Boden

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 Bodenschutz (29)

Boden

Bodenprofil mit rot-gelbem Maßband Details anzeigen

Bodenprofil Ackerfläche (Pseudogley)

Bodenprofil mit rot-gelbem Maßband

Bodenprofil Ackerfläche (Pseudogley)

Unsere Böden mit ihren vielfältigen  Funktionen sind kostbares, in ihrer Bedeutung oft unterschätztes Gut: Sie sind nicht vermehrbar, aber leicht zerstörbar. Eingetretene Schäden sind häufig nicht oder nur mit erheblichem Aufwand zu beheben. Oft müssen auf Standorten mit Bodenbelastungen bestimmte Nutzungen eingeschränkt werden (z.B. Nahrungs- und Futtermittelanbau, Wohnbebauung oder Trinkwasserförderung).

Ein konsequenter Bodenschutz umfasst sowohl die Gefahrenabwehr bei vorhandenen Bodenverunreinigungen und Altlasten als auch den vorsorgenden Bodenschutz zum Erhalt der Bodenfunktionen.

Boden des Jahres

Der Weltbodentag, der seit 2005 jedes Jahr am 5. Dezember stattfindet, ist ein gemeinsamer Aktionstag für den Boden. Durch ein Kuratorium wird ein Boden als "Boden des Jahres" ausgewählt.

Die Böden, welche in Mecklenburg-Vorpommern anzutreffen sind, werden hinsichtlich ihrer Entstehung, Verbreitung, Nutzung und Vegetation sowie Standorteigenschaften kurz beschrieben.


Boden des Jahres 2005

Die Schwarzerde

Schwarzerden bilden in der deutschen bodenkundlichen Klassifikation auf Grund des auffallenden und namensgebenden mächtigen (mindestens 40 cm) sowie dunklen (humosen) Horizonts (siehe Abbildung 1) eine eigne Bodenklasse.

Boden des Jahres 2005 - Profil
Abbildung 1: Bodenprofil einer Pseudogley-Schwarzerde auf Poel, LUNG 2015.

Boden des Jahres 2006

Die Fahlerde

Der Bodentyp Fahlerde gehört neben der Parabraunerde nach der deutschen Bodensystematik in die Klasse der Lessivés, welche in ihrer Entstehung durch die vertikale Tonverlagerung (Lessivierung) gekennzeichnet sind.
Das markante Merkmal der Fahlerde ist ein fahlgrauer, an Ton und Humus verarmter Auswaschungshorizont (Ael), gefolgt von einem relativ dichten Tonanreicherungshorizont (Bt). Im Gelände lassen sich die Fahlerden durch die erkennbar stärkere Aufhellung des fahlgrauen, tonverarmten Auswaschungshorizontes von den Parabraunerden unterscheiden (siehe Abbildung 1).

Boden des Jahres 2006 - Profil

Abbildung 1: Bodenprofil einer Normfahlerde unter Grünlandnutzung in M-V, LUNG 2015

Boden des Jahres 2007

Der Podsol

Den Podsolen ist in der deutschen Bodensystematik eine eigene Klasse gewidmet worden. Der Bodentyp Podsol (der Name stammt aus dem Russischen und bedeutet frei übersetzt Ascheboden) ist auf Grund seines farblich kontrastreichen Erscheinungsbildes auffällig und einprägsam (siehe Abbildung 1). Podsole besitzen als charakterisierendes Merkmal unter einem dunkelbraunen Humushorizont einen markanten, grau gebleichten violettstichigen (aschfarbenen) Auswaschungshorizont (Ae = Eluvialhorizont). Die im Oberboden gelösten Metalle (Eisen, Aluminium) und Huminstoffe werden in den Unterboden eingewaschen und dort ausgefällt (Bsh und Bs = Illuvialhorizont). Die Ausfällungshorizonte im Unterboden sind deutlich dunkel humos und rostfarben. Die mineralischen Körner der Bsh- und Bs-Horizonte...

Boden des Jahres 2008

Boden des Jahres 2008 - Profil

Boden des Jahres 2008 - Profil

Die Braunerde

Die Braunerde bildet in der deutschen Bodenklassifikation eine eigene Bodenklasse – die Braunerden. Ihre Gemeinsamkeit besteht in dem braunen und verlehmten Verwitterungsbereich im Unterboden, dem Bv-Horizont (siehe Abbildung 1). Die Abgrenzung zum darunter folgenden C-Horizont wird u. a. aufgrund der Bodenfarbe, der Bodenart und der Gefügeausprägung vorgenommen.
Die wesentlichen Bodenbildungsprozesse der Braunerden, als typische Böden auf kalkfreien oder entkalkten silikatischen Ausgangsgesteinen, umfassen die Silikatverwitterung und Verlehmung. Bei der Verwitterung von eisenhaltigen Silikaten werden Eisenoxide und -hydroxide freigesetzt. Sie erzeugen die typische Braunfärbung. Die Verlehmung beruht auf der Neubildung von Tonmineralen.

Boden des Jahres 2011

Die Vega

Vegen sind braune fruchtbare Böden im Überflutungsbereich von Flüssen und werden auch als braune Auenböden bezeichnet Sie gehören nach der deutschen Bodenklassifikation zu den semiterrestrischen Böden (Bodenbildung unter stark schwankendem Grundwassereinfluss).
Der Name Vega stammt aus dem iberischen Sprachraum und bedeutet so viel wie „Aue“ oder „fruchtbare Ebene“. Typische Merkmale: dunkler, humusreicher Oberböden mit graubraunem feinkörnigem Unterboden, der deutlich geschichtet und oft ebenfalls humushaltig ist (siehe Abbildung 1). Darunter können sich Kiesschichten älterer Flussablagerungen oder Oberböden früherer Auenböden befinden.

Man unterscheidet zwei Typen von Vegen:

Boden des Jahres 2012

Das Niedermoor

Gemäß der deutschen Bodenklassifikation sind Niedermoore den naturnahe Mooren zu zuordnen. Die Entwicklung von Niedermooren beginnt meist mit der Versumpfung der Landoberfläche durch hoch anstehendes Grundwasser oder durch die Verlandung von Seen. Oberflächennah anstehendes Wasser führt dazu, dass abgestorbenes Pflanzenmaterial (u. a. Wurzeln, Äste, Blätter und Sprossen von Seggen, Schilf, Moosen) „ertrinkt“ und nur sehr langsam sowie unvollständig zersetzt wird. Reichert sich somit die organische Substanz auf mehr als 30 Masse-% an, bezeichnet man dies als Torf. Erreicht die Mächtigkeit des Torfkörpers ≥ 3 dm, spricht man von einem (Nieder-) Moor. In naturnahen Niedermooren lassen ständig neu gebildete Torfschichten die älteren fossil werden, wodurch sie allmählich aus...

Boden des Jahres 2014

Der Weinbergsboden

Kennzeichnend für viele Weinbergsböden ist der wiederholte Tiefumbruch (1 bis 3 Meter unter Geländeroberfläche) – das Rigolen. Vielfach werden dabei grobe Steine ausgelesen und Verdichtungen gelockert sowie reichlich organischer Dünger und Bodenmaterial, früher auch organische Hausabfälle, in die Böden eingebracht. Dadurch entsteht eine Bodenmischzone, der typische R-Horizont. Ziel des Rigolens ist die Verbesserung der Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben.

Boden des Jahres 2015

Der Stauwasserboden

Die Pseudogleye zählen nach der deutschen Bodenklassifikation zu den Stauwasserböden. In ihnen kann das Niederschlagswasser nicht ungestört versickern, weil eine Schicht undurchlässigen Materials im Unterboden (der Staukörper) das Wasser staut. Der Staukörper besteht meist aus schluffig-tonigem Material oder bildet sich im Laufe der Zeit, indem Ton aus dem Oberboden in den Unterboden verlagert wird und sich dort anreichert. Über dem Staukörper sammelt sich zeitweise das Wasser im sogenannten Stauwasserleiter und verdrängt dabei die Bodenluft aus den Poren. Spezialisierte Bakterien wandeln Eisen- Manganverbindungen (reduzieren), welche den Böden die braune Farbe geben, in helle, wasserlösliche Verbindungen um, wodurch der Stauwasserleiter gebleicht wird. Die nunmehr...

Bodenfunktionen

Die Böden in ihrer Gesamtheit bilden die unersetzbare zentrale Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Böden erfüllen im Naturhaushalt vielfältige Funktionen:

1. Natürliche Funktionen als

  • Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen,
  • Bestandteil des Naturhaushalts, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen,
  • Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium für Einwirkungen auf Grund der Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere auch zum Schutz des Grundwassers.

2. Funktion als Archiv für Natur- und Kulturgeschichte

Boden macht Schule

Porträt Minister Dr. Till Backhaus Details anzeigen

Porträt Minister Dr. Till Backhaus

Porträt Minister Dr. Till Backhaus

Porträt Minister Dr. Till Backhaus

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Boden ist unser natürlicher Lebensraum. Er ernährt Pflanzen, Tiere und damit auch uns Menschen. Außerdem erfüllt er wichtige Funktionen im Naturhaushalt, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen, aber auch bei der Speicherung klimarelevanter Gase. Kurzum: Wir brauchen gesunden Boden zum Überleben.

Auf der anderen Seite ist der Boden vielen Gefahren ausgesetzt, beispielsweise durch stoffliche Belastungen, Wind- und Wassererosion oder Versiegelung.

Bodenschadverdichtung

Stehendes Niederschlagswasser in verdichteten Fahrspuren Foto: Kape Details anzeigen

Stehendes Niederschlagswasser in verdichteten Fahrspuren

Stehendes Niederschlagswasser in verdichteten Fahrspuren Foto: Kape

Stehendes Niederschlagswasser in verdichteten Fahrspuren

Bodenverdichtungen entstehen z.B. durch die von den Fahrwerken großer und schwerer Land- und Forstmaschinen verursachten Gewichtsbelastungen. Das lässt sich eindrucksvoll im sogenannten Vorgewende und in den Fahrgassen von Ackerflächen beobachten, die mehrmals pro Jahr von Landmaschinen befahren werden.

Bodenschutzprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Unsere Böden bilden die essentielle Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie reagieren sehr sensibel und beeinflussen unseren Lebensraum bis hin zum Klima. Einmal zerstört, ist Boden nicht wieder herstellbar. Langfristig kommt es darauf an, den Boden sinnvoll zu nutzen und sorgsam zu schützen. Boden soll gebraucht, aber nicht verbraucht werden.

Erosion

Bodenerosion ist ein Prozess der Zerstörung und Abtragung von Gestein und Boden. Dem Wind und Regen ausgesetzte (exponierte) Standorte sind besonders anfällig für Erosion, wie man oft an Kuppen auf Ackerflächen beobachten kann.

Man unterscheidet zwischen Wasser- und Winderosion.

Der Schaden des erodierten Bodens besteht nicht nur im absoluten Bodenverlust, sondern auch im Verlust der wertvollen Feinsubstanzen (Humuspartikel). Diese sind Träger der Bodenfruchtbarkeit, transportieren aber auch Anhaftungen von Düngemitteln oder Pestiziden in nahe gelegene Flächen und Gewässer.

Fachinformationssysteme

FIS Boden

Im FIS Boden (FISBO) werden Punkt- und Flächendaten zur Verbreitung und den Eigenschaften der Böden des Landes Mecklenburg-Vorpommern geführt. Durch die erfassten Daten aus den Projekten des Fachdezernates Bodengeologie und die Überführung der vielfältigen Arbeitsunterlagen (Mittelmaßstäbige Landwirtschaftliche Standortkartierung, Klassenflächen der Bodenschätzung, Standortgutachten der Melioration) in das digitale Datenformat, wurde das FISBO entscheidend komplettiert. Das ermöglicht thematische Auswertungen in erforderlichen Maßstabsebenen und eine schnelle Verfügbarkeit von relevanten Bodeninformationen.
Bei den Auswertungen steht die Erarbeitung von geowissenschaftlichen Grundlagen für den vorsorgenden Bodenschutz im Mittelpunkt.

Flächeninanspruchnahme

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Collage: Flächeninanspruchnahme

Collage: Flächeninanspruchnahme

Das Modul besteht aus folgenden Teilen:

  • Sachinformation
  • Schüleraktivitäten (didaktische Hinweise, Hintergrundinfos, Experimente o. ä.)
  • separate Arbeitsblätter, Bilder und Grafiken (aus den Schüleraktivitäten)

Aus der Sachinformation: Dieses Modul gibt einen Überblick über die Bodennutzungen einschließlich Flächeninanspruchnahmen durch Siedlung, Industrie und Verkehr. Es werden die Auswirkungen auf Boden, Wasser und Klima beschrieben sowie Maßnahmen/Strategien zur Reduzierung der Neuinanspruchnahme bzw. Wiedernutzbarmachung bereits verbrauchter Flächen dargestellt.

Flächeninanspruchnahme

Wohngebiet mit grüner Wiese im Vordergrund Details anzeigen

Die Ausweisung neuer Wohngebiete auf der Grünen Wiese ist eine Ursache des gestiegenen Flächenverbrauchs.

Wohngebiet mit grüner Wiese im Vordergrund

Die Ausweisung neuer Wohngebiete auf der Grünen Wiese ist eine Ursache des gestiegenen Flächenverbrauchs.

Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine Bodenfläche von 2,3 Millionen Hektar. Davon werden 62,5 Prozent landwirtschaftlich genutzt. 21,8 Prozent sind Wald, 6,0 Prozent Wasser und 8,0 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche. (Stand: 31.12.2012).

Im bundesweiten Vergleich ist der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche in M-V mit 8 Prozent am geringsten. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist zwischen 1992 und 2012 um mehr als ein Drittel gewachsen. Die Zunahme, insbesondere bei Flächen für Wohnzwecke und Verkehr, erfolgt vor allem zulasten bislang landwirtschaftlicher oder ungenutzter Flächen.

Folgen von Flächenverbrauch und Versiegelung

Siedlungs- und Verkehrsfläche und versiegelte Fläche können nicht gleichgesetzt werden, da in die Siedlungs- und Verkehrsfläche auch unbebaute und nicht versiegelte Flächen eingehen. Zur Höhe des tatsächlich versiegelten Anteils an der Siedlungs- und Verkehrsfläche existieren verschiedene Modellrechnungen. Für das Jahr 2005 wurde für M-V ein Versiegelungsanteil von 43,5 Prozent innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsfläche ermittelt. Für den Zeitraum zwischen 2000 und 2005 ist berechnet worden, dass 4.700 ha in M-V neuversiegelt worden – eine Fläche fast doppelt so groß wie der Schaalsee.

Gefährdung des Bodens

Böden sind weltweit – wie auch in Mecklenburg-Vorpommern - zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt. Diese bestehen derzeit vor allem in der unverändert hohen Flächeninanspruchnahme, Versiegelungen, Wasser- und Winderosionen, Verdichtungen, Humusverlust sowie Schadstoffeinträgen. In zunehmendem Maße tritt auch die fortschreitende Klimaänderung mit ihren negativen Auswirkungen auf den Boden und seine Funktionen in den Fokus der Öffentlichkeit.

Humusverlust

Der Humusgehalt von Ackerböden ist deutlich geringer als unter Grünland und Wald. Die Ursachen hierfür sind:

  • der stetige Entzug organischer Substanz durch die Ernte
  • die regelmäßige wendende Bodenbearbeitung des Oberbodens, die durch die gute Durchlüftung den mikrobiellen Abbau organischer Substanz beschleunigt
  • Erosion

Verringerter Humusgehalt hat zur Folge, dass sich auch die Gefügestabilität verringert und damit die Neigung zu Erosion, Verdichtung und Verschlämmung erhöht. Nährstoffe und Wasser werden schlechter gespeichert, das Bodenleben nimmt ab.

Landwirtschaftlicher Bodenschutz – Bodenschutzverordnung

Information und Fachberatung von Landwirten, Verbänden und Behörden zur Bodenerosion, zum Eintrag von Schadstoffen in Böden, zu Bodenverdichtungen u.a.

Onlineservice

Meldeportal für Boden-Erosionsereignisse in Mecklenburg‑Vorpommern

Bodenerosionen

Erkennbar sind Bodenerosionen u.a. an:

  • tiefen, ausgespülten Rinnen,
  • abgeschwemmten / verwehten Bodenpartikeln,
  • Ablagerungen von Bodenpartikeln auf Straßen, Wegen, in Gräben, in Gewässern oder Siedlungen.

Durch klicken auf den Link wird auf einer extra Seite die Online Erosionsmeldung geöffnet.
Erst nach der Bestätigung der Hinweise und Nutzungsbedingungen im Abschnitt "Wichtige Hinweise" kann eine Meldung erfasst werden.
Bitte beachten sie, dass sie die Meldung immer, in der an sie geschickten Email bestätigen müssen!

Publikationen

Bodenbericht M-V Phase 1 des Bodenschutzprogramms:

Der Bodenbericht enthält eine umfassende Zustandsbeschreibung der Böden in Mecklenburg-Vorpommern. Er beschreibt die Bodennutzungen, die Gefährdungen und den Bodenschutz und bildet die Grundlage für die Phasen 2 und 3 des Bodenschutzprogramms.

Bodenbericht M-V Phase 2 des Bodenschutzprogramms:

Der Bodenbericht Phase 2 enthält Bewertungen und Ziele.

Bodenwerte Küste M/V

Schadstoffe im Boden

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Collage: Schadstoffe im Boden

Collage: Schadstoffe im Boden

Das Modul besteht aus folgenden Teilen:

  • Sachinformation
  • Schüleraktivitäten (didaktische Hinweise, Hintergrundinfos, Experimente o. ä.)
  • separate Arbeitsblätter, Bilder und Grafiken (aus den Schüleraktivitäten)

Aus der Sachinformation: Dieses Modul informiert über Schadstoffeinträge in den Boden, deren Auswirkungen, Überwachungen bis hin zur Sanierung von Altlasten.

Schadstoffeinträge

Seit Beginn der Industrialisierung sind Vielfalt und Menge der Schadstoffe enorm angestiegen, die in die Umwelt bzw. in den Boden abgegeben werden.

Die massivsten Schadstoffeinträge erfolgen über Punktuellen. Hierbei handelt es sich um (Alt-) Deponien, Havarie- oder Industriestandorte, auf denen in der Vergangenheit unachtsam mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen wurde (dazu siehe auch Altlasten).

Ursachen des gestiegenen Flächenverbrauchs

Erschließung eines Baugebietes in Bad Kleinen Details anzeigen

Erschließung eines Baugebietes in Bad Kleinen

Erschließung eines Baugebietes in Bad Kleinen

Erschließung eines Baugebietes in Bad Kleinen

In den letzten Jahren wurden zahl­reiche Wohn­gebiete im Rand- oder ehemaligen Außen­bereich von Städten und Dörfern aufgrund der großen Nach­frage nach zusätz­lichem Wohn­raum vor allem "im Grünen" (Ein­familien­häuser) geschaffen. Ein Groß­teil der neuen Industrie- und Gewerbe­gebiete ist auf der "Grünen Wiese" geplant und errichtet worden. Auch große Infra­struktur­projekte wie die A 20 und zahlreiche Straßen­neu- und -ausbauten haben zum Flächen­verbrauch in M-V bei­getragen.

Vorsorgender Bodenschutz

Grüne Wiese mit Zwischenfruchtanbau gegen Wasser- und Winderosion Details anzeigen

Zwischenfruchtanbau gegen Wasser- und Winderosion

Grüne Wiese mit Zwischenfruchtanbau gegen Wasser- und Winderosion

Zwischenfruchtanbau gegen Wasser- und Winderosion

Die Maßnahmen des vorsorgenden Bodenschutzes sind darauf ausgerichtet, Bodenfunktionen zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

Hier arbeitet das Ministerium europa-, bundes- und landesweit an der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien und Arbeitshilfen mit.

Was ist Boden?

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Collage: Was ist Boden?

Collage: Was ist Boden?

Das Modul besteht aus folgenden Teilen:

  • Sachinformation
  • Schüleraktivitäten (didaktische Hinweise, Hintergrundinfos, Experimente o. ä.)
  • separate Arbeitsblätter, Bilder und Grafiken (aus den Schüleraktivitäten)