Neue Trends in der Ernährung: So schmeckt die Zukunft

Nr.032/2018  | 26.01.2018  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Endspurt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin: Wer sich über Ernährungstrends 2018 informieren will, hat dazu noch bis zum Sonntag in der Halle 22a Gelegenheit. Hier präsentiert sich die Lebensmittelbranche mit Produkten, die den Geschmack der Zukunft präsentieren.

Der Trend, Lebensmittel nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu erleben, hält bereits seit einigen Jahren an. „Das Interesse an Herkunft, Herstellung und Qualität der Lebensmittel ist groß. Im Trend liegt die regionale und saisonale Küche, die für Nachhaltigkeit steht. Mecklenburg-Vorpommern hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt.

Zu den Vertretern innovativer Konzepte und Anbietern hochwertiger Produkte gehören beispielsweise Eismanufakturen, die Eiskreationen aus regionalen Zutaten herstellen, vom klassischen bis zum veganen, laktose- und glutenfreien Eis. Löffel aus Holz und Becher aus Recycling-Material gehören zum Konzept.

Eine Trendwende ist auch im Bereich Kaffeegenuss zu beobachten. Nach Kaffee-Kapseln und -Pads wird wieder mehr Wert auf die Art der Zubereitung und vor allem auf Bohne und Röstung gelegt. Baristakurse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In Mecklenburg-Vorpommern wurde dieser Trend erkannt. Unter der Anleitung eines Diplom-Kaffee-Sommelières gibt es Show-Röstungen mit anschließender Kaffeeverkostung.

„Die enge Verbindung zwischen Land- und Ernährungswirtschaft sowie Gastronomie und Tourismus trägt zum Erfolg unserer Unternehmen bei. Manche Branchen nutzen das und entwickeln Konzepte, die sich gegenseitig stärken“, erläutert Minister Backhaus. „Ich schätze auch unsere Traditionsbetriebe sehr. Wir haben tolle Unternehmen, in denen Fertigkeiten und Kenntnisse über Generationen hinweg weitergegeben werden, und die einzigartige Produkte herstellen.“ Dazu gehöre etwa der Baumkuchen – seine Herstellung gilt als die Königsdisziplin des Konditoren-Handwerks. An der Mecklenburgischen Seenplatte wird dieses Handwerk auch in Zukunft gepflegt – und zwar mit Biozertifikat für Konditoreiprodukte und Pralinen.

Dass Fleisch nicht mehr im Mittelpunkt jeden Gerichtes steht, ist ein weiterer Trend mit Zukunftspotenzial. „Ein gesunder Lebensstil wird für immer mehr Verbraucher wichtig. Das verbinden viele mit dem bewussten Konsumieren von Lebensmitteln – und mit weniger Fleisch“ erklärte der Minister. Wer nicht die nötige Zeit findet, sich mit der Zubereitung der Speisen auseinanderzusetzen, kann inzwischen auch Fertiggerichte in Bioqualität erwerben. Auf der IGW präsentiert sich ein Familienbetrieb, der vegane Fertiggerichte in Bioqualität herstellt. „Ich freue mich, dass wir in Mecklenburg-Vorpommern Unternehmen haben, die alltagstaugliche Lösungsstrategien entwickeln und mit den stetig steigenden Ansprüchen der Verbraucher Schritt halten“ sagte der Minister.