Landwirtschaft

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 Ernährungswirtschaft (7)

Ernährungswirtschaft

Besucher auf der Internationalen Grünen Woche in der MV-Länderhalle in BerlinDetails anzeigen
Besucher auf der Internationalen Grünen Woche in der MV-Länderhalle in Berlin

Auch auf der Grünen Woche sehr gefragt: Qualitätslebensmittel aus M-V

Auch auf der Grünen Woche sehr gefragt: Qualitätslebensmittel aus M-V

Die Ernährungswirtschaft ist im Land Mecklenburg-Vorpommern mit einem Umsatzanteil am verarbeitenden Gewerbe von 33,6 % einer der wichtigsten Industriezweige und spielt für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes eine bedeutende Rolle.

Im Jahr 2018 erzielte das Verarbeitende Gewerbe einen Umsatz von insgesamt 12,9 Mrd. Euro. Im Ernährungsgewerbe wurde ein Umsatz von insgesamt 4,34 Mrd. Euro erreicht. Dabei wurde bei der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln ein Umsatz von 4,01 Mrd. Euro und bei der Getränkeherstellung ein Umsatz von 0,32 Mrd. Euro erzielt.

Landwirtschaft

Wiese mit Pferden Details anzeigen

Wiese mit Pferden

Wiese mit Pferden

Wiese mit Pferden

In den zum StALU Westmecklenburg gehörenden Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim ist das Landschaftsbild durch hochwertige Böden geprägt, die sich von der Ostseeküste mit der Insel Poel und der Gegend um den Klützer Winkel, über die leichten Sandböden der "Griesen Gegend" um Ludwigslust bis zur Grenze nach Brandenburg ziehen. Der östliche Teil wird von der Sternberger Seenlandschaft bis zum Plauer See und den Ruhner Bergen eingerahmt. Die landwirtschaftliche Nutzung auf insgesamt 400.000 ha beinhaltet schwerpunktmäßig den Anbau von Getreide und Ölfrüchten auf den...

Landwirtschaft

Kuh auf Weide Details anzeigen

Kuh auf Weide

Kuh auf Weide

Kuh auf Weide

Mit der Produktion von Nahrungsmitteln und Rohstoffen bildet die Landwirtschaft die Basis des heutigen menschlichen Daseins. Dieses wäre ohne die landwirtschaftliche Urproduktion undenkbar. Die Landwirtschaft trägt ebenfalls zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei.

Landwirtschaft

Landwirtschaft_250 Details anzeigen

Extensive Rinderhaltung, südliches Vorpommern-Rügen

Landwirtschaft_250

Extensive Rinderhaltung, südliches Vorpommern-Rügen

Die rund 400.000 ha umfassende Landwirtschaftliche Nutzfläche mit einem Anteil von 23% Dauergrünland wird durch ein weites Spektrum innerhalb der Landschaftszone des Ostseeküstenlandes unter Einbeziehung der beiden Insellagen Rügen und Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sowie dem sehr großen Flächenanteil des Vorpommerschen Flachlandes geprägt.

Landwirtschaft

Gerstenfeld bei Schwaan Details anzeigen

Gerstenfeld bei Schwaan

Gerstenfeld bei Schwaan

Gerstenfeld bei Schwaan

Das Landschaftsbild im Amtsbereich des StALU MM mit Küste und Küstenhinterland im Norden und dem flachwelligen Mecklenburger Höhenrücken im Süden ist wesentlich durch die Eiszeit geprägt worden. Aufgrund der Küstennähe ist das Klima durch den Übergang vom maritimen Einfluss zum kontinentalgemäßigten Klima im Binnenland gekennzeichnet.

Landwirtschaft

Feldmark bei Demmin Details anzeigen

Feldmark bei Demmin

Feldmark bei Demmin

Feldmark bei Demmin

Ein Netz von zahllosen Seen und Fließgewässern sowie großräumige Wald und Schutzgebiete, u. a. der Nationalpark Müritz, prägen das Landschaftsbild. Der Anteil an Böden hoher natürlicher Ertragsfähigkeit (Ackerzahlen größer 40) nimmt einen Umfang von 47 v. H. an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche ein. Die Landwirtschaft ist der traditionelle Wirtschaftszweig in der Region. Der Umfang der landwirtschaftlichen Nutzung wird vorherrschend durch den Anbau von Getreide und Ölsaaten bestimmt. Von Bedeutung sind auch der Kartoffelanbau und die Milchproduktion. Auf den leichteren...

Landwirtschaft

Kuh auf Weide Details anzeigen

Kuh auf Weide

Kuh auf Weide

Kuh auf Weide

Mit der Produktion von Nahrungsmitteln und Rohstoffen bildet die Landwirtschaft die Basis des heutigen menschlichen Daseins. Dieses wäre ohne die landwirtschaftliche Urproduktion undenkbar. Die Landwirtschaft trägt ebenfalls zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei.

 Fischerei (15)

Aquakultur

Zander Details anzeigen

Zander aus Aquakultur

Zander

Zander aus Aquakultur

Unter Aquakultur versteht man die kontrollierte Aufzucht und Vermehrung vor allem von Fischen. Sie ist notwendig geworden, weil die Fischbestände in den Weltmeeren und Seen nicht beliebig steigerungsfähig sind, der Fischkonsum aber steigt. Außerdem leistet sie durch kurze Wege statt weltweiter Transporte mit hohen CO2- und NOx-Belastungen einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.

Beifänge in der Stellnetzfischerei

Obwohl Stellnetze eigentlich eine selektive Fangmethode sind, können sich in den unsichtbaren Netzen auch Schweinswale oder tauchende Seevögel verfangen und darin ertrinken. Diese Beifänge sind von den Fischern nicht gewollt, können aber für die betroffenen Populationen von Seevögeln oder Meeressäugern, eine Bedrohung darstellen, wenn zu viele Tiere dadurch sterben.
In der Stellnetzfischerei werden Netze nicht geschleppt, sondern meist direkt auf den Meeresboden "gestellt" oder dort verankert, während die Netze selbst im Wasser schweben. Die bei dieser Methode meist eingesetzten Kiemen- und Verwickelnetze sind auf die Zielart bezogen eine sehr selektive Fangmethode. Denn in den Maschen der Netze sollen eigentlich nur Fische einer ganz bestimmten Größe mit ihren Kiemen hängen bleiben (daher der Name).

Binnenfischerei

Junger Mann mit Fischereiausrüstung Details anzeigen

Fischwirt - ein grüner Ausbildungsberuf in M-V

Junger Mann mit Fischereiausrüstung

Fischwirt - ein grüner Ausbildungsberuf in M-V

Die Binnenfischerei – sowohl im Haupterwerb wie auch im Nebenerwerb – hat, wie auch die Angelfischerei im gewässerreichen Mecklenburg-Vorpommern eine große Bedeutung. Die Unternehmen der Binnenfischerei gehen zunehmend dazu über, ihre Fänge zu verarbeiten und zu veredeln und den Direktabsatz an den Endverbraucher zu verbessern.

Deutsches Meeresangelprogramm (DMAP)

Das Deutsche Meeresangelprogramm (DMAP) wird vom TI-OF durchgeführt und dient der Gewinnung von Daten aus der Angelfischerei in Nord- und Ostsee. Ziel des Programms ist ein besseres Verständnis über die Nutzung, die Ökologie und den Zustand der für die Angelfischerei wichtigen Fischbestände zu erlangen und die große sozioökonomische Bedeutung der Meeresangelfischerei zu ermitteln. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen ein verbessertes Management der Fischbestände ermöglichen und die Entwicklung einer nachhaltigen Freizeitfischerei fördern.

Fischerei

Untersuchungen zur Gestaltung einer ökologisch verträglichen und wettbewerbsfähigen Aquakultur. Untersuchungen zur Erhaltung und Verbesserung der fischereilichen Ertragsfähigkeit der Binnen- und Küstengewässer als Grundlage für eine nachhaltige und ökologisch orientierte fischereiliche Bewirtschaftung.

Fischerei – traditioneller Wirtschaftszweig mit Perspektive

Blick von oben auf einen Frachter, Holzstämme und Hallen des Fracht- und Fischereihafens Rostock Details anzeigen

Der moderne Fracht- und Fischereihafen in Rostock 

Blick von oben auf einen Frachter, Holzstämme und Hallen des Fracht- und Fischereihafens Rostock

Der moderne Fracht- und Fischereihafen in Rostock 

Um diesen traditionellen Wirtschaftszweig fit für die Zukunft zu machen, mussten nach der Wiedervereinigung wirtschaftlich rentable Strukturen aufgebaut werden. Dabei ging es hauptsächlich um die Erneuerung von Fischereifahrzeugen, den Neubau und die Modernisierung von fischbe- und -verarbeitenden Betrieben sowie den Neubau von Aquakulturanlagen. Aber auch die Fischereihäfen an der Ostseeküste wurden ausgebaut und modernisiert.

Im Zeitraum von 1991 bis 2014 wurden mehr als 392 Mio. Euro, davon ca. 235 Mio. Euro Fördergelder, investiert.

Fischerei- und Surveytechnik

Eine Fischerei wird immer einen Einfluss auf die Meeresumwelt haben, aber wir können versuchen, den Einfluss so weit wie möglich zu minimieren. Gleichzeitig muss die Fischerei nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch nachhaltig sein. Technische Innovationen spielen hierfür eine herausragende Rolle.
Ziel der Arbeitsgruppe Fischerei- und Surveytechnik ist daher, für verschiedene Fischereien technische Innovationen zu entwickeln und zu erproben, die eine nachhaltige Fischerei ermöglichen. Das gilt für die Baumkurrenfischerei in der Nordsee (auf Seezunge und Krabben) ebenso wie für die Schleppnetzfischerei und die passive Fischerei mit Stellnetzen.

Freizeitfischerei

Angler können erhebliche Mengen einzelner Fischbestände entnehmen. Das Monitoring dieser Fänge erfordert völlig neue Methoden, z.B. Telefon- und vor-Ort-Umfragen.

Gewässerverzeichnis des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V

In diesem Gewässerverzeichnis finden Sie Gewässer, die im Eigentum des Landesanglerverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V. sind, die von diesem gepachtet sind oder für welche der LAV mit dem Pächter eine Vereinbarung zum Beangeln abgeschlossen hat. Die hier erfassten Gewässer sind auch im gedruckten Verzeichnis aufgeführt, das auf der Webseite unten steht. Da das gedruckte Verzeichnis jährlich erscheint, sind die Angaben im Webverzeichnis aktueller und können schneller überarbeitet werden.

Hochsee- und Küstenfischerei

Fischereifahrzeug Antares Details anzeigen

Fischereifahrzeug "Antares"

Fischereifahrzeug Antares

Fischereifahrzeug "Antares"

Zur Kutter- und Küstenfischerei gehören die Fischereifahrzeuge der Kleinen Hochseefischerei wie auch der Küstenfischerei. Die Unternehmen sind in den zahlreichen kleinen und größeren Häfen an der Ostseeküste beheimatet. Sie sind gleichzeitig wichtiger Bestandteil der regionalen Tourismuswirtschaft.

In Mecklenburg-Vorpommern spielt die Küstenfischerei eine bedeutende Rolle im Fischereisektor.

Hydroakustik-Surveys

Schwarmfische sind zu ungleichmäßig verteilt, als dass man ihre Häufigkeit mit Netzfängen bestimmen könnte. Wir verwenden daher spezielle Echolote für die Datenerhebung.<
Als Hydroakustik bezeichnet man die technische Nutzung von Unterwasserschall. In der Fischereiforschung wird Hydroakustik u.a. mit dem Ziel benutzt unabhängig von der Fischerei die räumliche Verteilung und die Bestandsdichte von pelagischen Fischbeständen zu ermitteln. Durch das Institut für Ostseefischerei (OF) werden jährlich zwei mehrwöchige Hydroakustik-Forschungsfahrten durchgeführt.

Reproduktionsbiologie

Extreme Schwankungen der Nachwuchsproduktion sind kennzeichnend für viele Fischbestände. Dies ist eine Anpassung an stark wechselnde Umweltbedingungen. Ein besseres Verständnis der natürlichen Mechanismen der Nachwuchsproduktion ist wichtig, um Fischbestände nachhaltig nutzen zu können.

Reproduktionsbiologie des Dorsches

Alte, erfahrene Dorschweibchen legen die meisten und größten Eier mit den besten Startbedingungen für die Schlüpflinge. Der Großteil der erwachsenen Dorsche in der Ostsee ist aber klein, auch durch intensive Fischerei. Wie erholen sich Bestände unter diesen Bedingungen?

Reproduktionsbiologie des Herings

Die Bestimmung der Heringslarvendichte zeigt uns, wie sich der Bestand zukünftig entwickeln wird. Warum gibt es aber es sehr starke und sehr schwache Jahrgänge? Wir verfügen über einen ökologisch einmaligen Datensatz, um die Mechanismen zu untersuchen, die das Überleben der frühen Lebensstadien beeinflussen.
Der Heringsbestand der westlichen Ostsee ist für die kommerzielle Fischerei, neben dem Dorsch, die wichtigste Fischart in der Region. Die Heringsschwärme dieses Bestandes ziehen im Frühjahr von den Weide- und Überwinterungsgebieten zu ihren Laichgebieten in der westlichen Ostsee. Flache Küstensysteme wie der Greifswalder Bodden sind die wichtigsten Laichgebiete dieses Bestands.

Sterblichkeit von geangelten und zurückgesetzten Dorschen in der Ostsee

Bisher wurden in Europa die Auswirkungen der Freizeitfischerei (insbesondere der Angelfischerei) auf marine Fischbestände häufig unterschätzt. Dabei haben verschiedene Studien aus Nordamerika und Australien bereits gezeigt, dass bei einigen marinen Fischbeständen der Befischungsdruck durch die Freizeitfischerei sehr hoch sein kann und in manchen Fällen den der kommerziellen Fischerei sogar übersteigt. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind erst seit dem Jahr 2008 verpflichtet, den Umfang der Dorsch- bzw. Kabeljaufänge (Gadus morhua L.) durch die Freizeitfischerei zu evaluieren.

 Ländliche Räume (23)

Agrarstruktur

Die Agrarstruktur ist die Gesamtheit aller strukturellen Bedingungen, die die Grundlage dafür bildet, landwirtschaftliche Produkte zu erzeugen und zu vermarkten. Sie wird bestimmt durch die natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten in den ländlichen Räumen. Ziel einer modernen Agrarstruktur ist es deshalb, die Land- und Forstwirtschaft leistungsfähig und auf die künftigen Anforderungen des europäischen Marktes auszurichten. So wird sichergestellt, dass die Land- und Forstwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns im gemeinsamen Markt der Europäischen Gemeinschaft wettbewerbsfähig...

Bodenordnungsverfahren

Landkreis Vorpommern-Rügen (ehem. Landkreis Nordvorpommern)

flurneuordnung_divitz_250.jpg Details anzeigen
flurneuordnung_divitz_250.jpg

Das Bodenordnungsverfahren Divitz wurde am 02.03.2009 angeordnet und hat eine Größe von ca. 1.500 Hektar. Es liegt im Bereich des Landkreises Vorpommern-Rügen (ehemals Landkreis Nordvorpommern) in unmittelbarer Nähe der Stadt Barth. Es wird nördlich durch die Stadt Barth, südlich durch die B 105, im westlichen Bereich durch das Barther Stadtholz und östlich durch die Landestraße L 23 abgegrenzt, durch das Verfahrensgebiet verläuft von Südosten nach Nordwesten die Barthe als Gewässer 1. Ordnung. Außerdem befindet sich im nördlichen...

Dorfentwicklung

Landkreis Vorpommern-Rügen (ehem. Landkreis Nordvorpommern)

In den letzten beiden Jahren wurden zur Entwicklung der Ortslage Divitz die Parkstraße ausgebaut sowie das Dorfgemeinschaftshaus saniert. Der Zustand der Parkstraße war sehr unbefriedigend. Die Asphaltfläche wies große Schäden auf und die Fahrbahnbreiten schwankten zwischen 3,45 m und 2,58 m.

Dorfwettbewerb - Landesausscheid abgeschlossen

Tafel mit Schriftzug: Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werdenDetails anzeigen
Tafel mit Schriftzug: Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden"

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden"

Mit dem Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum. Teilnehmen können Dörfer und Gemeinden unter 3.000 Einwohner.

EU-Förderung im ländlichen Raum - ausgewählte Beispiele

EU-Logo: Europäische Fonds EFRE, ESF und ELER in Mecklenburg-Vorpommern Details anzeigen

EU-Fonds

EU-Logo: Europäische Fonds EFRE, ESF und ELER in Mecklenburg-Vorpommern

EU-Fonds

Das o.g. Entwicklungsprogramm vereint europäische, nationale und regionale Zielstellungen und umfasst vielfältige Maßnahmen. Diese sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft steigern und gleichzeitig dazu beitragen, dass sich Umwelt, Landschaft und Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern.

Flächenmanagement

In Mecklenburg-Vorpommern werden ca. 1,36 Mio. Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (LF) bewirtschaftet. Davon gehören nur ca. 87.000 ha, d.h. gut 6%, (ohne Flächen in Schutzgebieten - Stand 31.12.2013) dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Sie werden von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH verwaltet und gemäß Landtagsbeschluss vorrangig an Betriebe mit arbeitsintensiven Produktionszweigen verpachtet.

Die Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) verwaltet im Auftrag des Bundes (Stand 31.12.2013) noch ca. 76.000 ha ehemals volkseigene landwirtschaftliche Flächen.

Flurneuordnung

Im Zuge eines Flurneuordnungsverfahrens besteht die Möglichkeit, die Eigentumsverhältnisse ländlicher Grundstücke so anzupassen, dass die Flächen von Eigentümern oder Bewirtschaftern besser genutzt werden können.

Flurneuordnungsverfahren - Übersicht MV

In Mecklenburg-Vorpommern werden zur Eigentumsregelung in den ländlichen Räumen Flurneuordnungsverfahren nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz und Flurbereinigungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz angeordnet. Im Rahmen dieser Verfahren werden unter anderem die Eigentums- und Rechtsverhältnisse an den Grundstücken im Verfahrensgebiet neu geordnet. Angeordnet werden diese Verfahren von den vier Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern.

Förderung der ländlichen Entwicklung

Grundlegende Förderziele der integrierten ländlichen Entwicklung bestehen in der Sicherung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume Mecklenburg-Vorpommerns als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume sowie in der Verbesserung der Agrarstruktur. Einrichtungen der Grundversorgung, ländlicher Wegebau, Dorferneuerung, Tourismus – die Maßnahmenvielfalt ist geeignet, diesem Ziel in den verschiedensten Bereichen Rechnung zu tragen.

Förderung der ländlichen Entwicklung

Grundlegende Förderziele der integrierten ländlichen Entwicklung bestehen in der Sicherung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume Mecklenburg-Vorpommerns als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume sowie in der Verbesserung der Agrarstruktur. Einrichtungen der Grundversorgung, ländlicher Wegebau, Dorferneuerung, Tourismus – die Maßnahmenvielfalt ist geeignet, diesem Ziel in den verschiedensten Bereichen Rechnung zu tragen.

Grundstücksverkehr - Vermittlung von landwirtschaftlichen Nutzflächen

Die Grundlage eines jeden Landwirtschaftsunternehmens bildet ein hoher Anteil an zu bewirtschaftenden Eigentumsflächen. Als Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommerns ist es uns möglich, ein Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Nutzflächen auszuüben, mit dessen Hilfe wir Betriebe bei dem Erwerb von Nutzflächen unter-stützen. Des Weiteren verfügen wir über unternehmenseigene Flächen, die bei bestehendem Interesse an Landwirtschaftsbetriebe weitervermittelt werden.

Ländliche Räume

Dorfentwicklung

Dorfgemeindehaus Vipperow Details anzeigen

Dorfgemeindehaus Vipperow

Dorfgemeindehaus Vipperow

Dorfgemeindehaus Vipperow

Der Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg ist von der Landeshauptstadt Schwerin, durch seine küstennahen Orte und seinen ländlichen Charakter geprägt. Gekennzeichnet wird der ländliche Raum durch gut erschlossene Ortschaften (Grundversorgung, Infrastruktur, Gewerbe usw.) mit mehr als 1 000 Einwohnern. Ferner befinden sich um diese Ortschaften herum kleinere Gemeinden und Dörfer. Die Dörfer an der Ostseeküste haben dabei eine hohe Bedeutung für den Tourismus, nahe Schwerin dienen sie auch vorwiegend in der Landeshauptstadt...

Ländliche Räume

Flurneuordnung

alt Bestand – neu Bestand: Flurneuordnungsverfahren Bresewitz (2008)Details anzeigen
alt Bestand – neu Bestand: Flurneuordnungsverfahren Bresewitz (2008)

alt Bestand – neu Bestand: Flurneuordnungsverfahren Bresewitz (2008)

alt Bestand – neu Bestand: Flurneuordnungsverfahren Bresewitz (2008)

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte werden Flurneuordnungsverfahren nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz (LwAnpG) und dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) durchgeführt. Seit dem Jahr 1992 konnten 59 Flächenverfahren mit ca. 60.000 ha abgeschlossen werden, in denen Maßnahmen zur Eigentumsregelung, zur Verbesserung ländlichen Infrastruktur und zur Dorfentwicklung umgesetzt wurden. Weitere 30 Flurneuordnungs- und Flurbereinigungsverfahren mit ca. 55.000 ha befinden sich in verschiedenen Bearbeitungsstadien.

Ländliche Räume

Dorfentwicklung und Nutzung regenerativer Energien

 Gutshaus Marienhof Details anzeigen

Gutshaus Marienhof

 Gutshaus Marienhof

Gutshaus Marienhof

Im Amtsbereich des StALU Mittleres Mecklenburg sind die verschiedensten Besiedlungsstufen anzutreffen. Neben der vergleichsweise dichten Besiedlung im Umland der Städte Rostock und Güstrow sind in den ländlichen Räumen eine Vielzahl kleiner Dörfer angesiedelt. Diese unterscheiden sich häufig in der Vielfalt ihrer Funktionen. Neben ihrer reinen Nutzung als Wohnort sind Dörfer mit zentraler Funktion ein wichtiger Ankerpunkt für die Grundversorgung in den ländlichen Räumen mit administrativen, gewerblichen oder auch medizinischen Angeboten....

Ländliche Räume

Dorfentwicklung

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Sanierte Parkstraße in Divitz

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Sanierte Parkstraße in Divitz

Im Amtsbezirk des StALU Vorpommern sind die verschiedensten Besiedlungsstufen anzutreffen. Neben der vergleichsweise dichten Besiedlung im Umland der Hansestadt Stralsund sind in den ländlichen Räumen eine Vielzahl kleiner Dörfer angesiedelt. Diese unterscheiden sich häufig in der Vielfalt in ihrer Funktionen. Neben ihrer reinen Nutzung als Wohnort sind Dörfer mit zentraler Funktion ein wichtiger Mittelpunkt für die Grundversorgung in den ländlichen Räumen mit administrativen, gewerblichen oder auch medizinischen Angeboten.

LEADER in Mecklenburg-Vorpommern

LEADER Logo MVDetails anzeigen
LEADER Logo MV

LEADER Logo MV

LEADER Logo MV

LEADER ist die Abkürzung von Liaison Entre Actions de Developpement de l´Economie Rurale (frz. für Vernetzung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Es steht für ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union, mit dem innovative Aktionen zur wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Regionen gefördert werden.

LEADER-Wettbewerb – Auswahlverfahren abgeschlossen

Im August 2014 hatte das Landwirtschaftsministerium lokale Aktionsgruppen zum Einreichen von "Strategien für lokale Entwicklung" ihrer Regionen aufgerufen. Die Strategien sind Grundlage für die Umsetzung des Förderinstrumentes LEADER. Bis zum 31. März 2015 konnten sich Netzwerke, Initiativen und regionale Akteure mit ihren Konzepten am Wettbewerb beteiligen. 14 Strategien für lokale Entwicklung wurden dem Ministerium fristgerecht vorgelegt.

Regionalmanagement

Ziele und Aufgaben

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Potentielle Aufgaben von Regionalmanagern, Quelle: Fachhochschule Weihenstephan

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Potentielle Aufgaben von Regionalmanagern, Quelle: Fachhochschule Weihenstephan

Regionalmanagement zur Initiierung, Organisation und Umsetzungsbegleitung der ländlichen Entwicklungsprozesse entsprechend Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). Dies umfasst im Bereich der Ämter Goldberg-Mildenitz, Krakow am See sowie Mecklenburgische Schweiz (989 km2, 30.000 Einwohner):

Weitere Informationen, wie das "integrierte ländliche Entwicklungskonzept" können unter der Internetseite www.regionalmanagement-mv.de abgerufen werden.

Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie durch Bodenordnung am Beispiel des Flurbereinigungsverfahrens "Alte Nebel"

Notwendigkeit eines Flächenmanagements

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"Alte Nebel"

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"Alte Nebel"

Hoher Flächenbedarf:

  • circa 100 ha für die Verbreiterung der Alten Nebel und für den Entwicklungskorridor (Gewässerentwicklungsraum)
  • weitere circa 300 ha Grünland werden in ihrer Nutzung durch Verringerung des Grundwasserflurabstands teilweise erheblich eingeschränkt (Entwicklungskorridor Niederung)

Verkauf und Verpachtung

Die Landesflächen werden grundsätzlich langfristig verpachtet. Bei Auslaufen der Pachtverträge werden die Landesflächen vorrangig an Unternehmen mit Tierproduktion oder anderem arbeitsintensiven Produktionsprofil verpachtet, um Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum zu fördern. 2012 erfolgte gemäß Landtagsbeschluss Drs.6/574 eine Evaluierung und Bestätigung der Verpachtungskriterien.

Verkauf und Verpachtung durch die BVVG

Entsprechend der Treuhandrichtlinie hatte das mit der Privatisierung der ehemals volkseigenen Flächen beauftragte Bundesunternehmen BVVG diese in der Regel zunächst langfristig für zwölf Jahre verpachtet. Die Landesregierung hatte seinerzeit eine Verlängerung eines Großteils der BVVG-Pachtverträge auf 18 Jahre bewirkt.

Vermessung

Wir bieten Landwirten verschiedene Vermessungsleistungen an. So können im gesetzlichen Rahmen Liegenschaftsvermessungen an Flurstücken und Gebäuden durchgeführt werden. Unser Hauptaufgabengebiet sind Vermessungen, die im Rahmen von Flurneuordnungsverfahren erfolgen. Außerdem übernehmen wir technische Vermessungen für die Planung und Umsetzung von Hoch- und Tiefbauvorhaben.

Wegebau und Dorferneuerung

Für die Entwicklung einer Region oder einer ländlichen Gemeinde sind besonders Investitionen im Wegebau und der Dorferneuerung von erheblicher Bedeutung. Zusammen mit Ihnen planen und betreuen wir den Aus- oder Neubau Ihrer Wege und Straßen und viele damit im Zusammenhang stehende Maßnahmen wie Buswartehäuser, Gehwege, Straßenbeleuchtung oder Straßenentwässerung. Wir sind Spezialisten für

 Nachwachsende Rohstoffe (1)

Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie

Derzeit sind im Land rund 500 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von insgesamt ca. 270 MW installiert. Für die Versorgung dieser Anlagen werden kalkulatorisch ca. 98.000 Hektar Ackerfläche benötigt, die nicht zwangsläufig in Mecklenburg-Vorpommern liegen. Zudem speisen Biomethananlagen im Land jährlich ca. 70 Mio. m3 Biomethan in das Erdgasnetz ein. Diese Menge entspricht energetisch 745 GWh pro Jahr. Darüber hinaus werden jährlich ca. 440.000 Tonnen Rapsmethylester (RME), 10.000 Tonnen Fettmethylester (FME) und 47.000 Tonnen Bioethanol erzeugt. Schätzungen...

 Ökolandbau (7)

Das Agrarbündnis in Mecklenburg-Vorpommern

Das Agrarbündnis Mecklenburg-Vorpommern ist ein freiwilliger agrarpolitischer Zusammenschluss von AbL, Bioland, BUND, Demeter, NABU, Verbund Ökohöfe sowie PROVIEH für eine nachhaltige Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

 Das Agrarbündnis Mecklenburg-Vorpommern wurde, auf Landesebene bisher einmalig in Deutschland, im Herbst 2001 von Umwelt- und Tierschützern gemeinsam mit konventionellen und Bio-Bauern gegründet, um die Agrarwende in Mecklenburg-Vorpommern voranzubringen. Es setzt sich in Mecklenburg-Vorpommern gegen industrielle Tierhaltungsanlagen ein und engagiert sich für das alternative, konventionelle NEULAND-Programm für besonders artgerechte Nutztierhaltung. Das Agrarbündnis informiert landesweit über die Risiken der Agrogentechnik für die Landwirtschaft und die Ernährung und koordiniert die gentechnikfreien Regionen im Land. Es fordert eine langfristige Förderung des ökologischen Landbaus, insbesondere der handwerklichen Verarbeitung und der regionalen Vermarktung ökologischer Erzeugnisse.

NABU-Streuobst-Rundbrief

Der seit 1992 erscheinende Rundbrief richtet sich an und vernetzt im gesamten deutschsprachigen Raum Bewirtschafter & Baumschulen, Kleinbrenner & Keltereien, Landschaftspflege- & Umweltverbände, Streuobstvereine & Sortenkenner, Wissenschaftler und Behördenvertreter - kurz an alle, die sich mit Streuobst und Obstsorten beschäftigen.

Ökologischer Landbau

Kühe auf einer grünen Wiese Details anzeigen

M-V bietet beste Voraussetzungen für Bio-Landwirtschaft

Kühe auf einer grünen Wiese

M-V bietet beste Voraussetzungen für Bio-Landwirtschaft

Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seiner nahezu unbelasteten, intakten und noch dazu außergewöhnlich schönen Natur beste Voraussetzungen für eine Bio-Landwirtschaft. Insbesondere der ökologische Landbau trägt zum Erhalt der natürlichen Artenvielfalt bei, stärkt die regionale Kreislaufwirtschaft und zeichnet sich durch einen hohen Tierschutzstandard aus. In Mecklenburg-Vorpommern ist es weiterhin Ziel der Agrarpolitik durch einen Komplex von verschiedenen Maßnahmen günstige Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung der ökologisch zertifizierten Betriebe der Land- und...

Ökologischer Landbau

 Der ökologische Landbau stellt eine besondere Art der Agrarerzeugung dar. Im Interesse der Erzeuger und Verbraucher von Erzeugnissen aus ökologischem Landbau sind in der „Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28.Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91“ (kurz EG-Öko-VO) Grundregeln festgelegt, die mindestens erfüllt werden müssen, damit Produkte als ökologisch oder biologisch gekennzeichnet werden dürfen.

Ökologischer Landbau

Optimierung acker- und pflanzenbaulicher Strategien im Rahmen des Bewirtschaftungssystems ökologischer Landbau.

Streuobstwiesen-Ausstellung des NABU geht auf Reisen

Der NABU hat eine Wanderausstellung über Streuobstwiesen und Obstalleen in Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet und schickt diese zu verschiedenen Anlässen rund um das Thema Streuobst auf Reisen. Interessenten können sich die acht mobilen Tafeln beim NABU MV in Schwerin ausleihen.

Verstreute Obstbäume bieten wertvollen Lebensraum

Streuobstbau ist eine Form des Obstbaus, bei welchem mit umweltverträglichen Bewirtschaftungsmethoden Obst auf hochstämmigen Baumformen erzeugt wird. Die Bäume stehen im Gegensatz zu niederstämmigen Plantagenobstanlagen häufig "verstreut" in der Landschaft.

 Pflanzenproduktion (3)

Agrarwetter

Kaum ein Wirtschaftszweig ist so von Wetter und Klima abhängig wie die Landwirtschaft. Das optimale Nutzen der Wettergunst und das konsequente Vermeiden von Wetterschäden stellen tragende Säulen einer gleichmäßigen und qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produktion dar. Sie sind unabdingbare Voraussetzungen für eine auch in Zukunft konkurrenzfähige Landwirtschaft, für den Erhalt einer volkswirtschaftlich wichtigen Berufsgruppe und für die naturnahe Erhaltung des ländlichen Raumes.
Unter dem Menüpunkt Agrarwetter erhalten Sie agrarmeteorologische Informationen zum Wasserhaushalt, zur Bodentemperatur und Bodenfeuchte sowie zur aktuellen Pflanzenentwicklung.
Zusätzlich halten wir im Sommer Informationen zur Hitzegefährdung bei Geflügel und die Negativ-Phytophthora-Prognose, im Winter Vorhersagen zur Bodenfrostsituation als Entscheidungshilfe für die Gülleausbringung bereit.

Gefahr für Mensch und Tiere

Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid. Bedenkenlos wird es unter dem Handelsnamen „Roundup“ versprüht, in der Hoffnung auf unkrautfreie Rosenbeete und Gartenwege. Tonnenweise wird es im kommerziellen Getreide- und Obstanbau in Deutschland eingesetzt. Eine neue NABU-Studie belegt die großen Risiken für die Umwelt und damit auch konkrete Gesundheitsgefahren für den Menschen.

Wirtschaftsdüngerverbringungsverordnung - Abgabe und Aufnahme von Wirtschaftsdüngern

Information und Beratung von Landwirten, Inverkehrbringern, Beförderern, Abnehmern, Behörden u.a. zur Verbringung von Wirtschaftsdüngern und Stoffen, die als Ausgangstoff oder Bestandteil Wirtschaftsdüngern enthalten.

 Tierproduktion (3)

Gewährleistung der Futtermittelsicherheit durch die amtliche Futtermittelüberwachung

Die Tierproduktion spielt in der Landwirtschaft eine sehr wichtige Rolle. Die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel als Produkte der Tierproduktion hängt dabei weitgehend von der Verwendung sicherer Futtermittel ab. "Sichere Futtermittel für gesunde Tiere und sichere Lebensmittel" – entsprechend diesem Grundsatz dürfen Futtermittel keine Stoffe enthalten, die die Gesundheit des Menschen oder der Tiere schädigen können. Ebenso wenig dürfen sie die Umwelt schädigen.

Naturschutzflächen haben Anspruch auf Agrarförderung

Der NABU hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs begrüßt, wonach bei der Förderung von Naturschutz und Landwirtschaft kein Zielkonflikt besteht. Naturschutzflächen, auf denen zum Beispiel aus Gründen der Landschaftspflege Schafe weiden, sind bei der Gewährung von Direktzahlungen der EU-Agrarpolitik nunmehr ohne Einschränkungen zu berücksichtigen.

 

Tierzucht

Im Dezernat Tierzucht werden die Aufgaben des Landesamtes als zuständige Behörde nach dem Tierzuchtgesetz wahrgenommen. Hierzu zählen insbesondere:

  •  die Durchführung bzw. Überwachung der Leistungsprüfungen und die Zuchtwertfeststellung, 
  • die Mitwirkung bei der Anerkennung und die Kontrolle der in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Zuchtorganisationen, Besamungsstationen und Embryotransfereinrichtungen, 
  • die Kontrolle der Einhaltung tierzuchtrechtlicher Vorschriften der EU, des Bundes und des Landes zum innergemeinschaftlichen Handel mit Zuchttieren, Sperma, Eizellen und Embryonen sowie zur Durchführung der künstlichen Besamung und des Embryotransfers in Zucht- und Produktionsbetrieben, 
  • die Vergabe von Fördermitteln einschließlich der Kontrolle des zweckentsprechenden Einsatzes.

 Fachrecht (1)

Weg frei für neues Düngerecht

Zur Einigung bei der Düngeverordnung erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Die Einigung beim Düngerecht war längst überfällig. Seit Jahren leiden Gewässer, Böden und Luft an den Folgen der dauerhaften Überdüngung. Die verschärften Düngeregeln werden helfen, die Folgen der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung einzudämmen. Die Regeln müssen jetzt zügig in Kraft treten."

 Das jetzt vereinbarte Regelungspaket stellt einen umweltbewussten und sparsamen Umgang mit Nährstoffen in der Landwirtschaft sicher. So sollen die Sperrzeiten, in denen keine Düngemittel ausgebracht werden dürfen, verlängert, die Abstände für die Düngung in der Nähe von Gewässern ausgeweitet werden. Zusätzlich sollen Gärreste aus Biogasanlagen in die Berechnung der Stickstoffobergrenze (170 kg/ha) einbezogen werden.

Darüber hinaus werden die Länder zum Erlass von zusätzlichen Maßnahmen in Gebieten mit hohen Nitratwerten verpflichtet. Dies gilt auch für Regionen, in denen stehende oder langsam fließende oberirdische Gewässern zu stark belastet sind.

 Kern der Novelle des Düngegesetzes ist eine Stoffstrombilanz, die auf Betreiben des Bundesumweltministeriums neu eingeführt werden soll. Auf diese Weise bilanzieren die Landwirtschaftsbetriebe den Einsatz ihrer Nährstoffmengen. Die Dünger oder Tierfuttervermengen werden dabei mit den erzeugten landwirtschaftlichen Produkten des Hofes verrechnet. Dadurch lässt sich die Stickstoffbelastung der Böden durch einen Betrieb besser bestimmen. Für den Stickstoffüberschuss muss künftig ein Grenzwert eingehalten werden.

 Förderangelegenheiten (2)

Investitionsbetreuung - Alle Möglichkeiten nutzen

Als Betreuer für Investitionsvorhaben nach dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) sowie weiteren Förderprogrammen unterstützen wir Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer Bauvorhaben.

Investive Förderung der Ernährungs- und Landwirtschaft

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Das Land M-V unterstützt Investoren auf vielfältige Weise. Dank der Bereitstellung von Fördergeldern der EU aus dem ELER-Fonds, des Bundes aus der GAK und des Landes können insbesondere Landwirtschaftsbetriebe, Unternehmen der Ernährungswirtschaft sowie Erzeugerzusammenschlüsse gefördert werden.

Mit den Zuschüssen wird das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Arbeits- und Produktionsbedingungen zu verbessern. Es soll eine nachhaltige, besonders umweltschonende, tiergerechte und multifunktionale Landwirtschaft unterstützt werden.

 Projekte und Aktionen (8)

Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät

Die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät ist eine von 9 Fakultäten an der Universität Rostock. An der Universität Rostock haben agrarwissenschaftliche Arbeiten eine lange Tradition, ...

Fischbestände online

Mit dem Projekt "Fischbestände online" gibt es seit 2010 ein Internetangebot, das aktuelle Informationen zum Zustand von Fischbeständen aus allen Weltmeeren liefert, die für den deutschen Markt relevant sind. Zweck der Webseite ist es, wissenschaftlich korrekte Informationen kurz, verständlich und aktuell darzustellen. Zusammen mit einem neuen System zur Herkunftskennzeichnung von Fischprodukten bekommen der Handel und die Verbraucher damit Basisinformationen für einen gezielten Einkauf von Fisch aus nachhaltiger Fischerei. Daneben wird die Entwicklung einer entsprechenden Einkaufspolitik der Unternehmen gefördert.

Hinweise zur Auswahl der richtigen Saatgutmischung

Das Land fördert aus Mitteln des ELER auch in der aktuellen Förderperiode die Anlage von Blühstreifen und Blühflächen. Mit einem Merkblatt geben NABU, BUND und WWF interessierten Landwirten einige Tipps für die Zusammenstellung einer geeigneten Saatmischung.

Kritik an unsachgemäßer Anwendung von Gelbschalen im Raps

Der NABU MV fordert eine sachgemäße Anwendung der in der landwirtschaftlichen Praxis eingesetzten Gelbschalen, um keine Bestäuberinsekten zu gefährden. Als ein Instrument des integrierten Pflanzenschutzes dienen Gelbschalen der Erfassung des Zufluges von Schadinsekten in Pflanzenbeständen - werden aber auch immer wieder zur Falle für Hummeln und Bienen.

 

Meerforelle

Bestandskundliche Daten über Meerforellen in der Ostsee sind rar, und die Angelfischerei hat zumindest in deutschen Gewässern einen großen Einfluss auf den Bestand. Ziel des Projektes "MehrForellen" ist daher, ein besseres Verständnis über die Ökologie, den Zustand und die Nutzung der Meerforellenbestände im Ostseeraum zu erlangen und die ökonomische Bedeutung der Meerforellenangelei zu ermitteln. Mit Hilfe dieser Informationen kann eine nachhaltige Meerforellenangelei gefördert werden und die Interessen der Angler können besser im zukünftigen Fischerei- und Küstenzonenmanagement einbezogen werden.
Das Angeln auf Meerforelle übt auf viele Ostseeangler einen ganz besonderen Reiz aus und macht die Meerforelle zu einer beliebten Zielfischart an unserer Küste. Gleichzeitig besitzt die Meerforelle durch die ausgeprägten Wanderungen zwischen Süß- und Salzwasser eine sehr komplexe und äußerst faszinierende, aber auch leicht störbare (z.B. durch Gewässerverschmutzung, Verlust der natürlichen Lebensräume, Fischerei etc.) Lebensweise.

NABU MV fordert EU-Abgeordnete zum Kurswechsel auf

Vor dem Hintergrund des am 22.11. geplanten EU-Sondergipfels zum Haushalt fordert der NABU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern in einem Brief an die Abgeordneten des Europa-Parlaments einen grundlegenden Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik.

Projekte der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock

Projekte der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock.

Verbände fordern faire Diskussion zur Zukunft der Landwirtschaft in MV

NABU, BUND, Deutscher Tierschutzbund und weitere Mitglieder der Perspektivkommission Land- und Ernährungswirtschaft M-V werden vorerst keine weitere Zuarbeit zum derzeitigen Masterplan-Entwurf leisten. Stattdessen will die Gruppe bis Jahresende eine eigene Analyse vorlegen und zur Diskussion stellen.