Antragsfrist für Dürrehilfe bis zum 30. November verlängert

Nr.416/2018  | 20.11.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Wie bereits am Freitag mitgeteilt, haben nun auch tierhaltende Betriebe, die bislang durch die Verrechnung der betrieblichen Erlöse aus Pflanzen- und Tierproduktion nicht die Voraussetzungen für eine dürrebedingte Schadenshilfe erfüllten, die Möglichkeit, eine solche zu erhalten.

In dem zur Verfügung stehenden Trockenschadenshilfeprogramm ist ab sofort im Blatt „Tierproduktion“ nicht die gesamte tierische Produktion, sondern nur die tierische Produktion des Betriebes zu erfassen, bei der es durch die Dürre zu Schäden gekommen ist.

Anträge können nunmehr noch bis zum 30. November beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg gestellt werden. Inwieweit eine Aus-zahlung von Vorschüssen für die Neuanträge in diesem Jahr möglich sein wird, hängt von der Anzahl der dann noch zu bearbeitenden Anträge ab.

Bereits gestellte Anträge werden von der Bewilligungsbehörde geprüft und der Schaden durch diese gegebenenfalls neu berechnet.

Die bis zum 16. November beantragten Vorschüsse werden wie angekündigt noch in diesem Jahr ausgezahlt.

Insgesamt wurden bisher 440 Anträge mit einem Zuschussvolumen in Höhe von 36 Mio. Euro gestellt.

„Die Antragslage verdeutlicht das Ausmaß der durch die Dürre verursachten Schäden und den Bedarf an Unterstützung. Auch bestätigen sich unsere Prognosen, was die Anzahl der gestellten Anträge und das veranschlagte Budget für Hilfezahlungen anbelangt. Allen Unkenrufen zum Trotz sind die Zahlen für mich außerdem ein Zeichen dafür, dass wir es hier nicht mit einem bürokratischen Monster zu tun haben und die Landwirte sehr wohl in der Lage sind, die erforderlichen Formalitäten, die der Umgang mit Steuergelder verlangt, zu bewältigen. Antragsteller, die bislang durchs Raster gefallen sind, rufe ich auf, nun schnellstmöglich einen Antrag zu stellen“, betonte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus.