und Museum Greifswald

Auf den Seiten des Zoologischen Museums werden Ihnen die Arbeitsgruppen des Instituts, des Museums und der Vogelwarte sowie die Forschungs- und Lehraktivitäten vorgestellt.

 Fauna (Vögel) (28)

Arena frei!

Arena frei! title=

Der Name kommt nicht von ungefähr: Im Mai heißt es für die männlichen Kampfläufer Arena frei für den Kampf um die Weibchen. Das bunte Prachtkleid und die auffälligen Federhauben dienen ebenfalls dazu, die Weibchen zu beeindrucken. Gebalzt wird in den frühen Morgenstunden. Die Weibchen flanieren an den Balzplätzen vorbei und wählen sich das stärkste Männchen aus.

 

Baumhöhlen der Spechte sind Unterschlupf für viele Tiere

Mittelspecht - Foto: Frank Derer

Wer im Vorfrühling einen Waldspaziergang macht, wird fast zwangsläufig das Trommeln der Spechte hören. Dieses Geräusch macht dem Naturfreund klar, dass der Frühling im Anmarsch ist. Es ersetzt beim Specht den Gesang der Singvögel.

 

Bekannter Sänger unbekannten Aussehens

Bekannter Sänger unbekannten Aussehens

In volkstümlichen Kinderliedern ist es stets der Kuckuck, der mit seinem Ruf aus dem Wald den Frühling ankündigt. Doch obwohl schon die Kleinsten wissen, wie sich dieser Namen gebende Laut anhört, ist sein Aussehen Vielen unbekannt.

 

Berichte zu Arten oder Artengruppen (Vögel)

Kormoran und Seeadler (J. Reich)
Kormoran und Seeadler
(J. Reich)
Schwarzstorch (C. Rohde)
Schwarzstorch
(C. Rohde)

Kormoranberichte

Für Mecklenburg-Vorpommern, welches gegenwärtig etwa die Hälfte des deutschen Kormoranbestandes beherbergt, werden seit 2009 durch das LUNG jährliche Kormoranberichte erarbeitet. Damit werden der Öffentlichkeit aktuelle Informationen zur Bestandsentwicklung, zu Abwehrmaßnahmen von Kormoranschäden sowie zu wissenschaftlichen Untersuchungen zeitnah zur Verfügung gestellt.

Beringungszentrale Hiddensee

Die Bezeichnung Beringungszentrale (BZ) Hiddensee leitet sich von der kleinen Ostseeinsel Hiddensee ab, auf der bereits im Jahre 1936 die Vogelwarte Hiddensee als ornithologisches Forschungsinstitut der Universität Greifswald gegründet worden war. Sie ist heute als Dezernat 250 des LUNG M-V eine der drei Zentralen für die wissenschaftliche Vogelberingung in der Bundesrepublik Deutschland. Ihr Sitz ist in Güstrow.

Bestandsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern von bis zu 30 Prozent

Bestandsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern von bis zu 30 Prozent

Die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, ist bundesweit vom Aussterben bedroht. Wie alle Wiesenvogelarten verzeichnet sie seit Jahren auch in Mecklenburg-Vorpommern alarmierende Bestandsverluste, da ihr Lebensraum, das Grünland und die Moore, dramatisch zurückgeht.

 

Brütet gerne auf Schornsteinen

Brütet gerne auf Schornsteinen

Der deutsche Name der Rauchschwalbe rührt daher, dass sie früher gern in Schornsteinen und Rauchfängen brütete. Der wissenschaftliche Name lautet Hirundo rustica und kommt aus dem Lateinischen: hirundo = Schwalbe und rustica = bäuerlich. Im Englischen heißt sie Barn Swallow (Stallschwalbe), denn genau dort findet man ihre Nester.

 

Dem weißen Bauch verdankt sie ihren Namen

Dem weißen Bauch verdankt sie ihren Namen

Ihr Bauch ist mehlweiß und sogar ihre Füße sind weiß gefiedert, das macht sie schon zu etwas ganz besonderem. Im Flug ist sie gut, durch ihren leuchtend-weißen Bürzel von anderen Schwalben zu unterscheiden. Sie nistet gerne in der Nähe des Menschen, weshalb sie im englischen auch "House Martin" genannt wird.

Der Grünspecht ist

Grünspecht - Foto: Frank Derer

NABU und LBV haben den farbenprächtigen Grünspecht zum "Vogel des Jahres 2014" gekürt. Auf den "Meckervogel" 2013, die Bekassine, folgt damit der "Lachvogel": Diesen Beinamen erhielt er wegen seines markanten Rufs, der wie ein gellendes Lachen klingt.

Der heimliche Vetter des Weißstorchs

Der heimliche Vetter des Weißstorchs

Den Storch, den weißen Storch, kennt jeder. Er bringt ja bekanntlich die Kinder. Hier soll von einem anderen bemerkenswerten Vertreter der Storchenvögel, nämlich dem Schwarzstorch, berichtetet werden. In vorchristlicher Zeit sahen die Germanen den Schwarzstorch als einen der Begleiter Odins an.

 

Der Schreiadler

Der Schreiadler

Seeadler und Fischadler können bei uns in Mecklenburg-Vorpommern fast täglich beobachtet werden. Der Schreiadler jedoch ist eine wahre Rarität. Aufgrund der anhaltenden Zerstörung von Lebensräumen gibt es heute in Deutschland nur noch um die 100 Brutpaare. 80 von ihnen leben hier!

 

Die Trauerseeschwalbe

Die Trauerseeschwalbe

Sie gehören zu den Möwenvögeln. Und tatsächlich verbinden wir die Rufe der Seeschwalben, genau wie das Gekreische der Möwen, mit Strand und Meer. Doch die Trauerseeschwalbe macht eine Ausnahme. Sie zählt zur Gattung der Sumpfseeschwalben.

 

Falco tinnunculus

Falco tinnunculus

Der Turmfalke zählt nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Auch aus dem Artikel 1 der EU-Vogelschutzrichtlinie leitet sich ein Schutz ab. Zugleich unterliegt der Turmfalke dem Jagdrecht, ist aber wie alle Greifvögel ganzjährig geschont.

 

Fliegender Edelstein

Fliegender Edelstein

Er gilt als Vorzeigevogel naturnaher Fließ- und Stillgewässer. Woher der Eisvogel seinen Namen hat, ist jedoch umstritten. Während manche den Namen auf das althochdeutsche Wort "eisan" für schillern oder glänzen zurückführen, sehen andere ihn als "Eisenvogel" und vermuten einen Bezug auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder. Auch der Vergleich des blauen Gefieders mit dem Glanz des Eises ist nicht von der Hand zu weisen.

 

Gefiederter Kirchgänger

Gefiederter Kirchgänger

Der Turmfalke mag die Kirche - als Brutplatz. Mauerspalten und Vorsprünge der hohen Kirchtürme bieten einen guten Schutz für die Brut. Wenn Sie also in Zukunft in der Nähe von Kirchen ein lautes, grelles "kikikikik" hören, wird es der Ruf des Turmfalken sein.

 

Heimlicher Schilfbewohner

Heimlicher Schilfbewohner

Den Namen „Rohrdommel“ hat schon jeder gehört. Aber längst nicht jeder hat schon eine Rohrdommel gehört. Dabei haben wir das große Glück in einem Bundesland zu leben, in dem immer noch in jedem Frühjahr das tiefe, dumpfe „Humb“ des Moorochsen aus vielen Schilfflächen ertönt.

 

Junger Storch erstickt an Rehkitzbein

Am 30.05.09 machten Anwohner des Storchennestes in Pogez, im Landkreis Nordwestmecklenburg, eine ungewöhnliche Beobachtung: Sie fanden einen 2-3 Wochen alten Jungstorch an einem Rehkitzbein erstickt unter dem Horst liegend. Offenbar wurde das Rehkitz Opfer von Mäharbeiten.

 

Kecker Rotstrumpf

Kecker Rotstrumpf

"Tjüüüt, tjüüt" , erklingt der Ruf des Rotschenkels am Wattenmeer und an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. In großen Trupps durchstreift er die Küstenstreifen und stochert mit seinem langen Schnabel im Schlick - immer auf der Suche nach Nahrung. Würmer, Krebse und Muscheln stehen ganz oben auf seinem Speiseplan.

 

Klein und erdbraun

Klein und erdbraun

Die Uferschwalbe ist die kleinste einheimische Schwalbe. Wie ihr Name schon verrät, brütet sie nicht im Siedlungsraum, sondern in sandigen Steilufern von Küsten, Kiesgruben etc.. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Riparia riparia und leitet sich vom lateinischen Wort ripa für Ufer ab. Im Englischen wird sie Sand Martin genannt, ebenfalls eine treffende Beschreibung für ihre Brutstandorte.

 

Küstenvogelbrutgebiete im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft kommen 34 Arten des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie, also besonders zu schützende Arten, regelmäßig und in zum Teil beträchtlichen Anzahlen vor. Darüber hinaus übersteigen die Rastbestände von 28 Wasser- und Watvogelarten im Nationalpark regelmäßig das 1 %-Kriterium der afrikanisch-eurasischen Rastpopulation internationaler Bedeutung nach Ramsar-Konvention. 
Dazu zählen u.a. Kranich und Kormoran, Entenvögel wie z.B. Höcker- und Singschwan, Grau- und Weißwangengans, Schnatter- und Eisente oder Mittel- und Zwergsäger sowie Limikolen wie z.B. Zwergstrandläufer, Säbelschnäbler oder Gold- und Kiebitzregenpfeifer.
Die Küstenvogelbrutgebiete des Nationalparks beherbergen zeitweise mehr als 50 % des Gesamtbestandes von Mecklenburg-Vorpommern. Die Brutbestände verteilen sich dabei im Wesentlichen auf die Inseln Barther Oie, Kirr und Heuwiese, die auch die größte Artenvielfalt erkennen lassen.

Liebestrunken ins Frühjahr

Liebestrunken ins Frühjahr

Jedes Jahr im Frühling ist auf den mecklenburgischen Seen ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten: Haubentaucher vollführen ihre aufwändigen Balzrituale. Weit über das Wasser schallende Kraorrr-Rufe prägen die Stimmung an unseren Seen. Der Haubentaucher gehört zur Familie der Lappentaucher.

 

Schönes Naturerlebnis im eigenen Garten

Feldsperling - Foto: Claus König

Wenn wir es uns bei Kerzenschein und Adventsgebäck zu Hause gemütlich machen, sollen auch die Vögel nicht zu kurz kommen. Darum halten die Supermärkte eine breite Auswahl an Vogelfutter bereit. Dabei ist das Füttern der Vögel im Winter für den Naturschutz eher belanglos.

 

Storchenfreunden gelingt Ringablesung bei einem 23-jährigen Weißstorch

Storchenfreunden gelingt Ringablesung bei einem 23-jährigen Weißstorch

Nach mehreren Versuchen gelang Storchenexperten am 12. August in Veelböken die Ringablesung des Rekordstorches „B0217“. Den Storchenfreunden war gleich klar, dass es sich um ein sehr altes Tier handelte. Schließlich verwendete man die spezielle Art von Alu-Ringen zu DDR-Zeiten.

 

Treuer Schlauberger

Treuer Schlauberger

Wer kennt nicht die frechen schwarz-grauen Gesichter mit den blitzblauen Augen, denen der Schalk im Nacken zu sitzen scheint? Die Dohle ist schwarz befiedert, mit silbergrauer Nacken- und Wangenpartie, etwa taubengroß und hat einen kurzen Schnabel. Sie lebt vorzugsweise in von Schwarzspechten aufgegebenen Höhlen in lichten Altholzbeständen, in Schluchten, auf Küstenklippen und als Kulturfolger mitten in der Stadt.

 

Trompeter der Lüfte

Trompeter der Lüfte

Der Graue Kranich ist groß, auffällig, laut und faszinierend. So faszinierend, dass sogar der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern von seinem Vorkommen profitiert. Alljährlich im Frühjahr und Herbst, wenn bis zu 70.000 Vögel bei uns rasten, holen Einheimische und Touristen das Fernglas, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

 

Tyto alba

Tyto alba

Die Schleiereule zählt gemäß Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Auch aus Artikel 1 der EU-Vogelschutzrichtlinie leitet sich ein gesetzlicher Schutz ab. Zwar wird die Schleiereule in der gültigen Roten Liste der Brutvögel MVs nicht als gefährdet geführt.

 

Vogelwarte Hiddensee

Die Vogelwarte Hiddensee gehört zum Zoologischen Institut und Museum Greifswald.

Die Forschung unserer Gruppe fokusiert sich auf ein breites Spektrum an ökologischen, phylogenetischen und populationsgenetischen Fragestellungen von Vögeln, aber auch von Gastropoden. Wir sind folglich interessiert an den Beziehungen von Organismen mit ihrer Umwelt, anderen Organismen, ebenso in ihren individuellen und evolutionär-genetischen Beziehungen.

Wie nun auch Trauerschnäpper, Pirol und Waldlaubsänger ihr Lied anstimmen

Während Meise, Zaunkönig und Co. bereits ihre Jungen füttern, fängt das Brutgeschäft für die Langstreckenzieher unter den Vögeln gerade erst an: Pirol, Trauerschnäpper und Waldlaubsänger verbringen die kalte Jahreszeit im Warmen und kehren erst im Mai zurück.

 

 Flora (Pflanzen) (29)

Botanischer Garten

Seit 1763 gibt es in der Hansestadt Greifswald einen Botanischen Garten, um Wissen über Pflanzen anschaulich zu vermitteln.

In seiner heutigen Form und Lage bemüht sich der Botanische Garten mit dem Arboretum verstärkt um die Wissens­vermittlung und richtet sich an alle Interessierte der Pflanzenwelt: Studenten und Lehrende, Alt und Jung, Schüler und Eltern u.v.a. mehr. ...

Das Ostsee-Knabenkraut in MV

Das Ostsee-Knabenkraut in MV

Bei einem Spaziergang im Peenetal kann man mit etwas Glück eine ganz besondere Pflanze finden: das Ostsee-Knabenkraut. Leider wächst diese hübsche Orchidee noch an sehr wenigen Stellen in Mecklenburg-Vorpommern. Orchideen gelten weltweit vielen Menschen aufgrund ihrer Schönheit als Königinnen der Blumen.

Der Gelbe Frauenschuh

Der Gelbe Frauenschuh

Der Gelbe Frauenschuh gilt als die wohl spektakulärste unter unseren heimischen Orchideen. Sie wächst in lichten Wäldern am liebsten auf kalkhaltigen Böden. Im MV ist die Pflanze mit ihren hübschen gelben, pantoffelförmigen Blüten jedoch nur sehr selten.

 

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Tier- und Pflanzenwelt

Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Lebensräumen gestaltet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark sehr vielfältig. So findet man von Trockenmagerrasen bis hin zum Niedermoor ein breites Biospektrum.
Die Wasserläufe der Seen sowie die zahlreichen Gräben sind ausgezeichnete Jagdreviere für den Fischotter, der auch als Wassermarder bezeichnet wird. Aufmerksame Naturbesucher können zahlreiche Fraßspuren und vielleicht sogar die eine oder andere Burg des Bibers entdecken.
In punkto Vogelwelt hat die Naturparkregion ebenfalls einiges zu bieten. Der größte Vertreter, der Seeadler, ist mit 15 Brutpaaren vertreten.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Tierwelt

Zahlreichen Tierarten bietet der Naturpark mit seinen Wäldern, Mooren, Seen, Wiesen, Weiden und Äckern einen zusagenden Lebensraum. Darunter befinden sich auch einige sehr seltene Arten. Besonders hervorzuheben sind die Wasserbewohner wie Fischotter und Biber. Sie finden in den meist sauberen Seen und naturnahen Fließgewässern ihren bevorzugten Lebensraum.
Im Naturpark kommen 11 Orchideenarten vor. Das Breitblättrige Knabenkraut ist davon die häufigste Art.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Tier- und Pflanzenwelt

Die Flussniederung der Peene ist mit ca. 20.000 ha eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete Mittel- und Westeuropas. Sie zeigt den größten Ursprünglichkeitsgrad aller norddeutschen Flusstäler, was die überregionale Bedeutung des Peenetals begründet. Nicht umsonst wurde das gesamte Peenetal als EU-Schutzgebiet ausgewiesen. Außerhalb Polens und abgesehen von einigen Mooren des Alpenvorlandes ist nur noch hier fast die gesamte ursprüngliche Palette an Niedermoorvegetationstypen anzutreffen. Einige Moorpflanzen und -tiere sind heute in Deutschland lediglich im Peenetal zu finden oder haben in diesem Areal ihren Verbreitungsschwerpunkt.

Der Naturpark Insel Usedom - Tier- und Pflanzenwelt

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Ostdeutschlands. Insgesamt wurden über 280 Arten beobachtet, 150 davon brüten auch hier. Allein 11 Greifvogelarten brüten regelmäßig im Naturpark, darunter der Seeadler, der im Odermündungsgebiet einen Verbreitungsschwerpunkt hat.
Große Teile des Naturparkgebietes sind wegen ihrer besonderen Vegetation sehr wertvoll. Das Gebiet besitzt einen hohen Anteil naturnaher Biotope wie Dünen, Moore, Trockenrasen, Wälder und Wasserflächen.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Tier- und Pflanzenwelt

Der Kummerower wie auch der Malchiner See und ihr Umland sind überregional bedeutende Rastgebiete nordischer Entenvögel. Jährlich rasten hier im Herbst und Frühjahr 20.000 bis 30.000 Bless- und Saatgänse, rund 1.000 Haubentaucher und 2.000 Pfeifenten sowie viele weitere Arten, so z.B. im Winter die auffälligen Zwergsäger.
In den letzten Jahren konnten auch Gruppen des Silberreihers (5 bis 30 Exemplare) im Winterhalbjahr häufig beobachtet werden. Regelmäßig verweilen hier ebenfalls kleinere Trupps von Meeresgänsen, beispielsweise Weißwangengänse. Auf dem Malchiner See haben Kraniche einen Schlafplatz.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Tier- und Pflanzenwelt

Die vielfältige Naturausstattung und die geringe menschliche Siedlungsdichte sind Hauptursachen für das Vorkommen vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten. So wurden bisher über 140 Brutvogelarten nachgewiesen. Neunzig andere Vogelarten treten als Durchzügler und Nahrungsgäste auf und unterstreichen die Bedeutung des Naturparks als Europäisches Vogelschutzgebiet.

Herausragend sind die Vorkommen von 15-16 Brutpaaren des Seeadlers, ca. 11 Paaren des Fischadlers und 12-15 Brutpaaren der Großen Rohrdommel.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Tier- und Pflanzenwelt

Das schwach maritime Klima, die Vielzahl der Naturräume und die lange Landnutzungsgeschichte unserer Region führte zur Entstehung einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften wie Ackerfluren und Grünlandflächen, Trockenrasen sowie Eichen- und Kiefernwälder.
An den Seerändern und in den Flusstälern sowie in den Mooren und Söllen sind Erlenbruchwälder und eine vielfältige Sumpf- und Wasservegetation bestimmend.

Die Naturschutzgebiete des Naturparks sind ein Eldorado für Wat- und Wasservögel. See- und Fischadler kommen in unserem Gebiet ebenfalls häufig vor.

Der Rundblättrige Sonnentau

Der Rundblättrige Sonnentau

Klein und schwer zu finden, aber: Fleischfressend. Der Rundblättrige Sonnentau ist eine ganz besondere Pflanze. Als Überlebenskünstler hat er sich an magere Standorte angepasst und eine einzigartige Strategie entwickelt, lebenswichtige Nährstoffe zu bekommen.

 

Der Satansröhrling im Porträt

Der Satansröhrling im Porträt

Herbstzeit ist Pilzzeit. Während sich Kenner über die beliebten Speisepilze hermachen, sollten Unerfahrene vorsichtig sein. Der wohl begehrteste unter den Speisepilzen − der Steinpilz − kann mit seinem giftigen Bruder, dem Satansröhrling, verwechselt werden. Beide gehören zur Familie der Dickfußröhrlinge.

 

Die Gemeine Küchenschelle

Die Gemeine Küchenschelle

Wodurch unterscheiden sich Kuh- und Küchenschelle? Gar nicht! Die Verkleinerungsform von Kuhschelle ist Kühchenschelle, so genannt wegen ihrer glockenförmigen Blüten, die an den klingenden Halsschmuck der Kühe erinnern. Daraus wurde im Laufe der Zeit Küchenschelle. Die meisten von uns kennen die Gemeine Küchenschelle nur aus dem Garten.

 

Die Große Brennnessel

Die Große Brennnessel

Wie kaum eine andere Pflanze ist die Brennnessel (Urtica dioica) immer in unserer Nähe und somit ein fast alltäglicher Anblick. Der Stickstoffzeiger wächst überall, wo es nährstoffreiche Böden gibt. Wohl jeder kennt die Brennnessel und erinnert sich sofort an schmerzhafte Begegnungen.

 

Die Sibirische Schwertlilie

Die Sibirische Schwertlilie

Majestätisch reckt sich die blaue Blüte der Schwertlilie empor. Von Mai bis Juni ist die Blütenpracht zu bewundern. Doch schon kurz nach der Bestäubung verfallen die Blüten und die Sibirische Schwertlilie weilt wieder unscheinbar an Seen und Flüssen.

 

Flora und Vegetation des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft

Flora und Vegetation des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft sind aufgrund der Lebensraumvielfalt und der vielen Standorte mit besonderen Wuchsbedingungen ausgesprochen vielfältig:

  • Von Pflanzen der trockensten Dünenstandorte bis zur Unterwasservegetation,
  • von der Süßwasservegetation bis zu Gewächsen der von weißen Salzkrusten bedeckten Salzpfannen,
  • von den kurzlebigen Ruderalgesellschaften der Steilufer bis zu langlebigen, seit Jahrhunderten kaum veränderten Beständen,
  • von niedrigen, voll besonnten Flechtengesellschaften bis zu hochwüchsigen reichen Laubwäldern,
  • von der windgepeitschten Küstenflora bis zu geschützt wachsenden Pflanzen des Waldbodens

reicht das Spektrum.

Florenschutzkonzept MV

Das Florenschutzkonzept MV liefert Grundlagen und setzt Prioritäten im Schutz der Flora des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Raumbedeutsamkeit/Verantwortlichkeit,  Gefährdung sowie Schutzverpflichtungen sind die wesentlichen Argumente für einen gezielten Florenschutz. Für 320 Arten Höherer Pflanzen wurde ein Handlungsbedarf ermittelt.

Bild Florenschutz
Die Mehl-Primel (Primula farinosa), das Rostrote Kopfried (Schoenus ferrugineus) und die Saum-Segge (Carex hostiana) als charakteristische Arten des Mehlprimel-Kopfbinsen-Riedes in den Flusstalmooren Mecklenburg-Vorpommerns sind Arten des Florenschutzkonzepts, für deren Erhalt höchster Handlungsbedarf besteht. (Foto: Andreas Mohr)

Floristische Datenbank

Auf den Seiten der Floristischen Datenbanken und Herbarien sind Informationen zu allen Arten von floristischen Sammlungen aus Mecklenburg-Vorpommern versammelt. Als registrierter User haben Sie Zugriff auf weitere Funktionen und Informationen dieser Seiten.

Heimische Sträucher und Wildblumen machen Gärten attraktiv

Hausrotschwanz - Foto: Frank Derer

Viel ist in letzter Zeit vom Artenrückgang zu hören. Immer weniger zu hören sind hingegen die Gesänge von früher allgegenwärtigen Vogelarten wie der Feldlerche. Die Ursachen sind bekannt und liegen in der immer intensiver geführten industriellen Landwirtschaft.

 

Hübsch anzusehen aber schlecht riechend

Hübsch anzusehen aber schlecht riechend

Eine interessante Pflanze aus der Familie der Storchschnabelgewächse ist das Ruprechtskraut. Es ist aus Mythologie und Volksheilkunde bekannt. Wie bei allen Pflanzen dieser Familie erinnern die Fruchtknoten an spitze Storchenschnäbel. Nach seinem herben Geruch heißt das Ruprechtskraut auch Stinkender Storchschnabel. Die ein- oder zweijährige Pflanze hat kleine, rosafarbene Blüten. Jede Blüte besteht aus fünf Blütenblättern.

 

Informationen zum Tabellenband

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Tabellenband

Pflanzengesellschaften MV Tabellenband
Berg, C., Dengler, J. & Abdank, A. (Hrsg.; 2001)

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Tabellenband. Herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. 341 S., zahlr. Tabellen, Hardcover (220 x 305 mm). Weissdorn-Verlag Jena (ISBN 3-936055-00-9). Preis: 19,80 €. Lieferbar vom Verlag.

Informationen zum Textband

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Textband

Pflanzengesellschaften Textband

Berg, C., Dengler, J., Abdank, A. & Isermann, M. (Hrsg.; 2004): Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - Textband. Herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Ca. 568 S., zahlr. Tabellen, Verbreitungskarten und Farbfotos. Hardcover (220 x 305 mm). Weissdorn-Verlag Jena (ISBN 3-936055-03-3). Preis: 59,90 €. Lieferbar vom Verlag.

Informationen zur CD-ROM

Die Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung - CD-ROM

Konzeption der CD-ROM (Stand: 08.09.2004)
Die CD-ROM ist eine Ergänzung zum Gesamtwerk „Pflanzengesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns und ihre Gefährdung", die wesentliche Rohdaten und Informationen des Tabellen- und des Textbandes für interessierte Nutzer digital zugänglich macht. Die Kapitel-Texte des Band 2 sind nicht enthalten. Preis: 10,-€. Lieferbar über den Sofort-Bestell-Service des LUNG.

Institut für Botanik und Landschaftsökologie

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Folgende Arbeitsgruppen und Organisationen sind hier tätig:

  • Allgemeine und spezielle Botanik
  • Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik
  • Landschaftsökonomie
  • ...

Königin der Sümpfe

Königin der Sümpfe

Aus fünf bis 20 Einzelblüten formiert sich der Blütenstand der Königin der Sümpfe. Mit ihren einzigartigen Blüten verzückt sie nicht nur Menschen sondern lockt vor allem Insekten an. Bienen, Wespen und Schwebfliegen werden von ihrem Duft und ihrem Aussehen angelockt, laben sich am Nektar und verteilen den Pollen.

Kugelige Schönheit

Kugelige Schönheit

Eine gelbe, undurchdringbar scheinende Kugel bildet die Blüte der Trollblume. Daher rührt auch ihre Funktion in alten Sagen: Trolle sollen sie als Fackel nutzen um den Weg durch die Nacht zu leuchten. Doch auch am Tage ist die Trollblume, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört, schön anzusehen. Mit etwas Glück kann man Wiesen finden, die ganz in Trollblumen-Gelb getaucht sind.

 

Pflanzen im Biosphärenreservat Südost Rügen

Die Granitz ist das größte zusammenhängende Waldgebiet des Biosphärenreservates. Die Steilhangbuchenwälder der Außenküste gehören zu den artenreichsten Waldgesellschaften des Norddeutschen Tieflandes.
In den luftfeuchten Uferschluchten gedeihen Berg-Ahorn und Wald-Schwingel. An den wenigen Stellen, wo die steilen Kliffs inaktiv sind, bilden Alpen-Johannisbeere, Heckenkirsche, Hartriegel und Sal-Weide die Strauchschicht. In der Krautschicht wachsen Leberblümchen, Buschwindröschen, Schlüsselblume, Maiglöckchen, Frühlings-Platterbse und Waldmeister.
Neben weiteren bemerkenswerten Trockenrasen stellt das Zickersche Höftland die großartigste Hutelandschaft des gesamten Küstenraumes dar.

Pflanzen und Pflanzengesellschaften im Biosphärenreservat Schaalsee

Das Biosphärenreservat besitzt artenreiche Pflanzengesellschaften. Viele Bereiche stellen bedeutende Lebensräume für andernorts selten gewordene und auch gefährdete Pflanzenarten dar.Auffällig für den Schaalsee sind die großen Verbreitungstiefen der Wasserpflanzen bis in sieben Meter Tiefe.
Hervorzuheben ist die botanische Vielfalt der zahlreichen Kleingewässer, in denen z. B. Wasserfeder (Hottonia palustris), Schwanenblume (Butomus umbellatus), Ästiger Igelkolben (Sparganium erectum), Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia) und Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago aquatica) wachsen. In den zahlreichen Moorgebieten sind neben verschiedenen Torfmoosarten (Sphagnum spec.) Gemeine Krähenbeere (Empetrum nigrum), Rauschbeere (Vaccinum uliginosum), Glockenheide (Erica tetralix), Rosmarinheide (Andromeda polifolia ) sowie Scheidiges- und Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum vaginatum und E. angustifolium) zu finden. Auf Standorten des Feuchtgrünlandes wachsen Arten wie Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi).
Flächen des Trockengrünlandes sind gekennzeichnet durch das Vorkommen unter anderem von Borstgras (Nardus stricta), Golddistel (Carlina vulgaris),

Vegetationsdatenbanken

Hier finden Sie Informationen zu elektronisch verfügbaren Vegetationsdatenbanken in Deutschland und angrenzenden Ländern.

 Landschaft (28)

Der Naturpark Am Stettiner Haff - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Als Teil des Norddeutschen Tieflandes weist die Region der Ueckermünder Heide überwiegend magere Sandböden auf, während in den Flusssenken der Uecker, Randow und Zarow sowie an der Haffküste Niedermoorflächen vorzufinden sind.
Dieses Paradies reizvoller Natur mit kleinen Seen, herrlichen Buchen- und Mischwäldern sowie seinem Wildbestand ist wegen seiner Vielfalt und Schönheit Landschaftsschutzgebiet.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Weite Wälder, Hügel, Täler, sandige Ebenen, eindrucksvolle Binnendünen, klare Seen und versteckte Moore, historische Bauwerke, Heimatstuben und Museen, all das ist in diesem Naturpark zu finden. Diese vielgestaltige Landschaft wurde durch die letzte Eiszeit geprägt. Die Feldberger Seenlandschaft bildet mit dem branden­burgischen Naturpark Uckermärkische Seen eine Einheit. Beide zeigen die vollständige eiszeitliche Formenabfolge, die glaziale Serie mit Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal.

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Die Peene ist der drittlängste Fluss Mecklenburg-Vorpommerns. Ihren Namen erhielt sie bereits von den Slawen; er bedeutet einfach „Bach“ oder „Fluss“. Sie erstreckt sich vom Kummerower See über 85 km in östlicher Richtung und mündet schließlich östlich von Anklam in den Peenestrom. Die Peene, die mit einem geringen Gefälle von insgesamt nur 24 cm dahinfließt, gehört zu den letzten unverbauten Flüssen Deutschlands. Sie ist nicht durch Staue und Wehre reguliert, nur kleine Flussabschnitte sind begradigt und lediglich in städtischen Bereichen gibt es Uferbefestigungen.

Der Naturpark Insel Usedom - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Kaum irgendwo lassen sich so viele verschiedene Landschaftsformen auf engstem Raum finden: Ostseestrand und Binnenküste, Seen und Moore, Buchenwälder und Dünenkiefern fügen sich mit kleinen Dörfern in einer alten Kulturlandschaft zu einem Mosaik, das durch seine Vielfalt überrascht.

Fast 15% des Schutzgebietes nehmen verschiedene Moorbildungen ein. Küstenüberflutungsmoore prägen die Uferbereiche der Binnenküste, Verlandungs- und Kesselmoore das Innere der Insel. Mümmelkensee und Swinemoor bilden Beispiele für lebende Hochmoore.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Der Naturpark ist für die Vielfalt und Schönheit seiner Landschaften und seine reiche Naturausstattung bekannt. Im Norden umfasst er den Kummerower See und das Peenetal bis Demmin. Die eigentliche Mecklenburgische Schweiz liegt im Zentrum des Naturparks. Sie besteht aus Hügelketten mit mehr als 100 Metern Höhe – so genannten Stauchmoränen – und ebenfalls während der Eiszeiten geformten Niederungen. Hier liegen, nur knapp über dem Meeresspiegel, die drei großen Seen.

Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Der Naturpark ist geprägt durch weite Kiefernwälder, zahlreiche Seen, Moore, Dünen, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heiden sowie ruhige Dörfer. Diese Kulturlandschaft entstand durch die letzte Eiszeit und durch das Wirtschaften der Menschen über viele Generationen.

Der Naturpark Sternberger Seenland - Die Landschaft und ihre Entwicklung

Die Landschaft des Naturparks "Sternberger Seenland" verdankt ihre äußere Gestalt der Wirkung des Eises. Vor ca. 16.000 bis 18.000 Jahren hinterließen die von Norden vorrückenden Eismassen zwei Endmoränenzüge. Zwischen diesen liegen Becken mit Seen sowie Sander- und Grundmoränenflächen. Die Vielzahl der Seen, die zur Namensfindung des Naturparks führte, bildete sich einerseits aus Toteisblöcken und andererseits in Schmelzwasserrinnen.
Prägend für die Landschaft ist das Flusssystem der Warnow mit zahlreichen kleineren und größeren Nebenflüssen. Diese schnitten sich in die Landschaft ein und hinterließen viele Durchbruchs- und Erosionstäler, deren bekanntestes das Warnow-Mildenitz-Tal ist.

Dokumentation abgeschlossenes Beteiligungsverfahren für den GLRP Mecklenburgische Seenplatte

Überflutete Moorfläche am Anklamer Stadtbruch (H. Karl)
Gatschower Os
südlich von Demmin (H. Karl)

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie hat gemäß § 3 Nr. 1 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 des Gesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (Naturschutzausführungsgesetz - NatSchAG M-V) den Gutachtlichen Landschaftsrahmenplan Mecklenburgische Seenplatte fortgeschrieben. Die Erarbeitung der Fortschreibung erfolgte im Zeitraum November 2008 bis September 2010. An der Fortschreibung haben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Demmin, Mecklenburg-Strelitz und Müritz sowie der Stadt Neubrandenburg, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte, das Nationalparkamt Müritz und die Verwaltungen der Naturparke Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburgische Schweiz...

Dokumentation abgeschlossenes Beteiligungsverfahren für den GLRP Mittleres Mecklenburg/Rostock

Signet GLRP MMR
Riedensee westlich von Kühlungsborn (H. Karl)
Riedensee westlich von Kühlungsborn (H. Karl)

Der Gutachtliche Landschaftsrahmenplan für die Region Mittleres Mecklenburg/Rostock (GLRP MMR) wurde durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie als zuständige Behörde nach § 12 Abs. 2 des Landesnaturschutzgesetzes in dem Zeitraum Oktober 2004 bis Oktober 2006 fortgeschrieben. An der Erarbeitung der Fortschreibung haben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Bad Doberan und Güstrow sowie der Hansestadt Rostock, das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock und die Verwaltungen der Naturparke Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See, Nossentiner/Schwinzer Heide und Sternberger Seenland mitgewirkt.

Dokumentation abgeschlossenes Beteiligungsverfahren für den GLRP Vorpommern

Überflutete Moorfläche am Anklamer Stadtbruch (H. Karl)
überflutete Moorfläche am Anklamer Stadtbruch (H. Karl)

Der Gutachtliche Landschaftsrahmenplan für die Region Vorpommern (GLRP VP) wurde durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie als zuständige Behörde nach § 12 Abs. 2 des Landesnaturschutzgesetzes in dem Zeitraum September 2007 bis April 2009 fortgeschrieben. An der Erarbeitung der Fortschreibung haben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Nordvorpommern, Ostvorpommern, Rügen und Uecker-Randow sowie der Hansestädte Greifswald und Stralsund, die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur Stralsund und Ueckermünde, das Nationalparkamt Vorpommern, das Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen und die Verwaltungen der Naturparke Insel Usedom und Am Stettiner Haff mitgewirkt. Für diesen Plan wird eine Strategische...

Dokumentation abgeschlossenes Beteiligungsverfahren für den GLRP Westmecklenburg

Signet GLRP WM
Binnendüne bei Klein Schmölen im Elbetal (H. Karl)
Binnendüne bei Klein Schmölen im Elbetal (H. Karl)

Der Gutachtliche Landschaftsrahmenplan für die Region Westmecklenburg (GLRP WM) wurde durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie als zuständige Behörde nach § 12 Abs. 2 des Landesnaturschutzgesetzes in dem Zeitraum Oktober 2006 bis April 2008 fortgeschrieben. An der Erarbeitung der Fortschreibung haben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Ludwigslust, Parchim und Nordwestmecklenburg sowie der Landeshauptstadt Schwerin und der Hansestadt Wismar, das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Schwerin, das Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee und die Verwaltungen der Naturparke Mecklenburgisches Elbetal, Nossentiner/Schwinzer Heide und Sternberger Seenland mitgewirkt.

Download des GLRP MMR

Recknitztal (H. Karl)
Recknitztal (H. Karl)

Gutachtlicher Landschaftsrahmenplan Mittleres Mecklenburg/Rostock
Erste Fortschreibung April 2007

Download des GLRP MS

Abb. Ordner MS
Kreideküstenabbruch am Wissower Klinken (H. Karl)
Blick von der Marienkirche in Waren
auf den Tiefwarensee (H. Karl)

Gutachtlicher Landschaftsrahmenplan Mecklenburgische Seenplatte
Erste Fortschreibung Juni 2011

Alle Texte und Karten liegen im pdf-Format vor. Zur Betrachtung benötigen Sie einen pdf-Viewer, wie z.B. den Adobe Reader (diesen können Sie bei Bedarf hier herunterladen). Für die Betrachtung der Karten wird die Version 8.0 oder höher des Adobe Reader empfohlen, da dieser Werkzeuge anbietet (wie z.B. das Hand-Werkzeug, den Zoom-Auswahlrahmen, das Lupen-Werkzeug), die die Arbeit mit großformatigen digitalen Karten am Bildschirm erleichtern.

Download des GLRP VP

Abb. Ordner VP
Kreideküstenabbruch am Wissower Klinken (H. Karl)
Kreideküstenabbruch am Wissower Klinken
im Nationalpark Jasmund (H. Karl)

Gutachtlicher Landschaftsrahmenplan Vorpommern
Erste Fortschreibung Oktober 2009

Alle Texte und Karten liegen im pdf-Format vor. Zur Betrachtung benötigen Sie einen pdf-Viewer, wie z.B. den Adobe Reader (diesen können Sie bei Bedarf hier herunterladen). Für die Betrachtung der Karten wird die Version 8.0 oder höher des Adobe Reader empfohlen, da dieser Werkzeuge anbietet (wie z.B. das Hand-Werkzeug, den Zoom-Auswahlrahmen, das Lupen-Werkzeug), die die Arbeit mit großformatigen digitalen Karten am Bildschirm erleichtern.

Download des GLRP WM

Heckenlandschaft am Ortsrand von Lassahn (H. Karl)
Heckenlandschaft am Ortsrand von Lassahn (H. Karl)

Gutachtlicher Landschaftsrahmenplan Westmecklenburg
Erste Fortschreibung September 2008

Gutachtliches Landschaftsprogramm (GLP)


Das Gutachtliche Landschaftsprogramm (GLP) stellt die übergeordneten, landesweiten Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes dar. Das Gutachtliche Landschaftsprogramm wird für das gesamte Land aufgestellt und enthält Planungskarten im Maßstab 1 : 250.000. Das GLP wird nach § 2 Nr. 2 Naturschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (NatSchAG M-V) durch die Oberste Naturschutzbehörde (= das für Naturschutz zuständige Ministerium) erarbeitet und veröffentlicht. Zuletzt wurde das Gutachtliche Landschaftsprogramm im Jahr 2003 durch das damalige Umweltministerium fortgeschrieben.

Informationen zur Kommunalen Landschaftsplanung

Die örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden von den Gemeinden in Landschaftsplänen zur Vorbereitung von Flächennutzungsplänen näher dargestellt und bei Bedarf fortgeschrieben. Die Kommunale Landschaftsplanung stellt die dritte Ebene der Landschaftsplanung dar und weist mit Darstellungen im Maßstab 1 : 10.000 ein hohes Maß an Detaillierung und Konkretisierung auf.

Allgemeine Informationen zur gemeindlichen Landschaftsplanung gibt die Broschüre "Landschaftsplanung für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung", die auf den Internetseiten des Bundesamtes für Naturschutz heruntergeladen werden kann.

Landschaftsplanung für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung
Broschüre

Internetseiten des Bundesamtes für Naturschutz zur Landschaftsplanung 

Landschaftsplanung in Mecklenburg-Vorpommern

Aufgabe der Landschaftsplanung ist es, die Ziele und Anforderungen des Naturschutzes und der Landschaftspflege flächendeckend darzustellen. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend soll die Landschaftsplanung Grundlage für einen vorausschauenden Vollzug des Naturschutzes sein. Sie zeigt neben dem aktuellen Zustand von Natur und Landschaft Leitbilder auf, aus denen sich eine Bewertung ableiten lässt, und formuliert anschließend Maßnahmen und Erfordernisse.

Landschaftsplanverzeichnis

Mecklenburgische Schweiz bei Burg Schlitz (H. Karl)
Mecklenburgische Schweiz bei Burg Schlitz
(H. Karl)
Warnow-Durchbruchstal bei Groß Görnow (H. Karl)
Warnow-Durchbruchstal bei Groß Görnow (H. Karl)

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie führt ein Landschaftsplanverzeichnis. Das "Landschaftsplanverzeichnis Mecklenburg-Vorpommern" wird jährlich aktualisiert. Hierzu werden alle verfügbaren Informationen genutzt und Abfragen bei den Verwaltungsämtern und den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt durchgeführt.

Das Landschaftsplanverzeichnis besteht aus vier Teilen:

Teil A: Landschaftsplanungen gemäß §§ 10 und 11 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG sowie § 11 Absatz 1 und 2 Naturschutzausführungsgesetz - NatSchAG M-V (Gutachtliches Landschaftsprogramm, Gutachtliche Landschaftsrahmenpläne, Kommunale Landschaftspläne)

Naturschutz und Landschaftspflege

Der Inselsee Güstrow - NSG und GGB Details anzeigen

Der Inselsee Güstrow - NSG und GGB

Der Inselsee Güstrow - NSG und GGB

Der Inselsee Güstrow - NSG und GGB

Hauptschwerpunkt der Arbeit des Naturschutzes im StALU MM ist die Erfüllung der Anforderungen, die sich aus den Vorgaben der EU-Richtlinien für Natura 2000- Gebiete ergeben. In diesen Richtlinien ist u. a. der Schutz bzw. die Entwicklung bestimmter Lebensräume und Arten vorgeschrieben, für die Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Maßstab eine besondere Verantwortung trägt. Zur Erreichung dieser gesetzlich vorgeschriebenen Zielstellungen sind alle Natura 2000-Gebiete u. a. ganzheitlich planmäßig zu entwickeln. In der Fachsprache wird für die Arbeit der Naturschutzbehörden in Natura...

Naturschutz und Landschaftspflege

Der Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte ist eingebettet in eine strukturreiche, eiszeitlich geprägte Landschaft und zeichnet sich besonders durch eine Fülle an wertvollen Lebensräumen aus. Als Besonderheit des Amtsbereiches sind der durch die vorwiegende Binnenentwässerung hervorgegangene Seenreichtum und eine Reihe von Moorökosystemen zu nennen. Weiterhin gehören auch Sölle und Moränenlandschaften sowie herausragende Trockenrasenstandorte zu diesem einzigartigen Naturraum.

Naturschutz und Landschaftspflege

Schmetterling Tagpfauenauge Foto: Walter Thiel Details anzeigen

Tagpfauenauge

Schmetterling Tagpfauenauge Foto: Walter Thiel

Tagpfauenauge

Naturschutz und Landschaftspflege spielen in Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Rolle. Das Land ist über seine Grenzen hinaus bekannt für seinen großen Gewässerreichtum, die langen naturgeprägten Küstenabschnitte, die Bodden, Haffe und Wieke, die Vielzahl von Mooren.

Naturschutz und Landschaftspflege

Düne bei Barendorf Details anzeigen

Düne bei Barendorf

Düne bei Barendorf

Düne bei Barendorf

Im Gebiet Westmecklenburg hat der Natur- und Landschaftsschutz eine besonders hohe Bedeutung. Neben den bisher schon streng geschützten Naturschutzgebieten ist der Erhalt und die Entwicklung von europäischen Schutzgebieten (sogenannte "Natura 2000-Gebiete") von besonderer Bedeutung. Zur Lösung der Anforderungen, die sich aus der Meldung bzw. Erklärung von Natura 2000-Gebieten ergeben, wird das Instrument der Managementplanung genutzt. Gegenwärtig werden für Natura 2000-Gebiete Managementpläne bzw. Fachbeiträge zur Integration in andere Entwicklungspläne erarbeitet bzw. sind bereits...

Naturschutz und Landschaftspflege

Naturschutz_vp Details anzeigen

Kormorankolonie am Peenemünder Haken, Foto: R. Abraham

Naturschutz_vp

Kormorankolonie am Peenemünder Haken, Foto: R. Abraham

Vorpommern wird vor allem durch seine lange Küste geprägt, die den größten Teil der Küstenlinie von Mecklenburg-Vorpommern einnimmt. Aber auch das Hinterland bis zu den Brohmer Bergen und zur Radewitzer Heide stellt mit seinen großen Flusstalmooren, Wald- und Heidegebieten, Söllen, Oszügen und Moränenlandschaften einen einzigartigen Naturraum südlich der Ostsee dar. Im Spannungsfeld maritimer, touristischer und wirtschaftlicher Entwicklung gelegen, kommt dem Naturschutz sowie der Sicherung und ungestörten Entwicklung dieses Gebietes somit eine besondere Bedeutung zu.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kann als eine der ältesten Bürgerinitiativen in Deutschland bezeichnet werden. Am 5. Dezember 1947 fanden sich rund 500 Bürger in Bad Honnef zusammen um die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu gründen und um damit gegen die Reparationshiebe der Alliierten, die Kahlschläge der Siegermächte zu protestieren. Bis heute ist es das Ziel des Verbandes, über den Zustand des Waldes aufzuklären, die Gefahren für den Wald aufzuzeigen, das Verständnis und Gefühl der Menschen für die Bedeutung des Waldes zu vertiefen und die Forschung für den Schutz des Waldes zu unterstützen. Schon 1948 wurde die "Landespflege" (der Schutz von Boden, Wasser, Landschaft) mit in das Programm der SDW aufgenommen. An dieser Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert.

Überblick Gutachtliche Landschaftsrahmenpläne (GLRP)

Karte Planungsregionen M-V
Planungsregionen in Mecklenburg-Vorpommern
(Stand zur Fortschreibung der GLRP 2007-2011)
Landschaft bei Cantnitz, Feldberger Seenlandschaft (H. Karl)
Landschaft bei Cantnitz, Feldberger Seenlandschaft
(H. Karl)

In den Gutachtlichen Landschaftsrahmenplänen (GLRP) werden die Aussagen des Gutachtlichen Landschaftsprogramms inhaltlich vertieft und räumlich konkretisiert. Die Erarbeitung erfolgt für die vier Planungsregionen des Landes im Maßstab 1 : 100.000. Der Zuschnitt der Planungsregionen hat sich mit der Kreisgebietsreform zum September 2011 verändert (konkret sind Flächen nordöstlich von Demmin von der Planungsregion Mecklenburgische Seenplatte zur Planungsregion Vorpommern gewechselt). Die GLRP liegen im Zuschnitt der Planungsregionen bis 9/2011 vor.  

Überblick Landschaftsplanung

Lassahner See - eine Bucht des Schaalsees (H. Karl)
Lassahner See - eine Bucht des Schaalsees
(H. Karl)
Hütter Wohld südlich von Bad Doberan (H. Karl)
Hütter Wohld südlich von Bad Doberan (H. Karl)

Die Aufgaben, Inhalte, Ebenen und Zuständigkeiten der Landschaftsplanung sind in den §§ 8 bis 12 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) sowie in den §§ 2, 3 und 11 des Naturschutzausführungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern (NatSchAG M-V) festgelegt.
  


Die Landschaftsplanung hat die Aufgabe, die Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege einschließlich der Vorsorge für die Erholung des Menschen flächendeckend in Texten und Karten zu erarbeiten, darzustellen und zu begründen.

Die Landschaftsplanung erfolgt auf drei Ebenen:

Vorträge zur Gutachtlichen Landschaftsrahmenplanung

Faltblatt

Am 11.10.2012 fand das Seminar "Abschluss der Fortschreibung der Gutachtlichen Landschaftsrahmenpläne" der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung im Natur- und Umweltpark Güstrow statt. In diesem Seminar wurde Bilanz gezogen zur ersten Fortschreibung der Gutachtlichen Landschaftsrahmenpläne (GLRP) in den vier Planungsregionen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Veröffentlichung der ersten Fortschreibung der vier GLRP erfolgte in den Jahren 2007 bis 2011.


Nachfolgend stehen das Veranstaltungsprogramm sowie die Präsentationen zu den sechs Vorträgen zur Verfügung:

 Schutzgebiete (48)

aktuelle Schutzgebietsausweisungen ab 2009

Landschaftsschutzgebiet Rühner See bei Bützow (H. Karl)
Landschaftsschutzgebiet "Rühner See" bei Bützow
(H. Karl)
Naturschtzgebiet Großes Holz bei Wilsen (H. Karl)
Naturschutzgebiet "Großes Holz" bei Wilsen
(H. Karl)


Ab dem Jahr 2009 wurden folgende Schutzgebiete erstmals ausgewiesen oder vollständig neu verordnet (Stand: 22.09.2016):

Biosphärenreservate

Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen Details anzeigen

Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen

Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen

Frühjahrswanderung auf der Insel Vilm im Biosphärenreservat Südost-Rügen

Die drei UNESCO-Biosphärenreservate sichern wesentliche Kulturlandschaftsräume mit hohem Naturschutzwert entlang des Schaalsees an der Grenze zu Schleswig-Holstein, an der Elbe und an der Südostspitze Rügens. Der Schutzstatus dient dabei gleichermaßen ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen. In den Biosphärenreservaten ist, mit Ausnahme kleiner nutzungsfreier Kernzonen, die Durchführung, Erprobung und Erforschung modellhafter, nachhaltiger Nutzungsformen für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung eine der wesentlichen Aufgabe innerhalb des internationalen...

Biosphärenreservat Südost Rügen

Im Biosphärenreservat Südost Rügen nimmt der Lebensraum Flachwasser mit Seegraswiesen auf den sandigen Flächen und Tangwäldern auf Steingründen, sowie Schlicken im Ruhigwasser geschützter Buchten mit über 50 % Wasserfläche den größten Flächenanteil ein.
Daneben haben verschieden ausgeprägte Küstenbiotope, bei einer Gesamtlänge von 101,5 km Küste (57,8 km Flachküste, 43,7 km Steilküste) eine herausragende Bedeutung.

„Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“

Im Jahr 2011 wurden fünf deutsche Buchenwaldgebiete als Ergänzung der seit 2007 bestehenden UNESCO-Weltnaturerbestätte „Buchenurwälder der Karpaten“ in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben. Zwei der fünf deutschen Buchenwaldgebiete befinden sich in Mecklenburg-Vorpommern:

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

wurde 1997 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt . Mit über 3.400 Quadratkilometer gehört es zu den größten Schutzgebieten im deutschen Binnenland und zu den größten Biosphärenreservaten in Europa.
Der mecklenburgische Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats umfasst 397 Quadratkilometer und erstreckt sich auf einer Länge von ca. 65 km entlang der niedersächsischen Grenze zwischen Boizenburg und Dömitz. 
Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV repräsentiert als Landschaftstyp einen naturnahen Niederungsstrom mit großflächiger Flussaue und zahlreichen Nebenflüssen. Typisch für die abwechslungsreiche Kulturlandschaft ist die enge Verzahnung von Feuchtgebieten (Überschwemmungs- und Qualmwasserbereiche, Bracks, Altarme, Niedermoore) mit Trockenbiotopen (Elbuferhänge, Binnendünen) und Resten natürlicher Auen- und Bruchwälder.

Das Biosphärenreservat Schaalsee

wurde im Jahr 2000 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.
Das 309 km² große Schutzgebiet liegt zwischen den Ballungszentren Hamburg, Lübeck und Schwerin.
Der 24 km² große Schaalsee bildet das Kernstück des Großschutzgebietes. Die stark strukturierte Uferkante und die großen Höhenunterschiede im Bodenprofil machen ihn ökologisch so wertvoll.
Das Biosphärenreservat Schaalsee repräsentiert als Landschaftstyp den zentralen Bereich des „Baltischen Buchenwaldes“. Naturnahe Buchen- und Bruchwälder, Moore, zahlreiche Seen und Kleingewässer aber auch kulturabhängige Ökosysteme wie Weideland, Feuchtwiesen und Äcker prägen die abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

Der Müritz-Nationalpark

liegt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und erstreckt sich östlich der Müritz zwischen den Städten Waren (Müritz), Neustrelitz und Feldberg und besteht seit dem 1. Oktober 1990.

Besonders beeindruckende Landschaftsräume des Müritz-Nationalparks sind:

  • das Ostufer der Müritz mit seinen großflächigen naturbelassenen Niedermooren,
  • das Havelquellgebiet mit vielen kleinen, von der Havel durchströmten Seen,
  • die Buchenwälder um Serrahn mit der großen Zahl kleiner Seen und Moore im Randbereich der Endmoräne,
  • die Sukzessionsstadien auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen.

Seit Jahrzehnten steht das Gebiet des heutigen Nationalparks aufgrund seiner reichhaltigen Vorkommen von stark gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten im besonderen Interesse für den Naturschutz. Geradezu berühmt ist das Gebiet für seine Seeadler, Fischadler, Kraniche, Rohrdommeln, Fischotter u.a.m.

Der Müritz-Nationalpark in Zahlen

Der Müritz-Nationalpark liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und wurde am 1. Oktober 1990 gegründet.
Flächen und Landschaftsanteile:

Gesamtfläche
Teilgebiet Müritz
Teilgebiet Serrahn     
Wälder
Seen
waldfreie Moore
Grünland
Acker
322 km²
260 km²
62 km²
72%
13%
8%
5%
2%

Der Nationalpark Jasmund

Der Nationalpark Jasmund liegt im Nordosten des Bundeslandes Mecklenburg- Vorpommern, auf der Insel Rügen. Dort befindet sich das Schutzgebiet im Osten der gleichnamigen Halbinsel zwischen Sassnitz im Süden und Lohme im Norden. Das Nationalparkgebiet umfasst den bis auf 161 m über die See aufragenden, überwiegend aus Kreidekalk aufgebauten und bewaldeten Höhenrücken der Stubnitz, die Steilufer und einen 500 m breiten, dem Strand unmittelbar vorgelagerten Bereich der Ostsee. Besonders markant für diesen Nationalpark und einzigartig in Deutschland sind die hohen, am Königsstuhl bis auf 118 m aufragenden Kreidekliffs. Der Nationalpark hat eine Größe von 3.100 ha. Davon sind 2.400 ha von Land- und 700 ha von Wasserflächen eingenommen.

Der Naturpark Am Stettiner Haff

Die Idee des Naturparks wurde bereits im Herbst 2001 im Landkreis Uecker- Randow durch engagierte Mitarbeiter und Vertreter von Kommunen begründet. 2005 war es dann soweit.

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft

Der Naturpark Feldberger - Lychener Seenlandschaft wurde im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR 1990 einstweilig gesichert. Später erfolgte eine Aufteilung in den Brandenburgischen Naturpark "Uckermärkische Seen" und den Mecklenburger Naturpark "Feldberger Seenlandschaft".

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal

Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal ist der jüngste Naturpark in Mecklenburg-Vorpommern; er wurde 2011 festgesetzt. Zuvor erfolgte in dem Gebiet von 1992-2009 die Umsetzung eines der größten Naturschutzgroßprojekte Deutschlands.

Der Naturpark Insel Usedom

Die Anfänge des Naturparks gehen zurück auf das Nationalparkprogramm aus dem Jahre 1990, in dem die Insel Usedom, das Westufer des Peenestroms und die umliegenden Küstengewässer des Stettiner Haffs, des Achterwassers und des Peenestromes als Naturpark vorgeschlagen wurden. Durch die Hilfe der Rut-und Klaus-Bahlsen- Stiftung aus Hannover konnte ab 1993 die Aufbauleitung um drei Mitarbeiter verstärkt werden. Im Dezember 1999 wurde der Naturpark rechtsgültig ausgewiesen.

Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

Am 12. Mai 1997 wurde der Naturpark gegründet. In den Jahren hat sich viel getan. 9 Eingangsbereiche, zahlreiche Informationstafeln, 5 Beobachtungstürme, eine in weiten Teilen flächendeckendes System von Wegweisern und ein Naturerlebnispfad am Kummerower See sind entstanden. Faltblätter zu unterschiedlichen Themen informieren über Natur und Landschaft, über Schlösser und Herrenhäuser, alte Bäume, sowie über Künstler im Naturpark. Mehrere detaillierte Rad- und Wanderkarten können in der Region käuflich erworben werden.

Der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide

Der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide erstreckt sich auf 365 km² über Teile der Landkreise Müritz (40%), Parchim (38%) und Güstrow (22%). Bei nur 9 Einwohner/km² ist er sehr dünn besiedelt. Kernstück des Naturparks ist ein riesiger Flächensander, der heute von weiten Wäldern (55%) bedeckt ist. Der Wald wird aktuell von Kiefernforsten in Mischwälder umgewandelt. Eingelagert sind 60 Seen (14%) mit unterschiedlichen Qualitäten: einige sind flach und nährstoffreich, andere tief und klar. Der größte Teil wird auch fischereilich genutzt.

Der Naturpark Sternberger Seenland

Der Naturpark Sternberger Seenland wurde zum 01.01.2005 ausgewiesen. Er umfasst eine Fläche von rund 540 km². Tief eingeschnittene Durchbruchstäler an der Warnow, viele saubere Seen, malerische Hügel und ausgedehnte Wälder prägen die Landschaft.

Die Boddenlandschaft  - Kurzcharakteristik des Nationalparks

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft beinhaltet Ostsee- und Boddengewässer sowie Landflächen Vorpommerns im Bereich der Halbinsel Darß-Zingst sowie der westlich der Insel Rügen gelegenen Gewässer. Er liegt in einem landschaftlich vielfältig strukturierten Raum, der gleichzeitig eines der wichtigsten Tourismusgebiete des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist.
Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft stellt einen repräsentativen Ausschnitt der vorpommerschen Ausgleichsküste sowie der Flachwasserzone der Ostsee als größtem Brackwasserlebensraum der Erde dar. Er umfasst:

  • erdgeschichtlich sehr junge Landschaftsformen, die von einer innigen Durchdringung von Land- und Wasserflächen mit hoher Küstendynamik gekennzeichnet sind,
  • Flachwasserökosysteme der Ostsee,
  • Windwatten, Sandhaken, Nehrungen, aktive Kliffs, Strände und Dünen,
  • zwei Boddenketten als vollständige Flachwasserökosysteme mit Brackwasserröhrichten und Küstenüberflutungsmooren,
  • Waldökosysteme mit vollständigem Spektrum von Pionier- zu Klimaxgesellschaften und deren natürliche Waldränder bzw. Kampfzonen an wachsenden und zurückschreitenden Meeresküsten und Boddenufern.

Erlass zum Umgang mit Kohärenzsicherungsmaßnahmen vom 06.08.2018

Umgang mit Kohärenzsicherungsmaßnahmen gemäß Artikel 6 Absatz 4 der Richtlinie 92/43/EWG (Habitat-Richtlinie)

Gemeinsamer Erlass des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung vom 6. August 2018

FFH-Bericht für Lebensraumtypen in M-V

Für den 3. Bericht (2007-2012) konnten erstmals die Daten des bundesweit einheitlichen Monitorings berücksichtigt werden. Die vorliegenden Ergebnisse sind aus methodischen Gründen nur bedingt mit dem 2. Bericht (2001-2006) vergleichbar. Dennoch sind Vergleichsanalysen und Ableitungen von Entwicklungstrends möglich.

In dem folgenden Diagramm sind die Ergebnisse der sog. Ampelbewertung der für M-V bewerteten FFH-Lebensraumtypen des Anhangs I des 2. Berichts (2001-2006) und des 3. Berichts (2007-2012) gegenübergestellt.

Die folgende Tabelle gibt einen vergleichenden Überblick (2. Bericht - 3. Bericht) über die Verteilung der Bewertungsstufen (inkl. Unterkriterien) der für M-V bewerteten FFH-Lebensraumtypen.

FFH-Berichtspflicht

Titelseite der Broschüre
Titelseite der Broschüre
"Der Zustand der Natur in der EU, Berichterstattung gemäß der Habitat- und der Vogelschutzrichtlinie 2007-2012"


Inhalt des FFH-Berichtes (Artikel 17 der FFH-Richtlinie) sind eine Beschreibung durchgeführter Maßnahmen und die Bewertung der erzielten Auswirkungen auf den Erhaltungszustand der FFH-Arten und FFH-Lebensraumtypen sowie die wichtigsten Ergebnisse des FFH-Monitorings (Artikel 11 der FFH-Richtlinie).
Diese Anforderungen wurden von der EU-Kommission präzisiert und von den Mitgliedsstaaten als Berichtsformate beschlossen (veröffentlicht als DocHab-11-05/03):

Dieser zu übermittelnde Bericht besteht aus drei größeren Teilen:

FFH-Monitoring

Ermittlung der Populationsgröße des Krie-chenden Sellerie (H. Ringel)
Ermittlung der Populationsgröße des Kriechenden Sellerie (H. Ringel)
Monitoring der Bachmuschel (M. Zettler)
Monitoring der Bachmuschel (M. Zettler)


Gemäß FFH-Richtlinie (Artikel 11) sind die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, durch Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen für die Arten und Lebensraumtypen (LRT) von europaweiter Bedeutung einen günstigen Erhaltungszustand zu gewährleisten oder wiederherzustellen.
Dafür sind Monitoringverfahren zu etablieren, mit denen die Überwachung der Erhaltungszustände von Arten und Lebensraumtypen ermöglicht wird. Die standardisierte und regelmäßige Datenerhebung im Rahmen dieses Monitorings bildet die Grundlage für die Erstellung des "FFH-Berichts", welcher alle 6 Jahre durch die Mitgliedstaaten zu erarbeiten und der EU-Kommission vorzulegen ist.

FFH-Monitoring der Arten in M-V

Das Monitoring für die Arten der Anhänge II und IV in Mecklenburg-Vorpommern wird auf der Grundlage des Bund-Länder-Stichprobenkonzeptes durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) koordiniert. Das LUNG wird dabei durch sog. Art-Koordinatorinnen und -koordinatoren für Arten(gruppen) unterstützt.

Die Durchführung des Monitorings beruht auf einer engen kooperativen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesfachausschüssen des NABU MV und zahlreichen ehrenamtlich Tätigen. Durch diese Organisationsstruktur war es möglich, seit 2001 ein umfangreiches Monitoring für zahlreiche Arten(gruppen) aufzubauen. Diese Struktur stellt innerhalb der Bundesländer eine Besonderheit dar.

FFH-Monitoring der Lebensraumtypen in M-V

Ebenso wie für die Arten besteht auch für die FFH-Lebensraumtypen (LRT) des Anhangs I in Mecklenburg-Vorpommern gemäß der FFH-Richtlinie (Artikel 11 und 17) die Verpflichtung zum Monitoring in einem Turnus von 6 Jahren. In Mecklenburg-Vorpommern kommen 59 FFH-Lebensraumtypen vor, die sich auf folgende Gruppen verteilen:

FFH-LRT-Gruppe

Anzahl FFH-LRT in M-V

Marine Lebensraumtypen

6

Küsten-Lebensraumtypen

13

Stillgewässer-Lebensraumtypen

5

Fließgewässer-Lebensraumtypen

2

Offenland-Lebensraumtypen

14

Moor-Lebensraumtypen

6

Wald-Lebensraumtypen

13

Gesamt

59

 

Zur Ermittlung der Verbreitung der FFH-Lebensraumtypen wurden verschiedene Quellen herangezogen:

FFH-Verbreitungskartierung

Verbreitung des Steinbeißers in Mecklenburg-Vorpommern 1990-2011 (Kartenerstellung LUNG unter Verwen
Verbreitung des Steinbeißers in Mecklenburg-Vorpommern 1990-2011
(Kartenerstellung LUNG unter Verwendung der Software MultiBaseCS)


Die FFH-Richtlinie definiert den Erhaltungszustand der Arten als "Gesamtheit der Einflüsse, die sich langfristig auf die Verbreitung und die Größe der Populationen der betreffenden Arten auswirken können".
Der Erhaltungszustand für die Lebensraumtypen wird definiert als "die Gesamtheit der Einwirkungen, die den betreffenden Lebensraum und die darin vorkommenden charakteristischen Arten beeinflussen und die sich langfristig auf seine natürliche Verbreitung, seine Struktur und seine Funktionen sowie das Überleben seiner charakteristischen Arten auswirken können" (Artikel 1e).

Gesetzlich geschütztes Biotop in Altefähr auf Rügen zerstört

Der zusammengeschobene Abraum mit Pflanzenresten am Strand von Altefähr. - Foto: NABU

Der NABU hat Strafanzeige wegen Zerstörung eines gesetzlich geschützten Biotops am Hafen Altefähr auf Rügen gestellt. Zum Biotop gehörte auch ein großer Bestand der vom Aussterben bedrohten Baltischen Binse.

 

Künftige Wiedervernässungsvorhaben dürfen nicht ausgehebelt werden

Künftige Wiedervernässungsvorhaben dürfen nicht ausgehebelt werden

Die aktuell im Land geführte Diskussion um die Wiedervernässung von Niedermoorflächen stuft der NABU M-V als sehr bedenklich ein. Vor allem das Positionspapier der CDU Vorpommern-Greifswald sieht der NABU sehr kritisch. Damit ist die Partei offensichtlich dabei, sich vom Streben nach Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu verabschieden.

 

Managementplanung für die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) im Zuständigkeitsbereich des StALU Mittleres Mecklenburg

Bis Februar 2019 wurden für 26 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (umgangssprachlich bisher: FFH-Gebiete) unter Federführung des StALU MM Managementpläne aufgestellt. Alle Pläne sind auf dieser Website verfügbar. Für 8 weitere Gebiete wird bis Ende Mai 2019 die Managementplanung abgeschlossen. Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und gliedert sich in zwei wesentliche Teile:

I. Naturschutzfachliche Grundlagen und

II. Maßnahmenplanung

Managementplanung für Natura 2000-Gebiete

Übersichtskarte Handlungsbedarf Kriechender Sellerie (Apium repens)
Übersichtskarte Handlungsbedarf
Kriechender Sellerie ( Apium repens)
Auszug Managementplanung Sumpf-Glanzkraut (Liparis loeselii)
Auszug Managementplanung
Sumpf-Glanzkraut ( Liparis loeselii)

Meeresnaturschutz

Amtsbereich des StALU Vorpommern (Küstengewässer) Details anzeigen

Amtsbereich des StALU Vorpommern (Küstengewässer)

Amtsbereich des StALU Vorpommern (Küstengewässer)

Amtsbereich des StALU Vorpommern (Küstengewässer)

Das Staatliche Amt für Land­wirtschaft und Umwelt Vorpommern ist als Fachbehörde für Natur­schutz zuständig für naturschutz­rechtliche Entscheidungen im Bereich der Küsten­gewässer sowie sonstiger gemeinde­freier Flächen, sofern nicht eine andere Natur­schutz­behörde (hier insbesondere Amt für das Biosphären­reservat Südost-Rügen und National­parkamt Vorpommern) zuständig ist (vgl. § 5 Nummer 1 Naturschutz­ausführungs­gesetz (NatSchAG M-V) vom 23.02.2010 in der zur Zeit gültigen Fassung)

Als Genehmigungsbehörde entscheidet das StALU Vorpommern insbesondere über:

Minister Backhaus setzt bei Managementplanung auf Qualitätsverlust

Haubentauer gehören zum Bild auf den Schweriner Seen. - Foto: Frank Derer

NABU und Bündnis90/Die Grünen kritisieren, dass Minister Backhaus bei der Erstellung von FFH-Managementplänen auf Schnelligkeit statt Qualität setzt. Hintergrund ist ein von der EU-Kommission angedrohtes Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland.

 

NABU fordert vom Land Einhaltung der Schutzziele

Eine deutlich intensivere Verfolgung und Einhaltung der Schutzziele in Schutzgebieten fordert der NABU Mecklenburg-Vorpommern von Seiten der Landesregierung. Damit positioniert sich der Verband ausdrücklich gegen eine rein formale Ausweisung der Gebiete.

 

Nationale Naturlandschaften

Zu den Nationalen Naturlandschaften im Land gehören derzeit drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks. Sechs Gebiete sind im Oktober 2011 erneut als Qualitätsnaturparks ausgezeichnet worden. Zudem wurde im September 2011 der Naturpark Flusslandschaft Peenetal neu gegründet. Bei dem länderübergreifenden Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich um ein Gebiet, das auch Naturpark ist und in den nächsten Jahren ebenfalls zu einem eigenständigen Biosphärenreservat auf Landesebene entwickelt werden soll. Jährlich werden in diesen Gebieten ca. 1 Mio. Besucher aktiv betreut. Fast 20 Prozent der Landesfläche nehmen die Nationalen Naturlandschaften ein. Damit gehört unser Bundesland zu den Führenden in Deutschland.

Nationalparks

Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Details anzeigen

Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Windwatt bei Pramort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Mit den Nationalparks Jasmund, Müritz und Vorpommersche Bodden­landschaft genießen seit 1990 die wertvollsten Naturräume Mecklenburg-Vorpommerns den höchstmöglichen internationalen und nationalen Schutzstatus.

Natura 2000

natura_2000 Details anzeigen

Natura 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Vorpommern

natura_2000

Natura 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Vorpommern

"Natura 2000" ist ein kohärentes ökologisches Schutzgebietssystem, welches in repräsentativer Weise die aus gemeinschaftlicher Sicht besonders schutzwürdigen Lebensräume und Arten erhalten und ggf. entwickeln soll. Innerhalb der europäischen Union setzt es sich zusammen aus den Schutzgebieten der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung - GGB) und den Schutzgebieten der Vogelschutz-Richtlinie (SPA-Gebiete).

NATURA 2000

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte Details anzeigen

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte

Das System "NATURA 2000" ist ein europaweites Netz von Schutzgebieten und zugleich ein großer Biotopverbund, welches in repräsentativer Weise die aus gemeinschaftlicher Sicht besonders schutzwürdigen Lebensräume und Arten erhalten und ggf. entwickeln soll. Innerhalb der Europäischen Union setzt es sich aus den Schutzgebieten nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung) und den Schutzgebieten nach der Vogelschutz-Richtlinie (Europäische Vogelschutzgebiete) zusammen. Im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte sind 61 flächenhafte Gebiete von...

NATURA 2000

Der in den vergangenen Jahrzehnten festzustellende europaweite Verlust vieler wildlebender Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume war Anlass seitens der Europäischen Gemeinschaft zwei Richtlinien zur Schaffung eines länderübergreifenden Schutzgebietsnetzes in Kraft zu setzen. Es handelt sich hierbei um die seit 1979 geltende Richtlinie über die Erhaltung wildlebender Vogelarten (Vogelschutz-Richtlinie) und die 1992 beschlossene Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (kurz: Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie = FFH-RL). Die durch...

NATURA 2000 - Management

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU WM Details anzeigen

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU WM

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU WM

NATURA 2000-Gebiete im Amtsbereich des StALU WM

Das System "NATURA 2000" ist ein europaweites Netz von Schutzgebieten und zugleich ein großer Biotopverbund, in dem bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume geschützt werden sollen. Dazu gehören auch die im Amtsbereich des StALU Westmecklenburg liegenden 74 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (umgangssprachlich: FFH-Gebiete) und 26 Europäischen Vogelschutzgebiete (SPA). Manche dieser Gebiete befinden sich nur anteilig im Amtsbereich und die Gebiete können sich räumlich auch überlagern.

Naturparkplan "Flusslandschaft Peenetal"

Das Peenetal ist eine attraktive Flusslandschaft, die für den Natur- und Artenschutz, aber auch die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region eine wichtige Rolle spielt.

Naturparks

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland Details anzeigen

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland

Hudeeiche im Naturpark Sternberger Seenland

Die Landesregierung hat sieben Naturparks ausgewiesen. In diesen reizvollen und landestypischen Kulturlandschaften sollen eine dauerhaft umweltgerechte Landnutzung, ein naturverträglicher Tourismus und der Schutz des Landschaftshaushaltes eine nachhaltige Regionalentwicklung befördern. Die Umsetzung und Koordinierung von Maßnahmen der Landschaftspflege und Besucherinformation nehmen die Mitarbeiter der Naturparkstationen in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Gemeinden und Bürgern wahr.

Naturschutzgebiete

Die Eule als Symbole für Naturschutzgebiete Details anzeigen

Naturschutzgebiete

Die Eule als Symbole für Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder einzelnen Teilen zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter Tier- und Pflanzenarten erforderlich ist. Ebenso können Naturschutzgebiete aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit ausgewiesen werden. Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder nachhaltigen Störung...

Schutzgebiete

Karte der Nationalen Naturlandschaften M-V Grafik: LUNG / Layout: Produktionsbüro TINUS Details anzeigen

Nationale Naturlandschaften M-V

Karte der Nationalen Naturlandschaften M-V Grafik: LUNG / Layout: Produktionsbüro TINUS

Nationale Naturlandschaften M-V

Als wichtiges Naturschutz­instrument hat sich die Ausweisung von Schutz­gebieten etabliert. Die Kategorien unter­scheiden sich hinsichtlich ihrer Größe, ihres Schutzzieles und ihres Schutzzwecks.

Schutzgebiete nach europäischem Recht

Darßer Weststrand im NLP Vorpommersche Boddenlandschaft (H. Karl)
Darßer Weststrand
im NLP Vorpommersche Boddenlandschaft
(H. Karl)
FFH-Gebiet Mildenitztal bei Mustin (H. Karl)
Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung "Mildenitztal ..."
(H. Karl)


europäische Schutzgebietskategorien und Rechtsgrundlagen

Schutzgebiete nach nationalem Recht

"Vorpommersche Karibik"
im Nationalpark Jasmund
(H. Karl)
Naturschutzgebiet Bretziner Heide (H. Karl)
Naturschutzgebiet Bretziner Heide

(H. Karl)

Schutzgebietslisten und -statistiken

FFH-Gebiet Hütter Wohld (H. Karl)
Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung "Hütter Wohld"
(H. Karl)
Schmaler Luzin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft (H. Karl)
Schmaler Luzin im Naturpark Feldberger Seenlandschaft
(H. Karl)

1a. Übersichtslisten der Schutzgebiete:
Nachfolgend finden Sie Übersichtslisten zu den einzelnen Schutzgebietskategorien. Diese enthalten die Nummern, Namen und Flächengrößen sowie ggf. weitere Angaben zu den jeweiligen Gebieten (wie z.B. Kreiszugehörigkeit, Lebensräume und Arten).

Übersichtskarten der Schutzgebiete

Wollgrasblüte im FFH-Gebiet Schlemminer Wälder (H. Karl)
Wollgrasblüte
im GGB "Schlemminer Wälder ..."
(H. Karl)
Binnendüne Schmölen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe (H. Karl)
Binnendüne Schmölen
im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
(H. Karl)


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Umsetzung von Maßnahmen der Managementplanung im Zuständigkeitsbereich des StALU MM

Die in den Managementplänen für Natura 2000-Gebiete ausgewiesenen Erhaltungs-, Wiederherstellungs- und Entwicklungsmaßnahmen werden unter anderem mit dem Instrument der Naturschutzförderrichtlinie NatSchFöRL M-V umgesetzt.

Das StALU MM ist als Bewilligungsbehörde für folgende Förderschwerpunkte dieser Richtlinie zuständig:

  • Renaturierung und Neuanlage von Söllen und Kleingewässern in Natura 2000-
    Gebieten,
  • Erhalt, Wiederherstellung oder Verbesserung von Lebensräumen und Arthabitaten,
  • Schaffung oder Erhöhung von Akzeptanz für geschützte Tierarten,
  • Anpflanzung von Hecken heimischer Arten.

Verbreitungskartierung der FFH-Arten in M-V

Verbreitung Kriechender Sellerie (H. Ringel)
Verbreitung Kriechender Sellerie
(Kartenerstellung: H. Ringel)
Verbreitung Hirschkäfer (E. Rößner)
Verbreitung Hirschkäfer
(Kartenerstellung: E. Rößner)

Die Verbreitung der Arten der Anhänge II und IV wird bereits seit den 2000er Jahren gezielt erfasst.
Die Verbreitung der Arten des Anhanges V wird im Rahmen ehrenamtlicher Kartierungen der jeweiligen Fachgruppen des Landes erfasst.

Verbreitungskarten und Verbreitungsatlanten wurden und werden auch für Pflanzen- und Tierarten in Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet, die nicht in den Anhängen der FFH-RL gelistet sind. Für eine Reihe von Artengruppen wurden landesweite Verbreitungsatlanten erarbeitet.

Verbreitungskartierung der FFH-Lebensraumtypen in M-V

Fließgewässer (A. Abdank)
LRT 3260: Fließgewässer
(A. Abdank)
Spülsaum (K. Lippert)
LRT 1210: Einjährige Spülsäume
(K. Lippert)

Für die Lebensraumtypen des Anhangs I konnten auf der Grundlage der in den 1990er und 2000er Jahren durchgeführten Kartierung der gesetzlich geschützten Biotope Informationen zur Verbreitung ermittelt werden. Für die LRT, die nicht gleichzeitig gesetzlich geschütztes Biotop sind, wurden Zusatzerfassungen vorgenommen.

 Fachrecht (47)

Abfrage zum naturschutzrechtlichen Vorkaufsrecht

Die nachfolgende Abfrage gemäß der Allgemeinverfügung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt vom 10.05.2017 (AmtsBl. M-V Nr. 21, S. 386ff) ermöglicht die elektronische Prüfung, ob für ein gesuchtes Grundstück im Land Mecklenburg-Vorpommern das naturschutzrechtliche Vorkaufsrecht besteht oder bestehen kann. Dies betrifft alle Flurstücke, die ganz oder teilweise in einem Nationalpark oder in einem festgesetzten oder einstweilig sichergestellten Naturschutzgebiet liegen.

Ausbringung gebietsfremder Pflanzen- und Tierarten

  • Das Ausbringen gebietsfremder Pflanzen- und von Tierarten (auch von nicht gebietsfremden) in der freien Natur bedarf gemäß  § 40 Abs. 4 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) der Genehmigung des LUNG als der hierfür im Land Mecklenburg-Vorpommern zuständigen Naturschutzbehörde.
  • Ausnahmegenehmigungen sind z.B. erforderlich für das Freilassen von nicht gebietsfremden Schmetterlingen bei Hochzeiten.

 

Hintergrundinformationen und Hinweise:

Abweichend  hiervon dürfen folgende Gruppen ohne naturschutzrechtliche Genehmigung ausgebracht werden:

  • Pflanzen in der Land- und Forstwirtschaft
  • Tiere zum Zwecke des Pflanzenschutzes
    o   nicht gebietsfremder Arten
    o   gebietsfremder Arten mit pflanzenschutzrechtlicher Genehmigung
  • Tiere nicht gebietsfremder Arten die dem Fischerei- oder Jagdrecht unterliegen

DE 1343-301 Plantagenetgrund

Verfahrensbeauftragter:              Herr Siegfried Pranz

E-Mail:                                           siegfried.pranz@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                           0385 / 59 58 6 - 412

Beauftragtes Unternehmen:        AG Institut Biota GmbH aus Bützow und FIUM GmbH & Co. KG aus Rostock

Voraussichtlicher Zeitplan

DE 1345-301 Erweiterung Libben, Steilküste und Blockgründe Wittow und Arkona

Verfahrensbeauftragter:              Herr Siegfried Pranz

E-Mail:                                           siegfried.pranz@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                           0385 / 59 58 6 - 412

Beauftragtes Unternehmen:        AG Institut Biota GmbH aus Bützow und FIUM GmbH & Co. KG aus Rostock

Voraussichtlicher Zeitplan

DE 1346-301 Steilküste und Blockgründe Wittow

Endfassung des Managementplanes, Stand 16.12.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Güstrow und mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 09.02.2012 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

DE 1540-302 Darßer Schwelle

Verfahrensbeauftragter:              Herr Siegfried Pranz

E-Mail:                                           siegfried.pranz@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                           0385 / 59 58 6 - 412

Beauftragtes Unternehmen:        AG Institut Biota GmbH aus Bützow und FIUM GmbH & Co. KG aus Rostock

DE 1747-301 Greifswalder Bodden, Teile des Strelasunds und Nordspitze

Endfassung des Managementplanes, Stand 07.12.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 15.12.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 1749-302 Greifswalder Boddenrandschwelle und Teile der Pommerschen Bucht

Verfahrensbeauftragter:              Herr Siegfried Pranz

E-Mail:                                           siegfried.pranz@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                           0385 / 59 58 6 - 412

Beauftragtes Unternehmen:       UmweltPlan GmbH Stralsund aus Stralsund

Voraussichtlicher Zeitplan

DE 1941-301 Recknitz- und Trebeltal mit Zuflüssen

Endfassung des Managementplanes, Stand Dezember 2012

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Güstrow und mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Derzeit liegt noch keine Bestätigung der Fachplanung durch das Ministerium vor.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2136-302 Klaas- und Teppnitzbachtal sowie Uferzone Neuklostersee

Endfassung des Managementplanes, Stand 28.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 02.03.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2138-302 Warnowtal mit kleinen Zuflüssen

Endfassung des Managementplanes, Stand 28.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 02.03.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

 

DE 2234-304 Schweriner Außensee und angrenzende Wälder und Moore

Endfassung des Managementplanes für das FFH-Gebiet (DE 2234-304) "Schweriner Außensee und angrenzende Wälder und Moore" 15. Dezember 2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V (LU), dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V erarbeitet und durch den Arbeitnehmer fristgerecht ausgeliefert. Mit Schreiben vom 17.12.2010 hat das LU den vorliegenden Plan mit zwei Maßgaben erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

DE 2236-302 Obere Seen und Wendfeld (bei Sternberg)

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2236-303 Wariner Seenlandschaft

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2251-301 Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder

Endfassung des Managementplanes, Stand Mai 2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 26.08.2010 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2336-301 Schönlager See, Jülchendorfer Holz und Wendorfer Buchen

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.02.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.02.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2345-304 Wald- und Kleingewässerlandschaft zwischen Hohenmin und Podewall

Verfahrensbeauftragter: Herr Marcus Kehlert

E-Mail: marcus.kehlert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: I.L.N. Greifswald

DE 2346-301 Neuenkirchener und Neveriner Wald

Verfahrensbeauftragte: Herr Hans-Joachim Grönert

E-Mail: hans-joachim.groenert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: Grünspektrum Landschaftsökologie, Neubrandenburg

DE 2530-372 Kleingewässer bei Leisterförde (LWL)

Verfahrensbeauftragter:           Herr Alfons Terhalle

E-Mail:                                        alfons.terhalle@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                        0385 / 59 58 6 - 414

Beauftragtes Unternehmen:     Stadt und Land Planungsgesellschaft mbH, 39596 Hohen­berg-Krusemark

 

DE 2530-373 Kleingewässerlandschaft zwischen Greven und Granzin (LWL)

Verfahrensbeauftragter:          Herr Alfons Terhalle

E-Mail:                                       alfons.terhalle@staluwm.mv-regierung.de

Telefonnummer:                       0385 / 59 58 6 - 414

Beauftragtes Unternehmen:    Stadt und Land Planungsgesellschaft mbH, 39596 Hohen­berg-Krusemark

    

DE 2531-303 Schaaletal mit Zuflüssen und nahegelegenen Wäldern und Mooren

Endfassung des Managementplanes, Stand 15.12.2010

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V (LU), dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.12.2010 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

DE 2541-301 Kleingewässer- und Waldlandschaft Sietower Forst

Verfahrensbeauftragter: Herr Marcus Kehlert

E-Mail: marcus.kehlert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: Umweltplan GmbH

 

DE 2542-302 Müritz

Verfahrensbeauftragter: Herr Falk May

E-Mail: falk.may@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: UmweltPlan GmbH Stralsund

DE 2547-303 Jagenbruch und Kleingewässerlandschaft bei Hildebrandshagen (MV)

Verfahrensbeauftragte: Herr Marcus Kehlert

E-Mail: marcus.kehlert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: UmweltPlan GmbH Stralsund

DE 2547-374 Wald- und Kleingewässerlandschaft Helpter Berge

Verfahrensbeauftragte: Frau Claudia Nobiling

E-Mail: claudia.nobiling@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: UmweltPlan GmbH Stralsund

DE 2737-302 Ruhner Berge

Endfassung des Managementplanes, Stand 17.10.2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.10.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert. 

DE 2744-307 Moore und Seen bei Wesenberg

Verfahrensbeauftragter: Herr Marcus Kehlert

E-Mail: marcus.kehlert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: planland

DE 2746-302 Krüselinsee und Mechowseen

Verfahrensbeauftragter: Herr Falk May

E-Mail: falk.may@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: UmweltPlan GmbH Stralsund

DE 2750-306 Randowtal bei Grünz und Schwarze Berge

Endfassung des Managementplanes, Stand Oktober 2011

Die Endfassung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V erarbeitet. Mit Schreiben vom 17.10.2011 hat das Ministerium den vorliegenden Plan erlassen. Damit ist der Plan eine verbindliche Fachgrundlage für die Naturschutzverwaltungen geworden.

Die Planung wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

DE 2842-304 Uferbereiche Großer Wummsee, Twern- und Giesenschlagsee (MV)

Verfahrensbeauftragter: Herr Marcus Kehlert

E-Mail: marcus.kehlert@stalums.mv-regierung.de

Beauftragtes Planungsbüro: Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH

 

Entwurf der Dritten Landesverordnung zur Änderung der Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung

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Das Land beabsichtigt, die Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung zu ändern.

Die Verordnung erweitert die Fläche des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung „Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee“ (DE 1544-302). Die Erweiterungsfläche dient der Sicherung des Zusammenhangs des Netzes „Natura 2000“ gemäß § 34 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes. Sie ist ca. 50 ha groß und grenzt südlich an das Gebiet an.

Änderungen im Text der Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung werden nicht vorgenommen.

Der Verordnungsentwurf liegt an folgenden Orten öffentlich aus:

Erwerb, Besitz und Vermarktung ohne Weiteres erkennbarer Teile geschützter Tiere oder Pflanzen bzw. ohne Weiteres erkennbar aus diesen gewonnenen Erzeugnissen

An- und Abmeldung meldepflichtiger Arten

Dokumente zur Vermarktung des Anhanges A der VO (EG) 338/97 und zur Antragstellung für den (EU) grenzüberschreitenden Handel

Die rechtmäßige Vermarktung von Exemplaren des aktuellen Anhang A der VO (EG) 338/97 ist nur zulässig, wenn für das zu vermarktende Tier oder die Pflanze eine exemplargebundene EU-Vermarktungsbescheinigung (umgangssprachlich CITES) eingeholt wurde.

Eine Vermarktung liegt nicht nur beim Verkauf vor. Vermarktung umfasst gemäß §44 Abs.2 Bundenaturschutzgesetz folgende Handlungen:

  • verkaufen, kaufen, zum Verkauf anbieten, zum Verkauf vorrätig halten oder befördern, tauschen, oder entgeltlich zur Nutzung überlassen
  • zu kommerziellen Zwecken zu erwerben, zur Schau stelle, oder andere Weise zu verwenden

Landesverordnung über die Natura 2000-Gebiete in M-V Öffentlichkeitsbeteiligung über den Verordnungsentwurf

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Das Land beabsichtigt, die FFH-Gebiete (Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung) landesrechtlich unter Schutz zu stellen.

Hierzu soll die Vogelschutzgebietslandesverordnung so ergänzt werden, dass die bereits unter Schutz stehenden Europäischen Vogelschutzgebiete mit den Gebieten gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebieten) in einer Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung zusammengeführt werden. Der Entwurf heißt deshalb Zweite Landesverordnung zur Änderung der Vogelschutzgebietslandesverordnung.

LINFOS Mecklenburg-Vorpommern

Haussee bei Feldberg
Haussee bei Feldberg
(Foto: Wölfel, Kartenausschnitt: Kartenportal Umwelt M-V)

Das Landschaftsinformationssystem Mecklenburg-Vorpommern, kurz LINFOS M-V, ist eine Sammlung umweltrelevanter Daten des Naturschutzes in Mecklenburg-Vorpommern. Das LINFOS M-V ist ein Bestandteil der Geodateninfrastruktur M-V und erfüllt die Vorgaben der EU-Richtlinie INSPIRE. Es umfasst zurzeit (01.02.2019) 1.044 Geofachdatenbestände des Naturschutzes. Diese sind jeweils bezüglich Inhalt, Qualität und Herkunft dokumentiert (Metadaten).

LINFOS - Vorschriften

Standardverzeichnis- und –datenstruktur

Im Jahr 2001 wurde eine standardisierte Verzeichnis- und Datenstruktur für die Geodaten des Fachbereiches Naturschutz entwickelt. Sie ermöglicht:

  • schnelles Auffinden gesuchter Daten,
  • Erkennbarkeit unterschiedlicher Zeitstände von Daten,
  • gemeinsame Nutzung von Datenbeständen durch verschiedene Personen, Dezernate oder Abteilungen (Vermeidung von Redundanzen),
  • Reproduzierbarkeit von GIS-Projekten (ArcGIS-Projekte „funktionieren“ bei Verzeichnisänderungen oder Eingriffen in die Dateistrukturen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr).

Die Struktur wurde und wird im LUNG M-V laufend weiterentwickelt.

 

Datendokumentation/Metadaten

LINFOS Vorträge

Faltblatt LINFOS
Faltblatt LINFOS

Am 8.6.2010 fand das Seminar "Landschaftsinformationssystem (LINFOS) und Kartenportal Umwelt" der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung im Natur- und Umweltpark in Güstrow statt. In diesem Seminar haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LUNG-Dezernats "Landschaftsinformation, Landschaftsplanung" einen Überblick über den Umfang und die Vielfalt der "LINFOS-Daten" sowie über ihre Erfassung, Auswertung und Nutzung gegeben. Die Veranstaltung gliederte sich in folgende thematische Blöcke: (1) Das Landschaftsinformationssystem (LINFOS) - Überblick und Grundsätzliches (2) Beispiele für die Datenerhebung - wichtige Datenbanken zur Erhebung von Arten und Lebensräumen (3) Auswertung von Daten des LINFOS - Anwendungsbeispiele Karte naturschutzfachlich...

Managementplanung

In Umsetzung des Artikel 3 der Richtlinie 92/43EWG (FFH-RL) und der Richtlinie 79/409 EWG (Vogelschutz-RL) bestehen gemäß § 31 BNatSchG für den Bund und für das Land Mecklenburg-Vorpommern die Verpflichtungen zum Aufbau und für den Schutz eines zusammenhängenden ökologischen Netzes "NATURA 2000".

Managementplanung

Arbeitsgruppensitzung im Rahmen der ManagementplanungDetails anzeigen
Arbeitsgruppensitzung im Rahmen der Managementplanung

Arbeitsgruppensitzung im Rahmen der Manage­ment­planung

Arbeitsgruppensitzung im Rahmen der Manage­ment­planung

Im Amtsbereich des StALU Westmecklenburg werden gegenwärtig für Natura 2000-Gebiete Managementpläne erarbeitet.

Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und untergliedert sich in zwei wesentliche Planungsphasen:

I. Bestandsanalyse der gebietsspezifischen Schutzgüter und Zielformulierung (Naturschutzfachliche Grundlagen),

II. Konsensorientierte Festlegung und Vorbereitung von Maßnahmenvorschlägen.

Managementplanung

managementplanung Details anzeigen

Steilufer Insel Vilm, Foto: U. Clausnitzer

managementplanung

Steilufer Insel Vilm, Foto: U. Clausnitzer

Im Amtsbereich des StALU Vorpommern werden gegenwärtig für Natura 2000-Gebiete Managementpläne erarbeitet.

Die Planerstellung erfolgt unter Beteiligung der Öffentlichkeit und untergliedert sich in 2 wesentliche Planungsabschnitte:

I. Naturschutzfachliche Grundlagen und

II. Konsensorientierte Festlegung und Vorbereitung von Maßnahmen.

In der Regel finden 3 öffentliche Informationsveranstaltungen statt und je nach Charakter des Gebietes werden gegebenenfalls themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet.

Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung - Natura 2000-LVO M-V

Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung – Natura 2000-LVO M-V vom 9. August 2016

Nutzung von LINFOS-Daten

LINFOS-Daten kann man auf zwei unterschiedlichen Wegen erhalten. Ein Teil der Daten ist im Kartenportal Umwelt M-V herunterladbar, weitere Daten können online bestellt werden. Nachfolgend finden Sie die "Einstiege" für beide Wege.


Kartenportal Umwelt M-V

LINFOS-Daten im Kartenportal Umwelt M-V

Rechtsgrundlagen europäischer Schutzgebiete (Natura 2000)

europäische Rechtsvorschriften:

Das Netz "Natura 2000" besteht aus den Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG) und den Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG) nach der Vogelschutzrichtlinie (VSRL, vom 2. April 1979, 79/409/EWG; ersetzt durch kodifizierte Fassung vom 30. November 2009, 2009/147/EG):

 

Start der NABU-Info-Kampagne für mehr Akzeptanz der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

Wölfe

Im April 2013 hat das zuständige Ministerium in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Förderrichtlinie zu Prävention und Ausgleich wirtschaftlicher Schäden an Haus- und Nutztieren durch freilebende Wölfe in Kraft gesetzt hat. Der NABU begrüßt den Erlass ausdrücklich als ersten Schritt in die richtige Richtung.

Verordnungen zu Schutzgebieten in M-V Teil 1

Verordnungen zu Nationalparken, Biosphärenreservaten, Naturparken (Großschutzgebieten) in Mecklenburg-Vorpommern

Stand: 01.02.2015

Für einen Teil der Schutzgebiete stehen die Rechtsgrundlagen in digitaler Form im Landesrechtsinformationssystem (LARIS) zur Verfügung.
Nähere Informationen zum LARIS unter: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml

Bei den im Internet abrufbaren Texten handelt es sich nicht um amtliche Fassungen der Rechtsvorschriften. Diese erschließen sich vielmehr aus dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsgrundlagen, die nicht im LARIS vorhanden sind (vgl. näheres bei den einzelnen Schutzgebietskategorien) liegen in analoger Form bei der zuständigen Behörde vor.

1. Nationalparke:

Verordnungen zu Schutzgebieten in M-V Teil 2

Verordnungen zu Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten und Nationalen Naturmonumenten in Mecklenburg-Vorpommern

Stand: 21.08.2018

Für einen Teil der Schutzgebiete stehen die Rechtsgrundlagen in digitaler Form im Landesrechtsinformationssystem (LARIS) zur Verfügung.
Nähere Informationen zum LARIS unter: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml

Bei den im Internet abrufbaren Texten handelt es sich nicht um amtliche Fassungen der Rechtsvorschriften. Diese erschließen sich vielmehr aus dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsgrundlagen, die nicht im LARIS vorhanden sind (vgl. näheres bei den einzelnen Schutzgebietskategorien) liegen in analoger Form bei der zuständigen Behörde vor.

4. Naturschutzgebiete:

Zusammenstellung wesentlicher artenschutzrechtlicher Rechtsnormen

Besitz und Vermarktung von wildlebenden Pflanzen- und Tierarten werden durch unmittelbar wirkende europarechtliche Verordnungen, bundesrechtliche Gesetze und Verordnungen geregelt. Die Aktualität der Darstellung der Rechtsquellen wird vom LUNG regelmäßig geprüft, ist aber abhängig von der Aktualisierung der verbundenen Quellen.

Europarecht, Bundesrecht

 

Landesrecht

 Förderangelegenheiten (1)

Förderangelegenheiten

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V verfolgt neben dem Flächenerwerb für Naturschutzzwecke nach § 37 Absatz 3 Nrn. 4 bis 6 des Naturschutzausführungsgesetzes MV vom 23.02.2010 auch noch folgende Zwecke:

  • Maßnahmen zur Aufklärung, Aus- und Fortbildung zu unterstützen und zu fördern,
  • Forschung und modellhafte Untersuchungen auf dem Gebiet der natürlichen Umwelt anzuregen und zu fördern,
  • sonstige Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege durchzuführen oder zu ihrer Durchführung beizutragen.

Für diese Zwecke stehen der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V die Erträge des Stiftungsvermögens zur Verfügung. Diese Mittel sollen nur für Projekte in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt werden.

 Projekte und Aktionen (16)

Artenhilfsprogramm Sumpfschildkröte

Wiederbesiedlung der Sumpfschildkröte (Emys o. orbicularis) durch das StALU-MV

Artensteckbrief

  • Rückenpanzer sehr dunkel mit gelblichen Punkten und bis 20 cm lang
  • Bauchpanzer gelblicher Grund, vorwiegend dunkel
  • Kehle mit gelblichen Punkten
  • Augenfarbe (Iris) bei Männchen orange bis braun, Weibchen meist gelb
  • akut vom Aussterben bedroht
  • letzte Vorkommen im nordöstlichen Brandenburg (Kerngebiet) existieren derzeit in 4 Populationen

Entdeckungstouren - Angebote, die Natur erlebbar machen.

Unsere kostenlosen, von Experten geführten Touren führen zu den schönsten Winkeln unserer Naturschutzgebiete. Entdecken Sie seltene Tiere und Pflanzen und erfahren Sie Spannendes zu deren Lebensweisen.

EU-Life-Projekte

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L’Instrument Financier pour l’Environnement (kurz: LIFE) ist ein Finanzinstrument der Europäischen Union in der gesamten EU sowie in ausgewählten Kandidaten-, Beitritts- und Nachbarländern der EU. Das Programm unterstützt finanziell Vorhaben, insbesondere im Bereich des Naturschutzes und der Erhaltung der biologischen Vielfalt, aber auch in weiten Teilen der übrigen Umwelt sowie umweltbezogene Information und Kommunikation.

Forschung zum Mitmachen

Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!

Langjähriger Streit über Gefährdung von Schutzzielen beendet

Langjähriger Streit über Gefährdung von Schutzzielen beendet

Mit einer Klagerücknahme wurde nun ein seit Jahren währender Streit um den Bau eines Bootssteges im heutigen Naturpark Flusslandschaft Peenetal beigelegt, gegen den auch der NABU Mecklenburg-Vorpommern vor dem Verwaltungsgericht Greifswald geklagt hatte.

 

Lübzer Brauerei fördert NABU-Projekt auf Hiddensee

Lübzer Brauerei fördert NABU-Projekt auf Hiddensee

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern hat es mit dem Projekt „Pflege der Dünenheide auf Hiddensee“ unter die Top Ten der diesjährigen Aktion „Lübzer Land in deiner Hand“ geschafft und 10.000 Euro Förderung erhalten. Bereits wenige Tage nach der Nachricht brachen 15 Aktive zur Heidepflege auf.

 

„Mecklenburg-Vorpommern – Kultur und Natur von Weltrang“

Die Welterbeausstellung „Mecklenburg-Vorpommern – Kultur und Natur von Weltrang“ besteht aus fünf großformatigen Tafeln, die 2,25 m hoch und 1,75 m breit sind. Sie stellt das Welterbeabkommen, die Welterbe-Hansestädte Wismar und Stralsund, die Welterbe-Buchenwälder in Serrahn und Jasmund, die Welterbeanmeldung der Landeshauptstadt Schwerin sowie unser immatrielles Welterbe vor. Die Ausstellung richtet sich an interessierte Laien ohne Vorkenntnisse, ist für den Indoorbereich konzipiert, sehr flexibel aufstellbar und wirbt auch touristisch für das Land Mecklenburg-Vorpommern mit seinen...

Melden Sie überfahrene Erdkröten!

Erdkröten im Laub - Foto: Karl-Heinz Fuldner

Immer noch werden jedes Jahr unzählige Kröten während der Laichwanderungen von Autos überfahren. Der NABU möchte die Zahl der Straßenverkehrsopfer nun genauer ermitteln. Wer überfahrene Erdkröten sieht, kann dies per Internetformular melden.

 

MultiBaseCS in der Naturschutzverwaltung des Landes M-V

Karte Naturschutzverwaltung
Legende

Naturschutzverwaltung in M-V (Karte aus dem Kartenportal Umwelt M-V)

Software

Der Einsatz der Software MultiBaseCS für Nutzer in den Naturschutzbehörden des Landes wird im LUNG M-V koordiniert.

 

1. Landeslizenz M-V

Laut Vertrag zwischen dem LUNG M-V und der Firma 34u ist die Nutzung der Landeslizenz (Server-Edition) für die Naturschutzverwaltung des Landes vorgesehen:

  • Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
  • Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
  • Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt
  • Untere Naturschutzbehörden bei den Kreisen und kreisfreien Städten
  • Großschutzgebiete

Die Software kann auf beliebig vielen Client-Rechnern der Landesverwaltung installiert werden.

MultiBaseCS - Schulungen, Veranstaltungen

PC-Kabinett (M. Holz)
Schulung im PC-Pool der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege
(M. Holz)
Flyer MultiBaseCS-Veranstaltung
Einladungsfaltblatt zur
Auftakt-Veranstaltung
MultiBaseCS im Jahr 2010

Das LUNG M-V bietet seit 2010 Veranstaltungen und Schulungen zur Information über die Artendatenbank M-V und die dabei eingesetzte Software MultiBaseCS an. Veranstaltungen dienen der Information eines breiten Interessenten- und Nutzerkreises durch Vorträge und Demonstrationen. In Schulungen wird einer begrenzten Teilnehmerzahl durch praktische Übungen am PC die Arbeit mit der Software MultiBaseCS näher gebracht.

NABU ruft zur Meldung bekannter Schleiereulen-Vorkommen auf

NABU ruft zur Meldung bekannter Schleiereulen-Vorkommen auf

Die letzten Winter waren auch in unserem Bundesland durch eine langanhaltende geschlossene Schneedecke gekennzeichnet. Da Schleiereulen schon bei geringer Schneehöhe keine Mäuse mehr orten können, brach die Hauptnahrungsquelle der Eulen weg.

 

NABU und Wemag richten Storchennester wieder her

NABU und Wemag richten Storchennester wieder her

MNABU hat mit Unterstützung der WEMAG vier Storchennester im Umkreis von Gadebusch in Nordwestmecklenburg gesäubert und für die kommende Brutsaison hergerichtet.

 

NABU zeichnet Gemeinde für Schwalbenschutz aus

NABU zeichnet Gemeinde für Schwalbenschutz aus

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern hat die beliebte Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ an die Gemeinde Pingelshagen bei Schwerin übergeben. Das ist die 52. Plakette in diesem Jahr; insgesamt sind seit Beginn der Aktion im Jahr 2007 bereits über 800 Plaketten vergeben worden.

 

Naturbeobachtungen im Internet sammeln und auswerten

Wer kennt sie nicht aus eigener Erfahrung, die ganzen Notizzettel, Worddateien und Exceltabellen mit den persönlichen Naturbeobachtungen. Aber es gibt bereits Lösungen, die eine sinnvolle Verwendung der Beobachtungsdaten im Naturschutz ermöglichen.

Naturschutz im LJV Mecklenburg-Vorpommern

Jagd ohne Naturschutz ist für den Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern als staatlich anerkannter Naturschutzverband undenkbar. Grundsätze des LJV M/V für ein zeitgerechtes Verhältnis von Jagd und Naturschutz

Projekte der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V

Ob Renaturierung, Wiedervernässung oder Bestandspflege: In den von uns betreuten Gebieten finden sich unzählige spannende Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Neben der Betreuung diverser Naturschutzprojekte beschäftigen uns auch Themen wie der sanfte Tourismus, Naturerlebnisse für Kinder, Umweltbildung oder die Entwicklung von Ausgleichsflächen.

Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist der Erwerb von Flächen. Denn durch den Eigentumsübergang vom Land auf die Stiftung werden die Lebensräume und die darin vorkommenden Arten in diesen Gebieten langfristig für den Naturschutz gesichert. Weil die Umsetzung von komplexen Maßnahmen im Sinne des Naturschutzes auf großflächiger Ebene besonders sinnvoll ist, wird die Herstellung eines zusammenhängenden Biotopverbundes (Arrondierung von Eigentumsflächen) angestrebt. Auf solchen wertvollen Flächen entwickeln wir mit unzähligen Partnern und Pächtern Maßnahmen des Naturschutzes. Die Betreuung der Flächen ist dabei eine der Aufgaben der Stiftung.