Entwürfe der Managementpläne für die drei marinen Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung „Darßer Schwelle“ (DE 1540-302), „Plantagenetgrund“ (DE 1343-301) sowie „Erweiterung Libben, Steilküste und Blockgründe Wittow und Arkona“ (DE 1345-301)

Nr.PM 05/19  | 12.07.2019  | StALU WM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg

Für die o.g. Gebiete werden gemäß § 9 der Landesverordnung über die Natura 2000-Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern im Auftrag des StALU Westmecklenburg und in Zusammenarbeit mit den örtlich zuständigen Ämtern (Nationalparkamt Vorpommern und StALU Vorpommern) Managementpläne aufgestellt.

Die Managementpläne bestehen aus einem fachlichen Grundlagenteil, in dem die maßgeblichen Schutzobjekte (Lebensraumtypen und Arten) beschrieben und die gebietsspezifischen Erhaltungsziele konkretisiert werden sowie aus einem konsensorientierten Maßnahmen- und Umsetzungsteil, in dem die Erhaltungs- und Wiederherstellungs­maßnahmen festgelegt werden, mit denen die Erhaltungsziele erreicht werden sollen.

Die Planentwürfe können für jedes Gebiet von der Homepage des StALU WM [http://www.stalu-mv.de/wm/Themen/Naturschutz-und-Landschaftspflege/NATURA-2000/Managementplanung/] über die „Tabelle der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung“ abgerufen und hier jeweils unter TEXTE und KARTEN eingesehen werden.

Es besteht die Möglichkeit, nach Absprache mit dem Verfahrensbeauftragten, Herrn Pranz (E-Mail: s.pranz(at)staluwm.mv-regierung.de; Tel.: 0385/ 59586-412), im Staatlichen Amt für Land­wirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, Abteilung Naturschutz, Wasser und Boden, Raum 443, Bleicherufer 13 in 19053 Schwerin die Planentwürfe in der Zeit bis zum 12. August 2019 während der Geschäftszeiten einzusehen.

Bis zum 19. August 2019 besteht die Gelegenheit, sich zu dem jeweiligen Planentwurf schriftlich zu äußern.

Nach Auswertung der Stellungnahmen und Bestätigung durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern werden die Managementpläne auf der o. g. Homepage veröffentlicht.

Die Planung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern gefördert.