Erfolgreiche Kooperationen in der Windenergie

Nr.83/17  | 17.05.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

In der Windenergie profitiert Mecklenburg-Vorpommern von der guten Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes. Das sagte Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Energieministerium von Mecklenburg-Vorpommern, zum Auftakt der
6. Zukunftskonferenz Wind & Maritim. Sie findet am Mittwoch und Donnerstag (17./18.05.2017) in Rostock statt. Der Veranstalter WindEnergy Network erwartet rund 350 Besucher aus dem In- und Ausland.

 

So unterstütze die Universität Rostock die Branche, insbesondere durch ihre Fakultäten Maschinenbau und Schiffstechnik sowie Informatik und Elektrotechnik. Und der Stiftungslehrstuhl für Windenergietechnik bilde Windenergie-Ingenieure aus, sagte die Staatssekretärin. Die Zusammenarbeit erstrecke sich nicht nur auf den Bereich der Komponenten, sondern zum Beispiel auch auf die Speicherung von Energie.

 

„Außerdem sprechen wir intensiv mit dem Bund über die Anbindung des Testfeldes für Offshore-Windenergieanlagen im Küstenmeer vor Warnemünde“, sagte Ina-Maria Ulbrich. „Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Offshore-Stiftung, die ein passendes innovatives Konzept zum Netzanschluss des Testfeldes vorbereite. Als Netzwerker und Interessenvertreter der Windenergie habe sich zudem das Wind Energy Network erfolgreich etabliert, das auch die Zukunftskonferenz Wind & Maritim organisiere.

 

Auch mit dem Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz sei Mecklenburg-Vorpommern bundesweit Schrittmacher. „Wir sind das erste Bundesland, das eine Bürgerbeteiligung an Windparks gesetzlich verankert hat“, sagte die Staatssekretärin. Noch sei es zu früh für ein erstes Fazit, da das Gesetz erst vor einem Jahr in Kraft getreten sei. Zurzeit würden noch Windparkprojekte umgesetzt , deren Planung früher begonnen habe. Für diese Projekte gelten Übergangsfristen. „Ich bin mir sicher, dass dieses Gesetz die Akzeptanz von Windparks noch vergrößern wird“, sagte Ina-Maria Ulbrich. „Mecklenburg-Vorpommern will seine gute Position in den erneuerbaren Energien weiter ausbauen.