Wieder tödlicher Absturz an Kreideküste: Warnschilder beachten!

Nr.278/2017  | 04.09.2017  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Mit Betroffenheit reagiert Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, auf den tödlichen Unfall im Nationalpark Jasmund. Gegen 13.00 Uhr war ein 57-jähriger Mann bei dem Versuch, auf der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht von einem Felsvorsprung aus zu fotografieren, in die Tiefe gestürzt. Der Mann erlag seinen Verletzungen.

Der Aussichtspunkt auf dem 60 Meter hohen Kreidefelsen ist durch ein Warnschild gekennzeichnet. Die Zugänge zu dem Vorsprung wurden zusätzlich mit Totholz versperrt, das allerdings immer wieder entfernt oder umgangen wird.

Im Nationalpark gilt das Wegegebot. Wer auf dem Hochuferweg wandert, sollte sich unbedingt an Warnschilder und Absperrungen halten, sagte der Staatssekretär. An Rügens Kreideküste weisen dreieckige, rot gerahmte Schilder mit Ausrufezeichen und dem Hinweis „Abbruchgefahr“ auf Areale hin, deren Betreten lebensgefährlich sein könnte.