Wärmespeicher für Biogasanlage in Rosenow wird gefördert

Nr.357/19  | 30.12.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Das Unternehmen „Bioenergie Rosenow“ (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium 215.363,27 Euro (Fördersatz 52,46 Prozent) als Zuschuss für die Errichtung und Integration von Wärmespeichern zur Nutzung überschüssiger Wärme. Damit soll  langfristig der Wärmebedarf in Rosenow gedeckt werden. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Die Firma betreibt seit Dezember 2011 am Standort „Am Rehhagen“ eine Biogasanlage. Bisher wird das entstehende Biogas nahezu ständig mittels eines Blockheizkraftwerks (BHKW) in Strom und Wärme umgewandelt. Zur Wärmespeicherung sollen drei isolierte Wärmepufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von jeweils 85 Kubikmeter zum Einsatz kommen. Damit lässt sich die entstehende Wärme der beiden BHKW bei flexibler Fahrweise optimal speichern. Ein Wärmecontainer soll die Wärmeverteilung und Steuerung des Systems beherbergen. Diverse neue Leitungen übernehmen den Transport der Wärme zu den drei Speichern bzw. zu den verschiedenen Verbrauchern. Die vorhandenen Leitungen sollen in das künftige Wärmenutzungskonzept eingebunden werden.

Durch diese Maßnahmen können pro Jahr ca. 325 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.