Christian Pegel begrüßt weiteren Schritt auf dem Weg zur Vertiefung des Seekanals Rostock

Nr.221/19  | 06.09.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Das Vorhaben zur Vertiefung des Rostocker Seekanals geht in die nächste Runde: Vom 23. September bis 22. Oktober 2019 werden die Planfeststellungsunterlagen öffentlich ausgelegt.

Infrastrukturminister Pegel zeigt sich über das Voranschreiten des Verfahrens erfreut: „Wir haben sehr lange für die Vertiefung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock geworben und für die Aufnahme der Maßnahme in den Bundesverkehrswegeplan gekämpft. Diese war zwingende Voraussetzung, damit überhaupt mit der Planung der Seekanalvertiefung begonnen werden konnte.“

Der etwa 15 Kilometer lange Seekanal, der die Ostsee mit dem Hafen Rostock verbindet, soll auf 16,5 Meter Tiefe ausgebaggert werden. Schiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern sollen ihn dann sicher befahren und den Hafen Rostock anlaufen können. „Angesichts zunehmender Schiffsgrößen, die mit mehr Tiefgang einhergehen, wird die Leistungsfähigkeit des Hafens Rostock mit der Seekanalvertiefung auf 16,5 Meter noch weiter verbessert. Das stärkt auch den Logistikstandort Mecklenburg-Vorpommern insgesamt“, so Minister Pegel.

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), Außenstelle Kiel als Planfeststellungsbehörde legt die Unterlagen vom 23. September bis 22. Oktober 2019 während der Dienststunden

-         in der Hansestadt Rostock (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft),

-         im Amt Bad Doberan Land für die Gemeinden Börgerende-Rethwisch,
          Nienhagen, Kühlungsborn und Wittenbeck,

-         im Amt Rostocker Heide für die Gemeinden Bentwisch, Gelbensande, Mönchhagen und Rövershagen,

-         im Amt Warnow-West für die Gemeinden Elmenhorst/Lichtenhagen, Kritzmow und Lambrechtshagen,

-         in der Gemeinde Bad Doberan,

-         in der Gemeinde Ostseeheilbad Graal-Müritz und

-         in der Stadt Ostseebad Kühlungsborn

sowie ab dem 23. September 2019 im Internet unter https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Planfeststellungsverfahren/DE/100_AusbauSeekanalRostock.html aus. Nach Ende der Auslegungsfrist sichten die Mitarbeiter der GDWS in Kiel die eingegangenen Stellungnahmen und wägen sie ab.

Die Kosten für die Vertiefung sind mit ca. 110 Millionen Euro veranschlagt, die der Bund trägt.

„Die Seekanalvertiefung ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Rostocker Überseehafens“, sagt Christian Pegel. Er verweist darauf, dass die Landesregierung den bedarfsgerechten Ausbau der Hafeninfrastruktur seit vielen Jahren mit Fördermitteln unterstützt, um die Weiterentwicklung der Seehäfen im Land zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben und modernen Gewerbestandorten zu begleiten.

„Auch für Mecklenburg-Vorpommerns zweitgrößten Hafen, den der Hansestadt Wismar, forcierte der Bund die Aufnahme der Vertiefung der seewärtigen Zufahrt in den Bundesverkehrswegeplan 2030. Hierfür sind wir dankbar und unterstützen dies nach Kräften“, so der Landesinfrastrukturminister.