Stadtwerke Grevesmühlen erhalten Zuschuss für Wärmespeicher

Nr.358/19  | 30.12.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Für die Errichtung und Integration von Wärmespeichern im Zuge der Flexibilisierung des Blockheizkraftwerks (BHKW) erhalten die Stadtwerke Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Zuschuss in Höhe von 81.714,49 Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 430.000 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Die Stadtwerke Grevesmühlen betreiben zwei Biogasanlagen, zwei Erdgas-BHKW mit Kesselanlagen und ein ca. elf Kilometer langes Fernwärmenetz. Die Wärme wird in das Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist. Die Biogasanlage 2 wurde bereits flexibilisiert. Nun soll die Biogasanlage 1 folgen. Geplant ist die Errichtung von vier zusätzlichen Druckwärmespeichern mit einer Speicherkapazität von ca.11.600 Kilowattstunden Strom, die direkt in das Fernwärmenetz eingebunden werden.

Durch das Vorhaben können jährlich knapp 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden und erneuerbare Energien effizient zur Wärmeversorgung genutzt werden. Die Stadtwerke Grevesmühlen übernehmen mit ihrer Ausrichtung der Strom- und Wärmeversorgung eine Vorreiterrolle in Mecklenburg-Vorpommern.