Dahlemann: Landesregierung fördert Industriegebiet in Pasewalk

Nr.266/2017  | 29.11.2017  | STK  | Staatskanzlei

Die Lenkungsgruppe Vorpommern ist heute zu ihrer zweiten Sitzung zusammengekommen. Ihr gehören alle Ministerien der Landesregierung an. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann informierte im Anschluss über die Ergebnisse. 

„Das gemeinsame Ziel der Landesregierung ist es, Vorpommern wirtschaftlich weiter voranzubringen. Dazu brauchen wir noch mehr Ansiedlungen. Mit den beiden Industriegebieten Pommerndreieck und Pasewalk haben wir zwei sehr gute Standorte, die wir künftig noch stärker nach außen vermarkten wollen. Wir haben uns heute in der Lenkungsgruppe darauf verständigt, dass wir die Stadt Pasewalk bei den Planungskosten für das Industriegebiet mit 200.000 Euro unterstützen werden. Davon kommen 100.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds und weitere 100.000 aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums“, erklärte der Staatssekretär. 

Weiteres Thema der Lenkungsgruppe war die Darß-Bahn. „Wir befinden uns in intensiven Gesprächen mit der Bundesregierung. Die Landesregierung hat angekündigt, in dieser Wahlperiode drei oder vier Großprojekte für Vorpommern auf den Weg zu bringen. Die Darß-Bahn könnte ein solches Projekt sein. Sie ist wichtig für die Tourismusentwicklung und für die Menschen in der Region. Wir hoffen deshalb sehr, dass diese Gespräche zügig abgeschlossen werden, damit wir die Signale für die Darß-Bahn auf grün stellen können“, sagte der Staatssekretär. 

Auch über die Sanierung von Schloss Ludwigsburg wurde beraten. „Ich freue mich sehr, dass der Koalitionsausschuss sich hinter die Sanierung von Schloss Ludwigsburg gestellt hat. Schloss Ludwigsburg steht für den Stolz und das Selbstbewusstsein der Menschen in Vorpommern. Unser Ziel ist, das Schloss als Museum in die Stiftung Pommersches Landesmuseum einzugliedern. Dazu wird die Landesregierung Gespräche mit dem Bund, der Stadt Greifswald und den anderen Zustiftern der Stiftung Pommersches Landesmuseum führen. Und natürlich werden wir auch mit den derzeitigen Eigentümern von Schloss Ludwigsburg reden“, informierte Dahlemann.